Diskussion über kolumbianisches Essen

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hoffnung_2013
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Re: Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von hoffnung_2013 »

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

...und was hat es gekostet??
Zuletzt geändert von hoffnung_2013 am 30. Dez 2014, 20:35, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Zitat der Übersichtlichkeit halber entfernt.
Gruß
P.

traqueto
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Re: Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von traqueto »

Carne a la Llanera kostet ca. 17000 fuer ein Teller.... Dazu paar Bier....
Casa Vieja ist eins meiner Lieblingsrestaurants in Bogota. Bin praktisch wöchentlich da... gibt verschieden Zweigstellen... Menu: Typisch kolumbianisch, ob Ajiaco, Sobrabarriga, Bandeja Paisa, Bagre.... und sehr lecker zubereitet... Für den Puchero SantaFereño habe ich 26000 bezahlt..... hat sich gelohnt...
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Nasar
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Re: Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von Nasar »

Geht doch nichts über Mutterns Küche. :klat:
Fünf sind geladen, zehn sind gekommen, gieß Wasser zur Suppe, heiß alle willkommen.

traqueto
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Re: Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von traqueto »

um die überflüssigen Pfunde wieder wegzubrigen gibts das spezielle kolumbianische Zauber-Pulver ;-)
Nein im Ernst... Was gibt es besseres als ne richtig gute Parillada... Mit Schwein, Rind, Huhn, Würstchen und noch Kartoffeln.... tierisch gut... dazu ein gekühltes Club Colombia.... Im Hintergrund Musik von Giovanny Ayala der seine geliebte verbannt....
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Nasar
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Re: Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von Nasar »

Der an dieser Stelle eingestellte Kommentar hat gegen unsere Netiquette verstoßen, er wurde deshalb von der Seite genommen. Mit freundlichen Grüßen, die Administration.
Fünf sind geladen, zehn sind gekommen, gieß Wasser zur Suppe, heiß alle willkommen.

traqueto
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Re: Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von traqueto »

Ich denke, hier hat Nasar nicht ganz unrecht. Das Essen in Kolumbien ist wohl alles andere als "leicht". Sprich es wird sehr fettig gekocht. Siehe auch Empanadas, wie fettig die hierher kommen. Deshalb duerften auch Liposuktionen hoch im Kurs sein. Also das dann einfach wieder absaugen lassen. Da hilft auch das kolumbianische Zauberpulver zu wenig.....;-)

Doch vor allem in Bogota gibt es unzaehlige Restaurants die auch ganz gesund kochen. Sprich nicht alles fritiert......
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burro
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Re: Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von burro »

Also mir hat es in Bogota immer alles geschmeckt. Egal ob es Arepas waren, oder eine Pizza oder arroz, frijoles con carne asada oder pezcado en la cinta. Hatte nie Probleme, ob im Restaurant oder auf der Strasse. Wenn etwas nicht so war wie ich wollte, habe ich gesagt, was mir nicht passt und es wurde ohne grosses Reden geändert.

RepTile
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Re: Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von RepTile »

Wie schauts denn mit Fastfood-Restaurants dort aus ? Also mit den "Gerichten" meine ich...

Zum Beispiel der deutsche McDonalds hat ein anderes Angebot wie der Indische. Eben auch wegen Religion etc. Manche dürfen kein Schweinefleisch-, andere kein Rindfleisch essen. Was natürlich so ein Unternehmen berücksichtigen muss.
Gibts in Kolumbien zB ein MacColombiano, wie hier einen Big Mac oder sowas halt in den dreh :)

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Bergfan
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Re: Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von Bergfan »

Phu, ich kenn diese Fleischberge in Sutamarchan. Ist das nicht zm davonlaufen?

Witzwort
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Re: Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von Witzwort »

Hi,
das Thema im Forum ist zwar schon älter, aber übers Essen kann man ja immer reden. Eigentlich möchte ich nur schnell einen Schwank über crepes y waffles erzählen. Habe in einigen Teilen der Welt mit Hingabe Strassenessen in mich reingefuttert, weil ich dafür einfach eine Schwäche habe. Auch seit ein paar Jahren in Kolumbien. Ich habe ungelogen noch nie Probleme gehabt. War nun letzte Woche in Cali im Palmetto im crepes y waffles (das Eis ist halt schon lecker) und dort einen crepe gegessen. Klar, man sollte gar nirgends auswärts was mit Hackfleisch essen, habs trotzdem gemacht, der Laden sieht ja auch sauber aus und die Kette hat soweit ich weiß keinen schlechten Ruf bzgl. des Essens. Den Abend mußte ich dann aber fürchterlich büßen. Habe 2 Tage gebraucht, um magenmäßig wieder auf die Beine zu kommen !!!
Na ja, hat aber trotzdem geschmeckt und ich werde wohl irgendwann wieder hingehen :lach:

Grüße mittlerweile (leider :( ) wieder aus D

witzwort
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jungleman
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Re: Welche Bestimmungen für Gastronomie-Betrieb?

