Diskussion über kolumbianisches Essen

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John Extra
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von John Extra »

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hi
zur produktvielfalt...
der durchschnitts Deutsche kauft bei Aldi Lidl Penny und Netto..
dort gibt es zum Beispiel die Super Schinken die aus Reste zusammen geklebt sind und dann schön rund geschnitten, die Faserung kreuz und quer....das heißt dann Hinterschinken..
Metzgerfrisch.
Vielleicht habe ich hier in Köln noch nicht die große Produktvielfalt gesehen....
Wässerige Tomaten aus Holland, Erdbeeren ohne Geschmack aus Israel..
letztens sagte ein Verkäufer wenn du eine Briefmarke leckst hast du mehr Vitamine als wenn du eine Tomate aus Holland ißt.
nun ja die Geschmäcker sich verschieden....wenn wir in Bogota einen Salat machen der schmeckt mir besser als in Deutschland..
muchos Saludos
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hoffnung_2013
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von hoffnung_2013 »

John Extra Du verwechselt etwas...
Das was Du als Hinterschinken beschreibst ist Vorderschinken!
Hinterschinken ist zum Beispiel Serrano Schinken, Katenschinken, Lachsschinken oder Schwarzwälder
Du hast also tatsächlich noch nicht die richtige Produktvielfalt in Köln gesehen. Im übrigen das alles gibt es nicht in Kolumbien
Aber wenn man es noch nicht gesehen hat, kann man es natürlich auch nicht vermissen.

Bei den wässerigen Tomaten und Erdbeeren aus Holland oder Israel hast Du Recht. Aber so etwas kauft zumindest hier im Süden von D. niemand.
Apropo Erdbeeren.. die sind ja in Kolumbien ja auch nicht gerade mit viel Geschmack gesegnet. Auch meine kol. Frau hat mir vor kurzem gesagt, noch nie so süsse Erdbeeren wie in D. gegessen zu haben. Fast zu süß... so unterschiedlich sind die Geschmäcker...
Gruß
P.

Cesar
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von Cesar »

@John Extra

Es gibt in Deutschland Hinterschinken, Vorderschinken, Lachsschinken, Salami, Mortadella, Leberwurst, Putenbrust, Hähnchenbrust, Teewurst, Leberkäse,.... das ist das was mir spontan einfällt

und in Kolumbien 2 Wurstsorten oder sind es doch 3 ?? Ich will dir deine Illusion nicht nehmen aber das ganz bestimmt keine glücklichen Bioschweine aus denen die Wurst in Kolumbien gemacht wird. Ich bin mir zu 99.99% sicher, dass die Qualitätsbestimmungen in Kolumbien unter den deutschen liegen. Aber so wird man wenigstens nicht krank, bei dem ganzen Antibiotika das die Tiere kriegen.......


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hoffnung_2013
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von hoffnung_2013 »

... Cesar, Du hast noch viele Sorten vergessen...

Hab mir schon überlegt in K. Wurstimport aufzumachen. Das Problem ist das Kolombianer sich diese Wurst nicht leisten können und - ich weiß natürlich nicht ob es überhaupt den Geschmack trifft.
Gruß
P.

rewindz
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von rewindz »

@Cesar
Ja, du hast in der Tat recht was den Kaffee betrifft. Ich selbst hatte 3 Kaffeebohnen unterschiedlciher Qulität in der Hand. Die schlechtesten Bohnen werden für den Kaffee für Kolumbien verwendet, während die mittlere häufig bei bekannten Kaffeeproduzenten in deren Restaurants/Kaffeeständen landet. Die beste Qualität geht zu den bekannten und weniger bekannten Kaffeeproduzenten in den Export. Das hat mir so ein ein Kaffeefarmer erklärt der für die bekannten Kaffeemarken anbaut. Ich war etwas schockiert als ich das hörte.

Cesar
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von Cesar »

rewindz: Das ist echt interessant und wirklich sehr schade, hatte mich vorher auf den Kaffee hier gefreut. Das gute ist, dass ich meinen Konsum hier von 1-2 Liter/Tag in Deutschland auf 1 Tasse am morgen reduziert habe

rewindz
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von rewindz »

Cesar, ich kann dir ja ein Kaffee-Hilfspaket nach Kolumbien schicken jajaa ;)
Also Früchte und Obst sind zweifellos in Kolumbien besser als in D. Carne würde ich sagen unentschieden - jedoch Wurst und Käse - da liegt D klar vorne. Kennt jemand Deritos von Nestle? Das beste SChokogebäck das ich jemals gegessen habe - gibts leider nur in Kol und nicht in D. Ein wichtiger Grund warum ich nach Kolumbien gehe im Januar ;)
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walterdealemania
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Beitrag von walterdealemania »

Ich habe 3 Jahre in Lima gelebt und bin der Meinung, dass es keinen großen Unterschied zwischen dem peruanischen und kolumbianischen Essen gibt. Für mich war das Essen in Peru nicht besonders und hier ist es das für mich auch nicht. Dazu muss ich sagen, dass ich in Lima nicht in teure Restaurants gegangen bin und es hier auch nicht machen werde. Aber ich bin auch so "zufrieden" mit dem Angebot, verhungern werde ich nicht. Entgegen dem peruanischen Kaffee schmeckt mir hier der kolumbianische Kaffee ( Sello Rojo ) besonders gut.
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Toska
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Beitrag von Toska »

