Kirchliche Heirat Bogota

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rewindz
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Kirchliche Heirat Bogota

Beitragvon rewindz » 21. Dez 2013, 15:42

Beitrag von rewindz » 21. Dez 2013, 15:42

Hola a todos,
folgender Sachverhalt. Ich möchte meine Verlobte im Februar in Bogota heiraten. Papiere sind bereits beim zuständigen Priester für Hochzeiten zwischen Ausländern und einheimischen (Name ist bekannt) und dieser hat diese auch anerkannt und alles ist ok. Eigentlich hätten wir seit letzter Woche schon die schriftl. Genehmigung zur Eheschliessung haben können. Nun will er mich aber noch plötzlich persönlich kennenlernen – sonst bekommen wir keine Genehmigung zur Heirat. Das ganze gestaltet sich nun aber etwas schwierig u.a. aus zeitlichen Gründen. Mal angenommen dieser eine Priester (hat uns die vergangenen Wochen einige Steine in den Weg gelegt, ist sehr sehr neugierig und quetscht meine Verlobte mit privaten Fragen aus) gibt uns am Ende keine Genehmigung für eine kirchliche Heirat – welche Optionen haben wir um kirchlich zu heiraten? Gibt es in Bogota nur einen einzigen Priester der letztendlich die Zustimmung zu einer Hochzeit zwischen Kolumbianern und Ausländern geben kann? Hat er das Recht die Zustimmung zu verweigern wenn er nicht mit mir gesprochen hat bzw. ihm nicht gefällt was er hört, wie z.B. das wir uns „erst“ seit 2,5 Jahren kennen?
Graciasss

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Ernesto
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Beitragvon Ernesto » 21. Dez 2013, 16:24

Beitrag von Ernesto » 21. Dez 2013, 16:24

Von den Ehevorbereitungskursen hat der Priester nichts verlauten lassen? Wenn er nein sagt, dann kann er das, weil Ermessenssache. Ihr braucht keinen "Spezialpriester", jeder Priester der will, kann euch trauen. Ich würde den Priester aus der Pfarrgemeinde deiner zukünftigen Frau nehmen! Viel Glück!


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Beitragvon rewindz » 21. Dez 2013, 17:01

Beitrag von rewindz » 21. Dez 2013, 17:01

Kurse habe ich hier gemacht und sie alleine in Bogota. Hat er auch anerkannt. Zuerst hat er uns eine Deadline bis Ende Januar für alle Papiere und Kurse gesetzt und Anfang Dezember meinte er plötzlich, das er nun alles bis 21.12. benötigt. Alle Papiere wurden letzte Woche bereits vorgelegt und von ihm abgesegnet.
Wir heiraten nicht in der Gemeinder meiner Verlobten sondern in der Gemeinde Valmaria - und die benötigen wohl das ok von diesem Spezialpriester das wir dort heiraten dürfen. Dieser Spezielpriester muss wohl auch konsultiert werden, wenn ein Ausländer jemanden einheimsiches heiratet. Und dieser Spezielprister scheint mir sehr launisch.

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Beitragvon padrino » 23. Dez 2013, 13:26

Beitrag von padrino » 23. Dez 2013, 13:26

Hört sich etwas suspekt an. Wir heiraten auch kirchlich in Cartagena. Den Vorbereitungskurs machen wir an einem Tag, Papiere hab ich nicht alle, welche normal gefordert sind, dennoch keine Probleme mit dem Priester. Die Unterlagen bringen wir erst dann nach Kolumbien wenn wir auch dort sind, die Heirat findet dann knapp 1.5 Wochen später statt. Komische Fragen gabs bis anhin auch keine, sehr ein relaxter und freundlicher Priester. Es gibt auch kein Spezialpriester, welcher nur für Ausländer zuständig wäre. Würde mir daher Gedanken machen ob du evtl. doch in einer anderen Gemeinde heiraten willst, denn wie Ernesto erwähnt, kann der Priester in seiner Gemeinde nach seinem Ermessen handeln!
el sucio de mi carro vale mas que tu carro...hahaaaaaa prrrrrrrrrrrraaaa Arcangeeeeeeeeeeel


