[Extra] Friedensverhandlungen mit FARC-Rebellen in Kolumbien

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Der Kampf um das Machtvakuum der Farc beginnt

Beitragvon News Robot » 17. Aug 2017, 05:03

Beitrag von News Robot » 17. Aug 2017, 05:03

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Die Farc agierten nicht wie zuvor Pablo Escobars Medellín-Kartell, das von den Bauern im Dschungel bis zu den Dealern in Miamis Nachtclubs jeden Posten kontrollierte. Der Farc-Einfluss endete an der Landesgrenze. Doch innerhalb des Landes kontrollierten sie immer mehr, vom Anbau der Koka-Blätter bis zur Herstellung der Kokainpaste.

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Quelle: Süddeutsche Zeitung
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Kolumbien: Der Krieg um den Frieden

Beitragvon News Robot » 23. Aug 2017, 14:47

Beitrag von News Robot » 23. Aug 2017, 14:47

Sie habe vor den Todgeweihten gestanden und gebetet. Vor drei jungen Männern, die sie doch schon aus Kindheitstagen kannte und nun erschießen sollte. Die drei seien so alt gewesen wie sie selbst, also noch viel zu jung für all das. Würde sie dem Befehl nicht nachkommen, habe man ihr gesagt, dann würde eben sie selber sterben. „Ich sah ihre Blicke, die flehten: ,Töte mich nicht!’“.

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Quelle: Der Tagesspiegel
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Ernesto
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Logo der "neuen" FARC von einer Klinik in Envigado gestohlen

Beitragvon Ernesto » 24. Aug 2017, 14:00

Beitrag von Ernesto » 24. Aug 2017, 14:00

Vor geraumer Zeit schrieb ich schon einmal zum Logo der "neuen" Farc welches genauso aussieht wie ein schon lange bekanntes, in Italien verwendetes Logo.

Bild Bild

Eben hörte ich auf Blu Radio das der Eigentümer dieses Logos in Kolumbien, die Klinik "Clínica ISIS de Envigado" ist. Diese Klinik hat das Logo in Kolumbien bei der "superintendencia de Industria" vor 2 Jahren rechtlich schützen lassen.

Die Klinikleitung teilt mit, das seit dem bekanntwerden, das die FARC dieses LOGO verwendet, sich die Anzahl der Patienten kontinuierlich verringert, da man annimmt die Klinik sei ein Teil der FARC. Nicht nur das, Drohungen erhält die Klinik nun auch noch!

Jetzt will die Klinik rechtlich gegen diesen Missbrauch vorgehen und auch in der Presse mitteilen, das die Farc das Logo gestohlen hat.

"Wer einmal klaut dem glaubt man nicht" oder besser gesagt, "Die Katze lässt das mausen nicht".

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Alle Waffen der Farc-Rebellen untauglich gemacht

Beitragvon News Robot » 23. Sep 2017, 16:22

Beitrag von News Robot » 23. Sep 2017, 16:22

In Kolumbien haben die Vereinten Nationen alle von ehemaligen Farc-Rebellen eingesammelten Waffen unbrauchbar gemacht.

Quelle: Deutschlandfunk
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Kolumbien: Die Waffen schweigen - aber Frieden sieht anders aus

Beitragvon News Robot » 27. Sep 2017, 02:12

Beitrag von News Robot » 27. Sep 2017, 02:12

Schon jetzt steigen die Zahlen der "Disidentes", der abtrünnigen Rebellen, die angesichts mangelnder Perspektiven in einem zivilen Leben zurück in die Illegalität gehen. Entweder verstärken sie die Reihen der kleinen Linksguerilla ELN oder sie schließen sich den Drogenbanden an, die Teile der Rauschgiftgeschäfts der Farc übernommen haben. Die Waffen schweigen in Kolumbien, aber der Frieden lässt noch auf sich warten. Es wird ein Rennen gegen die Uhr.

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Quelle: Spiegel Online
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Die FARC-Guerilla übt den Alltag

Beitragvon News Robot » 4. Okt 2017, 01:17

Beitrag von News Robot » 4. Okt 2017, 01:17

Kolumbiens Ex-Guerilleros üben Alltag im Frieden und ohne Waffen - während rechte Politiker schon wieder den Bürgerkrieg beschwören. Der 70jährige Gómez schimpft auf die kleinen, wellblechgedeckten, überhitzten Fertighäuser. Er hat sein Lager im Gebüsch aufgeschlagen, auf Holzplanken unter Plastikplanen, wie im Guerillakampf. Dass alles so lang dauert, macht ihm Sorgen.

