Oesterreicherin + Kolumbianer heiraten in Oesterreich

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saritalee
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Oesterreicherin + Kolumbianer heiraten in Oesterreich

Beitrag von saritalee » 15. Sep 2011, 17:20

Hallo an alle,

ich -Oesterreicherin- lebe seit ca. 1 Jahr in Kolumbien mit meinem Zukuenftigen - Colombo-Aleman- zusammen. Wir fuehren offiziell eine "Unión marital de hecho" (damals fuer das "Visa temporal cónyuge" beantragt) und wollen naechstes Jahr in Oesterreich sowohl standesamtlich als auch kirchlich heiraten.

Welche Dokumente ich zur Hochzeit in Oesterreich benoetige, frage ich am besten direkt in Oesterreich an, right? Oder hat jemand dazu spezielle Tipps, welche Papiere (etc.) vor allem mein Zukuenftiger auf keinen Fall vergessen darf, nach Oesterreich mitzubringen?

Wichtig ist mir aber vor allem zu wissen, welche "Requisitos" wir erfuellen muessen, damit nach unserer Hochzeit diese von den kolumbianischen Behoerden anerkannt wird.

Zusaetzlich waer's noch interessant zu erfahren, wie das mit der "Firmung" = Konfirmation eines Kolumbianers (roem.-kath., aber eben noch nicht gefirmt) in Oesterreich aussieht. Kennt jemand dieses Thema?

Bedanke mich im Voraus ueber Details und Informationen jeglicher Art!!!

Liebe Gruesse,

Sarita


Bergfan
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Oesterreicherin + Kolumbianer heiraten in Oesterreich

Beitrag von Bergfan » 15. Sep 2011, 21:41

Ist schon einige Jährchen her, seit ich das gemacht habe.

Direkt bei dem Standesamt nachfragen wo ihr heiraten wollt. Mindestens zweimal und alles schriftlich bzw. per email! Es gibt IMMER Fehlinformationen bzw. "vergessen" sie immer irgendwas zu erwähnen.

Angaben ohne Gewähr, aber ich glaube er wird ziemlich sicher brauchen: eine Geburtsurkunde, übersetzt, apostilliert. Eine Ledigkeitsbestätigung... also das aktuelle registro civil, übersetzt apostilliert. Meldezettel, übersetzt. Ehefähigkeitszeugnis. Diese beiden Dinge gibt es meines Wissens nach in Kolumbien nicht. Wir bekamen dann eine Bestätigung von der kolumbianischen Botschaft in Wien, dass es das in Kolumbien eben nicht gibt. All das kostet, also leg dir schon mal ein Sparkonto an.
Wenn er kein dt. kann braucht ihr außerdem noch einen offiziellen Übersetzer der übersetzt. Gibts auch beim Standesamt eine Liste von Leuten die sie akzeptieren. Pass braucht man auch. Standesamt weiss auch wieviel vorher ihr das anmelden müsst und kann überprüfen ob alles Zettelzeugs vorhanden ist.

Wenn die Botschaft berechtigten Grund hat anzunehmen, dass ihr vorhabt in Österreich zu heiraten wird sie ihm kein Reisevisum ausstellen. Sobald ihr verheiratet seid, darf dein Mann nämlich in Österreich um einen Aufenthaltstitel ansuchen. Er würde aber trotzdem wieder ausreisen müssen, falls der Antrag länger als die 90 Tage die er max. bleiben darf, dauert. Wir haben am 25.5 das Zeug der Botschaft übergeben und bisher noch keinen Bescheid gekriegt!

Name ist sehr wichtig. Das österreichische Namensrecht ist mit dem kolumbianischen nicht kompatibel. Du hast die Möglichkeit den Namen deines Mannes anzunehmen. Sagen wir er heißt Vega Gomez. Dann würdest du Sarita Vega Gomez heißen. Sieht in Kolumbien mehr als komisch aus, wenn man mit dem Namen der Schwester rumläuft. Eigenen Namen behalten ist vernünftiger.

Selbiges Problem mit den Kindern. Du musst bei der Heirat angeben welchen Familiennamen eure Kinder mal kriegen werden. Wieder: du hast nur zwei Möglichkeiten: seinen Namen = Name seiner Geschwister oder deinen Namen. Eure Kinder werden durch Geburt das Anrecht auf beide Staatsbürgerschaften haben und es gibt keine Möglichkeit, dass sie in beiden Pässen die gleichen Familiennamen tragen.

Firmung: dafür ist die katholische Kirche zuständig. Nationalität ist dafür völlig egal. Sprich einfach mit dem zuständigen Pfarrer. Für eine kirchliche Hochzeit braucht ihr aber keine Firmung, das ginge sogar ohne Taufe.

