Motorradrour im Januar 2018

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Motorradrour im Januar 2018

Beitragvon Alex1980 » 20. Nov 2017, 20:46

Beitrag von Alex1980 » 20. Nov 2017, 20:46

Hallo zusammen.
Mein Bruder und ich wollen vom 14.1.18 bis 3.2.18 eine Motorradrour durch Kolumbien machen. Wir starten in Cali. Habt ihr Tips was in dieser Zeit machbar ist?
Danke schon mal
Alexander

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Beitragvon Macondo » 21. Nov 2017, 00:21

Beitrag von Macondo » 21. Nov 2017, 00:21

Was für Motorräder habt ihr (eigene oder geliehene?)?
Medellin, Eje Cafetero mit den 12 Quindio-Dörfern, Tatacoa-Wüste & Karibik-Küste würde ich empfehlen, es gibt aber sehr sehr viele Reiseziele....
Ich erwarte übrigens auch Motorrad-Freunde aus D.
BMW 1200 GS bietet sich an für weite Strecken.


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Beitragvon Baiker » 21. Nov 2017, 02:52

Beitrag von Baiker » 21. Nov 2017, 02:52

Zwei Wochen, das ist nicht viel. Ich würde von Cali über Pereira und Manizales nach Medellin fahren. Von da über Caucasia nach Monteria und dann weiter nach Cartagena/Barranquilla/Santa Marta.


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Beitragvon Alex1980 » 21. Nov 2017, 16:55

Beitrag von Alex1980 » 21. Nov 2017, 16:55

Danke schon mal für die Tipps. Wir haben 2 Yamaha xt 660. Die sind schön leicht. Leihen die uns bei motolombia

@macondo Wohnst du in Kolumbien? Kommt dein Besuch aus D im Januar? LG Alex






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Beitragvon Macondo » 22. Nov 2017, 00:55

Beitrag von Macondo » 22. Nov 2017, 00:55

Hallo Alex,

Ja, ich wohne seit vielen Jahren in Pereira. Meine 3 Motorrad-Freunde möchten zwischen Januar & März kommen. Sie wollten ihre nagelneuen BMW 1200 GS von D nach Cartagena verschiffen und ein paar Länder besuchen. Ich kaufte mir daraufhin auch eine neue BMW R1200R. Normalerweise fahre ich im Stadtverkehr eine etwas ältere Honda Shadow 750, diese ist bequem und gemütlich, im Gegensatz zur BMW, die doch sehr rasant ist, und technisch natürlich super. Ich fahre jeden Tag Motorrad und sehr oft, hier im Eje Cafetero durch die Quindio-Dörfer, das macht unheimlich Spass.

Ihr habt bei Motolombia geliehen? Wie sind die Preise? Wollt ihr auch "off road"? Ich glaube bei Motolombia macht ihr nichts verkehrt. Der Besitzer ist aus Copenhagen wenn ich mich recht erinnere, und hat sein Geschäft gut durchorganisiert.
Wenn ihr in Pereira aufkreuzt könnt ihr euch mal melden.


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Beitragvon Alex1980 » 22. Nov 2017, 01:41

Beitrag von Alex1980 » 22. Nov 2017, 01:41

Das hört sich gut an. Ja wir wollen ein bisschen offroad fahren. Wir haben vor 4 Jahren eine ähnliche Tour durch Costa Rica gemacht und festgestellt, dass man die tollsten Sachen erlebt wenn man ausserhalb der grossen Strassen unterwegs ist. Die BMW ist ein super Motorrad.
Die xt kostet ca 80 Euro am Tag. Nicht ganz billig aber die Motorräder sind in einem guten Zustand und die Jungs von Motolombia machen wirklich einen guten und kompetenten Eindruck. Ja der Chef kommt aus Dänemark. Dein Angebot nehmen wir gerne an. Mein Bruder wohnt in Alaska. Haben uns jetzt 2 Jahre nicht gesehen und freuen uns schon sehr auf diesen Urlaub.

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Beitragvon Macondo » 22. Nov 2017, 12:17

Beitrag von Macondo » 22. Nov 2017, 12:17

Wie ist das mit Motolombia: könnt ihr euch ohne "Aufpasser" / Tour-Guide frei bewegen? Oder: macht ihr eine Gruppentour mit vorgegebenen Routen?


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Beitragvon Alex1980 » 22. Nov 2017, 13:14

Beitrag von Alex1980 » 22. Nov 2017, 13:14

Ja wir können uns "frei" bewegen. Wir leihen uns die aus und bringen die dann 16 Tage später zurück, ohne Guide. Die haben ein Service Wagen falls man liegen bleibt. Ich denke das die uns noch Touren vorschlagen werden.
@Baiker: Die Route Richtung Norden hatte ich mir auch ungefähr so ausgeguckt. In Costa Rica sind wir einfach blind drauf losgefahren ohne Ziel. Und wo es uns gefallen hat sind wir 1 -2 Tage geblieben. Deshalb kann ich nicht einschätzen wie weit wir kommen werden. Bis Cartagena ist schon sportlich wenn man nicht nur die Hauptstrasse fährt. Aber die Tatacoa Wüste und Eje Cafetero sieht schon sehr gut aus. Da werden wir auf jeden Fall durchfahren. Gibt's auch schöne Gebirgsstraßen durch die Anden?
Hab noch eine Frage bezüglich der Bekleidung. Ich wollte eine "normale" Textil Motorradjacke und Hose( Wasserdicht) zum Fahren nehmen und Straßenstiefel(oder lieber Endurostiefel? Bei viel Offroadanteil vielleicht sinnvoll. Aber die sind so groß und schwer) . Oder soll man lieber was luftiges zum Fahren anziehen? Ich weiß nicht genau wie das Wetter im Januar ist(viel Regen?). Für eure Tipps bin ich echt dankbar

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Beitragvon Macondo » 22. Nov 2017, 14:53

Beitrag von Macondo » 22. Nov 2017, 14:53

Ihr werdet wahrscheinlich fast täglich mit Regen konfrontiert. Die Schauer sind oft sehr heftig, aber nach kurzer Zeit geht's wieder sonnig weiter, so ist das hier. Habt ihr euer Gepäck in Rucksäcken oder in Motorrad-Überwurftaschen? Ich habe auf der Honda 2 stabile Koffer montieren lassen (kommt für euch natürlich nicht in Frage, aber vielleicht die Überwurftaschen?). In die Koffer schmeisse ich das ganze Regenzeug rein. Wenn es stark regnet benutze ich Kunststoff-Schuhe zum überziehen. Die Jacke & Hose, die du nanntest, sollten OK sein.
Eje Cafetero: In Pereira gibt es gute Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants, Nightlife etc. Von hier aus könnt ihr die Tagestouren in die 12 Quindio-Dörfer machen und euch abends in Pereira austoben. Aber es gibt auch sonst das ganze Vergnügungs-Programm hier in "Klein-Medellin".
Die anderen Touren, die ihr vorhabt hören sich auch gut an. Evtl. Popayan mit aufnehmen....es ist schwierig, es gibt soviel zu sehen in Colombia....


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Beitragvon Alex1980 » 22. Nov 2017, 15:23

Beitrag von Alex1980 » 22. Nov 2017, 15:23

Wir nehmen eine Wasserdichte Gepäckrolle mit. Dann packen wir auch noch einen Regenkombi ein. Mit dem Biergarten hört sich gut an. Sollen wir Bargeld in Deutschland umtauschen? Oder mit Kreditkarte in Kolumbien abheben ? Oder Vorort umtauschen?

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Beitragvon Macondo » 22. Nov 2017, 15:38

Beitrag von Macondo » 22. Nov 2017, 15:38

Bargeld: USD zum Tauschen vor Ort mitnehmen + Kreditkarten
Off Road: Der Vulkan -Nevado del Ruiz- in Manizales ist zB ein Ausflugsziel. Die BMW-Gruppe unserer Stadt war letztes Wochenende oben. Mir wäre es zu kalt...die Landschaften sind natürlich unbeschreiblich schön.

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Beitragvon schweizer » 22. Nov 2017, 17:07

Beitrag von schweizer » 22. Nov 2017, 17:07

@Alex1980

In Deutschland kannst du keine Pesos kaufen.
Den besten Kurs bekommst du mit Kredit- oder der alten ECkarte. Bargeld würde ich nur als Sicherheitsreserve einpacken.


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Beitragvon Alex1980 » 22. Nov 2017, 18:55

Beitrag von Alex1980 » 22. Nov 2017, 18:55

Mit dem Geld bin ich gespannt . Hoffe die Visa funktioniert.


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Beitragvon Don-Pedrinio » 22. Nov 2017, 22:35

Beitrag von Don-Pedrinio » 22. Nov 2017, 22:35

Soooo, nachdem es hier doch noch Rund geht klicke ich mich hier ein.
Vorab, ja ich weiss, Auto ist nicht Motorrad. Aber weit entfernt eben doch nicht, wenn die Interessen ähnlich sind. (ich war im Mai 5 Tage in Norditalien unterwegs und auf den «abseits» Bergpässen war ich fast das einzige Auto unter Motorrädern.

Ich lese von Anfang an mit und war mit jener Idee von Richtung Küste überhaupt nicht einverstanden.
Da fährt man 10 Std. lang und zumeist auf sehr stark befahrenen Strassen welche zudem oft in schlechtem Zustand sind. Nee, kaum ein Zuckerschleck für Bikers die ein Abenteuer erleben wollen und nicht viel Zeit haben. Ausserdem nahm ich an (mittlerweile kann man es auch lesen) = man muss das Motorrad da zurück geben wo man es abgeholt hat. Wodurch es zu einer Rundreise wird und nicht zu einer one way frei drauf los.
Warum ich mich hier einhänge. Ich glaube nicht, dass es Ausländer gibt, welche mehr km auf Kolumbiens Strassen und quer durchs Land auf dem Buckel haben als ich. Regional Bedingt wissen andere bestimmt besser Bescheid.
Mein eigenes Augenmerk was wohl auch für Biker zutreffen sollte =
wenn möglich NICHT auf den Haupttransitachsen. Wenn möglich immer mit irgendwelcher spezieller Natur verbunden. Und wenn möglich bestimmte Routen auf keinen Fall benutzen wo es (okay für Autos) zur Tortur wird, wenn man Stundenlang in Kolonen fahren muss. Und wenn möglich Routen so wählen, dass man Grossstädte umfährt.
Früher war ich der Meinung, dass die Kaffeezone die schönste Gegend Kolumbiens ist. Heute zweifle ich daran und glaube, dass ein Dept. Boyaca weit mehr zu bieten hat. Für mich ab Medellin schlicht in die entgegen gesetzte Richtung und ein Boyaca ab Medellin nicht gerade am Weg liegt. 1 Tagesfahrt bis man überhaupt drin ist.
Strecken die ich in der Kaffeezone liebe // warum gerade // wann das letzte Mal befahren // Zeitbedarf. // Landwirtschaftliches Hauptaugenmerk
1. Manizales – Honda (ca. 5 Std.)
Früchte und Kaffee.
Für Biker wohl in umgekehrter Richtung schöner. Ab Honda 200m ü. M. 60km weit den Pass hoch auf 3500m. dann innert 15km hinunter nach Manizales.
Sehr wenig Verkehr. Ein schöner Pass, wenn man sich austoben will.
Vor ca. 4 Mt. Und ca. 10. Passquerung.
2. Eje Cafetero (Rundtour = 1 Tag)
Kaffee
Wenn ich es Ausländern zeigen will und es sich mit dem Weg verbinden lässt. Eje Cafetero ist für mich nicht da wo der Ausländer hin geht. Sondern liegt fernab der Transitachse. Meine Lieblingsstrecke heisst = Anserma - Risaralda – Arauca – la Rochela – Palästina – Chinchina – Marsella – Pereira.
Teile davon vor 3 Mt. Für meine Augen die wunderschönste Kaffeezone. Fernab von Verkehr. In umgekehrter Richtung finde ich nie den Weg nach Marsella. (auch ideal für Biker ohne Motor)
3. Pereira – Medellin (in 2 Etappen = 1. Pereira – Jardin = 1 Tag. 2. Jardin – Medellin = 1 Tag)
Kaffee
Ich hasse den Pass den man bei la Pintada Richtung Medellin queren muss. (ich glaube mich zu erinnern, dass Macondo und ich vor Jahren uns mal darüber unterhielten) Es dauert etwas länger und ist wesentlich reizvoller, eben bei la Pintada Richtung Bolombolo zu fahren. Kürzlich hat mich ein Kolumbianer auf eine altarnativroute aufmerksam gemacht die ich leider noch nie befahren bin.
La Pintada Richtung Bolombolo aber auf halbem Weg bei Puente Iglesias Richtung Fredonia und dann Amaga. Sollte angeblich nicht die beste Strasse sein, aber da ohne Verkehr die schnellste Verbindung von allen dreien.
Vor ca. 1 Jahr das letzte Mal gefahren.
Bei einer Motorrad-Tour aber ev. Von Pereira kommend folgender Abstecher empfehlenswert ist = Jardin Antioquia. Bei allen Touristen sehr beliebt. Während der Woche kein Problem da oben ein Zimmer zu finden (Klima wie Medellin oder Pereira).
Die Route Jardin – Riosucio ist absolut NICHT zu empfehlen. Ein schauerlicher langer holpriger Weg. Vor 4 Mt. Das letzte Mal befahren.
Ab Jardin Richtung Medellin ein Abstecher (bzw. Umweg via) Santafe de Antioquia dringend empfehlenswert ist. Wobei man dann auch gleich die wunderschöne Altstadt besichtigen sollte. Jardin – Santafe = 3 Std. Santafe – Medellin = 1 ½ Std.) es ist ab Santafe eine schöne weite Bergstrasse. Von 800m auf ca. 2000m. statt den Tunnel zu benutzen kann man sogar den Pass queren. Habe ich erst kürzlich gemacht. Dauert 1 Std. mehr.
4. Cali – Pereira (keine Zeitangabe, da ich da vor ca. 8 Jahren das letzte Mal jenes befahren habe.) Cali – Yumbo – Mediacanoa – Riofrio – Rodanillo – Cartago – Pereira.
Zuckerrohr
Es ist bei weitem reizvoller die alte Strasse jenseits des Fluss Cauca zu benutzen, statt die Autobahn Cali – Armenia – Pereira. Wollt ihr ins Valle Cocora es auch ab Macondo und Pereira und in einer Tagestour machbar ist.
5. Medellin – el Penol – Doradal (Med. – Penol = 2 Std. Penol – Doradal = 3 Std.)
Gemuese / Salate / Fruechte
Beide Ziele gehören zu meinen Lieblings Ausflugziele. Mind. 1 Mal jährlich.
Ab Medellin weiter Richtung Norden ist Landschaftlich nicht sehr reizvoll. Die Berge werden niedriger, das Klima heisser und heisser und die Natur bald mal nur noch karge Milchproduktion.
6. Doradal und Hazienda Napoles. (montags geschlossen).
Von vielen Ausländern belächelt zählt es für mich pers. Zu den 5 Attraktivsten Tageszielen innerhalb Kolumbien. Ein ganzer Tagesausflug mit totaler zum Teil kitschiger Abwechslung. Man fühlt sich wie in Afrika. Kann eine Tiersafari hautnah erleben und am Nachmittag in den 20 div. Pools plantschen und sich austoben.
7. Ich wiederum belächle jene die glauben eine Tatacoa Wüste sei das gelbe vom Ei. Es gäbe dahin eine alternative Strecke und diese würde Wüsten-Landschaftlich weit mehr bieten als die eigentliche Wüste selbst. Irgendwo habe ich es Mal gepostet gehabt. mit Foto. Da müsste man links abbiegen. Ist im Endeffekt nicht mal weiter als die Hauptstrasse, aber erheblich abwechslungsreicher. Mit kleineren Oasen und dann wieder Mondlandschaft ähnlich karg. Zu der Tatacoa muss man X Std. hin und wieder zurückfahren muss. Der Weg ab Ibague hin und zurück je 4 Std. Fahrzeit. Der grösste Pluspunkt an dieser Strecke ist, dass ich da regelmässig bis 160kmh und mehr fahre. Es kaum Radar hat. Denn die Landschaft dahin sind zum Gähnen. Das letzte Mal befahren vor ca. 1Jahr.
8. Wie von Macondo angetönt = Popayan ist Landschaftlich schöner. Oder wenn man die Tatacoa besuchen will, dann sollte auch ein Inza und Tierra dentro drin liegen. Tierra dentro = wo Indianer ihr Leben lang eine Höhle in die Felsen pudelten für den Moment wo ihr Häuptling abkratzt und man diesen da drin begraben konnte.
Für eine 16 taegige Rundtour würde ich aber auf Tatacoa wie auch Tierra dentro und Inza verzichten.

Wollt ihr eine Rundtour machen die ab Cali via Eje Cafetero bis nach Medellin reicht und da nicht dieselbe Strecke zurückgefahren werden will, ihr automatisch auch noch im Tal des Magdalena Flusses landen werdet.
«wir bleiben wo es uns gefällt» ist ne ziemliche Bremse weswegen ich euch empfehle nicht ein zu gestopftes Programm zu erstellen. Denke an dies = die Strecke mögen auf der Karte Nahe liegen. Der schlechten Strassenverhältnisse wegen aber die Strecken sehr weit sein können.
Wählt ihr die Strecke in diese Richtung wie ich sie euch empfehle, so werdet ihr gegen Ende hin im Magdalena Tal sein. 200m u M. heisst = vielleicht noch ein Tag an einem Pool faulenzen wollen und die Sonne (bzw. Hitze) geniessen. Ehe ihr erst zurück ins Eje Cafetero und dann mit Endziel Cali reist.

Ich erlaube mir =
1. Tag Cali
2. Tag Cali – Pereira
3. Pereira Rundtour
4. Pereira Rundtour
5. Pereira Rundtour
6. Pereira – Jardin
7. Jardin – Santafe - Medellin
8. Medellin. Männer hmmm die wollen ja auch mal gas geben. Sollte also auf zwischen Do. und So. fallen können.
9. Medellin ausnüchtern
10. Medellin – Penol und Guatape (auch hier gibt es viele Hotels zum Übernachten)
11. Penol – Doradal (endlich Pool und ein heisses Sonnenbad
12. Hazienda Napoles (und nochmals ein bisschen Pool).
13. Doradal – Honda – Manizales – Termales Santa Rosa – Periera und ein Bier bei Frank
14. Pereira ausruhen
15. Pereira – Cali
16. Cali
17. Bedenkt = Pereira – Tatacoa liegt in gegengesetzte Richtung. Hin und zurück lässt sich nicht gut in 1 Tag bewerkstelligen. Liesse sich aber fahren = Doradal – Neiva – Tatacoa. Und am nächsten Tag ins Eje Cafetero. Was ihr bei der Rückfahrt macht. Ist die wichtigste Strasse in Kolumbien befahren. Ibague – Armenia. Lasst euch dabei nicht einschüchtern, es hat halt nur sehr sehr viel Schwerverkehr.

Kürzlich von mir befahren da ich diese Reise gerne tue =
Medellin – Jardin(1N) – Riosucio – Pereira(2N) – Parque Nacional del Cafe (lohnt sich für Ausländer nicht wirklich. Europapark als Beispiel bietet mehr) – Manizales – Honda – Doradal (2N) – Penol – Medellin. Gewohnt habe ich (ich probiere stets was Neues aus) im Hotel Sazagua (geiles Hotel mit sehr guter Küche) und bewusst ausserhalb Pereiras. Das letzte Mal war es nahe dem Parque in einem der vielen Haciendas dort (damals sehr schlechte Küche).

Auf reisen generell.
Schliesslich will man ja nicht verhungern. Wo Futtern. Ich achte darauf da zu essen wo Busse Halt machen. Ich achte darauf NICHT da zu essen wo ich der einzige Gast bin. Ich esse nur zu gerne Frigoles (Bohnensuppe) und entweder Huhn oder Fisch. Getränke aus der Flasche. Und nur zu gerne ohne Eis, da man nie weiss wie dieses hergestellt wurde.
An vielen vielen Orten werden Visa und Master Card NICHT akzeptiert. Man soll stets genügend Bargeld auf sich tragen. In grösseren Orten und Städten sollte man überall die Hotels mit Visa bezahlen können.
Tankstellen gibt es wie Sand am Meer. Aber genau dann, wenn der Tank leer ist, es auf einmal keine mehr haben will. So ist mein Motto = sobald ich bei 1/4 Tank angekommen bin ich ne Tankstelle aufsuche.
Klima 1
Für eure geplante Rundreise ist der Januar der beste Reisemonat. Sollte dann überall Sonnenzeit sein. wie von Macondo erwähnt = es kann stark regnen. Oft sehr kurz. Viele Kolumbianer halten unter Brücken oder Bäumen und warten bis das schlimmste vorüber ist. Dauert oft weniger als eine Stunde. Kolumbianer die mit dem Motorrad unterwegs sind, sind immer knapp bei Kasse. Für euch läge da ein Restaurantstopp eher drin.
Klima 2
Cali liegt auf 1000m = 30 Grad. Pereira und Medellin auf 1500m = 26 Grad. Honda und Doradal auf 200m = 35 Grad. Penol und Manizales 2000m = 20 Grad in der Nacht kühlt es massiv ab. Pässe die ihr Quert sind bis 3500m Hoch. Da ihr aber nur durchfahrt sollte jenes Klima (ca. 10 – 15 Grad) kein Thema sein. hingegen MUSS damit gerechnet werden, dass es bei jeder Pass-Querung nieselt.

Bergstrecken (gem. meinen Angaben)
Rund um Pereira ist es sehr hügelig. Von Bolombolo rauf nach Jardin 850m – 1500m. von Santafe rauf nach Medellin von 800 – 2000 (Pass = 2600). Von Medellin nach Penol 1500 – 2500. Von Penol bis Doradal 2 Std lang rauf und runter, von 2000m – 300m. von Honda nach Manizales von 200m – 3500m. Manizales als Ort würde sich lohnen kurz ne Rundfahrt durchs Zentrum machen. Die Transitstecke führt ausserhalb dran vorbei. Manizales nach Pereira ist mehrheitlich eine Autobahn. Ein Abstecher rauf zu den Thermales ab der Autobahn 30Min.

Auf jedem internationalen Flughafen müsste es irgendwo ne Bank haben wo jede Währung getauscht werden kann. Aber angekommen in Cali werdet ihr noch im Flughafen drinnen einen Bankomaten findet der euch ein paar Pesos ausspuckt. Ich verstehe dich aber, dass du genau dann kaum mehr daran denkst und dies lieber in Frankfurt machst.

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Beitragvon Macondo » 23. Nov 2017, 02:40

Beitrag von Macondo » 23. Nov 2017, 02:40

Alex,

Müsst ihr die Motorräder in Cali wieder zurückgeben? Dann ist (und nicht nur das) was Don-Pedrinio schreibt richtig. Die Karibik wäre zu weit weg.
Ansonsten könnt ihr euch auf Don P.'s Ratschläge verlassen. Er ist Experte in der Zusammenstellung solcher Touren. Mich könnt ihr gerne rund um's Eje Cafetero fragen. Es gibt zwar Pflichtprogramm wie Salento, ist aber nicht berauschend, wenn zB am Wochenende Zehntausende von Touristen einfallen und sich die Menschenmassen durch die Strassen drängen. Andere Quindio Dörfer haben die Gringos auch schon entdeckt. Aber es gibt Ausnahmen....
Falls ich im Januar da bin, wie gesagt meldet euch. Ich kann euch auch die eine oder andere Tour zeigen. Wenn's euch gefiele können wir noch ein paar "Harlistas" mit einladen, ist aber euch überlassen, will mich nicht aufdrängen. An den Wochenenden ist immer was los....