Koh­le­mine bedroht Exis­tenz des indi­genen Volkes Wayúu

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Cerrejon: Arbeiter in Kohlemine treten in Streik

Beitrag von News Robot » 9. Feb 2013, 00:11

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Seit gestern streiken tausende Bergarbeiter beim größten kolumbianischen Kohleexporteur Cerrejon, einem Gemeinschaftsunternehmen von BHP Billiton (Australien) und Anglo-American (GB).

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bernipauli
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Cerrejon: Arbeiter in Kohlemine treten in Streik

Beitrag von bernipauli » 11. Feb 2013, 06:08

ganz interessant: Die Gewerkschaft setzt u.a. auch einen Schwerpunkt bei Umwelt und Gesundheit. Das ist allerdings auch naheliegend bei 700 Arbeitern allein von Cerrejón, die an schwerer Staublunge leiden...was beispielsweise nicht als Berufskrankheit anerkannt ist. Und die Minengewerkschaft sintracarbón hatte sich neulich wirkungsvoll in ein Bündnis eingebracht, dass jetzt die 26km lange Umverlegung des Rio Rancherías verhindern konnte. Dieser sollte einem neuen Abbaugebiet weichen. Ansonsten gehts um Lohnerhöhung, Gleiche Rechte und Bezahlung für die vielen tausend Leih- und Zeitarbeiter und auch ganz generell um Respekt für die in der Region lebenden Bevölkerungsgruppen...
eine Pressemitteilung vom Gegenstrombündnis aus Hamburg zum Streik ist hier abzurufen: --> gegenstrom13.de/wp-content/uploads/2013/02/PM13-02-10_Streik-bei-Cerrej%C3%B3n.pdf
und über Cerrejón selber komprimierte Infos hier: --> gegenstrom13.de/kolumbien/bergbaumultis-in-kolumbien/


amnesty suedstadt
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Kolumbianische Menschenrechtsanwältin zu Besuch in Köln

Beitrag von amnesty suedstadt » 8. Sep 2014, 21:30

Die Peace Brigades International (pbi) Regionalgruppe Köln und die Amnesty International Gruppe Köln-Südstadt laden euch am 12. September herzlich zueinem Vortrag der Menschenrechtsanwältin Dora Lucy Arias aus Kolumbien ein.

Wann?
Am kommenden Freitag, den 12. September 2014 um 20:00 Uhr

Wo?
AZ Köln, Eifelwall 7, 50674 Köln

Was?
Mit fast einem Drittel der Steinkohle, die jährlich in Deutschlands Kraftwerken zu Strom verarbeitet wird, steht das Bürgerkriegsland Kolumbien auf Platz Eins aller Importländer. Die kolumbianische Regierung sieht im Bergbau den Motor, der die heimische Wirtschaft in Schwung bringt, und Bergbaukonzessionen werden bedenkenlos an multinationale Unternehmen vergeben. Auf die Einhaltung von Umweltstandards und Menschenrechten wird dabei wenig geachtet.
Kolumbiens wichtigster Kohleproduzent ist das Unternehmen Cerrejón, das deutsche Stromerzeuger maßgeblich beliefert. Aufgrund des riesigen Tagebaus haben zahlreiche Lokalgemeinschaften ihr Land verloren, ohne bislang dafür entschädigt worden zu sein. Besonders betroffen ist das indigene Volk der Wayúu.
Dora Lucy Arias ist Mitarbeiterin des Anwaltskollektivs José Alvear Restrepo, das die Interessen von Gewerkschaften, Kleinbauernverbänden und Opfern von Menschenrechtsverletzungen gegenüber multinationalen Unternehmen vertritt und bereits Konzernen wie Drummond, Coca Cola, Chiquita Brands und Nestlé die Stirn geboten hat. Dora Lucy Arias bearbeitet den Fall Cerrejón und hilft den Betroffenen, für ihre Rechte einzutreten.
Aufgrund ihres menschenrechtlichen Engagements haben Dora Lucy Arias und sämtliche ihrer Kolleginnen und Kollegen unzählige Drohungen und Diffamierungen erfahren und sind auch illegalen geheimdienstlichen Abhörungen zum Opfer gefallen. pbi bietet ihnen seit 20 Jahren unbewaffnete Schutzbegleitung an.

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Kohleförderung Kolumbien: Ovidio Orozco wird blind

Beitrag von News Robot » 14. Mär 2016, 14:34

Er ist Bauer und lebt in Kolumbien – wo Kohle für deutsche Energiekonzerne gefördert wird. Erst jetzt zeigt sich, wie gefährlich das für die Menschen dort ist.

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Zeit Online
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Kohle aus Kolumbien: Die dunkle Seite der deutschen Energiewende

Beitrag von News Robot » 3. Jan 2017, 16:53

Luz Ángela Uriana zeigt die schmutzige Seite der deutschen Energiewende. Sie musste zusehen, wie das Baby ihrer Cousine starb. Es litt an einer Atemwegserkrankung. Nacht für Nacht hört sie ihr eigenes Kind husten. Medikamente für den Jungen kann sich die Familie nicht leisten. Mit Mühe ernährt ihr Mann die Familie mit seinem mehr als 30 Jahre alten Renault als Transport- und Taxifahrer.