Falls du noch Fragen hast: her damit


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saritalee
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Beitrag von saritalee » 17. Sep 2011, 04:12

Hallo Berfan! Vielen Dank fuer deine ausfuehrliche Antwort. Meine Güte, da lebe ich dann ja doch fast lieber in wilder Ehe... ;-)

@...also leg dir schon mal ein Sparkonto an...
Was hat denn der Spass bei euch damals gekostet?

@...Bestätigung von der kolumbianischen Botschaft in Wien...
Genuegt es, wenn ich diese Bestaetigung per Mail anfordere oder muss man sich da gar persoenlich vorstellen?

@...wird sie (Botschaft) ihm kein Reisevisum ausstellen...
Hier stehe ich auf der Leitung. Mein Zufuenftiger hat sowohl den klumbianischen als auch einen deutschen Pass. Er reist nach Europa immer mit dem deutschen Pass. (Er spricht uebrigens mehr oder weniger gut Deutsch - weil du das gefragt hast). Das Ansuchen um einen möglichen Aufenhaltstitel in Ö ist noch nicht aktuell, sprich derzeit hinfaellig.

@... Namen des Ehemannes annehmen...
Dann bleibe ich einfach bei meinem Maedchennamen, sagen wir mal Huber :-)

@... Namen der Kinder...
Dann werden die mit Nachnamen einfach auch Huber heissen.

@... und es gibt keine Möglichkeit, dass sie in beiden Pässen die gleichen Familiennamen tragen...
Das versteh ich nicht ganz. Wuerden die Kinder nich dann einfach sowohl im oesterr. Pass als auch im kolumbianischen Huber heissen? Noch ne Frage:

@...Eure Kinder werden durch Geburt das Anrecht auf beide Staatsbürgerschaften haben...
Ich hatte mal gehoert, dass man als Oesterreicher nur eine Staatsbuergerschaft haben kann (die oesterreichische). Wenn ich z. B. die kolumbianische Staatsbuergerschaft beantragen wuerde, muesste ich auf die oesterreichische "verzichten". Ist das noch aktuell? Trifft das aber dann nicht auf unsere Kinder zu? Muss man hier auch beachten, wo die Kinder geboren werden? = Wo ist es "besser"?

@...Für eine kirchliche Hochzeit braucht ihr aber keine Firmung, das ginge sogar ohne Taufe...
Das ist gut zu wissen.

Wie du siehst, lieber Berfan, habe ich Fragen ueber Fragen... Was meinst du, waer's einfacher, wenn wir in Kolumbien heiraten?

Danke dir schonmal erneut fuer deine Rueckmeldung! Unbezahlbar, dieses Forum und die tolle Unterstuetzung der User!!!!

Sarita


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Beitrag von Bergfan » 17. Sep 2011, 12:46

Hi Sarita,
Kosten: keine Ahnung, das waren noch gute Öschis, da kommt noch einiges an Inflation zur Umrechnung zum Euro dazu. Jedenfalls war es nicht billig, wird aber für euch eh nicht relevant sein, denn:

du heiratest einen DEUTSCHEN!!! Das ist also was anderes. Du kannst somit den ganzen Kram zu Kolumbien eigentlich vergessen. Mit einem deutschen Pass braucht er dann auch keinen Übersetzer, keinen Aufenthalt für Österreich, gar nix! Österr. Freundin von mir hat sich entschieden dt. Mann zu heiraten und 2 Wochen später hatten sies schon hinter sich. Das geht ganz fix.

Ihr müsst nur in Kolumbien die Heiratsurkunde vorlegen und dort dann nachweisen, dass er beide Staatsbürgerschaften hat und somit diese Heiratsurkunde auch für Kolumbien relevant ist. Wenn ihr sowieso in Kolumbien seid, würde ich das aber dann in Bogota machen und um die Botschaft einen großen Bogen machen. Nervenschonendste Variante: guten Übersetzer in Bogota suchen und den ALLE Behördenwege erledigen lassen.

Kinder dürfen durchaus zwei Staatsbürgerschaften haben. Aber in Kolumbien hat jedes Kind ja automatisch einen Doppelnamen. Das geht aber in Österreich nicht. Brich und stirb drüber, ich hab mich aus aktuellem Anlass grad sehr genau erkundigt. Du kannst es für 560 Euro machen lassen, ich zahl aber sicher nicht soviel! Sonst haben die Kinder eben im kol. Pass den Doppelnamen: Gomez Huber. Im österr. Pass sind sie Huber.

