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Rundreise durch Kolumbien mit Pkw, empfehlenswert? Frage zu Touren

wie Fahrerlaubnisse, Verkehrsregeln, Fahrzeugverschiffung, Fahrzeugkauf etc.
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Don-Pedrinio
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Beitragvon Don-Pedrinio » 15. Nov 2016, 02:47

Beitrag von Don-Pedrinio » 15. Nov 2016, 02:47

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

aktuelle Wetterlage in Medellin....
Regen Regen Regen
tagtaeglich.
am Morgen
am Mittag
in der Nacht

was dann als Folge davon einem auf Reisen passieren kann:
dies da. hier stand ich damals von Morgens 6 bis 11:30

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Beitragvon Tsiacom » 15. Nov 2016, 23:34

Beitrag von Tsiacom » 15. Nov 2016, 23:34

Ja von dem Regen hatten wir gestern am Tayrona auch mehrere Stunden was. Von 15.30 bis nach 22 Uhr hat es mal mehr, mal weniger stark gewittert. Heute war auf der kurzen Strecke vom Hotel bis zum Eingang in den Nationalpark - gerade einmal 5 km - ein Hangabrutsch, der die halbe Straße verschüttete. Wahnsinn was hier bei dem heftigen Regen so abgeht.


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Beitragvon Tsiacom » 17. Nov 2016, 01:01

Beitrag von Tsiacom » 17. Nov 2016, 01:01

Hallo Don-Pedrinio, hätte noch 3 Fragen zu den Erlebnissen auf der Straße (wäre aber auch über die Meinung eines jeden anderen Kolumbienreisenden dankbar):

1. Warum zeigen die Polizisten/Militärs, welche an den Kontrollstationen beidseitig manchmal so 20 bis 30 m einzeln stehen, beim Vorbeifahren den Daumen nach oben? Haben wir mehrmals erlebt, die machen dies nacheinander so wie man gerade an ihnen vorbeifährt. Ein Zeiche so wie "alles okay"?

2. Ich finde, dass wir während unserer Rundfahrt - es waren nun reichlich 2.800 km - recht hohe Unterschiede bei den Benzinpreisen gesehen. Ich meine, wir haben z.B in Ocana (Norte Santander) und Riohacha für unter 6.000 Peso den "Corriente" getankt, anderswo sind es Größtenteils knapp 8.000 für die Gallone. Wir reden da von mehr als 30% Unterschied. Gibt es dafür Gründe?

3. In oder bei Ocana hatten wir sehr häufig "Benzinverkäufer" am Straßenrand. Tankstellen waren dort aber eigentlich keine Mangelware. Was für Sprit verkaufen die da??? Lohnt sich das für diese Leute, wenn der Spritpreis dort schon recht niedrig ist und die dann in ihren Plastikbehältern nur ein paar Liter verkaufen? Ich gehe mal davon aus, dass das Zeug sauber ist...

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Ernesto
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Beitragvon Ernesto » 17. Nov 2016, 15:53

Beitrag von Ernesto » 17. Nov 2016, 15:53

1.) ist mir bei meinem Reisen im Bus nicht aufgefallen.
2.) siehe 3.) vermute das die zur Grenze von Venezuela gelegenen Departamentos Steuervergünstigungen erhalten.
3.) diese "Benzinverkäufer" verkaufen geschmuggeltes Benzin aus Venezuela.

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Beitragvon Fusagasugeno » 17. Nov 2016, 17:03

Beitrag von Fusagasugeno » 17. Nov 2016, 17:03

Zu 1
Mit dem Daumen nach oben zeigen sie an das auf der Strecke alles i.O. ist. Sie sind auch gezwungen (vom Kommando) das so anzuzeigen. Dürfte noch aus der Zeit stammen als eine grosse Gefahr für Strassenüberfälle durch die Farc bestand. Andere wiederum meinen das bedeute viel Glück. Aber das erste erscheint mir Logischer.
@ Ernesto
Schläfst Du im Bus? :-)
Ich sehe von Bogota nach Fusa an einem Puente mindestens 50 solcher Daumen.
Eres feliz, eres Fusagasugeño :-)


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Beitragvon Don-Pedrinio » 17. Nov 2016, 22:26

Beitrag von Don-Pedrinio » 17. Nov 2016, 22:26

2 und 3 schliesse ich mich Ernesto an. in den Grenzreigionen zu Venezuela gibt es manchmal weit und breit keine Tankstelle die auch Benzin verkauft. irgendwann bleibt dir nichts anderes uebrig als dieses geschmuggelte Benzin zu kaufen. vor Jahren noch in Hinterhoefen versteckt haben sie mir bei meiner letzten Durchfahrt 2013 direkt an der Hauptstrasse solches Benzin in meinen Wagen geschuettet. zu Spottpreisen versteht sich.

zu bis 30% unterschiede ist mir wahrlich noch nie wirklich aufgefallen.

Punkt 1.
vor vielen Jahren begann dies mit den Daumen. damals echt mit den Angaben alles okay. heute ist es einfach eine Gepflogenheit des Militaers um am Strassenrand stehend etwas Abwechslung zu bekommen.
man sieht diese Militaers im ganzen Land und gerne hebe ich ihnen gegenueber auch meinen Daumen. je nach Region sind es mehr oder weniger Militaer Kontrollpoints. kann auch mal vorkommen dass sie dich aus dem Verkehr ziehen. zumeist musst du dann den Kofferraum zeigen.

vor Jahren standen sie an strategischen Punkten oder in der Naehe von Orten wo es schon Guerilla uebergriffe auf die Strrasse gab. heutzutage oft in der Naehe eines Ladens wo sie sich Erfrischungen kaufen koennen. vor Jahren habe ich tagtaeglich 3 kleine Wasserflaschen gekauft und an heissen Orten dem Militaer verschenkt. heute sind es nur noch Suessigkeiten vom Einkaufszentrum.


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Beitragvon Tsiacom » 18. Nov 2016, 04:17

Beitrag von Tsiacom » 18. Nov 2016, 04:17

Ich danke euch für die Infos!

Auf dem Weg von Ocana zum Nationalpark Los Estoraques war sich meine Dame am Steuer unsicher, ob die Handbewegung des Chefs der Militärs am Straßenrand (ihn hat man wirklich angesehen, dass er von den Jungs der Chef ist) "weiterfahren" oder "anhalten" bedeutete. Natürlich - typisch Frau hat sie vor dem Herrn gestoppt (ich wäre mit Sicherheit weitergefahren). Sie (besser wir beide) der spanischen Sprache nicht mächtig, der Kollege wegen unseres Anhaltens überrascht. Um die Situation aufzulösen habe ich nach dem Weg zum Estoraques gefragt, obwohl ich das Navi in der Hand hielt und es ja auch nur noch wenige Kilometer waren. Der Kollege neben dem Chef hat gleich die Richtung gezeigt und die restlichen Kilometer angesagt sowie sich dann noch bei uns bedankt. Ich vermute für das kurze Gespräch. Jede Minute Smalltalk mit einem Touristen scheint für sie eine Abwechslung zu sein.

Auf dem Weg nach Santa Marta hielt uns dann wirklich einer an. Auf meine Frage, ob er auch englisch spricht (was wohl nirgendwo ein Polizist oder Militär in Lateinamerika kann), hat er verneint und uns gleich weitergeschickt. So viel Streß wollte er mit uns wohl doch nicht haben.

Habe aber auch festgestellt, dass die Uniformierten im Land zumeist recht jung und alle sehr freundlich sind. Meist sind sie aber mit sich selbst, statt mit der Kontrolle der Fahrzeuge beschäftigt.

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Beitragvon Don Maximo » 19. Nov 2016, 03:58

Beitrag von Don Maximo » 19. Nov 2016, 03:58

Ich war ehrlich gesagt positiv überrascht über die Freundlichkeit von Militärs und Polizei die wir unterwegs bis anhin begegnet sind. Die Zeichen sind mir auch aufgefallen und ich hatte solche auch schon irrtümlich als Aufforderung um anzuhalten interpretiert. Andrés -der uns ansonsten herumkutschiert - der sich auf dem Beifahrersitz etwas Entspannung gönnte hat mich dann aber aufgeklärt. Er meinte es gäbe auch Zeichen für "Eingeweihte" die jedoch heute kaum mehr gebaucht werden.