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Quelle: Der Tagesspiegel
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UNO: Probleme bei Wiedereingliederung ehemaliger Farc-Rebellen

Beitragvon News Robot » 21. Okt 2017, 15:03

Beitrag von News Robot » 21. Okt 2017, 15:03

Nach Einschätzung des zuständigen UNO-Hochkommissars für Menschenrechte, Gilmour, könnte dies auch das Friedensabkommen in Kolumbien gefährden. Viele frühere Farc-Kämpfer hätten nach der Rückgabe ihrer Waffen kaum Möglichkeiten, legal Geld für sich und ihre Familien zu verdienen. Gilmour befürchtet, dass etliche ehemalige Rebellen deshalb zwangsläufig kriminell werden und beispielsweise in den Drogenhandel einsteigen. Frieden könne nicht halten, wenn die Kämpfer keinen Platz in der Gesellschaft bekämen.

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Quelle: DLF24
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FARC-Rebellen fliehen vor dem Frieden

Beitragvon News Robot » 12. Nov 2017, 14:56

Beitrag von News Robot » 12. Nov 2017, 14:56

"Timochenko" will Karriere machen. Zudem gibt es auch internen politischen Widerstand gegen das Abkommen. Eine FARC-Einheit hat sich laut kolumbianischen Medienberichten entschlossen, den Friedensvertrag abzulehnen. "Wir als Kämpfer verstehen nicht, wie unsere Kameraden unsere Ideale, Ziele und revolutionären Erfolge im Gegenzug für den Komfort der Eliten des Staates und einige Dollar verhandeln können", heißt es in dem Schreiben, aus dem die Nachrichtenagentur Reuters zitiert. Das ist ein offener Affront gegen die Spitze der FARC, deren ehemalige Kommandanten um Rodrigo "Timochenko" Londono inzwischen politische Karrieren planen. "Timochenko" erwägt eine Präsidentschaftskandidatur, die weitere Prominenz - fast ausnahmslos Männer - führen die Liste der Vorschläge für den Senat und den Kongress an.

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Quelle: ZDF HEUTE
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Kolumbien und EU: Farc stehen nicht mehr auf Brüssels Terrorliste

Beitragvon News Robot » 15. Nov 2017, 20:59

Beitrag von News Robot » 15. Nov 2017, 20:59

Die Europäische Union hat die ehemalige kolumbianische Guerillaorganisation Farc von ihrer Liste der Terrororganisationen gestrichen. Die Außenminister der EU-Mitgliedsstaaten stimmten am Montag für eine entsprechende Beschlussvorlage. Die Entscheidung ist ab Dienstag dieser Woche in Kraft. Damit sind alle mit der Indizierung verbundenen Sanktionsmaßnahmen wie Einreisesperren, drohende Inhaftierung oder Konfiszierung von Gütern aufgehoben.

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Quelle: amerika21
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Kolumbien: Sie nennen es Frieden

Beitragvon News Robot » 25. Nov 2017, 13:09

Beitrag von News Robot » 25. Nov 2017, 13:09

Gewalt, Vetreibung und Angst prägen in vielen Gebieten Kolumbiens den Alltag. Bauern, die ihr Land zurückfordern, riskieren ihr Leben. Wie Hernando Pérez und seine Söhne.

Die fortbestehenden Landkonflikte um die straflos gebliebenen Eliten schaffen in Kolumbien eine Nachfrage für Morde wie den an Hernandos Vater. Diese wird durch Banden und bewaffnete Gruppen bedient, die vom Drogenhandel leben und ihren Nachwuchs in den Armenvierteln und überfüllten Gefängnissen rekrutieren. Zum großen Teil bestehen sie aber aus ehemaligen Paramilitärs oder Rebellen, die sich nicht resozialisieren konnten.

