Kolumbianische Filmproduktionen

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Don Maximo
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Kolumbianische Filmproduktionen

Beitrag von Don Maximo »

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Como el Gato Y el Ratón (2002)

Nach jahrelangem vergeblichem Warten gibt es eines Nachts endlich Strom in den Strassen von "La Estrella", einem Randviertel von Bogotá, das grösstenteils von durch Gewalt vertriebenen (desplazados) besiedelt wurde. Trotz des erbitterten Widerstands des Bürgermeisters zapfen die Bewohner den Strom illegal an. Die weit verbreitete Freude schlägt bald in einen Konflikt um, als zwei befreundete Familien wegen wild verlegter Kabel bis aufs Äusserste aneinandergeraten.
Eine unterhaltsame Tragikomödie, die eine gesellschaftliche Realität thematisiert und widerspiegelt. Seit seinem Erscheinen im Jahr 2002 wurde der Film häufig als Analysegegenstand in der Fachausbildung gewählt, nicht so sehr im Bereich des Filmemachens, sondern in der sozialen, psychosozialen oder kulturellen Fortbildung.


COMO EL GATO Y EL RATON (TRAILER OFICIAL)
Virtus Junxit Mors Non Separabit
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Don Maximo
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Kolumbianische Filmproduktionen

Beitrag von Don Maximo »

Cóndores no entierran todos los días
Der Film ist eine überaus getreue Adaption des gleichnamigen Romans von Gustavo Álvarez Gardeazábal. Er spielt in Tuluá im Cauca-Tal, wo nach den Ereignissen vom 9. April 1948 (Attentat auf den Liberalen Parteiführer Jorge Eliécer Gaitán und der daraus entstandene Bogotazo) eine tragische und traurige Dynamik ausbrach.
Die Geschichte spielt in der Zeit zwischen 1946 und dem 10. Oktober 1956, und um die Figur von León María Lozano, alias "El Cóndor", einem fanatischen Konservativen, der die brutale paramilitärische Gruppe "Los Pajaros" gründete und anführte.

Ein Film, der aus seiner Perspektive einen sehr plastischen Blick auf das Ausmass der "Violencia" wirft und es schafft, den Zuschauer emotional in die raue Wirklichkeit des Parteienkriegs zwischen Konservativen und Liberalen in jenen Jahren zu versetzen, ohne es mit blutigen Szenen zu übertreiben.

Um den Film in vollen Zügen auszukosten, ist es jedoch fast schon ein Muss, über ein gewisses - zumindest grundlegendes - historisch-politisches und soziales Wissen über das Kolumbien des zwanzigsten Jahrhunderts zu verfügen.

Es kann daher sehr hilfreich sein, sich zunächst den Dokumentarfilm "El Bogotazo - La historia de una ilusión" anzusehen, um sich mit den Ereignissen jener Jahre vertraut zu machen oder diese aufzufrischen.

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Dokumentarfilm "La guerra del centavo” aus dem Jahr 1985

Beitrag von Eisbaer »

La "Guerra del centavo" ist ein Dokumentarfilm über die schwierige Situation der Busfahrer in Bogotá in den 1980er Jahren. Der Titel bezieht sich auf die Art und Weise, wie die Busfahrer nach der Anzahl der beförderten Passagiere bezahlt werden, was zu hartem Wettbewerb und gefährlichem Fahrverhalten führt. Der Film wurde von dem kolumbianischen Regisseur und Drehbuchautor Ciro Durán gedreht und wirft einen realistischen und kritischen Blick auf die sozialen und wirtschaftlichen Probleme der Stadt. Mit mehreren Preisen wurde der Film ausgezeichnet, unter anderem mit der Bochica de Oro beim zweiten Internationalen Filmfestival von Bogotá und dem Chigüiro de Oro beim zweiten Festival des Entwicklungsfilms in Bogotá, beide 1985. Dieser Film bietet einen interessanten Einblick in die Geschichte und Kultur Kolumbiens.

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Kolumbianische Filmproduktionen

Beitrag von Eisbaer »

El carro (película)
Film aus dem Jahr 2003 unter der Regie von Luis Orjuela


Die Vélez sind eine typische kolumbianische Mittelstandsfamilie, bestehend aus dem Vater Siervo de Jesús Vélez (Badillo), der Mutter Florina de Vélez (Bossa), der ältesten Tochter Gloria Vélez (Gómez), dem ältesten Sohn Óscar (Cadavid) und der Tochter Paola (Valenzuela).

