Hunderte Menschen fliehen vor Gefechten in Kolumbien

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Hunderte Menschen fliehen vor Gefechten in Kolumbien

Beitrag von News Robot » 3. Nov 2018, 00:56

Rund 400 Menschen sind vor den Gefechten zwischen der linken Guerillaorganisation ELN und dem Verbrechersyndikat Los Pelusos im Nordosten von Kolumbien geflohen. Wegen der heftigen Auseinandersetzungen zwischen den bewaffneten Gruppen verliessen die Menschen ihre Häuser rund um die Dörfer Hacarí und San Calixto im Department Norte de Santander.

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Quelle: Nau
Du hast einen simplen Roboter sehr glücklich gemacht. Vielen Dank.

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Alvarez
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Hunderte Menschen fliehen vor Gefechten in Kolumbien

Beitrag von Alvarez » 23. Nov 2018, 04:52

Und der Unsinn geht in die zweite Verlängerung🤭

Zu Pablos Zeiten hätte es sowas nicht gegeben.

Wenn man sich den weiteren Werdegang des Landes so anschaut kann man davon ausgehen, dass sie mit ihm das bessere „Los“ gezogen hätten.

Nur hätten sie ihn nicht verärgern sollen..

Heute spricht auch niemand mehr in der Politik offen und ehrlich aus wer ein Verbrecher ist. 🤐

...sonst wäre Duque nicht Präsident!
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Dolfi
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Hunderte Menschen fliehen vor Gefechten in Kolumbien

Beitrag von Dolfi » 23. Nov 2018, 07:52

Starke Behauptungen.

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cm81
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Hunderte Menschen fliehen vor Gefechten in Kolumbien

Beitrag von cm81 » 23. Nov 2018, 11:05

Na ja, ich hab ihn bis jetzt nicht vermisst!
Es gab übrigens auch zu seinen Zeiten mehr als genug bewaffnete Konflikte und vertriebene.
Der Staat wurde durch die Drogenmilliarden systematisch ausgehölt und der heutige Zustand könnten durchaus das Resultat davon sein.
Wäre er noch da und vielleicht sogar noch mächtiger in der Zwischenzeit, darf man durchaus davon ausgehen, dass die Amis bereits einen blutigen "Regime Change" eingeleitet hätten und Kolumbien wäre mit Sicherheit so was von isoliert vom Rest der Welt.

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Alvarez
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Hunderte Menschen fliehen vor Gefechten in Kolumbien

Beitrag von Alvarez » 23. Nov 2018, 14:00

Venezuela ist doch genau so ein Narco Staat nur mit dem Unterschied das Maduro ein Hund ist und nur sich selbst und seine Familie bereichern möchte.

Cuba ist das nächste Beispiel.. der reichste Diktator der Welt soll Fidel Castro gewesen sein.
Das Raúl Castro pro kg das Cuba überflog 250$ bekam ist kein Geheimnis mehr. (Siehe Doku)

Leider muss man es heutzutage so sehen, dass alle Politiker die Gelder veruntreuen und nichts in den Sozialstaat investieren.

Nicht umsonst sagt man.. “Kolumbien das Land wo die Narcos mehr für die Gesellschaft tun als der Staat selber!”

Soweit ich weiß hat Pablo zb. die Metro etc zu 70% selbst finanziert und 30% der Staat. Nur so als Beispiel..

Klar gab es auch zu seiner Zeit Konflikte aber wenn es um die „Randgruppierungen“ geht wie FARC, M19, ELN
War es Pablo der sie einfach nieder gemacht hat.

Hätte er nicht diesen sinnlosen Krieg angefangen wäre das Land sicherlich in einem wirtschaftlichen Aufschwung.

Wenn in Miami nicht die Gelder von Griselda, Jon Roberts, Sal Magluta und Willy Falcon investiert worden wären, wäre Miami auch nicht das was es heute ist. 💰💎

Genau so wie Panama.. Wo alle Narcos ihre Hände im Spiel hatten.

Ivan Duque ist ein Verbrecher der genauso mit Mordanschlägen und Drogenkartellen zu tun hat. 🤭🤫

Es ist klar das Pablo nicht für immer da gewesen wäre denn irgendwann hätte ihn jemand anders ungebraucht aber die internationalen Schulden zu tilgen, in Bau und Infrastruktur zu investieren hätte sicherlich nicht geschadet.