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Quelle: ZEIT ONLINE
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Kolumbien: Ein lebensgefährlicher Frieden

Beitragvon News Robot » 5. Dez 2017, 03:35

Beitrag von News Robot » 5. Dez 2017, 03:35

Vor einem Jahr haben Kolumbiens Regierung und die FARC-Guerilla ein Friedensabkommen geschlossen. Doch das Ende eines Jahrzehnte dauernden, blutigen Konflikts ist damit noch nicht besiegelt. Die Gewalt in Kolumbien richtet sich insbesondere gegen indigene und afrokolumbianische Gemeinden. Es gibt mehr als 90 indigene Völker in Kolumbien. Werden sie nicht von Bergbau- und Landwirtschaftsunternehmen vertrieben, dann von rechten Paramilitärs, die sich die Ländereien aneignen wollen. Den Bauern bleibt nur die Flucht in die Städte, heute sind ein Fünftel der Bewohner Medellíns – also rund 500 000 Menschen – Opfer von Vertreibung, darunter viele Indigene und Afrokolumbianer. Die Comuna 8 wiederum ist einer der ärmsten Bezirke der Stadt und Zufluchtsort für viele Vertriebene.

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Quelle: Frankfurter Rundschau
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Ein Jahr Frieden in Kolumbien: Das Ende der Illusionen

Beitragvon News Robot » 9. Dez 2017, 03:24

Beitrag von News Robot » 9. Dez 2017, 03:24

Kolumbianer sind besorgt, dass Menschen für ihre Verbrechen nicht zur Verantwortung gezogen werden könnten. Sie sind verärgert, dass die Regierung ein Gesetz vorgeschlagen hat, das die Strafen für Mitglieder krimineller Banden drastisch mildern würde, falls sie ihre Waffen abgeben. Ihre Haftstrafen könnten um bis zu 80 Prozent reduziert werden, und sie dürften fünf Prozent ihres illegal erworbenen Vermögen behalten. Für viele Kolumbianer würde dieses Gesetz das Ende des Rechtsstaates bedeuten.

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Quelle: Deutsche Welle
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Kolumbien: Verhandlungen über Fortschritte beim Friedensprozess

Beitragvon News Robot » 7. Jan 2018, 00:15

Beitrag von News Robot » 7. Jan 2018, 00:15

Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat sich mit Vertretern der FARC-Partei getroffen, um über den bisherigen Verlauf und die weitere Umsetzung des Friedensvertrags von 2016 zu sprechen. Auch internationale Beobachter waren mit dabei. Während Santos sich zuversichtlich zeigte, kam Kritik von der FARC.

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Quelle: euronews
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Friedensprozess in Kolumbien - Sonderjustiz ohne Biss

Beitragvon News Robot » 12. Jan 2018, 19:42

Beitrag von News Robot » 12. Jan 2018, 19:42

Drei Buchstaben haben in den letzten Wochen Kolumbien in Atem gehalten: JEP. Jurisdicción especial para la Paz, so viel wie Sonderjustiz für den Frieden, heißt das Gesetzesprojekt, welches den Opfern des mehr als fünfzig Jahre währenden Konflikts in Kolumbien endlich Aufklärung und ein Minimum an Rechtsprechung bringen sollte. Sollte – denn Menschenrechts- und Opferorganisationen fürchten, dass die hehren Ziele der Sonderjustiz behindert werden.

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Quelle: TAZ
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Kolumbien: Prüfkommission kritisiert Umsetzung des Friedensvertrages

Beitragvon News Robot » 19. Feb 2018, 14:36

Beitrag von News Robot » 19. Feb 2018, 14:36

Die Internationale Überprüfungskommission für Menschenrechte in Kolumbien hat die Regierung von Präsident Juan Manuel Santos in ihrem jüngsten Bericht wegen mangelnder Umsetzung des Friedensvertrages in Kolumbien kritisiert. Demnach ist bisher nur ein Bruchteil der Vereinbarungen mit der Farc-Guerilla erfüllt worden. Außerdem wird festgestellt, dass die Regierung den Paramilitarismus nach wie vor leugnet.

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Quelle: amerika21
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Bogotá verschleppt Friedensprozess: UNO beklagt humanitären Notstand in Kolumbien

Beitragvon News Robot » 5. Mär 2018, 14:38

Beitrag von News Robot » 5. Mär 2018, 14:38

Die UNO und die Internationale Prüfungskommission für Kolumbien kritisieren den humanitären Notstand in dem südamerikanischen Land. Bogotá wird vorgeworfen, den Friedensprozess mit der linken FARC-Guerilla zu unterminieren und Hilfsgelder nicht weiterzuleiten.

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Quelle: RT Deutsch
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