Krankenhäuser und Gesundheitswesen

Impfungen, Reiseapotheke, Ärzte, Krankenhäuser und Fragen dazu.

axko
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Krankenhäuser und Gesundheitswesen

Beitrag von axko » 8. Jun 2019, 22:13

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Bei allen Respekt...meine Erfahrung in DE war, dass man ohne ausreichende Sprachkenntnisse in einer slawischen Sprache die Ärzte nicht oder kaum versteht. Die meisten deutschen Ärzte sowie die qualifizierten Krankenschwestern, sind entweder in der Schweiz, GB,IRE, oder in Schweden, wegen besserer Arbeitsbedingungen! Auch in Europa wird in einem Patienten mit 92 nicht mehr viel "investiert", denke dort ist man genauso "verloren" wie hier. Gehe mal in DE aufs Land und schau mal wieviel Landärzte noch praktizieren und wieviele kleine Krankenhäuser es noch gibt. Denke die medizinische Grundversorgung wird mehr und mehr ein weltweites Problem. Das ist nicht nur in den Entwicklungsländern so, denn wie war es in Griechenland als dort die Finanzkrise am heftigsten war? Es wurde zur Bedingung gemacht, dass die öffentlichen Ausgaben auch für das Gesundheitswesen gekürzt werden müssen, ansonsten hätte es keine neue Kredite gegeben! Denke das solche Daumenschrauben nicht nur in Europa angewendet werden. Der Wert des kleine Mannes oder der Frau liest sich im Bruttosozialprodukt, das Wort Menschenleben existiert nicht in solchen Statistiken. So isch das Läbe.

:son:

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Ernesto
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Beitrag von Ernesto » 8. Jun 2019, 22:22

@axko

Mit deiner Einstellung wollte ich nicht leben. Du bist ja auch nicht mehr der jüngste, also bereite dich vor.

Ich kann zum Glück im Notfall auf eine private Versicherung aus dem Ausland zurückgreifen. Auch wenn ich alles vorlegen müsste, würde ich dadurch nicht sterben. Da macht es Don-Pedrino schon richtig! (Beziehe mich auf ein anderes Thema in Bezug Krankenhaus.)
Zuletzt geändert von Ernesto am 8. Jun 2019, 22:26, insgesamt 2-mal geändert.


John Extra
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Beitrag von John Extra » 8. Jun 2019, 22:24

Karibikotto

Du hast ja recht was Du schreibst, ....das Gesundheitswesen in Kolumbien ist unter aller Sau... ich finde das auch nicht gut....

Vielleicht habe ich mich auch falsch ausgedrueckt...
Mir ging es im Moment nur um die Einnahme von Antibiotika, wo hier in Kolumbien und in vielen anderen Laendern, jeder sein eigener Doktor spielen kann, in die Drogerie geht und es kaufen kann, wird es dann nicht vorschriftsmaessig genommen, wirken die eingenommenen Tabletten nicht und die Bakterien oder Keime werden resistent, was bei einer erneuten Infektion oder wie im Beitrag die Geschlechtskrankheit, grosse Probleme mit sich bringt. Hinzu kommt die grosse Verwendung von Antibiotika in der Landwirtschaft, in Kolumbien ?? weis ich nicht, aber bestimmt auch.

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Karibikotto
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Beitrag von Karibikotto » 8. Jun 2019, 22:29

Da sind wir uns einig @John Extra, ich freue mich sehr, das du mich richtig verstanden hast.

Wenn @axko meint, das jemand mit 92 Jahren kein Recht mehr zum Leben hat, dann sage ich besser nichts mehr.


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Beitrag von John Extra » 8. Jun 2019, 22:45

Behandlungsfehler mit Todesfolge in Deutschen Kliniken nehmen zu.....