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Beitragvon puravidasuiza » 23. Dez 2013, 22:58

Beitrag von puravidasuiza » 23. Dez 2013, 22:58

Wir haben 2010 in Cartagena geheiratet und das voreheliche Gespräch mit dem Pfarrer aus dem Barrio meiner Frau abgehalten.So im Schnellverfahren weil es nicht anders möglich war.Total unkompliziert dieser Pfarrer und sehr nett.Geheiratet haben wir dann in einer Kirche im Zentrum wo ein anderer,etwas älterer Pfarrer zuständig war.Der war dann etwas komplizierter und sehr strikte mit z.B. der Liederauswahl und Blumenschmuck.Zu guter letzt hat aber alles prima geklappt und es war ein unvergesslicher Tag.
Von einem Spezialpriester hab ich nie was gehört.Ich kann mir vorstellen das da nicht alle Pfarrer/Kirchen immer das Gleiche verlangen.

Mucha suerte!
Pura Vida Colombia!!!


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Beitragvon rewindz » 24. Dez 2013, 10:51

Beitrag von rewindz » 24. Dez 2013, 10:51

Hola a todos,
Ja, es kommt sehr auf die Gemeinde und den dort zuständigen Priester an. Nachdem das ganze vorgestern eskaliert ist (plötzlich wollte er noch Apostillen auf meinen Dokumenten, obwohl er das vorher nicht verlangt hat) und meine Verlobte daraufhin die Papiere wieder mitgenommen hat (und zu dem meinte das wir nun standesamtlich heiraten), ist sie gestern zu einem anderen Priester im Norden von Bogota gegangen und ihm die Situation geschildert. Von ihm bekommen wie alle Genehmigungen am 16. Januar – völlig unkompliziert.
Zusammenfassend kann ich also folgendes sagen. Für eine kirchliche Heirat ist man auf die Launen und das Ermessen des Priesters angewiesen. Das kann Vor – und Nachteile haben. Einige Priester sind super streng, äusserst genau, misstrauisch und haben wohl etwas gegen eine Hochzeit mit Ausländern (mein Eindruck – evtl „verdirbt“ man ja seine kolumbianischen Schäflein).
Andere Priester sind entspannt und unterstützen das Brautpaar. Die Papiere/Anforderungen die vorgelegt werden müssen, variieren auch von Priester zu Priester. Z.B. mal mit – mal ohne Apostille für die dt. Dokumente. Mal muss man als Ausländischer Bräutigam beim zuständigen Priester direkt vorsprechen – mal nicht.
In meinem Fall wart dieser komplizierte Spezialpriester dafür zuständig, uns die Genehmigung zu erteilen, das wir als dt.- kol. Paar in einer anderen Gemeinde heiraten dürfen, als meine Verlobte derzeit wohnt.
Mein Rat an alle die kirchlich heiraten wollen. Bei Problemen mit einem Priester bei einem anderen Priester vorsprechen. Folgende Dokumente wurden in meinem Fall für eine kirchliche Trauung verlangt:
Ledigeneid
Geburtsurkunde
Taufurkunde
Dokument das man an einem Ehevorbereitungskurs teilgenommen hat.
Dokument das besagt, dass man keine Kinder hat(?!)
2 Passbilder
Kopie vom Reisepass
Alles ins Spanische Übersetzt – eine Apostille auf den dt. Papieren - wie für eine standesamtliche Trauung - waren nicht notwendig.
Nach der kirchl. Trauung erstellt der Priester ein Dokument mit den Passbildern des Ehepaares. Mit diesem Dokument geht’s dann zum Notar und die Ehe wird eingetragen.
Hoffe das nun alles glatt geht jajjaa
Und nun - Feliz Navidad


