Quo vadis, Forum?

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OliCO
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Quo vadis, Forum?

Beitrag von OliCO » 6. Apr 2018, 04:32

Irgendwie hat sich hier alles verändert … ich bin jetzt noch nicht so lange dabei, aber selbst innerhalb dieses relativ kurzen Zeitraums konnte ich beobachten, daß hier eigentlich nur noch immer dieselben Residenten schreiben und ab und zu mal ein Neuer sich für eine einzige Frage anmeldet und dann nie wieder gesehen ward.

Ich habe viel in den alten Beiträgen gelesen. Früher scheint es anders gewesen zu sein. Da gab es auch Threads von Urlaubern und Reiseberichte, einen Spanischkurs, es wurde sich über Aspekte von Fernbeziehungen ausgetauscht … wo sind beispielsweise die Urlauber abgeblieben, wenn doch angeblich der Tourismus in Kolumbien so zugenommen hat?

Mit Befremden mußte ich das zuletzt doch arg extremistisch gewordene Gedankengut zweier verbliebener Regulars des Forums zur Kenntnis nehmen. Auch wegen solcher Gesellen, die in Deutschland derzeit wieder fröhliche Urständ feiern, habe ich mich dazu entschieden, das Land zu verlassen. So etwas hatte es hier scheinbar früher auch nicht gegeben.

Vielleicht wäre es an der Zeit, eine Art „Qualitätsoffensive“ zu starten, damit neue User nicht weiter von verbitterten alten Herren abgeschreckt, sondern vielmehr wieder mit offenen Armen empfangen werden, wie es hier schon einmal Usus war.


Gordi_K
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Quo vadis, Forum?

Beitrag von Gordi_K » 6. Apr 2018, 10:12

Hallo OliCO,

bin deiner Meinung - obwohl teilweise kann ich es auch verstehen. Je mehr ein Land touristisch ist, desto weniger braucht man ein Forum... Vor 10 Jahren waren in Kolumbien nur echte Abenteurer unterwegs, im letzten Jahr waren nur von meinen Kollegen 2 oder 3 in Kolumbien auf Urlaub mit dem Lonely Planet...

Aber danke für dein Impuls - werde zumindest ein Paar Geschichten hier Posten - nur ein lebendiges Forum kann viele Mitglieder haben.

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spitfire88
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Quo vadis, Forum?

Beitrag von spitfire88 » 6. Apr 2018, 13:22

Hallo,

ich finde diese konstruktive Kritik von OliCo in Ordnung und auch gerechtfertigt. Eine Abgrenzung von Residenten und eben dann Nicht-Residenten hätte ich aber vermieden.

Das New-Bee-Problem ist in vielen anderen Foren bekannt.

Ich frage mich auch, wo die Urlauber geblieben sind, die ihre Erfahrungen mit der aktuellen als auch mit der zukünftigen Community teilen wollen. Die Erfahrungen von heute helfen Fragenden von morgen. Vielleicht hat Gordi_K mit seiner These recht. Allerdings erlebe ich es in anderen Foren, dass heute noch nach Sehenswürdigkeiten für Bangkok oder Lissabon gefragt wird. Das würde allerdings dessen These widersprechen.

Was mir auffällt, dass tatsächliche, persönliche Beleidigungen im Forum stehen gelassen werden. Das motiviert nicht unbedingt zum Posten. Die Rolle unseres Moderators aus Mainz, der kaum im Forum präsent ist, kaum Beiträge geschrieben hat, kann auch einmal diskutiert werden. Vielleicht könnte ein aktiver Moderator mehr Dampf ins Forum bringen, was die relevanten und interessanten Themen über Kolumbien betrifft.

Es gibt hier auch einen User, mit ca. x.000 Beiträgen, der aktuell nur noch den Foren-Clown spielt. Das sollte man eventuell auch einmal kritisch hinterfragen. Mich interessiert auf jeden Fall die Meinung seiner "Schwester" nicht.

Mir fällt auch auf, dass speziell diejenigen, die in Kolumbien leben gar keine Anstalten machen, neue Themen zu starten, um ihr Know-How oder auch Tagesinformationen einzubringen. Das war wohl "früher" einmal anders. Was in der Tageszeitung online steht, kann ich auch selber lesen.
Es sollte in einem Kolumbienforum doch einen stets aktuellen Thread über die Hauptstadt Bogotá geben? Oder auch über Medellín oder Cartagena?

Den Punkt mit "verbitterten alten Herren" glaube ich zu verstehen.

Qualitätsoffensive klingt gut. Aber was sind denn die Vorschläge?

Man sollte aber immer im Kopf behalten, dass dies das mit meilenweitem Abstand beste Kolumbien-Forum in Internet ist.


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Quo vadis, Forum?

Beitrag von brahms » 6. Apr 2018, 15:22

Also ich finde es überhaupt nicht schlimm, dass nur so wenig geschrieben wird. Ganz im Gegenteil. Es ist immer noch besser, als wenn das Forum zugemüllt werden würde und die Themen nichts mehr mit Kolumbien zu tun hätten. Irgendwann ist halt auch mal "alles" gesagt und diskutiert. Hier gibt es viel zu lesen. Ich finde es gut so wie es ist. Auch die Moderatoren machen ihre Arbeit gut.

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Beitrag von Fusagasugeno » 6. Apr 2018, 16:19

Also mich interessiert die Meinung der Schwester sehr. Hingegen gehen mir Typen die hier Moderatoren die ihre Freizeit für ein super Forum Opfern und andere user angreifen müssen auf den geist.
Eres feliz, eres Fusagasugeño :-)


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Beitrag von OliCO » 6. Apr 2018, 16:45

Hallo Gordi_K, das klingt doch super. Immer her mit den Geschichten. Nicht nur ich würde die sicher gern lesen. Ich selber habe leider keine, weil ich im Moment eher mit Haussuche und Arbeiten beschäftigt bin. Aber wir wollen nächstes Jahr wieder reisen, diesmal auch in den Süden. Dann gibt’s sicher auch von mir Reiseberichte …

Ach ja, und ich glaube, Du hast recht, was „Abenteueer“ betrifft … jüngst sah ich sogar einen Artikel, man glaubt es kaum, in der „Brigitte“, der in einem „Allemalhin“-Tenor geschrieben war und komplett auf Escobar und Guerillas verzichtet hat …

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Beitrag von spitfire88 » 6. Apr 2018, 17:02

Ja, das kling gut!


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Beitrag von brahms » 6. Apr 2018, 20:14

Ich finde das Escobar und die Guerilla in diesem Forum nicht unterdrückt werden sollten. Es gehört zur Geschichte Kolumbiens. Mann kann nur daraus lernen. Die "Schwester" und deren Meinung kommen bei mir sehr positiv an.
Auch von mir ein dickes Danke an die Moderation, denn ohne die wäre das Forum nicht das was es ist.


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Beitrag von Gordi_K » 6. Apr 2018, 20:59

Ich glaube, die OliCO hat eher Posts mit rassistischem/feindlichem Unterton gedacht. Aber solche Leute kann man aus der Welt nicht einfach "deleten". Daher ist die große Frage, ob man feindliche/rassistische Posts vom Forum löschen sollte. Ich finde, jeder soll für sich beurteilen, war richtig und was schlecht ist.


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Quo vadis, Forum?

Beitrag von axko » 7. Apr 2018, 15:36

Ich möchte an dieser Stelle mal meinen Respekt an die Betreiber vom Kolumbienforum ausdrücken. Es ist schon beachtlich was diese Leute leisten. Stellen kostenlos ein Diskussionsforum ins Netz und verdienen dabei nich einmal Geld, so wie es Facebook tut. Respekt auch, dass die Betreiber immer die Motivation aufbringen dieses Forum aufrecht zu erhalten, auch wenn es mal nicht angebrachte Kritiken gibt.
Schlussendlich sind es aber auch die Users die die Qualität eines Forum bestimmen. Es ist klar das sich kein Betreiber eines Forum seine Users aussuchen kann und wenn er anfängt auszusortieren, weil ihm der Stil eines User nicht gefällt, dann kann er gleich das Forum dichtmachen.
Die Uridee des Internet war es unter anderem eine Plattform für eine freie, unkontrollierte und anonyme Meinungsäusserung zur Verfügung zu stellen. Anfangs gab es dafür die Newsgroups, wo jeder ohne große Registrierung seine Ansichten in die Welt pusten konnte. Dabei gab/gibt es natürlich viel Müll. Schnell wurde erkannt, dass sich so etwas geschäftlich gut ausbeuten lässt. Sprich mit Werbeeinblendungen und auch durch den Verkauf von persönlichen Daten der Users.
Daher sollten wir froh sein, dass wir hier mit dem Kolumbienforum noch einige der wenigen freien nicht kommerziell orientieren Foren nutzen können.
Zum Schluss noch eine Anmerkung; ein Forum ist das was früher die Kneipe um die Ecke war. Wie es so ist in einer Kneipe, da kann man sympathische und unsympathische Leute treffen. Damit muss man sich arrangieren!! Man ist ja nicht verpflichtet mit jedem ein Schwätzchen zu halten oder seinen Senf dazu zu geben.
Den Betreibern von Kolumbienforum meinen Dank und wünsche weiterhin viel Motivation zum Erhalt diese Seite.
Weiter so !! :app:

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Quo vadis, Forum?

Beitrag von spitfire88 » 7. Apr 2018, 15:45

Vielleicht einmal ein Vorschlag: Statt nur die Leistung des Foren-Betreibers, die kostenlose Bereitstellung des Diskussionsforums oder das Opfern der Freizeit per Schrift und Smiley hervorzuheben, wie wäre es, auf den Paypal-Buttom / Spenden zu drücken und seine Anerkennung an die unentgeltlichen Leistungen auch einmal in anderer Form zu würdigen? Hat daran schon einer gedacht? So weit ich weiß, sind 10 EUR auch schon etwas in Kolumbien.

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Beitrag von spitfire88 » 7. Apr 2018, 19:34

... 3 Stunden später. Nun ist auf einmal alles ruhig geworden. Über die kostenlose, freizeitfressende Arbeit der Administration oder Moderation freuen sich alle :app:, aber unterstützen oder spenden, das möchte natürlich niemand? "Weiter so !! :app:"