Blines Reisebericht - Erste Kolumbienreise Juli 2013

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Beitrag von Bline » 16. Apr 2014, 06:36

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Meine Lieben alle, Fortsetzung folgt, habe ich immer wieder angekündigt. Es ist wie ein Märchen. Soll ich euch den Ausgang verraten oder wollt ihr, dass ich meinen durchaus vorhandenen Reisebericht schön ordentlich zu Ende bringe? Ich hab noch alles.....dauert halt bloß immer mal. Zur Zeit liege ich nach einer angestandenen Operation im Krankenhaus. Es ist so vieles passiert, ich kam irgendwann nicht mehr dazu, weiter zu posten. Liebe Grüße, Eure Bline

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Ernesto
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Beitrag von Ernesto » 16. Apr 2014, 08:47

Gute Besserung :blu: Werde erst wieder richtig gesund und dann mache so weiter wie gewohnt. Freue mich schon. Frohe Ostern.

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Macondo
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Beitrag von Macondo » 16. Apr 2014, 16:50

Liebe Bline, schön von Dir zu hören. :fel: GUTE BESSERUNG!! :trink: Klar warten wir alle auf den Ausgang Deines Reiseberichtes.

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Beitrag von walterdealemania » 16. Apr 2014, 21:54

Hallo Bline. alles Gute für dich, werde schnell wieder gesund damit wir endlich mehr lesen können von dir und Juan und eurem Abenteuer. Lieben Gruß zu dir. :ho:

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Beitrag von Bline » 18. Apr 2014, 14:46

:-) Danke euch. Bin wieder zu Hause. " mach weiter wie Gewohnt".... lach :-D Ok. Jedenfalls werde ich dieses Jahr wieder Kolumbien sein.

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Beitrag von Bline » 18. Apr 2014, 14:47

¡Hola¡ ¿Como esta ustedes? Yo aprendo español en la escola popular sin oktobre 2013.

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Beitrag von Bline » 18. Apr 2014, 14:49

Como estan muss es heißen

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Beitrag von schweizer » 20. Apr 2014, 19:56

Muy bien Bline gracias por la pregunta. Gute Besserung, auch ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung deiner spannenden Erzählung.

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Beitrag von Bline » 26. Apr 2014, 23:01

¿Como estan ustedes? Oder wie war das noch :-D Lach

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Beitrag von Ernesto » 27. Apr 2014, 14:34

Bella dama :blu: excelente tu español. Estas muy linda y simpática en la pequeña foto. Me gustas tu :win:

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Beitrag von Bline » 1. Jan 2016, 10:05

¡Holá a todos¡ Ja es gibt mich noch und ich komme wieder: im Oktober geht's nochmal nachcKolumbien. Ich bin mit meinen Erzählungen "etwas" im Verzug, der ganze Karibikteil fehlt, obwohl es mein wichtigster war und es eine Fortsetzung geben wird. Naja, das Jahr ist ja noch ganz frisch :)


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Beitrag von Estrella » 1. Jan 2016, 17:20

Ich freue mich neues von dir zu lesen, du bringst ja eine gewisse Feinfühligkeit u. spiritualität mit in deinen Berichten.

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Beitrag von Macondo » 1. Jan 2016, 17:48

Schön, dass Du zurück bist Bline! Dann leg mal los...

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Beitrag von Bline » 16. Aug 2016, 15:42

Liebe Leute, um es abzukürzen: es geht wieder los. 03.10. geht's nach Kolumbien. Ich freu mich wie ein Schnitzel !!!

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Beitrag von Bline » 27. Aug 2016, 12:11

Juans Mutter hatte recht bald verstanden, dass ich als deutsche Europäerin deutlich mehr Kaffee trinke als die Menschen, in deren Land der Kaffee angebaut wird. Und so kam ich in den Genuss, dass sie mir im Laufe des Vormittags einen Becher Kaffee auf die Terrasse brachte, wo ich bei meinen Bändern die meiste Zeit saß und knüpfte. Am letzten Abend hatte ich Gelegenheit, mit ihr Gespräche über Männer und Nach 2,5 schönen Tagen auf der Farm wurden alle wichtigen Sachen wieder eingepackt

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Beitrag von Bline » 27. Aug 2016, 14:57

Die zweieinhalb Tage waren für mich eine schöne Abwechslung. Es wurden wieder alle Sachen verstaut, und mit dem Bus fuhren Taschen, Tüten und Beutel mit uns zurück in die Stadt. Da ich aber unruhig war und nicht noch länger bleiben wollte, setzten wir Juans Plan schon am nächsten Tag um und fuhren nach Salento, einem beliebten Ausflugsort für Kolumbianer und bekannt für die einmalig schöne Architektur. Von hieraus wollten wir auch das Valle de Coco kennenlernen. Mittags waren die Rucksäcke gepackt und das Taxi fuhr uns zum Busbahnhof, von wo die Busse starteten. Die Fahrt dauerte etwa zwei Stunden, meine ich zu erinnern. In Salento angekommen stiegen wir auf dem wunderschönen historischen Marktplatz aus. Salento liegt in der so genannten Kaffeezone bzw Kaffeedreiecks und ist ein Teil des Unesco – Welterbes. Es erstreckt sich über drei Provinzen, nämlich Caldas, Risaralda und Quindio. Und in Quindio befindet sich die Stadt Salento. Hier herrscht ein optimales Klima für den Kaffeeanbau. Eine Stadt wie ein Bild, weiße Häuser mit bunten Fensterläden oder aber bunte Fassaden, kleine Balkone, sehr alte Haustüren, Cafeś und Restaurants, Kaffeeduft und ein Kiosk, an welchem es Coffee to go zu kaufen gibt, erfreuten meine Augen. Die Häuser sind aus Sand und Lehm gebaut. Die Stadt soll eine der architektonisch schönsten der Welt sein. Umgeben ist sie von vielen kleinen Kaffeefarmen.
Wir entschieden, zunächst das vorher herausgesuchte Hostel zu finden, um unsere Sachen abzustellen. Nach einer guten halben Stunde waren wir am Ziel, im Yambolombia (http://www.yambolombia.moonfruit.com), Übernachtungspreis umgerechnet 4 Euro pro Person. Dafür gab es ein spartanisches, sauberes Zimmer mit schmalem Doppelbett, jedoch ohne eigenem Bad. Das war nicht weiter schlimm, denn gegenüber befanden sich die Duschen, sauber und verhältnismäßig modern, wie ich es in diesem Moment genoss. Hier fühlte ich mich wohl. Das Hostel ist bezaubernd, künstlerisch und bunt bemalt, multikulturell, naturverbunden, eine gelungene Mischung aus alternatativ und modern, in traumhafter Hanglage. Nach dem Duschen machten wir uns wieder auf den Weg, die sandige Straße entlang, bis wir im kolonialen Stadtzentrum ankamen. Es gibt sehr viele einladende Restaurants und unzählige Souvenierläden, die sich aneinanderreihen und die Touristen anlocken. Es gibt sehr viel Kunsthandwerk, Schmuck, Skulpturen, Taschen, unbezahlbare Kleidung sowie Strohhüte. Über die Strohhüte habe ich erfahren, dass man anhand des Materials, der Größe, Farbe und Flechtmuster erkennen kann, aus welcher Region der Tragende kommt und wie wohlhabend er ist. Wir schlenderten durch die zauberhaften Gassen und bestiegen die heilige Treppe, auf deren vielen Stufen ab und an eine Tafel, eine Marienstatur, ein Kreuz oder aber Blumen stehen. Ich glaube an einem bestimmten Tag im Jahr pilgern Menschen hierher und erklimmen auf Knien büßend die Treppenstufen hoch zu der Aussichtsplattform, von der man einen phantastischen Blick über die Stadt und schon ein paar Wachspalmen hat. Eine bestimmte Papageienart lebt hier, ich habe sie leider nicht gesehen. Als es dunkel wurde, gingen wir aus zwei Gründen, von denen einer Hunger war, in eine Pizzeria mit rot-weiß karrierten Tischdecken. Der zweite Grund brachte mich mit der vielleicht einzigen Moderne der Stadt in Berührung, nämlich der Toilette mit Bewegungslampe. Das Waschbecken befand sich außerhalb, was es mir nicht leichter machte. Durch das Öffnen der Tür schaltete sich das Licht für kurze Zeit an, ging dann aber wieder aus, so dass ich mich im Stockdunkeln befand. Es dauerte alles entsprechend lange, denn die Umstände waren suboptimal. Nach einer halben Stunde standen die Belegschaft und Juan vor der Tür, in der Annahme, dass ich Hilfe brauche und nicht mehr rauskomme. Während sie versuchten die Tür zu öffnen, versuchte ich mit aller Kraft diese von innen zuzuhalten. Es war eine kleine Katastrophe, über die wir uns (bzw ich erst, nachdem wir das Lokal verlassen hatten), fast totlachen mussten. So langsam machten wir uns auf den dunklen Weg zurück zum Hostel. Am nächsten Morgen, ich saß bei meinem ersten Kaffee auf der schönen Terrasse und genoss den weiten Blick auf die Kaffeeplantagen, zu denen auch geführte Fahrradausflüge angeboten werden, rief mich Juan. Er hatte eine große Spinne IN UNSEREM ZIMMER enteckt, die ich nun fotografieren wollte. Sie hatte sich in Juans Kleiderberg versteckt, den er auf dem Boden hatte liegenlassen. Mir wäre das deshalb nie passiert...Sie rannte an der Wand entlang und ich konnte ein Foto mit Zoom machen, wegen des gebührenden Abstandes. Es handelte sich laut Aussage des Finkabesitzers um ein Spinnenbaby mit etwa 8 cm Körperlänge, dazu kamen noch die Beine. Mit Schaufel und Handbesen wurde sie nach draußen verfrachtet. Es gibt hier aber auch richtig große Spinnen. So eine bekamen wir jedoch nicht zu sehen. In dieser Finka arbeiten junge Leute von überall für eine Weile gegen kostenloses Wohnen und Verpflegung. Ich hatte diverse schöne Gespräche und tauschte emails aus, die sich aber nicht zu Kontakten entwickelten.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Valle de Coco.
Fortsetzung folgt...