Mit dem Anbieten von Süssigkeiten bin ich hingegen wiederholt ins Fettnäpfchen geraten.
Ich wollte mit Schweizer Schokolade, Kräuterzucker usw. jeweils eine kleine Freude bereiten.
Wiederholt hat man mich jedoch freundlich aber bestimmt aufgeklärt, dass sie (eigentlich) nichts annehmen dürfen.
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Beitragvon Don-Pedrinio » 19. Nov 2016, 08:46

Beitrag von Don-Pedrinio » 19. Nov 2016, 08:46

in den ersten Jahren in denen ich herum kurfte waren viel viel mehr Kontrollen. auf gewissen Strecken alle 30 km. das Militaer stand ueberall, auch in den heissen Pampas und damals zwischen 2006 und 2009 waren oftmals andere Handzeichen. jene des: hast du Fluessigkeit mit, kannst du uns geben. ich wurde sogar mehrmals danach gefragt. jene Handzeichen waren den ausgestreckter Daumen und kleiner Finger und das Militaer schwenkte die Hand um eben diese Aufmerksamkeit zu erlangen.

@Tsiamcom mit 20 muessen die meisten jungen Kolumbianer 1 Jahr Wehrdienst leisten. sehr viele von ihnen stammen aus aermlichen Verhaeltnissen. oft tun sie ihre Wehrpflicht in einem andern Departament als sie zu Hause sind.
unter Uribe waren sehr viele dieser jungen Maenner an der Strasse und fuer die Sicherheit des Reisenden und der Strasse.

ich habe es noch nie erlebt, dass diese jungen Maenner nichts annehmen und auch noch nie wurde ich darueber aufgeklaert. in all den Jahren bin ich bestimmt mehrere Hundert Mal angehalten worden. einmal von Carmen bis Cartagena jede Kontrolle. zu Zeiten eben wo auf jenem Abschnitt sehr viele Ueberfaelle statt fanden. ich musste auch einmal in Carmen uebernachten. die Polizei liess mich um 18 Uhr zu meiner Sicherheit nicht mehr weiter fahren. das ist aber alles Vergangenheit. ich schenke auch nur da wo keine Kontrolle ist. denn wo Kontrollen sind, sind auch Offiziere mit dabei und es ist da mehr formell als einfach Militaer an der Strasse.

in all den Jahren gab es diverse unterschiedliche Arten von Kontrollen (zumeist von Polizei durchgefuehhrt). einmal wurde mir mehrmals das Reserverad Kontrolliert, dann wiederum der Feuerloescher 2 Mal (beim einen Mal hatte ich einen zu alten und ich bekam den Auftrag innert 48 Std mich mit einem neuen bei Transito zu zeigen). ganz zu Anfang waren sehr oft Kontrollen bezueglich Papieren und deren Korrektheit. heute ist das offenbar elektronisch moeglich zu kontrollieren. ein Freund hat 3 Mal ein Foto zugesandt bekommen (3 x 171 000 Pesos) => technische Kontrolle seit ein paar Tagen ueberfaellig. ganz zu Anfang war auch: Gepaeck aus dem Auto nehmen und oeffnen und in meinem Dabeisein wurden die Koffer durchwuehlt.
dieses Jahr wurde ich in Valle de Cauca 2 Mal angehalten und man zeigte mir Fotos von Verwundeten (Tretminen) hier wurde gebettelt. bei der ersten Kontrolle schenkte ich 20 000 und ich bekam irgend ein Zertifikat. bei der 2. Kontrolle habe ich dieses dann gezeigt und ich wurde sogleich weiter gelassen.
betteln hat mit nichts annehmen duerfen wenig zu tun...