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Spiegel Online
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Kolumbien befeuert Energiewende - Massiver Steinkohleexport geplant

Beitrag von News Robot » 17. Mär 2017, 14:46

Kolumbien plant den Ausbau seines Steinkohleexports - zu Lasten der Klimabilanz der Energiewende. Cerrejon, der größte Kohletagebau Lateinamerikas, exportiert pro Jahr über 32 Millionen Tonnen Steinkohle.

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Handelsblatt
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Kohleimporte aus Kolumbien: NGOs fordern Trennung von Lieferanten

Beitrag von News Robot » 8. Mai 2017, 14:05

Anlässlich der am Dienstag stattfindenden Hauptversammlung des Energiekonzerns EnBW in Karlsruhe haben das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR und die NGO urgewald gefordert, dass EnBW dem Beispiel europäischer Konkurrenten folgt und umgehend die Geschäftsbeziehungen mit den umstrittenen Lieferanten Drummond (USA) und Prodeco/Glencore (Schweiz) unterbricht. Der italienische Energieversorger Enel hatte vergangene Woche bestätigt, die Steinkohle-Importe von diesen Unternehmen aus der kolumbianischen Region Cesar auszusetzen.Enel folgt damit dem Beispiel von DONG Energy in Dänemark und bezieht vorerst keine "Blutkohle" mehr von Drummond und Prodeco/Glencore.

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epo
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Kohleabbau mit dramatischen Folgen in Kolumbien

Beitrag von News Robot » 6. Aug 2018, 13:25

Der Bergbau-Konzern El Cerrejón beeinträchtigt die Lebensgrundlagen der indigenen Gemeinschaften im Nordosten Kolumbiens. Gegen Ende des Jahres 2017 besuchte eine international zusammengesetzte «Beobachtungsmission Gesundheit, Umwelt und Bergbau in der Guajira» mehrere indigene Gemeinschaften im Departement Guajira in Kolumbien. Hans-Peter Schmutz nahm an dieser Exkursion teil und berichtet, wie sich der Kohleabbau auf die indigenen Wayuu-Gemeinschaften auswirkt. Schmutz, ausgebildeter Betriebsökonom und Raumplaner, war in der Schweiz in den Bereichen Energie sowie Raumplanung tätig, engagiert sich in Nichtregierungsorganisationen und lebt zurzeit in Südamerika.

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Quelle: info sperber
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„Wenn nur die Kohle zählt“ – Der Tagebau El Cerrejón im Norden Kolumbiens

Beitrag von News Robot » 18. Feb 2019, 00:04

Die deutsche Kohlekommission beschloss am 24. Januar 2018 mit dem sogenannten Kohlekompromiss den Ausstieg aus der Kohleproduktion bis zum Jahr 2038, also in knapp zwanzig Jahren. In Kolumbien ist das Ende bisher noch weniger in Sicht: Mit 69.000 Hektar, einer Fläche so groß wir fast hundert Fussballfelder, ist El Cerrejón im Norden Kolumbiens der größte Steinkohletagebau Lateinamerikas und einer der größten weltweit. Die Lebensgrundlage für die Menschen, die hier weiterhin wohnen, ist nach 30 Jahren Förderung weitgehend zerstört. Besonders hart betroffenen sind die indigenen Gemeinden der Wayuú.

Ende November 2018 versammelten sich in einem Seminar- und Tagungshaus in Hüll im Norden Deutschlands unter dem Titel „Wenn nur die Kohle zählt“ Aktivist*innen, Forscher*innen und Anwohner*innen aus Kolumbien und Deutschland, um sich über den Kohleabbau und seine Folgen auszutauschen. Auch Sindy Paola Bouriyuu, Sprecherin der indigenen Gemeinde der Wayuú, nahm an dem Seminar teil. Ihr Wohnort liegt nur wenige Kilometer von der riesigen offenen Steinkohlemine El Cerrejón entfernt. „In diesem Gebiet sind Kinder gestorben, weil sie den Staub, den die Mine permanent abstößt, eingeatmet haben oder weil sie Lungenprobleme bekommen haben“, berichtet Sindy. Der Cerrejón ist ein offener Tagebau und sie wohnen mittendrin. Das einzige, was sie schütze, dass sie nicht ganz in die Dörfer eindringen, ist der Fluss Ranchería, der eine wichtige Wasserquelle ist, fügt sie hinzu.

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Quelle: npla
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Lizenz von Bergbaukonzern Cerrejón unter der Lupe

Beitrag von News Robot » 11. Sep 2019, 16:25

Eine Gruppe von Senatoren, Indigenenverbänden und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisation haben in einer Klage die Aufhebung der Umweltgenehmigung des Steinkohlebergwerks Cerrejón gefordert. Die Kläger machen das multinationale Unternehmen für Umweltschäden, die Verletzung der Rechte und die Zerstörung der Lebensgrundlage der ortansässigen indigenen Wayúu-Gemeinden verantwortlich und fordern die Aussetzung der Bergbauaktivitäten in der Nähe der betroffenen Gemeinden sowie eine eigehende Prüfung der Einhaltung der Umweltstandards. Das Unternehmen streitet die Verantwortung für die sozialen und wirtschaftlichen Probleme der Bevölkerung der Guajira ab und hebt seinen Verdienst um die wirtschaftliche Entwicklung in der Region hervor.

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Quelle: amerika21
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