Beitrag von jungleman »

Koennt ihr bitte sofort aufhoeren von El Bistro zu reden! Danke, ich habe naemlich riesen Hunger und in Bogota gibts sowas leider nicht.
VERDAMMT GUT! Aplauso Mirko! Was die besonders machen ist eine wirklich gelungene fusion, also Deutsche Kueche mit der Kueche der Kueste verbinden. ganz absolut genial.
Kleine Anmerkung am Rande, das ist doch mal ein gutes Beispiel das es hier nicht so einfach ist: Das Bistro ist absolute Klasse, laeuft gut, top Lage, alles top. Aber frag die Jungs mal ob sie damit jetzt die dicke Kohle machen...
Zuletzt geändert von jungleman am 13. Mai 2011, 00:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Eisbaer
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Welche Bestimmungen für Gastronomie-Betrieb?

Beitrag von Eisbaer »

Hier einmal eine Aufnahme von einem typischen Restaurant an der atlantischen Küste.

Bild

Und hier die Aufnahme von einem typischen Mittagessen in der Küstenregion ... auf dem Foto fehlt das Getränk.

Bild
Das kostet 3.500 Pesos. Täglich wechselnd in verschiedenen Varianten.
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Renato
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Re: Welche Bestimmungen für Gastronomie-Betrieb?

Beitrag von Renato »

Nur noch ein kleiner Einschub: Hatte auch mal ein Restaurant in Quito. An meinem Besten Tag habe ich 55 Mittagessen verkauft... Zum Preis von 1.25 USD. Reicht nicht fuer Gewinn, oder nur wenig. Bei solch tiefen Preisen musst Du wirklich 100 Mittagessen umsetzen. Minimum dann reichts.... Ein Kollege von mir fuehrt jetzt auch so ein Resti in Cumbaya, Ecuador. Am Besten Tag 120 Mittagessen verkauft zum Preis von 3 USD...: Das gibt schon mehr Gewinn....

Wenn Du auf Europaeische Kueche setzen willst nimm EL BISTRO in Cartagena als Vorbild, kennt das Jemand?
Etwa 13.000 fuer ein Mittagessen, aber Top Qualitaet......

makopp5
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Re: Welche Bestimmungen für Gastronomie-Betrieb?

Beitrag von makopp5 »

renato
hier in Medellin gab es einen Deutschen, der verkaufte fuer 7.000 Pesos sehr gute Mittagessen ca. 80 Stueck. Reichte fuer ihn vielleicht fuer 100.000 Pesos oder 200.000 Pesos monatlich. Deshalb machte er nach 6 Monaten seinen Laden wieder dicht.

El Bistro kenne ich. Sehr gut. Ist glaube ich 2 Block von Plaza Santo Domingo.
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Renato
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Re: Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von Renato »

Genau Makopp. 2 Block von der Plaza Santo Domingo. So ein schoenes Lokal, vorne offen, etwas kubanisch. Nachmittag Mittagessen am Abend Bar.....

Ich habe eine Bar gehabt. Doch Bar verkaufst Du nur von 19 Uhr bis 24 Uhr. Also ganze 5 Stunden. Das Lokal war aber gemietet. Also fragt man sich, ich mache nur 5 Stunden Profit. Die Restlichen 19 Stunden ist tote Hose. So habe ich eine schwarze Koechin von der Kueste angestellt. Sie hat gekocht, ich gekellnert. War aber hart. Da wirklich ein 15 Stunden Tag......

Guter Gewinn machst Du aber mit Alkohol. So Tropical Cocktails und so. Oder Bogota Beer Company. Ein Cuba Libre verkaufen die fuer 16.000 PESOS. Was hat es da drin? Ein bisschen RON CALDAS (Einkaufspreis einer halben Flasche ca. 10.000 PESO fuer Bars), Coca Cola und Zitrone. Also ein Investition von 4000 Pesos und weiterverkaufen fuer 16000 Pesos. Dazu Arbeit von 1 Minute.

Ja, Mittagessen ist ein schweres Business. Entweder billig und viel verkaufen. Aber dann wirklich so 150 pro Mittag oder teuer (13000) und auch ca. 60 bis 70 verkaufen. Dann sollte es schon laufen..... Aber das Business ist schwer. Vor allem weil die Leute hier halt nicht bereit sind, viel dafuer auszugeben....

Aketo
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Re: Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von Aketo »

Oder noch teurer und dann aber gezielt nur Spezialitäten verkaufen. Dauert halt bis du einen Ruf hast. Aber kennt z.B. einer von euch das Casa de Suiza oder so ähnlich in Bogota? Da kostet ein Fondue aus dem Exito das mit Wasser verdünnt ist 35.000 und es ist trotzdem jeden Mittag voll obwohl die Lage und das Essen nicht wirklich gut sind.