Was wäre passiert denn im schlimmsten Falle passiert?
.. die Pablo Milizen wären verstaatlicht worden genau wie die FARC heute.
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Hunderte Menschen fliehen vor Gefechten in Kolumbien

Beitrag von schweizer » 23. Nov 2018, 14:50

Der Vergleich mit dem Verbrecher und Terroristen Pablo Escobar hinkt gewaltig. Er ist da wo er hin gehört. Gott habe ihn selig.


John Extra
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Hunderte Menschen fliehen vor Gefechten in Kolumbien

Beitrag von John Extra » 23. Nov 2018, 22:39

Aivarez
Deine Kommentare sind so richtig schoene Stammtischkommentare, wer nur im Ansatz sagt das Escobar gut fuer Kolumbien war und heute waere, hat eigentlich nichts verstanden.

Dann kannst Du auch sagen das Adolf gut fuer Deutschland war, der hat den Menschen Arbeit gegeben und Autobahnen gebaut.

Sie sind beide da wo sie schon viel frueher hingehoert haetten, dann haetten mehr Menschen ueberlebt.

Was Du ueber Duque schreibst moechte ich lieber nicht kommentieren

Du solltest mal die Biersorte wechseln ;-)

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Eisbaer
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Hunderte Menschen fliehen vor Gefechten in Kolumbien

Beitrag von Eisbaer » 24. Nov 2018, 00:35

Wer das Elend Ende der 80er - Anfang der 90er Jahre in Medellín erlebt hat, der spricht nicht in hohen Tönen von Pablo Escobar. Escobar war äußerst brutal. Es gab etliche Autobomben in der Stadt, die kleinen Polizeistationen in den Barrios (CAI) wurden aus Angst vor ihm geschlossen, denn er hatte ein Kopfgeld von 200.000 Pesos für jeden toten Polizisten ausgesetzt. An den großen Stationen durfte man Nachts nicht vorbeifahren, die Straßen waren gesperrt. Medellín war eine Stadt im Krieg. Die Menschen hatten Angst.

Von Gonzalo Rodríguez Gacha spricht heute keiner mehr. Gacha galt als der mächtigste und grausamste unter den Anführern des Medellín-Kartells, bis nach seinem Tod 1989 klar wurde, dass die ganze Zeit über Pablo Escobar der eigentliche Anführer gewesen war.
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Hunderte Menschen fliehen vor Gefechten in Kolumbien

Beitrag von axko » 24. Nov 2018, 14:22

Du solltest mal die Biersorte wechseln - Hirn auswechseln wäre glaube ich ratsamer. Dachte immer in diesen Forum werden Tips ausgetauscht, damit man/frau sich besser in Kolumbien einlebt bzw. durchkommt. Stattdessen politische Diskussionen und Sexforum ne ne ne :nie: :nie: :nie:

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Hunderte Menschen fliehen vor Gefechten in Kolumbien

Beitrag von schweizer » 24. Nov 2018, 16:02

@axko

Ich finde das in einem Forum jeder seine Meinung frei preisgeben kann. Das nicht alle die Meinung des anderen teilt, ist normal und so entstehen Diskussionen. Beleidigungen, wie Hirn auswechseln finde ich hingegen absolut fehl am Platz. Politische Diskussionen von Leuten die wissen was sie schreiben gibt es leider viel zu wenige hier. Schade das du selbst gar nichts zum Thema zu sagen hattest.


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Hunderte Menschen fliehen vor Gefechten in Kolumbien

Beitrag von axko » 24. Nov 2018, 17:52

@schweizer
Erlaube mir dieses frische Zitat wiederzugeben:

„Das Schöne an freiheitlichen Debatten ist, dass jeder über das spricht, was er für das Land für wichtig hält.“
Angela Merkel am 23.November 2018 (Alptraum #1 aller Populisten)

:son:

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Alvarez
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Beitrag von Alvarez » 27. Nov 2018, 01:44

Logisch ist einiges nicht nachvollziehbar was er gemacht hat..

Klar war er brutal .. aber die Vögel aus der FARC, ELN, M19 sind okay oder wie? Dreht mal die Kassette um..
60Jahre Guerilla und Pablo ist der Böse von allen?! 🤦🏻‍♂️

Hätte es in Kolumbien eine funktionierende Wirtschaft gegeben, hätte er sicherlich nicht so viel durch sein Geld erkaufen können. Doch die gab es nicht! Weil der Staat so schön vorgeschädigt war hat er sich das zu nutzen machen können.

Im vorherigen Post habe ich erwähnt, hätten die Narcos diese Gewalt untereinander sein lassen, wäre jeder Glücklich gewesen und niemand hätte gefragt was die Typen überhaupt arbeiten und woher das Geld für die Bebauung etc. kommt.