Als Siervo sich weigert, ein Los für die Autoverlosung in Paolas Schule zu bezahlen, beschließt er, es an seine Nachbarn, die Guerreros, zu verkaufen, die einen Oldtimer besitzen, einen Chevrolet Bel Air, allerdings in einem sehr schlechten Zustand. Überraschenderweise gewinnen die Guerreros nach Siervos anschließender Frustration einen Oldtimer. Segundino Guerrero (Camacho) schlägt Siervo vor, das alte Auto zu kaufen, obwohl es in einem schlechten Zustand ist. Siervo willigt ein und beschließt, das Geld von Glorias 15. Geburtstagsfeier plus ein Darlehen von Florina in das Auto zu investieren. Mit dem Kauf des Autos ändert sich ihr modus vivendi für immer und die Vélez' werden später feststellen, dass sie nicht mehr dieselben sind, bis der Tag kommt, an dem das alte Auto verkauft werden muss.

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Kolumbianische Filmproduktionen | Bolívar soy yo!

Beitrag von Eisbaer »

“Bolívar soy yo!” ist ein kolumbianisch-französischer Film aus dem Jahr 2002, der die Geschichte eines Schauspielers erzählt, der für seine Interpretation von Simón Bolívar, dem “Befreier”, bekannt ist. Die Begeisterung für die Rolle und die Bewunderung des Publikums sind so stark, dass Realität und Fiktion zu verschwimmen beginnen. Der Film spielt mit Magischem Realismus und mischt Tragödie und Humor auf typisch lateinamerikanische Weise. Es ist eine satirische Komödie, die mit Ironie und Schärfe die ungewöhnliche, gewalttätige, grausame, wunderbare und seltsame “macondianische” Welt beschreibt, in der die Kolumbianer zu Beginn des neuen Jahrtausends leben.


- Premio Ombú de Oro a mejor película y Ombú de Plata a mejor película Iberoamericana , 17º Festival de Cine de Mar de Plata, Argentina, 2002.
- Premio del público a la mejor película en el Festival de Cine de Toulouse, Francia , 2002.
- Premio del público al mejor director , 6º Encuentro Latinoamericano de Cine, Lima -Perú , 2002.
- Premio al Mejor Guion, Festival de Cine Latino de Trieste, Italia, 2002.
- Premio a Mejor Director, Mejor Guion y Premio Especial del Jurado, San Juan Cinemafest, Puerto Rico, 2002.
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Die Komplexität von Macht und Schicksal: "Edipo alcalde" - ein kolumbianisches Drama

Beitrag von Eisbaer »

Die Komplexität von Macht und Schicksal: "Edipo alcalde" - ein kolumbianisches Drama

"Edipo alcalde" ist ein kolumbianischer Film von Regisseur Jorge Alí Triana aus dem Jahr 2010. Das Drehbuch wurde von Gabriel García Márquez adaptiert. Der Film erzählt die faszinierende Geschichte eines Mannes namens Edipo, der in einem kleinen kolumbianischen Dorf lebt. Edipo ist ein einfacher Mann, der unerwartet zum Bürgermeister seines Dorfes ernannt wird, nachdem der vorherige Bürgermeister auf tragische Weise ums Leben gekommen ist.

Als Bürgermeister steht Edipo vor zahlreichen Herausforderungen und muss sich mit den komplexen politischen und sozialen Dynamiken seines Dorfes auseinandersetzen. Dabei kämpft er nicht nur mit den Problemen der Gemeinde, sondern auch mit seinen eigenen inneren Dämonen und Konflikten. Die Handlung nimmt eine dramatische Wendung, als Edipo herausfindet, dass der ehemalige Bürgermeister, dessen Amt er übernommen hat, sein eigener Vater war.

"Edipo alcalde" erforscht auf eindringliche Weise Themen wie Macht, Korruption, Identität und Schicksal. Mit einer Mischung aus Spannung, Dramatik und tiefgründiger Charakterentwicklung bietet der Film einen fesselnden Einblick in das Leben eines Mannes, der unerwartet in eine Position der Autorität und Verantwortung gedrängt wird. Mit starken schauspielerischen Leistungen und einer packenden Handlung ist "Edipo alcalde" ein fesselndes Drama, das den Zuschauer in seinen Bann zieht und zum Nachdenken über die Komplexität menschlicher Beziehungen und die dunklen Seiten der Macht anregt.

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