Stromanschluss 110/220V

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hd2010
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Stromanschluss 110/220V

Beitragvon hd2010 » 14. Apr 2018, 11:24

Beitrag von hd2010 » 14. Apr 2018, 11:24

Hallo,

derzeit habe ich in meinem Haus den standard 110v Anschluß. Mein Nachbar bekommt demnächst 220V vom Stromversorger installiert. Ich könnte mich nun kostengünstig auch mit 220V beliefern lassen. Hat das jemand von Euch schon gemacht? Meine Frage ist nun ob ich dann 110V und 220V habe oder ob 110V komplett wegfallen. Ich bin derzeit nicht in Kolumbien und kann mich vor Ort nicht informieren. Wär schön wenn sich jemand melden könnte der diese Umstellung oder Erweiterung des Stromanschlusses schon gemacht hat.

Vielen Dank


desertfox
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Beitragvon desertfox » 14. Apr 2018, 11:34

Beitrag von desertfox » 14. Apr 2018, 11:34

Da würde mich interessieren wie die 220 / 230 V. erzeugt werden? Die Hammer Methode sind einfach 2 Phasen von 110 Volt zu nehmen dann habe ich aber keinen 0 (N)-Leiter..., sicher ist sowas nicht und nur aus Hauruck Methode zu verwenden. Auch die Erde/Potentialausgleich ist nicht zu vergessen!!!! Anders sieht es aus wenn Dein Nachbar einen größeren 110/220 Volt Trafo installiert bekommt...

Ich vermute fast dass dann die gesamt Installation auf 220 Volt umgestellt wird, sonst bräuchte man ja eine doppelte Verkabelung was alles noch teurer macht.

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hd2010
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Beitragvon hd2010 » 14. Apr 2018, 12:02

Beitrag von hd2010 » 14. Apr 2018, 12:02

Alles was ich weiss ist, dass was am trafo geändert werden soll. Das mit den 2 phasen kenne ich. Ist aber schon grenzwertig. Soweit ich weiss wird ein neuer trafo installiert und eine neue leitung zum haus gezogen. Die frage ist ob die epsa dann den 110v anschluss kappt.


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Beitragvon ChLehmann » 14. Apr 2018, 13:33

Beitrag von ChLehmann » 14. Apr 2018, 13:33

Moin Zusammen,
also ich denk mal auch das vor dem Haus irgendwo eine Trafo installiert wird der eine Hohe ankommende Spannung vom Versorger in die 220V umwandelt, das ist denkbar. Das ist dann aber Sache des Energieversorgers und wird schon was kosten.
Die Leitungen im Haus müssen bestimmt nicht erneuert werden ,evtl aber umgeklemmt in Abzweig und Steckdoesen.
Willst du das Europäische Steckdosen System haben ? Oder bleibt das komische mit den Flachkontakten drin?

In Berlin gab es in den 90igern mal ein System da kam auf jeder Phasen (Schwarz/Blau) 110V und zusammen war das dann auch 230V. Das wird aber heute nicht mehr so gemacht oder abgeschafft.

Für den Installatuer ist nicht zu Schwör

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Beitragvon Fusagasugeno » 14. Apr 2018, 14:45

Beitrag von Fusagasugeno » 14. Apr 2018, 14:45

Wenn man hier von 220 Volt spricht dann ist 2 Phasen gemeint. Es macht absolut keinen Sinn, 220 auf einer Phase zu installieren, die meisten Geräte findet man nur mit 110 Volt.
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Beitragvon Eisbaer » 14. Apr 2018, 15:39

Beitrag von Eisbaer » 14. Apr 2018, 15:39

In Medellín gab es schon immer 110/220 Volt. Mit 220 Volt liefen in der Küche die "alten" Herde mit den Elektroplatten, der Warmwasserboiler und der Duschkopf insofern nicht der Boiler fürs erwärmen des Wassers genutzt wurde.
Auf der Finca hatten wir vor Jahren die gesamte Außenbeleuchtung mit 220 Volt Birnen. Die gab es in jedem (besseren) Fachhandel.

@hd2010: Die 110 Volt werden nicht wegfallen, da alle Steckdosen, Lampen etc. mit 110 Volt versorgt werden und es nur wenig Elektrogeräte mit 220 Volt gibt. Nur wenn du 220 Volt wirklich brauchst, dann kann die Umstellung auf beide Spannungen sinnvoll sein.
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Beitragvon desertfox » 14. Apr 2018, 15:39

Beitrag von desertfox » 14. Apr 2018, 15:39

@Fusagasugeno,

Europäische Frontlader Waschmaschinen habe ich schon mit 220 Volt Anschluss in Kolumbien gesehen, des weiteren Backöfen..., sooo ungewöhnlich ist es nicht mehr.