Aktuell sind Politiker diejenigen, die das Volk berauben, dafür sorgen dass, das Leben sich nicht bessert.
Kriege nie zu einem Ende kommen und die Bevölkerung nach Strich und Faden verarscht wird.
Politiker waren es doch damals gewesen die geschrien haben, dass die Narcos die Bösen sind.

Die FARC.. waren selbst für über 220.000 Tote, Millionen Flüchtlingen, Millionen an verschwendeten Steuergeldern verantwortlich und wurden verstaatlicht.

Pablo hatte 3000 auf dem Gewissen, zuvor hat er versucht mit dem Staat auf ein Nenner zu kommen um sogar alle Schulden etc zu zahlen und wird gerötet.

(Ich möchte um gottes Willen den Tod eines Menschen nicht runter spielen! Menschenleben sind Menschenleben!)

Ich verstehe nur nicht die Art und Weise des Handelns?!

...Das Kommentar über „Adolf Hitler“ und mir in einem Satz war sowas von überflüssig! 🤦🏻‍♂️ Ich wünsche mir eine Unterlassung solcher x-Beliebigen Kommentaren.

„...Hirn auswechseln“ zeugt schon von einer gewissen Intelligenz.

Anscheinend weißt du wirklich nicht was
Meinungsfreiheit bedeutet.

Hier gibt es kein besser oder schlechter sondern ein und die selbe sche*sse die nur anders präsentiert wird.

Meiner Meinung nach aber mit mehr Nachteilen als Vorteilen..

Der Staat hat sich schon mit der Verstaatlichung total selbst verraten und zugegeben dass all die Toten an der Front umsonst waren denn die bösen haben am Ende bekommen was sie wollten... bleibt nicht lange bis denen wieder langweilig wird und sowas wie zur Zeit passiert, vermehrt passiert.
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Beitrag von John Extra » 29. Nov 2018, 22:46

Narcos und Guerilla, Moerder und Verbrecher sollten nicht verhehrlicht werden, sie waren nie gut, es sind Massenmoerder, (Flug Avianca) unter anderem. Pablo und Genossen waren Narco-Ratten und nicht mehr. Allezusammen Abschaum der Menschheit
Sie gehoeren allesamt auf den grossen Muellhaufen der Geschichte. :-)


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Hunderte Menschen fliehen vor Gefechten in Kolumbien

Beitrag von Wieschke » 30. Nov 2018, 00:47

Ich bin derzeit mal wieder in Kolumbien und besuche u.a. auch wieder Medellin und Cali. Beide haben zu diesem Thema eine passende Geschichte. Was mich aber nach einigem Befassen mit der Geschichte der Narcos mal interessieren würde ist, wieso in der Berichterstattung, den Geschichten über sie oder auch den TV-Serien nie die große Stadt Cartagena de Indias erwähnt wird? War dort damals nichts dergleichen? Man hört sogar von Riohacha dergleichen kleineren Städten, wo ich auch schon war, aber nichts von Cartagena. Kann mir jemand mehr über die Rolle dieser Stadt zu Zeiten des großen Drogenkrieges sagen?

Und um auch mal politisch zu werden: Ist es nicht auch für Euch merkwürdig, dass überall wo die Amis gegen Kartelle, für Demokratieblabla und dergleichen kämpfen, danach die Drogenproduktion exorbitant steigt oder wie im Fall Afghanistans überhaupt wieder richtig in Gang kommt? Ich bin fürwahr kein Verschwörungstheoretiker, aber das hat schon ein Geschmäckle und ich glaube die Rolle des CIA-Agenten in der Narcos-Serie kommt der Realität näher als man glaubt...

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Hunderte Menschen fliehen vor Gefechten in Kolumbien

Beitrag von Ernesto » 30. Nov 2018, 01:41

Cartagena war schon immer Kolumbiens Vorzeigestadt. Als in Cali und Medellín der Krieg der Drogenbanden ausbrach, da boomte in Cartagena der Kreuzfahrttourismus. So wie ich es aus Recherchen kenne, waren auch andere Städte an der atlantischen Küste nicht vom Drogenkrieg betroffen.

Man braucht kein Verschwörungstheoretiker zu sein um zu wissen, das überall dort, wo sich die Amis eingemischt haben die Misere gross ist.

Früher waren sie auch in Kolumbien verhasst, die Zeiten ändern sich. Mir stehen immer die Haare zu Berge wenn ich in Medellin die Amirenter in grossen Gruppen unterwegs sehe.