Kolumbianisches Essen find ich generell recht gut. Auch wenn ich Arepa mittlerweile recht satt hab. Aber man kann ja fix und recht einfach auch ein Brot selbst backen (500g Mehl, Löffel Salz, zwei Löffel Hefe und Wasser dazu, mixen, ziehen lassen und dann 'ne Stunde in den Ofen). Das einzige was ich wirklich vermisse: Mal 'n richtigen Döner zu futtern. Mit allen Extras. /schmacht.
--
Grüße, Toska

Cesar
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von Cesar »

Industriekäse mit Früchten oder Eis. Ich frage mich immer wo die versteckte Kamera ist, wenn ich mit einem Kolumbianer unterwegs bin, der das ernsthaft bestellt. Aber genug geärgert über das Essen. Es gibt einige Sachen, die mir auch schmecken...... Arepas und Platanos finde ich super, aber leider kann ich sie nicht jeden Tag essen..... Ich freu mich auch auf den Tag, wann ich wieder in einen richtigen Döner beißen kann........

bistrolars
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von bistrolars »

also ich bevorzuge, wie ueberall auf der welt, in kolumbien auch die regionale kueche. produkte aus der region und tradizionelle rezepte (oft auch in kulturellem zusammenhang zur region endstanden). bei einfachen von familien gefuehrten restaurants liegt man oft besser als haehnchenbratereikettenrestaurants...und mal ganz ehrlich: wer fuer 6.000$ in einem restaurant essen moechte der sollte nun wirklich nicht viel erwarten. schoenes wochenende : )
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calista
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von calista »

Ich im letzten Urlaub Jagdwurst gesucht, auch gekauft weil viel andere Wurst gibts ja wirklich nicht, eine ging, die 2. olala, die Dritte nicht essbar, als hätte das Schwein über Jahre bis zum Bauch in der Gülle gestanden, dazu war wohl Sand drinn, irgendwas in der Richtung!

Auch meine Käseodysee endete im Fracaso, den einheimischen hatte ich satt, also mal an die Nobeltheke im La14 und knapp 200gramm emmentaler geordert für 10000 pesos, sind 4 Eus, dafür gibts 800gr in D beim discounter, cremig und schweckt.

Der kolumbianische war nen Grauss, votztrocken,entschuldigt, dazu im Geschmack irgendwo, aber eklig, im Grunde nicht essbar, nie wieder!

Fakt, in Deutsche Wünsche in K sind schwer erfüllbar, wieviele von euch suchten schon nach ner gangbaren Salami alla Greussen oder Ungarn, Fehlanzeige, 15 mal in Cuba, war immer das Erste was direkt bei der Rückreise in Frankfurt an meine Zähne kam!

Am Rande, das kolombianische Essen allgemein ist mir zu unflexibel, im Grunde beschränkt auf Reis, nur die Beilagen anders, hatte sogar ne Soljanka im Urlaub gezaubert, meine Spezialität und war auch top, positives Feedback gabs aber vom Reis kommen die nicht weg, und scharf ist nen rotes Tuch, ich hatte mich schon zurückgehalten, aber wie soll ich ne Soljanka ohne Schärfe machen?

Fazit, die sind zufrieden, Reis mit Fisch, mit Steak, etc, ist schon schwierig sich drann zu gewöhnen.
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CaliChamp
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Beitrag von CaliChamp »

Salami gibt's hier in Cali im 'Price Smart' in ganz guten Variationen (geschnitten und abgepackt 500g für ca. 20.000).
Habe mir letzte Woche mal ein Paket 'hanuta' gegönnt. Sieht zwar von aussen aus wie in Deutschland, wird aber in Ecuador hergestellt und die Haselnußcreme ist der Horror. Schmeckt total künstlich, viel zu süß und fühlt sich an, als seien feine Sandkörner drin.
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Macondo
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Beitrag von Macondo »

Bei Jumbo (ehemals Carrefour) gibt es gelegentlich die folgenden Produkte aus Deutschland: Roggenvollkornbrot, Pumpernickel etc der Firma Mestemacher, Gurken zB Grüne Knacker der Firma Specht, sowie "Gurken-Pepinillos" der Firma Kühne, und Devely Senf. Hanuta kaufte ich auch schon und es war sogar genießbar (anders als bei CaliChamp).
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CaliChamp
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Beitrag von CaliChamp »

Jumbo importiert relativ viel aus Deutschland. Habe da schon Löwensenf bekommen. Gibt auch Licher Weizenbier, ist aber teuer (5er-Pack mit einem Glas 45.000 Pesos). Das Müsli wird in Lübeck hergestellt und es gibt sogar Gläser mit Roter Grütze - die steht allerdings bei den Marmeladen.
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Macondo
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Beitrag von Macondo »

@CaliChamp
Gut zu wissen! Danke für die Info.