=> welt.de/gesundheit/article142858007/Warum-die-Zahl-der-Behandlungsfehler-steigt.html


Don-Pedrinio
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Beitrag von Don-Pedrinio » 8. Jun 2019, 23:46

man sollte das Gesundheitswesen von Kolumbien nicht verallgemeinern und mit unter aller sau betitteln. Genauso wie ihre verschiedenen Lebensqualitaeten sind, unterscheidet sich auch deren Gesundheitswesen. Aendern koennen wir Gaeste daran nichts. aber wir koennen unser eigenes Leben damit steuern, je nachdem wie viel unser eigenes Leben uns wert ist.
eine Katze hat 7 Leben, der Mensch nur eines und das sollte uns bewusst sein.
ich pers. ziehe heute und mit dem selber erlebten ein Spital in Kolumbien einem aus meiner Heimat vor. je nachdem wo du behandelt wirst, wird dein Koerper auf Herz und Nieren durchgechekt, ehe man mit einer Behandlung beginnt. und Behandlungen schwanken zwischen sehr gut und sehr schlecht. in meiner Heimat hatte ich solche Gruendlichkeit nie erlebt gehabt. im Gegensatz zu meiner Heimat habe ich hier nur allerbestes erlebt, sogar in einem kleinen armseeligen Spítal in den den Pampas wo mal vor vielenn Jahren ein Finger wieder zusammengeflickt wurde. meine Eltern haben sich beide in einem Spital in der CH mit einem Virus infisziert und sind in spaetfolgen daran gestorben. aber auch das laesst sich nicht veralgemeinern. pech gehabt.
nach einem einwoechigen Spitalaufenthalt in Medellin, habe ich vorher verlschlafenes sofort nachgeholt und eine privat Krankenversicherung abgeshlossen gehabt. und die ist auch wenn bewusst das teuerste Model gewaehlt immer noch mehrere Hundert Euro billiger als eine nur allgemeinversicherung mit hohem selbstbehalt in meiner alten Heimat.
du kannst in vielem sparen wollen, das eigene Leben und Gesundheiut sollte es jedem aber wert sein, just da ein paar Groschen mehr ausgeben zu wollen, wenn nicht. selber schuld. im generellen erst eine schwere Krankheit oder Unfall einen Menschen diesbezueglich zu einem Umdenken bringt. ich hoffe fuer jeden, dass er dies bei Lebzeiten merkt, wieviel Wert die eigenen Gesundheit hat.

ich weiss nicht woher ihr das habt, dass in Kolumbien das Gesundheitswesen schlecht ist. ich habe mittlerweile 3 Spitalbesuche hinter mir, als eigene Efrahrung sowie weiss vom CH Baecker und dessen Behandlung. beide sind wir mehr als zufrieden mit dem wie man hier an unserem Koerper herum geschnitten hat. ob euer Wissen vom hoeren sagen ist oder auch eigene Erfahrungen sind, sei dahin gestellt.
wenn der Kolumbianer weder versichert ist, noch Geld hat Spital bezahlen zu koennen, dann darf aber bestimmt nicht aus dessen Recoursen auf das Gesundheitswesen abgeleitet werden. denn das ist selbstbetrug.

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Karibikotto
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Beitrag von Karibikotto » 9. Jun 2019, 00:03

Es ist bekannt das viele Ausländer nach Kolumbien kommen um sich dort behandeln zu lassen. Die zahlen privat, wie man man weiß bekommt man, wenn Geld da ist, alles in Kolumbien und ja, ich weiss auch das die medizinische Versorgung für diese Patienten bestens ist.

Hier spreche ich von der normalen Grundversorgung in Kolumbien, die man je nach Geldbeutel aufstocken kann, welche jedoch trotz allem einfach nur schlecht ist!

Begib dich auf die Suche im Internet Don-Pedrinio, da wirst du feststellen, dass es den wenigsten so geht wie von dir berichtet und, ehrlich gesagt dein CH-Bäcker interessiert mich nicht.

Joven espera hace 40 días que EPS autorice operación de vida o muerte
Millonaria demanda prepara Medimás contra la Nación por daños y perjuicios
“Mi hija recae por culpa de la EPS, ellos me negaron una remisión”: Madre de Daniela Ordóñez Gutiérre
Aumentan las quejas de los ibaguereños contra las EPS
Siguen las muertes de pacientes a la espera de atención médica
EPS buscarán conciliar millonaria deuda con hospitales del Quindío
EPS del país tienen un deficit de capital que supera los $6,5 billones
Fallas en EPS derivan en autocuidado de embarazadas en Colombia
Un paciente corre el riesgo de morir si su EPS no autoriza cirugía

In den News steht: Paramilitärs terrorisieren Kleinbauern im Norden von Kolumbien, wer versorgt die ärztlich? Das interessiert Don_Pedrinio nicht, denn er schrieb mal, das Campesinos dumm sind. Solche Ignoranten braucht Kolumbien nicht!