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Kirchliche Heirat Bogota

Beitragvon tico » 29. Jan 2018, 22:53

Beitrag von tico » 29. Jan 2018, 22:53

Das alles ist ja sehr alt, vier Jahre, und was ich suchte fand ich nicht. Erst mal Guten Tag an Alle.
Ich halte es kurz und kompliziert:
Ich lebe mit Residenz seit 22 Jahren in Costa Rica. Ich war mit einer Tica verheiratet. Wir sind geschieden.
Ich kenne meine zukuenftige Frau, eine Kolumbianerin. Witzigerweise sprechen wir beide spanisch, wer haette das gedacht? (Nach dem was ich hier so las....)
Sie ist Witwe.
So, nun kommts: wir wollen aber nur Kirchlich heiraten. In allen lateinamerikanischen Laendern, ausser Costa Rica (dort ist die Staatsreligion katholisch), wird die Trauung in einer christlichen Kirche akzeptiert.

Die Frage ist, welche Dokumente brauche ich?
Geburtsurkunde. Habe ich,. In fraktur. Ich wurde 1947 geboren als alles noch mit der Hand geschrieben wurde. Okay, ich kann meine Geburtsstadt in Deutschland per Internet anschreibenb udn fragen wie das ist mit einer internationalen.
Deutschen Reisepass habe ich .
Die Residenz Costa Ricas ebenso, also die cedula.
Deutschen Ausweis schon lange nicht mehr, Gottseidank.

Ich bringe also, denke ich: Scheidungsurteil , ist in Spanisch, des Registro Civil.
Mien Reisepass
meien Cedula
udn guck mal nach dem internationalem Dings da, Geburtsurkunde.

Ich denke nicht eine weitere Bestaetigung zu brauchen dass ich Ehefaehig bin. So einen Wisch bekam ich vor 20 Jahren und heiratete hier in Costa Rica.

Meine Frage lautet: hat hier irgendwer erfahrung mit kirchlicher Trauung und zwar nicht etwa zusaetzliche, sondern alleinige kirchliche Trauung. Sie muesste gueltig sein. Brauche ich auch da die gleichen Dokumente?

Wer auch immer das liest und Erfahrung hat, moege antworten. Der Rest, in Kolumbien leben und so weiter, das klaeren wir dann schon.
Bei mir in Costa Rica kann ich jederzeit umziehen udn wohin ich will und kein Schwein fragt danach. Na ja, wir haben ja auch kein Militaer.

Gruesse an jeden der hier liest und lebt. Und die Jungs die eine Latina heiraten und fragen "ist das stressig"...."Kind Gottes", verzeih, ich bin garantiert viel aelter als du, finde es heraus. Und vor allem, verdammt, lern spanisch, schon aus Respekt dem Gastland gegenueber. Na, vielleicht hast du es schon.


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Beitragvon tico » 29. Jan 2018, 23:02

Beitrag von tico » 29. Jan 2018, 23:02

Ah ja, da ist ja was. Aber das scheint wohl eine katholische Kirche zu sien. Wir wollen in einer christlichen Kirche heiraten (grosse Unterschiede).
Taufbescheinigung? Wo soll ich das denn her bekommen nach 70 Jahren?? Steht in meiner Geburtsurkunde auf wa sich getauft wurde.
Ledigeneid - heisst das ich muss schriftlich beeiden nicht verheiratet zu sein?
Dokument dass man keine Kinder hat ist unmoeglich. Ein Nullum kann man nie beweisen. Zwar habe ich keine, aber das ist das absurde in lateinamerika, beweisen sie ein Nullum. Juristisch unhaltbar. Aber das spanische Recht ist halt anders.