Ich glaub für euch wird das alles ziemlich einfach sein, du heiratest einen EU-Bürger, Deutscher noch dazu, damit ist alles easy. Die kolumbianische Seite könnt ihr dann in Kolumbien regeln oder es einfach bleiben lassen. Die residencia kannst du auch durch die Lebensgemeindschaft kriegen oder auch über ein eventuelles Kind.

Und ja, ich würd in Österreich heiraten, ist aus mehreren Gründen vernünftiger.

P.S. Bergfan ist weiblich :)


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Beitrag von saritalee » 16. Okt 2011, 21:36

Hallo Frau Bergfan!

Vielen Dank fuer deine Antwort! Sorry, dass es aus meiner ersten Anfrage nicht klar herausgegangen ist, dass mein Zukuenftiger auch die Deutsche Staatsbuergerschaft hat. Aber jetzt ist ja alles klar und wir stecken schon mitten in den Hochzeitsvorbereitungen.

..Wenn ich nicht gerade einen Riesenschreck bekommen haette, DA ICH SEIT MIND. 10 JAHREN NICHT DIE KIRCHENSTEUER IN OESTERREICH BEZAHLT HABE. Offiziell bin ich davon befreit, da seit ebenso mehr als 10 Jahren mein Wohnsitz immer im Ausland ist, jedoch ist es jedes Jahr aufs Neue ein K(r)ampf, die Befreiung zu erhalten.

IST DER NACHWEIS DER BEZAHLUNG DER KIRCHENSTEUER EIN MUSS, DAMIT MAN IN Ö KIRCHLICH HEIRATEN DARF?

Vielen Dank im Voraus! Sarita


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Beitrag von irrsinnde » 16. Okt 2011, 23:31

Hallo,

in Deutschland kann das Paar wählen welches Namensrecht gewählt werden soll: deutsch, österreichisch oder kolumbianisch (weil diese Staatsbürgerschaften betroffen sind). Das ist noch nicht so lange her, dass das Namensrecht geändert wurde. Also einfach nachfragen ob sich da in Österreich etwas geändert hat.

Die Kinder werden alle drei Staatsbürgerschaften haben und behalten dürfen.

Gruß
Irrsinnde
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Beitrag von Bergfan » 17. Okt 2011, 14:27

@Irrsinnde, in Österreich hat sich da nichts geändert, das Namensrecht ist mit dem kolumbianischen nicht kompatibel.

@Sarita, frag den Pfarrer, ich hab keine Ahnung, ich bin kein Kirchenmitglied und hab standesamtlich geheiratet.


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Beitrag von irrsinnde » 17. Okt 2011, 22:07

Naja, dann gäbe es die Möglichkeit, standesamtlich in Deutschland heiraten und kirchlich in Österreich. In Deutschland sind keine Zeugen notwendig aber um die Ehe in Kolumbien gelten zu lassen, benötigt man die trotzdem.
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Beitrag von saritalee » 17. Okt 2011, 23:41

danke fuer eure antworten!


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Beitrag von knut1985 » 5. Mär 2012, 00:47

Hy!

Welche Erfahrungen hast du denn bei der Beantragung des "Visa temporal cónyuge" gemacht?
Dazu gibt es ja verschiedene Erfahrungswerte. Was habt ihr alles gebraucht? Habt ihr zwei Jahre Zusammenleben mit einem Meldenachweis bestätigen müssen oder nicht oder anders?

Weißt du, ob übersetzte Dokumente wie z.B. eine österr. Geburtsurkunde auch die Apostille tragen müssen, um in Kolumbien akzeptiert zu werden? Oder reicht es wenn auf dem deutschsprachigen Original die Apostille drauf ist und auf der Übersetzung nicht?

Hoffe es ist bei euch alles gut gegangen!

mfg,
Knut


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Beitrag von Ramiro / Hermannus » 5. Mär 2012, 04:43

@knut
Du musst Dir dort wo deine originale österr. Geburtsurkunde ausgestellt wurde eine internationale Geburtsurkunde ausstellen lassen und diese braucht eine Apostille, diese kostet soviel ich mich erinnere etwas über 30 Euros , du kannst das auch postalisch abwickeln , kostet aber etwa 13 Euros mehr, einfach in die Serviceseite deiner zuständigen Landesregierung reinsschauen ,
viel Glück


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Beitrag von knut1985 » 6. Mär 2012, 22:28