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Fusagasugeno
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Beitragvon Fusagasugeno » 14. Apr 2018, 16:27

Beitrag von Fusagasugeno » 14. Apr 2018, 16:27

Ja habe selber einen solchen Backofen und auch Durchlauferhitzer. Ich habe sogar 3 Phasen in meinem Haus und alles Licht auf 2 Phasen (genau 196 Volt angeschlossen) Nur habe ich diese Installation selber gemacht, mit 5 Pol Steckdosen (CH) so dass nichts falsch angeschlossen werden kann. Habe ja einige Aparate mitgenommen die 240 Volt brauchen.
HD 2010 sollte nur abklären ob sein Nachbar von 110 auf 220 Volt Umgestellt wird oder ob, was zumindest in Fusa üblich ist, einfach eine 2 Phase zum Hause gezogen wird.
Da ist meine Aussage dass umstellen von 110 auf 220 keinen Sinn macht, wenn du Nachher die 110 nicht mehr hast. Dazu kommt, dass die Installationen hier so unsauber sind, dass eine höhere Spannung gefährlich werden kann.
Bei einer zweiten Phase muss einfach im Hause überall eine zweite Phase Nachgezogen werden (entsprechend Abgesichert) und von Vorteil mit verschiedenartigen Steckdosen gearbeitet werden damit kein 110 Volt Gerät bei 220 Volt eingesteckt werden.
So habe ich es in der Finka meiner Schwiegermutter gemacht. Das einzige Problem dass ich bisher hatte sind die Herz bei Geräten die ich aus der Schweiz mitgenommen hatte. So hat der Staubsauger und der Hochdruckreiniger überdreht.

Nach meiner Erfahrung sprechen wir Europäer von 240 Volt auf einer Phase, die Kolumbianer meinen bei 220 Volt zwei Phasen.
@ Eisbär diese Anschlüsse in der Küche haben wir in Bogota auch, aber eben mit 2 Phasen. Miss doch mal in Deiner Küche eine Phase nach. Glaube auch nicht, dass die mit 2 Spannungen ins Haus reinkommen.
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Beitragvon Baiker » 15. Apr 2018, 04:38

Beitrag von Baiker » 15. Apr 2018, 04:38

Als ich an der Küste wohnte hatten wir in dem gemieteten Haus leider nur 110 Volt. Ich hätte fast unbedacht eine 220 Volt Klimaanlage gekauft, glücklicherweise frage der Verkäufer mehrfach nach. Er meinte auch, das die 110 Volt Klimaanlage mit gleicher Leistung etwas mehr Strom verbrauche und ich darauf achten sollte, das dass Anschlusskabel dick genug ist.


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Beitragvon OliCO » 15. Apr 2018, 05:04

Beitrag von OliCO » 15. Apr 2018, 05:04

Bei gleicher Leistung „etwas mehr“? Doppelt soviel!

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Beitragvon hd2010 » 15. Apr 2018, 15:46

Beitrag von hd2010 » 15. Apr 2018, 15:46

Hallo sobald ich den Preis vom Energieversorger habe, poste ich den hier.

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Beitragvon Ernesto » 15. Apr 2018, 20:00

Beitrag von Ernesto » 15. Apr 2018, 20:00

@hd2010

mich würde interessieren für was brauchst du 220 Volt? Sag jetzt nicht für Elektrogeräte aus Deutschland!
Den Preis des Energieversorgers kannst du dem Netz entnehmen. Für Cali dürfte das EMCALI oder eventuell DICEL S.A. E.S.P sein ;-)


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Beitragvon Gordi_K » 16. Apr 2018, 11:05

Beitrag von Gordi_K » 16. Apr 2018, 11:05

Also mit der Spannung gibt es kein Spaß...

Meine Novia hat so Haartrockner und plancha de pelo (typisch Colombiana :-) ...) dank der 220V in Europa kaputt gemacht - bzw. die plancha hat wortwortlich explodiert und den Hauptschalter des ganzen Studentenheimes ist deswegen rausgeflogen... Zum Glück hat die Novia die Plancha in dem Moment nicht in der Hand gehabt und war gerade im Nebenzimmer.

Also meine Empfehlung - in Kolumbien nur 110V verwenden, sollte man ein Spezialgerät für 220V haben, dann für dieses Gerät Umwandler kaufen und fertig. Mit 220V riskiert man Hausbrand/Tod, wenn ein/e BesucherIn seine/ihre Plancha für 110V in die Steckdose steckt.


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Beitragvon desertfox » 16. Apr 2018, 11:33

Beitrag von desertfox » 16. Apr 2018, 11:33

Es wurde ja schon vorher geschrieben dass man für 220 Volt Geräte auch eine Europäische Steckdose nehmen sollte...


Gordi_K
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Beitragvon Gordi_K » 16. Apr 2018, 14:22

Beitrag von Gordi_K » 16. Apr 2018, 14:22

Wie gesagt - die oben beschriebene "Vorfälle" sind meiner Novia in Europa passiert und sie war sich der höheren Spannung da bewusst... Für die Euro_Steckdosen gibt es nämlich Adapter...

Ich würde immer die lokalen Standards einhalten - dann kann ausgeschlossen werden, dass z.B. in 10 Jahren die Freundin meiner Tochter durch die Plancha getötet wird...

Leider beweisen nicht nur die Kommentare oben, dass die Beziehung zwischen Watt, Volt und Ampere für viele ein spanisches Dorf ist - auch im Erwachsenenalter... Dass die 110V Plancha 220V nicht überleben muss habe ich vermutet und vor der Verwendung in Europa abgeraten - dass sie explodiert und Benutzer umbringen könnte, habe ich nicht erwartet...