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Beitragvon Fusagasugeno » 30. Jan 2018, 00:49

Beitrag von Fusagasugeno » 30. Jan 2018, 00:49

Hängt wirklich alles vom Priester ab, meine Frau hat den Kurs gemacht, ich da ich in der Schweiz war nicht.
Getraut hat er uns nicht bis zum Tode, sondern für die Ewigkeit. Wenn ich diesen Wunsch mal nicht bereue. :-)
Eres feliz, eres Fusagasugeño :-)

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Ernesto
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Beitragvon Ernesto » 15. Feb 2018, 01:34

Beitrag von Ernesto » 15. Feb 2018, 01:34

@tico: du fragst nach einer Hochzeit in einer christlichen Kirche. Heute hatte ich Zeit, Lust und Laune und habe bei einer christlichen Kirche nachgefragt. Man kann dort heiraten, nur wird diese Heirat von den kolumbianischen Behörden nicht anerkannt. Wer dort heiratet dem geht es nur um die Zeremonie.
Jetzt gibt es auch noch Lutheraner, da könnte es anders sein. Wenn es dich noch interessiert und ich die Zeit finde, dann spreche ich gerne mal dort vor.


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Beitragvon axko » 15. Feb 2018, 14:59

Beitrag von axko » 15. Feb 2018, 14:59

Nach der kirchlichen Heirat bekommt man/frau vom Pfarrer ein Zertifikat indem hervorgeht, dass eine kirchliche Trauung (in diesem Fall - katholisch) stattgefunden hatte. Dieses Zertifikat lässt man sich bei der Zuständigen kirchlichen Verwaltung beglaubigen (in Medellin sind diese Büro im Centro Comercial Villa Nueva). Mit dem beglaubigten Zertifikat geht man/frau um die Ecke zum Notariat. Dort wird die Trauung anhand der kirchlichen Papiere als gesetzliche Ehe legitimiert und man erhält eine beglaubigte "neutrale" (ohne kirchliches Wappen) Hochzeitsurkunde ,ist eine Kopie das Original verbleibt im Notariat.Diese Heiratsurkunde wurde bisher von allen Ämter in Kolumbien anerkannt einschliesslich in Bogota für das Visa. - Falls sich in dieser Hinsicht etwas geändert hat,bin ich für die Aktualisierung meiner Erfahrung sehr dankbar. Will mir Kommentare ersparen, dass ich keine Ahnung hätte. :mrgreen:


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Beitragvon tico » 15. Feb 2018, 15:06

Beitrag von tico » 15. Feb 2018, 15:06

Hola ernesto, danke fuer deine Information.
Nein nein, keine Lutheraner, keine Katholiken.
Meiner Information nach ist Costa Rica das einzige Lateinamerikanische Land, dass eine Trauung durch eine christliche Kirche nicht akzeptiert, weil hier der katholizismus Staatsreligion ist. Im Umkehrschluss muesste es heissen, die restlichen Laender, also auch Kolumbien, wuerden es akzeptieren.
Bei der Trauung in einer christlichen Kirche - so meine Information- gaebe dann der Pastor die Daten an das zustaendige Amt weiter (Registro Civil) wo es eingetragen werde wuerde.
Ich schreibe das in der Moeglichkeitsform, wiel ich ja auch keien Erfahrung sondern nur Information habe.
Ich weiss aber von einigen Paaren dass es genauso geschehen sein soll.

Aber abwarten, es geht sowieso erst mal nach Aruba, wo meine "Frau" erst mal ist und dann von dort aus weiter nach Kolumbien. Es kann auch sein dass wir uns in Aruba trauen lassen (traut sich da wer...?).
Danke fuer deine Hilfe.

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Ernesto
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Beitragvon Ernesto » 15. Feb 2018, 15:32

Beitrag von Ernesto » 15. Feb 2018, 15:32

@tico: so wie es @axko schreibt ist es der richtige Weg für eine katholische Trauung!

Da du in Kolumbien heiraten willst, gehe ich davon aus, das du es tust um durch die Heirat an einen Aufenthaltstitel zu gelangen,

Der einfachste Weg ist die Heirat bei einem Notar. Von dem bekommst du die kompletten Unterlagen für die Visumsbehörde in Bogotá.
Falls deine Partnerin Kinder hat, könntest du diese adoptieren und dadurch ebenfalls ein Visum erhalten.

