Freundin mit Kindern nach Deutschland holen

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Montana
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Freundin mit Kindern nach Deutschland holen.

Beitrag von Montana » 21. Jan 2019, 00:43

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Du als zukünftiger "Vater" währst damit einverstanden, dass deine zukünftigen Kinder in der Schule zweitklassig behandelt werden?
So einfach eine Klasse runter und sich selbst überlassen?


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ManuelHergi
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Freundin mit Kindern nach Deutschland holen.

Beitrag von ManuelHergi » 21. Jan 2019, 04:58

@montana

Hab ich das irgendwo gesagt? Natürlich find ich das kacke wenn es wirklich so laufen sollte wie es mir erzählt wurde aber ich kann da ja schlecht etwas dran ändern.


Gordi_K
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Freundin mit Kindern nach Deutschland holen.

Beitrag von Gordi_K » 21. Jan 2019, 09:53

Hallo,

auf ersten Blick vielleicht dummer Vorschlag - aber sicher Überlegung wert.

In Spanien gibt es das Institut der Registrierten Partnerschaft (pareja de hecho). Jede Region hat eigene Regeln, konkret in Valencia ist es so, dass die pareja de hecho sehr sehr liberal ist (fast keine Pflichten der zwei Partner), aber andererseits Falls die Kolumbianerin in der Pareja mit einem EU Bürger ist, wird ihr Aufenthaltstitel gegeben.

Details da: => gva.es/es/inicio/procedimientos?id_proc=917

Würde ev. eine große Umstellung mit sich bringen - befürchte aber, sowas ist billiger als eine Frau, die man nur auf die Ferne 1,5 Jahre kennt, zu heiraten...


Dolfi
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Freundin mit Kindern nach Deutschland holen.

Beitrag von Dolfi » 21. Jan 2019, 11:22

In Deutschland sind wir z.Z. mit einer Flut von Kindern ohne Deutschkenntnisse konfrontiert, die beschult werden müssen (Flüchtlinge). Und die Bedingungen sind in den meisten Fällen eher schlechter als eure. Das müsste sich eigentlich machen lassen.


desertfox
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Beitrag von desertfox » 21. Jan 2019, 19:09

@Montana,
Kann es sein dass Du mit dem Deutschen Schulsystem nicht vertraut bist?

Wenn eine Familie z.B. von Bremen nach Bayern umzieht muss sie damit rechnen dass die Kinder sogar 2 Klassen runter gestuft werden. In Deutschland ist das Schulsystem Ländersache und Bayern/Baden Württemberg z.B haben eine um Längen höhere Anforderungen an die Kinder als z.B. Bremen. Das hat nichts mit Zwei-Klassen Behandlung zu tun sondern ist einfach dem Wissen und Kenntnisstand der Kinder geschuldet.
Im allgemeinen ist es so dass der Schulleiter einen Test mit den Kindern macht und dann entscheidet.
Es macht auch keinen Sinn einfach darauf zu beharren umgehend in die gleiche Klasse wie in Kolumbien zu kommen, dann kommen sie beim Lehrstoff nicht mi, sind demotiviert auf Grund der schlechten Noten und drehen ruck-zuck einige Ehrenrunden, was ist dann gewonnen???

@Dolfi,
meine Frau und ich "betreuen" hier in Deutschland zwei Syrische Flüchtlingsfamilien...., das mit den DeutschKenissen ist extrem schwierig, liegt immer an der Familie und den Kindern wie engagiert die sind, an kann den Kindern keine Sprache eintrichtern! Wobei Spanisch / Deutsch sicher einfacher ist als Arabisch / Deutsch!

@ManuelHergi
2 Monate für A1 ist sehr ambitioniert wenn man keine Grundkenntnisse hat. Und mit A1, auch wenn man ihn besteht, kann man noch nicht viel..., trotzdem viel Glück.

@ManuelHergi
Eines habe ich noch vergessen. Grundschule ist in Deutschland an den Wohnort gekoppelt und es wird praktisch IMMER die Grundschule genommen die für die Wohnadresse zuständig ist. Es gibt da praktisch keine freie Schulwahl..., Ausnahmen gibt es zwar, ist aber nicht einfach. Ausnahmen können sein wenn in der betreffenden Schule schon ein sehr hoher Ausländeranteil ist, da wird auf die Belange der Eltern/Schüler manchmal Rücksicht genommen.
Bei weiterführenden Schulen liegt es IMMER am Schulleiter ob er das Kind nimmt, es gib in Deutschland eine maximale Anzahl an Schülern/Klasse und wenn die Klassen schon voll sind und keine weitere Klasse aufgemacht wird dann hast Du Pech mit der Wunschschule.

Und, wichtig in Deutschland ist die Eingliederung, dann klappt das mit der Sprache am besten. Mitgliedschaft im Sportverein o.ä. ist extrem wichtig.

Ich würde vorschlagen die 3 Leute mal auf einen mehrwöchigen Urlaub nach Deutschland kommen zu lassen damit sie sich das hier mal ansehen..., besser einige Tausend Euros vorab investieren als hinterher enttäuscht zu werden.
Zuletzt geändert von desertfox am 21. Jan 2019, 19:27, insgesamt 4-mal geändert.

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Beitrag von spitfire88 » 21. Jan 2019, 19:11

Schon interessant, welche Lasten und Risiken Leute auf sich nehmen, die ihren Partner aus einer "anderen Welt" seid 1,5 Jahren (wohl kaum* bzw. nur aus dem Urlaub?) kennen.

* "8 Monaten Fernbeziehung"


desertfox
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Beitrag von desertfox » 21. Jan 2019, 19:27

@spitfire,

ich kannte meine Frau auch nur aus meinem 8 Monatigem Aufenthalt wovon ich sie insgesamt 7 Monate kannte. Beim nächsten besuch dann nach ca. /2 halben Jahr haben wir entschieden zu heiraten, ich leitete dann im darauf folgenden 1/2 Jahr über die damalige Deutsche Botschaft in Baghdad alles in die Wege (Ich arbeitete damals im Irak!!!) und dann haben wir geheiratet, seitdem sind wir nun 28 Jahre verheiratet..., Auf-und-Abs gibt es überall..., wichtig ist flexibel und anpassungsfähig die Partnerin ist, Kinder sind im allgemeinen Problemlos...

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cm81
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Beitrag von cm81 » 21. Jan 2019, 20:05

@desertfox
Dass Kinder im allgemeinen Problemlos sind könnte ich hier anhand einiger Beispiele die ich kenne widerlegen.
So um die 10 Jahre. Zu jung um die Chancen im neuen Land zu erkennen und aus dem gewohnten vielleicht beliebteren Umfeld gerissen. Das kann ganz schön nach hinten losgehen. Und Kinder / Jugentliche in diesem Alter wissen diese Karte auszuspielen. Da darf man dann keine Dankbarkeit erwarten. Egal was man für die ganze Familie getan hat. Kann natürlich völlig problemlos ablaufen, ich erachte dies aber eher als die Ausnahme als anders herum.

Würde mal sagen für alle Beteiligten ein grosses Abenteuer mit ungewissem Ausgang.

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Oswaldo
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Beitrag von Oswaldo » 5. Feb 2019, 14:34

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