-------------------

Folgendes fand ich beim Auswärtigem Amt:

Trotz positiver Entwicklungen im Land, leben in Kolumbien noch immer mehr als 26 Prozent der Einwohner in bitterer Armut und Unterversorgung. Auf dem Land ist die medizinische Versorgung häufig sehr schlecht oder auch gar nicht gegeben. In den Großstädten hingegen, gibt es durchaus moderne Krankenhäuser. Viele Kolumbianer sind jedoch nicht einmal krankenversichert.


Zwei kurzzeitig nacheinander geschriebene Beiträge automatisiert zusammengefügt. Skript powered by Datacom ©2019

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Beitrag von Ernesto » 9. Jun 2019, 00:30

Pensionierte Soldaten und Lehrkräfte streiken regelmäßig für eine bessere medizinische Versorgung.
Die tun das bestimmt nicht weil denen langweilig ist.


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Beitrag von Leonor » 9. Jun 2019, 00:58

Meine Schwiegermutter ist in einem Krankenhaus verstorben. Die Betreuung war einfach nur schlecht!


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Beitrag von John Extra » 9. Jun 2019, 01:27

Es gibt fuer jeden bestimmt zig verschiedene Faktoren wenn er sagt die medizinische Versorgung ist schelcht oder nicht ausreichend.

In den grossen Staedten ist es ja noch mehr oder weniger gut, je nach Krankenhaus und Versicherung. im Laendlichen Bereich ist sie schlecht bis katastrophal.
Private Absicherung ist bestimmt gut, wer es sich leisten kann.

Es ist immer traurig wenn jemand krank ist und stirbt, je nach Situation ist es leider so im Leben, wenn es dann noch an einer schlechten medizinischen Behandlung liegt ist es doppelt schlimm, es gibt bestimmt viele gute Aerzte in Kolumbien, unterbezahlt aber engagiert.

Meine Frau hatte vor ueber einem Jahr Trombos, nicht nur in den Beinen sondern im ganzen Koerper, das Blut stockte und Klumpen verstopften die Venen, die Nierenfunktion war eingeschraenkt, die Leber funbktionierte nicht mehr richtig. Durch die Wasseransammlung im Koerper hatte sich das Koerpervolumen fast verdoppelt.
Im Hospital Fungation Santa Fe, Intensivstation, wurden dann fuenf Operationen durchgefuehrt, jede ueber mehrere Stunden.
Heute hat sich ihr Zustand sehr verbessert, die Infektion ist zwar immer noch da, aber durch die taegliche Einnahme von sieben verschiedenen Tabletten, einige sehr stark, (und teuer) funktioniert der Koerper wieder mehr oder weniger mormal, grosse Einschraenkungen beim Essen, keine alkoholischen Getranke, kein Salz kein Gewuerz, kein gegrilltes Fleisch, kein Essen mehr was das Leben frueher so lebenswert gemacht hat, oder besser gesagt was immer so Lecker war.....
ich wuerde mal sagen im laendlichen Bereich, Finka im Gruenen, waere das Medizinisch ihr Todesurteil gewesen. Transport mit der Ambulanz, kleines Krankenhaus usw.
Krankenhaeuser werden heute gefuehrt wie eine Firma, sie muessen kostendeckend Arbeiten, Korruption in den Krankenversicherungen verschlimmern die Situation dann noch. In Deutschen Krankenhaeusern ist auch nicht alles Gold was glaenzt, sinnlose Operationen nur um die Jahresquote einzuhalten, ist die Quote erfuellt werden vielleicht wichtige Operationen auf das naechste Jahr verschoben weil es sonst von den Kassen kein Geld gibt.

Egal wo, es ist einfach nirgendwo Perfekt

PS. ich habe von verschiedenen Seiten gehoert, das, wenn man jemandem etwas schlechtes goennt, soll heissen jemandem Schaden moechte wird hier in Mittel- und Suedamerika viel mit Schwarzer Magie, Voodoo, Hexerei gearbeitet, meine Frau hatte diesen Gedanken nach dem es ihr so schlecht ging........ ist ein anderes Thema, ich komme an anderer Stelle mal drauf zurueck.