Ich habe etwas im Netz gestöbert, dabei ist mir ein Bericht aufgefallen der sagt, dass es doch einige christliche Kirchen in Kolumbien gibt, die Trauungen legal vornehmen können.

- Concilio de las Asambleas de Dios de Colombia, (Iglesia Comunidad Cristiana Manantial de Vida Eterna)
- Iglesia Cruzada Cristiana
- Iglesia Cristiana Cuadrangular
- Iglesia de Dios en Colombia
- Casa sobre la Roca. Iglesia Cristiana Integral
- Iglesia Pentecostal Unida de Colombia
- Denominación Misión Panamericana de Colombia
- Iglesia de Dios Pentecostal Movimiento Internacional en Colombia
- Iglesia Adventista del Séptimo Día de Colombia
- Iglesia Wesleyana
- Iglesia Cristiana de Puente Largo
- Federación Consejo Evangélico de Colombia, Cedecol.

Weiterhin fand ich noch diesen Kommentar:

¿Qué pasa con los matrimonios celebrados por otras iglesias cristianas no católicas, y las iglesias de otros credos religiosos, que no suscribieron el Convenio?
Lo que ocurre con esos matrimonios es que valen lo mismo que una declaración de amor firmada en papel higiénico.

Viel Spass in Aruba :-)


tico
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Beitragvon tico » 15. Feb 2018, 19:54

Beitrag von tico » 15. Feb 2018, 19:54

Lieber Ernesto
nein. Wir heiraten nicht, damit ich dann eine Residenz erhalte. Wir heiraten aus Liebe. Und wir sind beides Christen und wollen im Christentum unseren Schwerpunkt setzen. Die Ehe ist ein vor Gott gegebenes Versprechen, kein Zeitbuendnis, keine Zweckgemeinschaft, sondern "im Guten wie im Boesen, bis das der Tod uns scheidet".
Meine Frau ist Mitglied einer christlichen Gemeinde die es auch in Kolumbien gibt.
Ja ich weiss, das klingt alles unmodern und altbacken, aber wenn du erst mal Erfahrungen gesammelt hast, wieviel eine notarielle Ehe seelisch wert ist - ach, dannn sieht man das anders. Ist aber toll dass du dich so engagierst, findet man selten, und herzlichsten Dank fuer deine Kirchenliste. Die Asamblea de Dios gibt es auch in Costa Rica in meiner Stadt.

Schau, sie ist 62 und ich bin 70, ihre Kinder sind erwachsen, meine ebenso, es geht nur noch darum uns vor der Gemeinde und Gott zu beteuern, dass wir zusammen gehoeren. Der Rest ist Buerokratie, die uns nicht so wichtig ist.

Ja ja, der Allmachtsanspruch der katholischen Kirche... der Gott der Katholiken ist halt der bessere Gott.....oder wie? Witzigerweise bin ich selber kath. getauft und gefirmt. Mein zukuenftiges Weib sucht gerade ein Apartement fuer uns auf Aruba. Es soll ja angeblich Wunder geben, na ja, mal schaun ob wir noch eine Fussballmannschaft hinkriegen..... :D
Ich gruesse dich herzlich.


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Beitragvon John Extra » 11. Mai 2018, 19:34

Beitrag von John Extra » 11. Mai 2018, 19:34

Hallo zusammen
ich habe vor ueber vier jahren auch hier in Bogota geheiratet, hatte auch probleme mit der Kirche, der zusteandige Bischof meinete zu meiner Frau, wir sollten noch ein Jahr warten, wenn dann alles noch so gut ist dann stimmt er der Trauung zu,
ich denke die Kirche will einer Scheinehe vorbeugen.
Wir haben dann ein Jahr spaeter kirchlich geheiratet, und die Eintragung beim Notar war kostenlos.