wer nach Medellin kommt, der passiert von Rionegro kommend ein Peaje. dort am Peaje steht immer ein "Grua" (kleiner Lastwagen auf den Autos verladen werden koennen). der Grua steht beim Polizeiposten und dient dazu allenfalls Autos zu verladen, welche ueber 1 Mt. eine der beiden Kontrollen verpasst haben (technische Pruefung sowie sowas wie Verkehrsabgabe). wurde uns beinahe zum Verhaengnis als mich ein Freund vom Flughafen abholte und seine Papiere nicht in Ordnung waren (das war vor etwa 3 Jahren). momentan wird aber weniger auf Autos als auf Motorraeder geschaut. auch in Bello steht so ein Grua und da sah ich kuerzlich wie sie beim Peaje Motorraeder verluden.


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Beitragvon Don-Pedrinio » 19. Nov 2016, 08:51

Beitrag von Don-Pedrinio » 19. Nov 2016, 08:51

@Tsiacom: machst du mir den Gefallen und postest uns ein paar Fotos von Nationalpark Los Estoraques.

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Beitragvon Don Maximo » 19. Nov 2016, 14:25

Beitrag von Don Maximo » 19. Nov 2016, 14:25

@ Don-Pedrinio, da liegst du schon richtig. Das mit den Süssigkeiten war immer an Posten und Orte, wo mehrere Uniformierte waren, Offiziere,... oder am Flughafen. Es handelte sich nie um Einzelne Militärs.
Ich habe natürlich auch nicht annähernd die langjährige Erfahrung die Du sammeln konntest.

Letzten Monat hatte ich diesbezüglich ein interessantes Gespräch am Flughafen in Bogotá, nachdem zwei Franzosen bei der Gepäckskontrolle ziemlich ausfällig wurden und es zu Kommunikationsprobleme kam, und ich mich spontan angeboten habe zu übersetzen. Nachdem sich die Angelegenheit Erledigt hatte, haben sich zwei Hanghöhere bei mir bedankt und wir sind ins Gespräch gekommen. Als wir uns verabschiedeten wollte ich Ihnen Schokolade überreichen. Sie lehnten dankend (und offensichtlich ungerne) ab, und danach hatten wir noch einen kurzen Austausch diesbezüglich.

Anders im Dorf, wo sich Alcadía und Polizei mit Schokolade, Ricolas und Sackmesser eindecken liessen.

Wir sind bislang zum Glück nur in einer Kontrolle geraten. Es wurden nur Papiere überprüft und wir wurden gebeten die (getönte) Scheiben herunter zu lassen, (offensichtlich damit sie einen Kontroll Blick ins innere des Wagens werfen können). Danach wurde uns eine angenehme Reise gewünscht...
Glück gehabt!

Die Tatsache, dass ich als Fremder fliessend und mit lokalen Akzent spreche ist für die Leute immer wieder Grund zur Überraschung und zur Freude, was die Kommunikation, eben auch im Umgang mit Behörden, Beamten usw. ungemein erleichtert.
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Beitragvon Don-Pedrinio » 19. Nov 2016, 20:19

Beitrag von Don-Pedrinio » 19. Nov 2016, 20:19

die Tatsache dass du als Fremder....
... heute Morgen im Exito wollte sich ein Auslaender ueber etwas elektronisches informieren. kein Wort Spanisch. dann versuchten sie es mittels Sprachuebersetzer auf dem Natel. am Ende zog er von dannen ohne informiert worden zu sein. solches sieht man hier in Medellin tagtaeglich und genau wie du sagst: sie freuen sich ungemein spricht ein Auslaender mit eben seinem Akzent aber fliessend ihre Sprache inklusive Akzente von hier.

