Noch einer will heiraten

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zuzizuz
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Noch einer will heiraten

Beitrag von zuzizuz » 15. Dez 2018, 12:03

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Eigentlich sollte mein letzter Post gelöscht werden war wohl ein Missverständnis aber egal.
Das mit der Geburtsurkunde hat sich erledigt. Mein Onkel (Rechtsanwalt) meinte ich hätte einfach nach dem falschen Dokument gefragt. 🙄 Deutsche Bürokratie lässt grüßen. Werde Montag zum Standesamt gehen.

PS: heute in 2 Monaten stehe ich hoffentlich mit allen Dokumenten vorm Notar und tauche Ringe.




Zwei kurzzeitig nacheinander geschriebene Beiträge automatisiert zusammengefügt. Skript powered by Datacom ©2018


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Beitrag von zuzizuz » 17. Dez 2018, 12:45

So ich war heute beim Standesamt und die Dame war ganz überrascht das ihr Dokument in so vielen Sprachen ist. Ich dachte nur oh was machen die den ganzen Tag?
Der nächste Schritt ist nun die erweiterte Meldebescheinigung und die internationale Geburtsurkunde mit Apostille zu versehen. Danach wird die Meldebescheinigung übersetzt und ich hoffe mit den beiden Dokumenten dann alles zu haben.
Danke nochmal für eure Hilfe ich halte euch auf dem laufenden.

Dass die Geburtsurkunde eine Spanische Erklärung enthält ändert nichts daran, dass ich sie mit einer Apostille versehen lassen muss?


axko
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Beitrag von axko » 17. Dez 2018, 14:23

Apostille hat nichts mit der Sprache zu tun. Die Apostille ist eine Beglaubigung einer Urkunde welcher dann international anerkannt wird.


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Beitrag von zuzizuz » 24. Jan 2019, 15:11

Ich bins mal wieder.
Waren gestern bei 3 unterschiedlichen Notaren. Die sind ja schon sehr anders als in Deutschland. In Deutschland sind Notarbüros eher edler hier war ein Notar über einem Shoppingcenter und eins erinnerte mich an die Zulassungsstelle in meiner Heimat.
Wir werden heute zum Notar 19 gehen und unsere Dokumente einreichen.

Bezüglich dem Deutsch A1 Zertifikat habe ich folgendes gefunden:
https://www.bverwg.de/040912U10C12.12.0
Verstehe ich es richtig, dass meine Frau kein Zertifikat braucht da ich deutscher bin?


Montana
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Beitrag von Montana » 24. Jan 2019, 15:42

Was spricht dagegen das deine Frau Deutsch lernt? Will sie sich abschotten und mit niemand sprechen? Nicht arbeiten? Nicht weiterbilden?
Bedenke, das die Sprache in einem fremden Land das wichtigste ist.
Ich wollte nicht in Deutschland leben ohne Deutsch zu können.


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Beitrag von zuzizuz » 24. Jan 2019, 15:49

Moin Montana
Nein, der Grund liegt im Geld. Ich weiß momentan nicht wieso sie ein Zertifikat machen soll wenn sie in Kolumbien und Deutschland weiterhin die Sprache lernen will und muss. Wir sind beide Studenten und da überlegt man einfach ob man wirklich das Geld ausgeben muss.
Bedenke, das die Sprache in einem fremden Land das wichtigste ist.
Ich wollte nicht in Deutschland leben ohne Deutsch zu können.
Da stimme ich dir voll und ganz zu und sie sieht es auch so.
Sie beendet nächste Woche ihren Kurs und wir werden gemeinsam weiter lernen, ich Spanisch sie Deutsch.

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bastians
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Beitrag von bastians » 24. Jan 2019, 17:02

@zuzizuz:

Das verstehst Du falsch. Auch beim Familiennachzug zu einem Deutschen wird ein A1 Zertifikat benötigt (bis auf einige Ausnahmen). Genau das wird in dem Urteil bestätigt.

ciao
Bastian


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Beitrag von zuzizuz » 29. Jan 2019, 01:51

Wir suchen momentan einen Dolmetscher für meine Eltern für die Hochzeit. Kennt jemand jemanden? Haben jetzt ein Angebot für 300.000 COP. Meint ihr das ist gut oder zu teuer? Hatten vorher ein Angebot für 600.000COP. Der Preisunterschiede erstaunt mich.