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Beitrag von axko » 9. Jun 2019, 15:56

Es ist vielleicht nicht die beste medizinische Versorgung hier. Aber es ist jedermanns Entscheidung wo er lebt. Wenn jemand Angst vor Krankheit und Tod hat, dann muss er halb dorthin wo er sich am besten aufgehoben fühlt. Aber hier leben weil es günstiger ist wie zu Hause und meckern wie ein Rohrspatz über die medizinische Versorgung, das geht überhaupt nicht!

Ernesto, wie kommt du darauf, dass ich nicht mehr der Jüngste bin?? Pass mal auf wie schnell du zum alten Mann wirst, hier in Kolumbien mit all den Ungerechtigkeiten.

Jetzt gehe ich wieder in die Sonne, den Hautkrebs lasse ich dann mir hier von der schlechten medizinischen Versorgung in Kolumbien kurieren. Übrigens Karibik-Otto, ich habe nicht gesagt, das ein 92 jähriger kein Recht auf Leben hat. Aber in dem Alter ist Krebs im Endstadium ein Teil des natürlichen Sterbeprozess. Der lässt sich auch nicht in deutschen Kliniken aufhalten.

:son:

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Beitrag von Karibikotto » 9. Jun 2019, 16:24

Ich versuche dir die Sache mit dem heute 92jährigen Mann zu erklären.

Bis vor vier Jahren war alles bestens. Mit 88 klagte er immer wieder über starke Schmerzen.
Er wurde zu einem Arzt der Krankenversicherung gebracht - mehrfach. Dieser verschrieb im billige Schmerzmittel und deutete an, dass der Mann simuliert. So ging das 4 Jahre bis einer seiner Söhne der im Ausland lebt ihn besuchte. Er lies seinen Vater sofort privat untersuchen/behandeln und schnell stellte sich heraus das der Mann Krebs hat. Die Krankenversicherung hat sich bis heute zur mutmaßlichen Fehldiagnose nicht geäußert.

Ich weiß nicht wen du meist @axko. Ich wolle nie in Kolumbien leben weil dort vielleicht einiges billiger ist. Ich habe dort gelebt. In einem guten Barrio in Medellin (Laureles) und habe zusammen mit meiner Frau die Entscheidung getroffen zurück nach Deutschland zu gehen. Hier sind wir und hier bleiben wir.

Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah.


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Beitrag von coentros » 12. Jun 2019, 22:29

Das Gesundheitssystem in Kolumbien, auch ein spannendes Thema. Dazu eine Statistik aus dem Jahr 2017:
https://www.spiegel.de/gesundheit/diagn ... 48313.html

Demnach liegt Kolumbien im weltweiten Vergleich irgendwo im Mittelfeld, auf Platz 81 von 195 betrachteten Ländern. Deutschland auf Platz 20. Gar nicht mal so spitzenmässig. Hinter Spanien, Italien, Griechenland. Messgrösse waren die relativen Todesraten von 32 bekannten Krankheiten welche grundsätzlich behandelbar sind, und dann auch mit einer guten Prognose, unbehandelt aber tödlich verlaufen (können). Die Schwäche der Studie: chronische Krankheiten wurden nicht betrachtet, da statistisch schwieriger zu erfassen. Insofern darf man zwar keine Wunder erwarten, so katastrophal wie teilweise erwähnt glaube ich ist das System aber auch nicht.

Meine eigene Erfahrung aus der Familie: Aus unserem ärmeren Teil der Verwandtschaft (d.h. ohne private Versicherung) wurde letztes Jahr die 106-jährige bisabulea mit heftigsten Schmerzen in Medellin ins Krankenhaus eingeliefert. Es wurde, wie ich das nur aus der Ferne mitbekommen habe, ganz offensichtlich korrekt eine Gallenkolik diagnostiziert und operativ behandelt. Lange Geschichte kurz zusammengefasst: Die Behandlung und Betreuung waren mehrheitlich gut. Heute spricht die bisabuela davon, dass sie wenigstens den 110. mit uns zusammenfeiern will. Letztes Jahr hatten wir uns noch auf die Beerdigung vorbereitet.

In einer deutschen Grosstadt lebend und mit dem hiesigen Gesundheitssystem bestens vertraut wäre meine Prognose in DE im vergleichbaren Fall (also beim 106-jährigen Kassenpatient) ziemlich düster. Ich glaube nicht, dass eine vergleichbare Leistung wie in Kolumbien erbracht worden wäre. Ja, es ist nur ein einzelnes Beispiel.