Meine Erfahrung: Abzocke Banküberweisung D / KOL

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Meine Erfahrung: Abzocke Banküberweisung D / KOL

Beitrag von FreeLibertarian » 23. Jan 2019, 20:07

Falls es jemanden interessiert / betrifft, wollte ich an dieser Stelle meine Erfahrung zum Thema Geldüberweisung von Deutschland nach Kolumbien darstellen.

Dieses Jahr musste ich zum ersten Mal einen größeren Geldbetrag (ca. 7,8 Millionen Pesos) nach Kolumbien überweisen. Meine Bank war die Deutsche Bank und die kolumbianische Bancolombia. An sich kein Problem, kostet 36 Euro von deutscher Seite her, Z1-Überweisung nennt sich das, einfach wie gewohnt per Online-Banking das Geld überweisen, dauerte 2 Werktage bis es da war glaube ich.

Aber dann der Hammer: Ich hatte den aktuellen Umrechnungskurs genommen, 2000 € überwiesen, und es hätten etwa 7,2 Millionen ankommen sollen, den Rest hätte ich dann per Kreditkarte oder bar bezahlt. Es kamen aber nur 6,7 Millionen beim Empfänger an, was mich natürlich schockierte. Auf meine Bitte hin hat der Empfänger dann bei Bancolombia angefragt und es wurde erklärt, dass man pro Million Pesos eine "Sicherheit" von 1% o.ä. nehmen würde (kann mich jetzt an die genaue Zahl nicht mehr erinnern, das war letzten Sommer). Letztendlich haben diese Nichtsnutze über 450.000 Pesos dafür genommen, das Geld "entgegengenommen" zu haben. Im Zeitalter der Digitalisierung sicherlich 2 Minuten Arbeit (fünf Mausklicks) für einen billigen Praktikanten....

Lektion: Wenn möglich immer mit Kreditkarte zahlen, bei meiner neuen Bank (DKB) kann man unbegrenzt Geld auf die Kreditkarte schieben und dann kostenlos abheben weltweit. Dann hätte der Spaß mich gar nichts gekostet außer der Geldumrechnung.


Max
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Beitrag von Max » 23. Jan 2019, 20:26

Du sagst Du hast E überwiesen, in diesem Fall werden die E in USD ungerechnet und dann in Pesos, wenn Du aus D überweist mußt Du schauen das Du USD überweist. Kann sein das Du aus diesem Grund weniger bekommen hast als Du gedacht hast und der Typ welcher dir die Auskunft gegeben hat , das nicht wusste und dir halt irgendwas erzählt hat.
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Ernesto
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Beitrag von Ernesto » 23. Jan 2019, 20:27

Hast du Belege die das was du behauptest aufzeigen?
Du weißt bestimmt, wenn du Euro überweist, werden die zuerst in Dollar und dann zum Tageskurs in COP umgerechnet.
Das Bancolombia wie jede andere Bank mit Geld, Geld verdient ist klar.
Was du behauptest solltest du anhand von Belegen nachweisen können.

Max war schneller ;-)


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Beitrag von puravidasuiza » 24. Jan 2019, 01:39

Ich überweise immer in Dollar und fahre am besten so. Bei grösseren Beträgen muss man bei der Bank antraben und nachweisen wo das Geld herkommt. In diesem Fall muss man den Wechselkurs mit der Bank aushandeln. Die Banken werden dir nie den Wechselkurs geben der z.B.hier im Forum notiert wird. Die wollen ja auch was verdienen. Banken und Poltik sind die grössten Dreckgeschäfte. Als ich am 17.1 ankam war der Wechsellkurs zum SFr. 2'600 pesos und offiziell.3'150. Euro war bei 3'200 und offiziell 3'600.
Pura Vida Colombia!!!


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Beitrag von FreeLibertarian » 24. Jan 2019, 18:02

Beweise habe ich keine, habe ja nie selber mit Bancolombia gesprochen. Dem Geldempfänger traue ich schon zu, dass er versteht, was die Bank ihm erklärt. Ist ein renommierter Schönheitschirurg, der viele ausländische Kunden betreut. War also nichts Neues oder Ungewöhnliches für ihn das Geld auf diese Art und Weise zu empfangen. Es kann schon sein, dass es ein Fehler war das Geld in Euro zu senden, aber die Umrechnung von € zu $ zu Peso kann doch nicht eine derartige Summe kosten, das war schon miese Abzocke.

@pura: Logisch, dass die Bank etwas verdienen möchte, aber so ein Prozentsatz der Summe zu berechnen, ist schon ein Wucher. Aber man(n) lernt halt nie aus.

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Ernesto
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Beitrag von Ernesto » 24. Jan 2019, 18:28

Ich glaube eher das die Abzocke beim Schönheitschirurg und nicht bei der Bank liegt. Mit dir hat er ja einen Kunden, der alles glaubt was man ihm erzählt.

Ich finde es immer wieder krass wenn jemand ein Unternehmen der Abzocke bezichtigt ohne den geringsten Schimmer zu haben was da los ist.


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Beitrag von FreeLibertarian » 24. Jan 2019, 18:51

Er hat mir doch die Überweisung auf seinem Konto gezeigt. Denkst du, ich bin doof oder wie? Was sollen diese dreisten Unterstellungen? Ich mache jeden Tag Geschäfte im Job, mich bescheißt niemand (was in diesem Fall auch ziemlich dämlich wäre aus seiner Sicht, er will ja das wir wiederkommen).


@Ernesto, ich würde dich bitten, weitere nutzlose Kommentare in diesem Thread zu unterlassen, du bist offensichtlich nicht interessiert an meiner Erfahrung, also bleib fern. Ansonsten können die Mods das hier schließen.


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Beitrag von John Extra » 25. Jan 2019, 00:00

Immer Cool bleiben, bitte...... wenn Ernesto einen kommentar abgibt dann hat es schon Hand und Fuss denn er ist einer der Wenigen der hier in Kolumbien durchblickt. :ho:

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Ernesto
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Beitrag von Ernesto » 26. Jan 2019, 23:52

FreeLibertarian hat geschrieben:
23. Jan 2019, 20:07
hat der Empfänger dann bei Bancolombia angefragt und es wurde erklärt, dass man pro Million Pesos eine "Sicherheit" von 1% o.ä. nehmen würde (kann mich jetzt an die genaue Zahl nicht mehr erinnern, das war letzten Sommer). Letztendlich haben diese Nichtsnutze über 450.000 Pesos dafür genommen, das Geld "entgegengenommen" zu haben. Im Zeitalter der Digitalisierung sicherlich 2 Minuten Arbeit (fünf Mausklicks) für einen billigen Praktikanten....
Das ist üble Nachrede ohne fundiertes Wissen! Schon alleine: [...] "Sicherheit" von 1% o.ä. - da sag ich lieber nichts mehr.
Das so mancher Angestellter bei kolumbianischen Banken nicht immer arbeitet wie es sich mancher Europäer wünscht, ist uns allen bekannt - doch was hier vorgetragen wird kommt von einer wohl falsch verstandenen oder schlecht interpretieren Aussage des Geldempfängers.


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Beitrag von axko » 27. Jan 2019, 03:23

Der Schönheitschirug ist wahrscheinlich ein treuer Anhänger des Libertarismus. Kapitalismus auf Teufel komm raus., :denk: