Umzug nach Kolumbien (Container)

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die den Schritt schon gewagt haben.
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Fusagasugeno
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Container nach Guatapè

Beitragvon Fusagasugeno » 31. Okt 2016, 00:05

Beitrag von Fusagasugeno » 31. Okt 2016, 00:05

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Bei mir war es der gleiche Grund, zwar nicht Elternhaus aber doch Eigenheim und nach 25 Jahren Ehe reichten da die Koffer auch nicht.

Was übrigens in allen Angeboten fehlt und nur mehr oder weniger sichtbar ist, ist die Container Lagerungsgbühr und die Containerrückgabe bei Dir allenfalls noch der Zoll (15% oder 20%?). Da musst Du nochmals bis 1000 Euro dazuzählen (ohne Zoll). Bei mir waren es ca 600 aber der Container war auch in 3 Tagen durch, kann aber bis 10 Tage gehen und der Tag kostete vor einem Jahr 80 Euro Parkgebühr.
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world
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Container nach Kolumbien

Beitragvon world » 31. Okt 2016, 01:17

Beitrag von world » 31. Okt 2016, 01:17

Stehe vor einer ähnlichen Entscheidung. Würde mich über ein Feedback von LukiLuke riesig freuen.


LukiLuke
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Container nach Guatapè

Beitragvon LukiLuke » 3. Nov 2016, 15:44

Beitrag von LukiLuke » 3. Nov 2016, 15:44

Danke Fusagasuegeno, genau das sind Insider-Tipps die ich mir erhofft habe vielen Dank dafür!!!

@World: Sobald sich was ergibt gebe ich natürlich Bescheid:)


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Umzug nach Kolumbien (Container)

Beitragvon Estrella » 4. Nov 2016, 11:05

Beitrag von Estrella » 4. Nov 2016, 11:05

Vielen Dank Fusagasuegeno für Deine Infos. Bei mir steht es nächstes Jahr an, der Umzug nach CO. Aufgabe des eigenen Hauses u. Gartenbaufirma...bin seit 24Jahren mit einer Colombianerin verheiratet, dann fällt ja scheinbar der Zoll weg. Für mich stellt sich auch die Frage mit der Behördenwillkür, wo braucht man Schmiergelder...
Ich freue mich über weitere Infos die sich hier im Forum ergeben.

@Fusagasuegeno würde mich freuen Dich mal real zu treffen.

LG


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Umzug nach Kolumbien (Container)

Beitragvon Don-Pedrinio » 4. Nov 2016, 22:02

Beitrag von Don-Pedrinio » 4. Nov 2016, 22:02

Hausrat zügeln oder in Kolumbien neu anschaffen.
Diese Frage stellt sich vielen und immer häufiger wie ich im Forum feststelle.
Darum möchte ich mich hierzu und zu entstehenden Kosten wie auch Ansichten Äußern.

Was an Gebühren für Transporte anfällt, wenn man seine Habseligkeiten aus EU nach Col zügelt weiss ich nicht.
Der liebe Fusagusa – ero hat dies aber vor kurzem durchgezogen und sollte genaue Kosten angeben können. (inklusive der entstandenen Kosten beim Verpacken usw.)

Eine erste Grundfrage die sich jeder stellen sollte: kehre ich nie mehr nach EU zurück? Auch nicht zu besuchen? Oder komme ich hin und wieder in meine alte Heimat und wie häufig? Und vor allem: wo wohne ich dort!

Ich persönlich muss geschäftlich immer wieder in die CH zurück. Auch bleibe ich pers. in der CH angemeldet.
So ist meine Lösung für mich pers. gar nicht ungeschickt.
In der CH habe ich einen Keller Bastelraum von 20m2 mit dem allerwichtigsten. Etwas daneben kann ich ein Bad benutzen. Kostenpunkt 200.- / Mt. (Agglomeration von Zch = teuerste Wohngegend der CH).
So nebenbei: wenn ich in die CH reise miete ich am Flughafen einen Kleinwagen um Mobil zu sei.
Für die Reduktion auf die Größe Bastelraum habe ich eine Schuttmulde mit altem Hausrat gefüllt gehabt. Elektrogeräte und diverses konnte ich bei Sammelstellen günstig entsorgen. Kosten von allem zusammen = 700.-

In Kolumbien habe ich mich komplett neu eingedeckt. Und hier ist für jeden klar, was kostet denn das?
Okay hier eine Auflistung von Hausrat aus dem Jahre 2011.
- Doppelbett = 350.-
- Matratze dazu = 450.-
- Bettwäsche = aus der CH mitgebracht
- Leder Polstergruppe = 1500.-
- Esstisch und Stühle = gratis geschenkt bekommen
- Küchengeschirr und Maschinen = ca. 400.-
- Kühlschrank und Waschmaschine = 1300.- ( diese beiden Geräte man ohnehin kaufen muss)
- diverse Möbel = Homecenter oder Holz Geschäft und alles selber zusammen gebaut = 500.-
- Fernseher und Stereo = 1000.-

Desplicacion:
Doppelbett = unteres Preissegment für Medellin. Matratze oberes. Polstergruppe ebenfalls oberes Preissegment. Küchengeschirr: meines in der CH ist 30 Jahre alt. Manchmal schäme ich mich fast dafür, dass fast an jedem irgendwo ne Beschädigung vorhanden ist. Jetzt (2012) habe ich im Homecenter alles Neues gekauft.
Kühlschränke sind in der CH Teil der vorhandenen Kücheneinrichtung. Muss in Col auf jeden Fall gekauft werden. Wenige haben in EU wirklich eine Waschmaschine, so muss auch diese gekauft werden.
Möbel generell: in vieles WGs rund um Medellin gibt es ein vorhandenes Reduit oder es hat diverse Einbauschränke. Was benötigt wird sind diverse kleinere Möbel nach pers. Gutdünken und solches gibt es auch hier ab der Stange und 5 Mal günstiger als in EU.

Wohnansichten:
Im Leben verändert man sich und auch seine Bedürfnisse wie man eingerichtet sein will. Bett und Sofa gehören hierbei zu den wichtigsten Dingen. Sich in Kolumbien neu einrichten heißt mitunter auch (bei älteren Menschen wohl sehr wichtig): Wohlbefinden in den Möbeln in denen man lebt. Und hierbei: so eine Polstergruppe könnte ich mir in der CH gar nicht leisten…. Bett: ich war erst sehr skeptisch gegenüber den Matratzen wie sie solche hier verkaufen. Im Nachhinein: am liebsten würde ich diese geile Matratze mit in die CH bringen, denn schief ich nie so gut wie auf dieser hier. Wohlgemerkt: Matratze ist etwas sehr Wichtiges eines jeden. Und hier sparen wollen ist dev. am falschen Ort gespart. Col-Stil Matratze = der unterscheidet sich ratzeputz vom Stil in der CH. sich gut informieren und entsprechend kaufen also sehr wichtig. meine Matratze in Medellin ist 40cm hoch... und der "gefederte" Lattenrost darunter = Holzbretter.

Moebel einkaufen: habe 4 Monate mich damit herum geschlagen bis ich alles zusammen hatte.

Pers. Gegenstände und Erinnerungen:
Eine Gegenfrage; was sagt jener Mensch dessen Haus niederbrannte und damit all dies?
„Back to the future“. Last mich diese erst sicherstellen ehe es brennt. Pfff. Auch wenn wir alle als grosse Sammler gelten. Loslassen können ist etwas vom wichtigsten, wenn man auswandert. Oder will man gleich auch alle lieben Nachbarn mitnehmen….


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Beitragvon Don-Pedrinio » 4. Nov 2016, 22:15

Beitrag von Don-Pedrinio » 4. Nov 2016, 22:15

mit diesen obigen Angaben bist du in Kolumbien in einer 1 ½ Zimmer WG mit dem wichtigsten versorgt.
Wahrscheinlich ein jeder wohnt in einer größeren WG.

Ich habe in einem Gästezimmer ein Einzelbett. Und dafür bzw. für Gäste bei weitem nicht eine so teure Matratze. Weitere Möbel darin: vorhandener Einbauschrank. Kleiner Bürotisch Marke Eigenbau. Einen Bürostuhl und ein kleiner TV.
Kostenpunkt des ganzen Zimmers: ca. 1000.-
Man muss immer berücksichtigen! In EU kostet selbe Einrichtung 3000.- +

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Beitragvon Fusagasugeno » 5. Nov 2016, 20:40

Beitrag von Fusagasugeno » 5. Nov 2016, 20:40

@Estrella

Wenn Deine Frau mehr als 4 Jahre nicht mehr in Kol. Resident war, das heisst nicht mehr als 179 Tage im Jahr in Kol. fällt der Zoll für den Hausrat weg.
Dafür muss Sie sich vorgängig bei der Botschaft im Land in dem Ihr lebt abmelden und die Zollbefreiung beantragen. Wenn Sie bei der Botschaft angemeldet war, sollte es kein Problem sein. Ansonsten mit einem Wohnsitznachweis der Wohngemeinde. Firmenutensilien (Gartenbau) fallen aber nicht unter Hausrat. Falls Ihr aber hier in Kol. wieder eine Firma gründet für Gartenbau sollte es eine erweiterte Zollbefreiung geben, Aber so tief habe ich mich da nicht eingearbeitet. Falls Du mir eine PN sendest mit Deiner Email kann ich Dir meine Sammlung an Spanischen Unterlagen senden. Und es ist auch wichtig dass Du einen Spediteur findest der das Vorgehen bei Zollbefreiung kennt. 95% von denen ich eine Offerte erhalten hatte wussten nichts davon. Was Ihr aber mit oder ohne Zoll nicht mitnehmen dürft sind Geräte mit Benzin oder Dieselmotoren, da gilt das gleiche wie für Autos, Import ohne sehr grossen Aufwand und Kosten nicht möglich.

Schmiergelder: Wenn Du den Transport von Haus zu Haus machen lässt stellt sich das Problem für dich nicht. Da Du eine Zollbefreiung hast ist bei Dir auch nichts zu holen. (Hängst ja nicht von der Einschätzung ab die Dir der Beamte macht) Ein Freund von mir hat aber vor ca. 20 Jahren gemeint er kann kosten sparen indem er den Container nur bis Meerhafen hat senden lassen uns ihn dort selber übernommen hat. Der hat gewaltig "Collaboration" bluten müssen (3'000 Euro) bis er seinen Container endlich freigekriegt hat. Darum empfehle ich unbedingt von Haus zu Haus auch wenn da der Kolumbianische Spediteur gewaltig absahnt. Es ist den Aerger nicht wert.

Wichtig ist noch: Durch den Import wird Deine Frau beim RUN als "Steuerpflichtig" (Mehrwertsteuer) klassiert. Diese Klassierung muss innert dreissig Tagen nach dem Import beim RUN rückgänig gemacht werden (Importbescheinigung und Zollbefreiung vorlegen) ansonsten nehmen die an das der Containerinhalt verkauft wurde und verlangen die Mwst-Erklärung dafür.

@ Don Pedrino: Die Frage nach den Kosten lässt sich so nicht Beantworten. Das hängt von der Containergrösse, von der Art des Verpackens (Packt der Spediteur, lädt der Spediteur nur den Container, oder lade ich sogar den Container selber. Daneben sind auch die Verschiffungskosten sehr variabel und vor allem die Frage nach der Landstrecke, also Wohnort bis Meerhafen und Meerhafen bis neuen Wohnort. Ich hatte vor einem Jahr die "Auswahl von 6'500 Euro bis ca. 16'000 Euro für einen 20 Fuss Container je nach Spediteur und gewünschtem Leistungsumfang. Habe selber gepackt und den Container vom Spediteur beladen lassen. Vom Grossraum Zürich nach Bogota habe inkl. der in Kol. anfallenden Kosten 9'200 Euro ausgegeben.

Würde ich wieder machen, nicht wegen dem Materiellen Wert, dass ist sicher ein Nullsummenspiel, aber wegen dem Emotionalen Wert. Aber wir sind ja auch nicht Ausgewandert um was neues zu beginnen, sondern um was bestehendes in angenehmerer Umgebung weiterzuführen. Und Meine Frau hätte mir schön die Meinung gesagt wenn ich ihr Vorgeschlagen hätte die Erinnerungen an 30 Jahre Schweiz, 25 Jahre Ehe und zwei Kinder in der Schweiz zu verbrennen. :lol:

Also nur die Erinnerungen mitnehmen in einer Box die einem anderen Container beigeladen wird: ca 1/4 des Volumens zu mehr als der hälfte des Preises: Diese Ueberlegung habe ich dann schnell verworfen. Entweder fast alles oder gar nichts.
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Umzug nach Kolumbien (Container)

Beitragvon Don-Pedrinio » 5. Nov 2016, 21:51

Beitrag von Don-Pedrinio » 5. Nov 2016, 21:51

Danke Fusagusa – ero,

unter dem Strich sind für mich 2 grundlegende Faktoren. Und deshalb habe ich mich hier eingemischt.
Genau diese beiden sollten denn auch Hauptentscheidend sein ob ein nach Col auswandernder überhaupt Gedanken verlieren soll, ob er seine Habseligkeiten mitnimmt oder sich in Col neu einrichtet.

1. Wie viele pers. Erinnerungen hat er und
2. wieviel sind ihm diese Wert.

Denn wenn man die gesamten Transportkosten rechnet, ist ein in Kolumbien neu einrichten unter dem Strich billiger.
vor 2 Jahren ist mein Vater gestorben und es galt seine Wohnung räumen. Damals kostete die 20m3 Schuttmulde 1200.- meine 8m3 Mulde die ich jetzt im April füllte deren 650.-
hinzu kommen dann die Kosten eines neu einrichten. Über den Daumen gerechnet etwa 5000.- bis 8000.- aber alles ist neu und nicht durchgesessen.
bei einem neu einrichten werden so oder so im neuen Wohnland dies und das dazu gekauft.
Wenn man dann noch berücksichtigt: die meisten Elektrogeräte hier mit 110 Volt laufen und unsere in Europa mit 220. mmmm
beide Male räumen blutete das Herz weil man sich von Dingen trennen muss, die man eigentlich behalten möchte. Aber dereinst mitnehmen in eine Holzkiste kann man eh nur die Kleidung die man trägt.

Darum: wer auf die Idee kommt:
Ich wandere nach Col aus UND um Kosten zu sparen nehme ich meine Habseligkeiten mit.
Quatsch… was du mitnimmt sind deine Erinnerungen und diese haben ihren Preis.
Kosten sparst du erst dann, wenn du am neuen Ort ein grosses Haus einrichten musst und deine vorhandene Einrichtung dazu reicht. Ich spreche von 5 und mehr Zi. Haus oder WG.
Bist du jung und deine Dinge sind von Ikea, dann gibt es nichts zu überlegen, alles weg und in Kolumbien alles neu und zum Teil qualitativ sogar besser. Darüber hinaus: jeder Transport schadet Möbeln…. Viele sind so stabil gemacht, dass sie maximal 2-3 Transporte überstehen. Wir müssen uns in Europa immer dessen bewusst sein: um billig oder Preiswert zu sein damit der Kunde kauft, geschieht dies auf Kosten der Qualität. Ich würde meinen: bei den billigen Löhnen in Kolumbien auf solches zuletzt geachtet wird.
Eigentlich gäbe es für mich noch einen 3. wichtigen Punkt der auch berücksichtigt werden sollte. Aber an ein solches Szenario man besser gar nicht denkt. Nämlich: direkte pers. Veränderungen. Sei es durch Krankheiten oder durch den Verlust des Partners. Was dann….
Dieser letzte Punkt wird von vielen die nach der Pensionierung auswandern komplett ausser Acht gelassen. Viele zieht es oder zog es in wärmere Gegenden wie zum Beispiel Costa Brava oder Kanaren. Wohnten da in Enklaven von Ausländern und kümmerten sich einen Keks um die Kultur des Gastlandes. Und dann… dann eine Veränderung die das Alter eh irgendwann mitbringt und sie sind hoffnungslos verloren.


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Umzug nach Kolumbien (Container)

Beitragvon CaribicStefan » 8. Mär 2018, 20:34

Beitrag von CaribicStefan » 8. Mär 2018, 20:34

Hola todos,
wie sieht es denn nun mit den Kosten und Möglichkeiten aus, denn 3x23 Kilo Fluggepäck reichen nicht aus.
Wollte gerne um die 100kg mir rüber nehmen. Was habt ihr für Erfahrungen und Tipps?
https://www.youtube.com/watch?v=8jtfXHadYIE


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Umzug nach Kolumbien (Container)

Beitragvon desertfox » 8. Mär 2018, 20:42

Beitrag von desertfox » 8. Mär 2018, 20:42

Hast Du schon mal unbegleitetes Reisegepäck in Betracht gezogen? Das muss man nur 1-2 Tage vor dem Flug am Flughafen (Frachtabteilung der Fluglinie) abliefern, es fliegt dann im allgemeinen im selben Flug mit, man muss es dann vor Ort in der Frachtabteilung abholen.

Ist halt viel billiger als normales Übergepäck.


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Container nach Guatapè

Beitragvon desertfox » 8. Mär 2018, 20:54

Beitrag von desertfox » 8. Mär 2018, 20:54

Fusagasugeno hat geschrieben:
25. Okt 2016, 19:40
Speditions und Zollkosten (ausser Du bist mit einer Kolumbianerin verheiratet die mehr als vier Jahre ausser Land war) sind hoch.
Kannst Du mir das, gerne auch per PN oder Email oder hier im Forum, etwa näher erleutern was es mit der Zollbefreiung auf sich hat?

Die 4 Jahre außer Lande, bezieht sich das auf 4 Jahre durchgehend oder kann die Dame auch mal in Urlaub nach Kolumbien gefahren sein. Meine Frau ist mittlerweile (seit ca. gut 20 Jahren) Deutsche..


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Beitragvon OliCO » 8. Mär 2018, 22:04

Beitrag von OliCO » 8. Mär 2018, 22:04

Mein Hausrat, 38 Kartons, insgesamt 880 kg, wird 3400€ kosten zzgl. ungefähr 550€ in Kolumbien anfallende Abfertigungsgebühren. Seefrachtbeiladung.

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Beitragvon Fusagasugeno » 9. Mär 2018, 06:02

Beitrag von Fusagasugeno » 9. Mär 2018, 06:02

@ desertfox
Siehe meinen Beitrag vom 4.11.2016 in diesem Faden, im ersten Abschnitt sind Deine Fragen beantwortet.
Falls du gut Spanisch sprichst sende ich dir auch gerne die entsprechenden gesetzestexte und sonstigen Unterlagen die ich dazu habe.
N.b wenn deine Frau "nur" deutsche ist, dürfte das wohl nicht gehen.
Eres feliz, eres Fusagasugeño :-)


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Beitragvon desertfox » 9. Mär 2018, 09:51

Beitrag von desertfox » 9. Mär 2018, 09:51

@Fusagasugeno

Danke, hab es mir mal durchgelesen. Du darfst mir gerne aber auch die entsprechenden Gesetzestexte senden, dann kann ich mich mal einlesen.

Meine Frau kommt original aus Kolumbien, im Zuge der Erteilung der Deutschen Staatsbürgerschaft musste sie aber ihren Kolumbianischen Pass abgeben. Wie man mir sagte liegt diese Kolumbianische Staatsbürgerschaft nur auf Es..., nun ist die Frage ob der Zoll das so anerkennt dass sie noch Kolumbianerin ist.

Mit der Fa. Meurer hatte ich vor einigen Jahren als das Thema bei uns hochkam Kontakt aufgenommen.
Möbel wollen wir eigentlich keine mitnehmen, aber doch so manches an dem ich und meine Frau hängt. Alleine meine Bücher füllen 10 Umzugskartons..., auf die wollte ich nicht verzichten. Dazu mein Werkzeug, Unmengen an Schrauben, Dübel, das kostete mal viel Geld, das neu zu kaufen ist mir zu teurer und bei Elektro-Kleingeräte, Mein A3 Drucker und A3 Scanner (die brauche ich für meine Briefmarkensammlung), wenn es was gutes ist was ich brauche dann kommt halt en 110/230 Volt Trafo davor, oder ich schalte 2 Phasen zusammen.., das ist zwar die Hau-Ruck Methode, aber sie funktioniert...
Ich denke in ca 1 ½ Jahren werden wir die Aktion starten, als Bauleiter mit 35 Jahren internationaler Erfahrung such ich mir hat jetzt schon die Infos zusammen und plane!


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Beitragvon axko » 9. Mär 2018, 14:32

Beitrag von axko » 9. Mär 2018, 14:32

desertfox, deinem Fall würde ich Dir empfehlen einen Liftvan bei der Fa. Meurer zu erwerben. Liftvan sind genormte Überseekisten und werden in einem Übersee Container verstaut. Vorteil ist, dass während der Seeüberfahrt deine Sachen sicher verstaut sind. Allerdings werden am Empfangshafen in Kolumbien, das Umzugsgut Stück für Stück kontrolliert. Dabei gehen die Typen nicht unbedingt sorgfältig mit deinen Sachen um.


Christo
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Umzug von Deutschland nach Barranquilla - direkt per Container ?!

Beitragvon Christo » 31. Mär 2018, 17:01

Beitrag von Christo » 31. Mär 2018, 17:01

Liebe Leute,

wisst Ihr, ob man von Deutschland sein Umzugsgut per Container direkt nach Barranquilla verschiffen kann?

Wenn ja, habt Ihr eine Empfehlung für ein Speditionsunternehmen?

LG
Chrego