Zollabfertigung am Flughafen
frueher kannte ich dort bei der Migacion einen Typen sehr gut. ich reiste immer an seinem Schalter ein und aus. jedes Mal beim einreisen fragte er nach Schokolade. jetzt arbeitet er in der Migracion in der 80-igsten. und neulich beim Aushaendigen meines neuen Visums fragte er natuerlich auch wieder danach.
ich denke es kommt immer ein bisschen drauf an. Geschenke wenn es damit nicht um Bestechung oder dergleichen geht nimmt jeder Beamte an. vor allem wenn man sich irgendwie kennt.

zurueck zur Strasse:
frueher mit dem alten Mazda wurde ich sehr oft angehalten. die Polizei pickt nur zu gerne aeltere Autos heraus. jetzt mit dem Hiunday Veracruz werde ich sehr wenig angehalten. als ob die Polizei vor schoeneren und grossen Offroadern Respekt haetten.


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Beitragvon Don-Pedrinio » 19. Nov 2016, 20:22

Beitrag von Don-Pedrinio » 19. Nov 2016, 20:22

@Don Maximo, bist du nur zu Gast hier oder bereits aus EU nach Kolumbien umgezogen?


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Beitragvon Tsiacom » 21. Nov 2016, 12:16

Beitrag von Tsiacom » 21. Nov 2016, 12:16

@Don-Pedrinio

Los Estoraques - (Bilder zum vergrössern anklicken)

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Beitragvon Don Maximo » 21. Nov 2016, 12:51

Beitrag von Don Maximo » 21. Nov 2016, 12:51

Leider nur zu Gast... ich musste ein Paar Sachen vor Ort abklären und erledigen :br .
Ich war Ende Sept. bis Mitte Okt. dort. Habe die meiste Zeit bei Freunde in Chía verbracht und von dort aus haben wir Ausflüge - Richtung Norden/ Nordosten - mit dem PW gemacht ( Altos de la Florida, Tominé Stausee, Tunja, Villa de Leyva, Paipa) und die haben mir das Gebiet dort ein bisschen gezeigt.
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Beitragvon Tsiacom » 21. Nov 2016, 22:18

Beitrag von Tsiacom » 21. Nov 2016, 22:18

Mal noch eine ganz andere Sache, nix zu PKW und unterwegs sein:

An den letzten beiden Tagen in Cartagena hatten wir noch in kleinem Maße Shopping betrieben, meine Dame ein paar Klamotten und eine Vase im "Artesania". Alle warben ja auch damit, dass man die Steuer am Flughafen wieder bekommt. Es wurden in den Geschäften auch Quittungen mit Namen, Kaufbetrag und ausgewiesener Umsatzsteuer abgestempelt. In Cartagena fragten wir nach Aufgabe des Gepäcks danach - mit dem Hinweis, dass dies nur in Bogota gemacht werden kann. In Bogota verwies man uns an den Schalter mit Aufschrift "DIAN". Dort legten wir die Belege samt unserer Pässe und den Rückflugticket vor. Die Dame betrachtete die Unterlagen und meinte, dass Sie die Sachen selbst auch sehen möchte. Wir sagten, dass dies bereits in Cartagena als Gepäck aufgegeben wurde. Sie meinte, ohne die gekauften Dinge zu begutachten, könnte keine Steuer zurückerstattet werden. Wir waren dann auch etwas ungehalten mit der Meinung, da man ja nicht alles ins Handgepäck stecken kann. Den Ausführungen der Dame konnte ich entnehmen,dass wir uns dies in Cartagena hätten bestätigen (in Augenschein nehmen) lassen sollen, so wären die Vorschriften und sie könne da nichts machen. Wer sollte uns in Cartagena ein Schriftstück ausstellen, wo dann draufsteht "Ja, die Dinge wurden wirklich gekauft, wir haben das gesehen!", wenn es dort keinen entsprechenden Schalte gab??? Unsere nicht vorhandenen Spanischkentnisse machen die Angelegenheit natürlich nicht leichter.

Abgesehen davon, dass unter dem Link http://www.josephle.com/blog/how-to-get ... as-aduanas von "vorherigerInaugenscheinnahme" keine Rede ist, wüßte ich nicht, was ich heute anders machen müsste (also schon in Cartagena), um die Steuer zurück zu bekommen. Außer natürlich, alles ins Handgepäck zu stopfen.

Hat von euch da jemand Erfahrungen gesammelt?