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Ernesto
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Beitrag von Ernesto » 29. Jan 2019, 02:23

Frag mal bei dem einen oder anderen => Übersetzer an ob die auch dolmetschen und was das kostet.
Die Hochzeit beim Notar geht schnell, das dauert keine halbe Stunde. Professionelle Dolmetscher berechnen meist mindestens 2 Stunden.
300000 COP finde ich akzeptabel wenn es perfekt gemacht wird. Versuche einfach etwas nach unten zu handeln.

Ich würde es ohne Dolmetscher machen, da käme ich mir echt blöd dabei vor. Si señor und fertig ist das ganze ;-)


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Beitrag von zuzizuz » 29. Jan 2019, 04:37

Die Liste der Botschaft haben wir schon komplett durch. Es haben sich nur 2 gemeldet ^^.
Ich würde schon gerne verstehen was ich da mache und meine Eltern auch. Ist ja nichts alltägliches was ich einfach wiederholen könnte.


Gordi_K
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Beitrag von Gordi_K » 29. Jan 2019, 10:04

Hallo Zuzizuz,

"ich würde schon gerne verstehen,, was ich da mache" - sprichst du kein Spanisch? Falls nein, dann verstehe ich nicht, warum du mit "Kleinigkeiten" wie Kosten des Dolmetschers (200 oder 100 €...) beschäftigt bist... Da würde ich einfach einen Dolmetscher mit besseren Referenzen nehmen. Wegen 100 € wirst du nicht reich/arm werden.

Was ich persönlich vor Hochzeit machen würde - würde mich bei einem Rechtsanwalt erkundigen, wie es im Fall einer Scheidung abläuft, falls man in Kolumbien heiratet... Das ist viel wichtiger, als Dolmetscher bei einer Hochzeit (ja, ist traurig, aber ist so...).


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Beitrag von Montana » 29. Jan 2019, 15:29

@zuzizuz

Wenn du kein Spanisch kannst, dann ist ein Dolmetscher schon vom Gesetz her vorgeschrieben.
Ich sehe es wie Ernesto, Heiraten mit Dolmetscher, da macht man sich voll zum Affen.

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cm81
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Beitrag von cm81 » 29. Jan 2019, 16:51

Immer gut, wenn man weiss was man beim Notar unterschreibt. Da ist man klar im Vorteil.
Ich würde das Thema Heiraten ruhen lassen, bis ich etwas Spanisch verstehe, oder entsprechend Gas geben beim erlernen.
Beim Akt der Heirat einen Dolmetscher zu brauchen halte ich auch nicht für besonders romantisch. Jemand der einem erklären kann, was auf den zu unterschreibenden Papieren steht kann hingegen gut investiertes Geld sein (vor dem Unterschreiben versteht sich).
Sehr sehr vieles kann man beim Notar beglaubigen lassen, wenn dann der Andere nur unterschreibt.

Und ich glaube Montana hat recht, wenn der Notar das Gefühl hat dass du den genauen Inhalt nicht verstehst, düfte er das Ganze eigentlich gar nicht abnicken.


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Beitrag von desertfox » 29. Jan 2019, 17:33

Meine Frau und ich hatten in Deutschland geheiratet und da war der Dolmetscher auf dem Standesamt auch Pflicht. Ich konnte zwar Spanisch, meine Frau etwas Deutsch, beide sprechen wir auch Englisch, aber fürs Standesamt war wie gesagt der Dolmetscher Pflicht. In der Kirche ging es ohne...

Ob eine Heirat auf dem Standesam was romanistisches ist, na ja. ich sehe es eher als formellen Akt an...., der störte der Dolmetscher, genauergesagt die Dolmetscherin, nicht.


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Beitrag von John Extra » 30. Jan 2019, 00:04

Ich habe zuerst Kirchlich geheiratet, mit Dolmetscherin, das Ehegeloebniss habe ich in Spanisch und meine Frau in Deutsch gesprochen, war alles Suuuper.
Dann beim Standesamt nur die Kirchliche Urkunde registrieren lassen, gratis.

:win: