Verein zur Förderung bedürftiger kolumbianischer Kinder

die in Kolumbien helfen stellen wir hier vor ...
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Eisbaer
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Verein zur Förderung bedürftiger kolumbianischer Kinder

Beitrag von Eisbaer » 27. Mai 2011, 14:41

Koki unterstützt fortlaufend 3 Projekte mit jeweils 500 Euro monatlich, so dass die Einrichtungen fest mit dem Geld von Koki rechnen und kalkulieren können:

Hogar Fervor - ein Heim für spastisch gelähmte Kinder in Bogota.

Centro de Nivelacíon - eine Förderschule für Kinder aus einem nahegelegenen Armenviertel in Circasia.
Santa Luisa - eine integrative Förderschule für Kinder aus dem Armenviertel "Agua Blanca" in Cali.

Ein Patenschaftsprogramm finanziert die medizinische und physiotherapeutische Behandlung von behinderten Kindern in Cali.


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Riza
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Re: Verein zur Förderung bedürftiger kolumbianischer Kinder

Beitrag von Riza » 27. Mai 2011, 15:11

Besonders interessant finde ich das Projekt "Santa Luisa" (logisch, habe ja selbst ein behindertes Kind.).

Natürlich würde ich gerne helfen.
Gleichzeitig bin ich jedoch im Zwiespalt (anderen Eltern mag es vielleicht genauso gehen).

Viele Leistungen werden auch in D nicht oder nur teilweise von der Krankenkasse übernommen.
Wie zB diverse Hilfsmittlel, Pflegeprodukte und Hygieneartikel, Heilpraktiker, etc etc
Dazu kommen Einschränkungen im Berufsleben (Schichtarbeit ist nicht drin; Vollzeit - bei mir zumindest - ebenso nicht; Urlaub für wichtige Termine, für die man auch mal quer durch D fahren muss, etc etc)

Wenn man dann nicht einmal eine Pflegestufe zugesprochen bekommt, ist man so ziemlich der Gelackeierte.

Und da kommt man ins Grübeln.
Einerseits weiß man ja, diese Kinder bekommen noch weniger, sind auf jede Hilfe angewiesen.
Andererseits geht es aber auch um das eigene Kind, das für eine Mutter (bzw Vater) oberste Priorität hat.

Dann ist natürlich auch der Wunsch da, das eigene Kind integrativ unterrichten zu lassen, wenn es soweit ist.
Das kann ebenfalls hohe Kosten mit sich ziehen.
IdR wird eine Integrationskraft benötigt. Wenn die Kosten von keiner Behörde übernommen werden, bleibt dies an den Eltern hängen (sofern sie in der Lage sind).
Dann die Frage nach der richtigen Schule.. ZB hat bisher in D kein DS-Kind das Abitur oder den Realschulabschluss geschafft. Es stellt sich also auch die Frage, 'möchte ich ggf. mein Kind auf die Hauptschule schicken? Wird es sich dort wohler fühlen?' Wenn es keine staatl. Alternativen gibt, bleibt eigentlich nur eine Privatschule, die wiederum Unmengen an Geld verschlingt.

Ja, es ist weit voraus gedacht.
Doch zB gerade im Fall einer Patenschaft finde ich das wichtig.
Ich weiß jetzt nicht, wie das in der Praxis genau abläuft, doch ich würde es wohl nicht über's Herz bringen, einem Kind, das ich jahrelang unterstützt habe, dann doch die finanz. Mittel streichen zu müssen.

Und auch hier gibt es wieder einen Zwiespalt.
Denn sollte ich nicht erst einmal meiner eigenen Familie in Kolumbien helfen?


Auf jeden Fall finde ich es lobenswert, wenn geholfen werden kann und wird.
Egal wie dicht du bist, Goethe war Dichter.


Bergfan
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Re: Verein zur Förderung bedürftiger kolumbianischer Kinder

Beitrag von Bergfan » 27. Mai 2011, 15:24

@Riza, ich finde solche Spendenaktionen sind eindeutig für Leute die eben genug Geld dafür haben. Ich habe einige Freundinnen die Patenschaften haben, die haben ein regelmässiges gutes Einkommen und können ebenso regelmässig eine fixe Summe einem guten Zweck zukommen lassen. Ich habe kein regelmässiges Einkommen, aber ich helfe regelmässig der kolumbianischen Verwandtschaft. Mal hier die Schulgebühren, mal da neue Schuluniformen und Bücher, etc. etc. Ich brauch dafür weder Projekte noch Programme, ich kenne genug Menschen persönlich dies nötig haben.

Wenn du ein behindertes Kind hast, und nicht viel Geld, dann bist du nicht die Zielgruppe für die solche posts verfasst sind. Herr Renato z.B. wäre da eher denkbar, der kauft sich dann eben 2 Bier weniger und hilft einem Kind ;-)