Diskussion über kolumbianisches Essen

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claudi66
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von claudi66 » 16. Aug 2013, 14:14

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Danke, Ernesto, für die Restaurantliste :)

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Ernesto
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von Ernesto » 16. Aug 2013, 16:01

Nichts zu danken. Wenn was gutes dabei ist. Erwähne es mal. Ist die Küche in Peru wirklich soviel anders? Heute zum Frühstück gab es Arepa de Yuca mit Butter und Himbeermarmelade, dazu ein gut schmeckender dritte Welt Kaffee ;-) und ein toller Orangensaft. Was will ich mehr.

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walterdealemania
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Beitrag von walterdealemania » 16. Aug 2013, 20:06

Ich habe 3 Jahre in Lima gelebt und bin der Meinung, dass es keinen großen Unterschied zwischen dem peruanischen und kolumbianischen Essen gibt. Für mich war das Essen in Peru nicht besonders und hier ist es das für mich auch nicht. Dazu muss ich sagen, dass ich in Lima nicht in teure Restaurants gegangen bin und es hier auch nicht machen werde. Aber ich bin auch so "zufrieden" mit dem Angebot, verhungern werde ich nicht. Entgegen dem peruanischen Kaffee schmeckt mir hier der kolumbianische Kaffee ( Sello Rojo ) besonders gut.

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Toska
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von Toska » 17. Aug 2013, 01:16

Kolumbianisches Essen find ich generell recht gut. Auch wenn ich Arepa mittlerweile recht satt hab. Aber man kann ja fix und recht einfach auch ein Brot selbst backen (500g Mehl, Löffel Salz, zwei Löffel Hefe und Wasser dazu, mixen, ziehen lassen und dann 'ne Stunde in den Ofen). Das einzige was ich wirklich vermisse: Mal 'n richtigen Döner zu futtern. Mit allen Extras. /schmacht.
--
Grüße, Toska

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ColombiaOnline
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Beitrag von ColombiaOnline » 17. Aug 2013, 02:00

Schließe mich Toska an. Nur ist Arepa nicht gleich Arepa. z.B. Arepa de chocolo mit mit einer Scheibe Käse drauf oder diese dicken Arepa de queso finde ich immer wieder gut.
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Cesar
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von Cesar » 20. Aug 2013, 03:07

Industriekäse mit Früchten oder Eis. Ich frage mich immer wo die versteckte Kamera ist, wenn ich mit einem Kolumbianer unterwegs bin, der das ernsthaft bestellt. Aber genug geärgert über das Essen. Es gibt einige Sachen, die mir auch schmecken...... Arepas und Platanos finde ich super, aber leider kann ich sie nicht jeden Tag essen..... Ich freu mich auch auf den Tag, wann ich wieder in einen richtigen Döner beißen kann........


bistrolars
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von bistrolars » 22. Feb 2014, 18:43

also ich bevorzuge, wie ueberall auf der welt, in kolumbien auch die regionale kueche. produkte aus der region und tradizionelle rezepte (oft auch in kulturellem zusammenhang zur region endstanden). bei einfachen von familien gefuehrten restaurants liegt man oft besser als haehnchenbratereikettenrestaurants...und mal ganz ehrlich: wer fuer 6.000$ in einem restaurant essen moechte der sollte nun wirklich nicht viel erwarten. schoenes wochenende : )

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calista
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Beitrag von calista » 23. Feb 2014, 13:57

Ich im letzten Urlaub Jagdwurst gesucht, auch gekauft weil viel andere Wurst gibts ja wirklich nicht, eine ging, die 2. olala, die Dritte nicht essbar, als hätte das Schwein über Jahre bis zum Bauch in der Gülle gestanden, dazu war wohl Sand drinn, irgendwas in der Richtung!

Auch meine Käseodysee endete im Fracaso, den einheimischen hatte ich satt, also mal an die Nobeltheke im La14 und knapp 200gramm emmentaler geordert für 10000 pesos, sind 4 Eus, dafür gibts 800gr in D beim discounter, cremig und schweckt.

Der kolumbianische war nen Grauss, votztrocken,entschuldigt, dazu im Geschmack irgendwo, aber eklig, im Grunde nicht essbar, nie wieder!

Fakt, in Deutsche Wünsche in K sind schwer erfüllbar, wieviele von euch suchten schon nach ner gangbaren Salami alla Greussen oder Ungarn, Fehlanzeige, 15 mal in Cuba, war immer das Erste was direkt bei der Rückreise in Frankfurt an meine Zähne kam!

Am Rande, das kolombianische Essen allgemein ist mir zu unflexibel, im Grunde beschränkt auf Reis, nur die Beilagen anders, hatte sogar ne Soljanka im Urlaub gezaubert, meine Spezialität und war auch top, positives Feedback gabs aber vom Reis kommen die nicht weg, und scharf ist nen rotes Tuch, ich hatte mich schon zurückgehalten, aber wie soll ich ne Soljanka ohne Schärfe machen?

Fazit, die sind zufrieden, Reis mit Fisch, mit Steak, etc, ist schon schwierig sich drann zu gewöhnen.

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CaliChamp
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Beitrag von CaliChamp » 23. Feb 2014, 17:18

Salami gibt's hier in Cali im 'Price Smart' in ganz guten Variationen (geschnitten und abgepackt 500g für ca. 20.000).
Habe mir letzte Woche mal ein Paket 'hanuta' gegönnt. Sieht zwar von aussen aus wie in Deutschland, wird aber in Ecuador hergestellt und die Haselnußcreme ist der Horror. Schmeckt total künstlich, viel zu süß und fühlt sich an, als seien feine Sandkörner drin.

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Macondo
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von Macondo » 24. Feb 2014, 02:55

Bei Jumbo (ehemals Carrefour) gibt es gelegentlich die folgenden Produkte aus Deutschland: Roggenvollkornbrot, Pumpernickel etc der Firma Mestemacher, Gurken zB Grüne Knacker der Firma Specht, sowie "Gurken-Pepinillos" der Firma Kühne, und Devely Senf. Hanuta kaufte ich auch schon und es war sogar genießbar (anders als bei CaliChamp).

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CaliChamp
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Beitrag von CaliChamp » 24. Feb 2014, 03:47

Jumbo importiert relativ viel aus Deutschland. Habe da schon Löwensenf bekommen. Gibt auch Licher Weizenbier, ist aber teuer (5er-Pack mit einem Glas 45.000 Pesos). Das Müsli wird in Lübeck hergestellt und es gibt sogar Gläser mit Roter Grütze - die steht allerdings bei den Marmeladen.

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Macondo
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Beitrag von Macondo » 24. Feb 2014, 04:53

@CaliChamp
Gut zu wissen! Danke für die Info.

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Beitrag von hoffnung_2013 » 24. Feb 2014, 15:03

Stimmt!
Ich habe dort auch schon verschiedene dt. Produkte gekauft. Es gibt auch in Tomatensoße eingelegten Hering von Appel.
Gruß
P.

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Macondo
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Beitrag von Macondo » 24. Feb 2014, 18:23

Im Exito gibt es manchmal von der Firma "Lekker" das Produkt Knackwurst, das seinem Namen alle Ehre macht. Absolut vergleichbar mit Deutscher Qualität, doch leider nur selten im Angebot. Manchmal kaufe ich auch Spanische "Chorizo Casero" von der Firma Quijote. Apropos Chorizo's: Die Stadt Santa Rosa de Cabal ist nicht nur berühmt wegen der Thermalbäder, sondern auch wegen der sehr gut schmeckenden Chorizo's, eine Räucherwurst die gegrillt wird.

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Beitrag von hoffnung_2013 » 24. Feb 2014, 21:40

... auch das kann ich nur bestätigen!
Gruß
P.

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Nasar
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Beitrag von Nasar » 24. Feb 2014, 21:56

Träumt weiter vom Deutschen Essen :denke: Im Kolumbianischen Alltag :bye: Heute gab es bei uns Mondongo (Kuttelsuppe) lecker :mrgreen:
Fünf sind geladen, zehn sind gekommen, gieß Wasser zur Suppe, heiß alle willkommen.