Lieber Hernannus!
Danke, dass du eine meiner Fragen beantwortet hast. Ja, du hast recht bzgl. der Geburtsurkunde geht das recht problemlos, weil sie dann nicht mehr übersetzt werden muss. Bei meinem Studien-Diplomzeugnis schaut es schon schwieriger aus, weil ich da immer noch nicht sicher weiß 1) welche der vielen Dokumente, die ich zum Studienabschluss von der FH bekommen habe dort für die Anerkennung (Convalidación) erforderlich sind, aber das wird schon passen, und vor allem 2) weil ich immer noch nicht weiß, ob ich die Übersetzung in Österreich machen muss, worauf dann wieder eine Apostille käme, oder ob es ausreicht wenn ich nur das Original apostilliere und die Übersetzung dann in Kolumbien machen lasse- wo es dann dafür natürlich keine österr. Apostille mehr geben kann.
Letztlich ist es nicht extrem wichtig, halt eine Geldfrage und auch eine organisatorische Frage aber trotzdem würden mich Erfahrungen interessieren. Vom Ministerio de Rel Ex in Kolumbien habe ich noch keine Antwort und die Uni in Bogota verweist aufs Ministerio de Educación, wo ich auch einmal nachfragen werde.
Liebe Grüße, Knut

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Beitrag von Nasar » 6. Mär 2012, 23:23

Für ein "Visa temporal cónyuge" brauchst du keinen Ausbildungsnachweis. :nie:
Fünf sind geladen, zehn sind gekommen, gieß Wasser zur Suppe, heiß alle willkommen.


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Beitrag von Ramiro / Hermannus » 6. Mär 2012, 23:36

@Knut
Deine Diplome und Zeugnisse würde ich auf jeden Fall in Österreich apostillieren lassen und dann erst in Kolumbien von einer beeideten Übersetzerin ins spanische übersetzen lassen, ich könnte da Frau Ursuala Pineda empfehlen die für mich schon öfter auch sehr schwierige medizinische Befunde übersetzt hat, sie ist ja auch in der Liste der beeideten zu finden, damit ist sichergestellt das die Behörden hier die Übersetzung auch anerkennen.

Für mein Visum hatte ich diese Sachen vorbereitet aber sicherheitshalber bitte auch an anderer Stelle informieren denn erstens bin ich verheiratet und zweitens ziemlich vergeßlich ;) .

- Registro Civil de Matrimonio mit notarieller Beglaubigung
- 2 Passfotos 3x3cm mit weissen Hintergrund
- jeweils eine Kopie der beschrifteten Seiten des Reisepasses incl. notarieller Beglaubigung.
- Kopie der Seite des Reisepasses mit letzten Einreisestempel sowie Verlängerung incl. notarieller Beglaubigung.
- eine notariell beglaubigte und formlose Willenserklärung worin meine Ehefrau einem Visum zustimmt.
- wer arbeiten will/muss füllt noch ein Formular aus
- ebenso füllt man ein Formular aus indem man sich verpflichtet den D.A.S. innerhalb 15 Tagen zu informieren
Beide Formulare findet man hier --->

Für die union libre habe ich das hier gefunden:

Zusammen zu einem beliebigen Notar gehen, um eine "union libre" per "escritura publica" eintragen zu lassen. Man braucht:

- Cédula oder Reisepass beider Partner,
- Kopien von Cédula oder Reisepass beider Partner,
- Angabe einer Anschrift (die jedoch nicht weiter belegt werden muss),
- Angabe einer Festnetz-Telefonnummer,
- Angabe, wie lange man bereits zusammen ist (ebenfalls ohne Belege),
- 110.000 COP,
- Unterschriften und Daumenabdruck beider Partner unter das Dokument,
- einen Tag Wartezeit.

Jeder Partner erhält eine Ausfertigung des Dokumentes, dann beide Ausfertigungen kopieren und beim Notar authentifizieren (beglaubigen) lassen.

Der kolumbianische Partner kopiert seinen Cédula und läßt die Kopie beglaubigen (Beglaubigung nicht erforderlich, wenn er mit zum Ministerium kommt und das Original vorlegt).

Der kolumbianische Partner schreibt einen formlosen Brief, in dem er seinen Willen bekundet, dass der ausländische Partner das Visum bekommt. Der Text sah bei uns wie folgt aus: "Yo, ... con cédula de ciudadanía N° ... de ... me dirijo a ustedes para solicitar comedidamente se le otorgue la visa de cónyuge al Sr ... con pasaporte N°... y con el cual tengo una relación de hecho o unión libre con serios planes de matrimonio e hijos en Colombia. Agradezco de antemano su atención."
Dieser Brief muss vom kolumbianischen Partner beim Notar unter Vorlage des Cédula authentifiziert werden.

Vielleicht melden sich ja auch noch andere.