Die Hingerichteten von Soacha "falsos positivos"

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Die Hingerichteten von Soacha "falsos positivos"

Beitrag von News Robot » 16. Jun 2010, 18:44

Elf Einschusslöcher, eines zwischen den Augenbrauen. Víctor Fernandez Gómez musste sterben, weil die kolumbianische Armee Erfolge in der Guerillabekämpfung brauchte.

Am 23. August 2008 verschwand Víctor Fernando Gómez aus Soacha, der trostlosen Vorstadt im Süden Bogotás. Man habe ihm eine gut bezahlte Arbeit in Nordkolumbien versprochen, berichtet seine Mutter Carmenza. Zwei Tage später war der 23-Jährige tot, erschossen als angeblicher ...

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Quelle: TAZ
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Junge Männer mussten für die Statistik sterben

Beitrag von News Robot » 16. Jun 2010, 18:46

Die kolumbianische Regierung soll Tausende Unschuldige getötet haben, um sie später als gefallene Rebellen zu präsentieren. "Falsos positivos“ – „falsche Erfolge“ werden sie genannt, die jungen Männer, die in Kolumbien für Prämien und Statistiken getötet wurden. Damit die Armee Siege im Kampf gegen die Rebellen melden ...

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Quelle: WELT
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Die Hingerichteten von Soacha

Beitrag von News Robot » 17. Jun 2010, 00:55

Mütter stören den Wahlkampf - Proteste in Kolumbien

Im Kampf gegen die Guerilla brachte die kolumbianische Armee Tausende junge Männer um, damit sie Siegen gegen die Rebellen melden konnte. Zivilisten wurden in Krisengebiete gelockt ...

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Quelle: Badische Zeitung
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Die Toten von Soacha

Beitrag von News Robot » 18. Nov 2010, 00:22

Soacha, das zeigen Untersuchungen der letzten acht Jahre, ist kein Einzelfall. Der kolumbianischen Generalstaatsanwaltschaft liegen die Akten von über 2300 Opfern vor. Einen Erfolg haben die Enthüllungen über die Toten von Soacha gebracht: Seit Ende 2008 sind keine neuen »falsos positivos«-Fälle mehr bekannt ...

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Quelle: Neues Deutschland
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Ein Musikvideo klagt Militärverbrechen an

Beitrag von News Robot » 28. Mai 2011, 17:18

Am 7. April 2011 wurde das Musikvideo „Lagrimas“ im Kulturzentrum Cinemateca Distrital in Bogotá gezeigt. Gesungen wird das Lied von Liz Porras, der Schwester von Leonardo Porras. Leonardo Porras wurde Anfang des Jahres 2008 in Norte de Santander, im Nordosten Kolumbiens getötet. Er war einer von vielen anderen Jugendlichen, die verschwanden und vom Militär ermordet wurden. Militär und Medien bezeichneten diese Jugendlichen zynisch als „falsos positivos“, als im Gefecht Getötete.

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Quelle: poonal


LAGRIMAS Videoclip (Enigma Urbano)

Proyecto Lágrimas parte 2 de 2
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Hohe Haftstrafe für Militär - Umdeklarierte Leichen

Beitrag von News Robot » 14. Jul 2011, 20:11

In Kolumbien ist erstmals ein hoher Offizier im Rahmen des Skandals um die sogenannten falsos positivos verurteilt worden. Der Oberst Luis Fernando Borja erhielt am Mittwoch eine Haftstrafe von 21 Jahren. Er war im November 2007 an der Ermordung zweier junger Männer beteiligt, die anschließend als getötete Guerilleros ausgegeben wurden.



Quelle: taz
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Kolumbien: Armee ermordete Zivilisten, keine Strafe für Generäle

Beitrag von News Robot » 25. Jun 2015, 18:02

Die über 800 Urteile, die bisher wegen der in Kolumbien "Falsos Positivos" genannten Fälle gesprochen wurden, betrafen fast ausschließlich einfache Soldaten, berichtet die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch in einem aktuellen Bericht.

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Quelle: der Standard
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Internationaler Gerichtshof nimmt 29 Militärs aus Kolumbien ins Visier

Beitrag von News Robot » 21. Jul 2017, 13:48

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat in seinem jüngsten Bericht zu Kolumbien auf die mögliche Verwicklung von 23 Generalen und sechs Obersten der Armee in circa 1.228 außergerichtliche Hinrichtungen zwischen 2002 und 2010 hingewiesen. Die mindestens 4.200 Opfer dieser Mordfälle, auch als "falsos positivos" bekannt, waren Zivilisten, welche die Armee als im Gefecht gefallene Guerilleros präsentiert hatte. Sollte die kolumbianische Justiz gegen diese zum Teil noch aktiven 29 Militärs nicht zufriedenstellend ermitteln, könnte der IStGH sie strafrechtlich belangen. Unter ihnen sind der aktuelle Oberkommandierende der Streitkräfte, Juan Pablo Rodríguez, sowie der Militärattaché in Washington, Jaime Alfonso Lasprilla.

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[Video] Kolumbien: Oberster General unter schwerem Verdacht

Beitrag von News Robot » 1. Jun 2019, 02:20

Im sogenannten "Falsche Positive" Skandal wird der oberste General Kolumbiens durch neue Enthüllungen belastet. Während der 2000er Jahre tötete die kolumbianische Armee Zivilisten, legte Waffen zu den Leichen und meldete getötete Feinde.

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Quelle: RT Deutsch
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Ernesto
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Die Hingerichteten von Soacha "falsos positivos"

Beitrag von Ernesto » 1. Jun 2019, 16:16

Ein klarer Fall von Staatsterrorismus unter Ex-Präsident Alvaro Uribe.
Und nun 2019 nähern wir uns diesen Zeiten erneut.
siehe: Kolumbiens Armee belohnt wieder Soldaten für Getötete => viewtopic.php?f=9&t=14552
Noch immer unter Alvaro Uribe bzw. seinem Handlanger Duque und dem heutigen Armeechef Martínez, der schon damals verwickelt war.


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Die Hingerichteten von Soacha "falsos positivos"

Beitrag von iastob » 2. Jun 2019, 21:00

Ich musste daran denken, was Philip Alston, der für Kolumbien damals zuständige Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen, 2010 in seinem Bericht über die Belohnungen im Zusammenhang mit den „Falsos positivos“ geschrieben hat. Ich habe es mal rausgesucht und aus dem Spanischen ins Deutsche übersetzt:

"Ein Soldat hat mir zum Beispiel erklärt, dass in seiner Einheit jede Tötung mit zwei Wochen Urlaub belohnt wurde. Er hat mir erklärt, dass, wenn wichtige Feiertage näher rückten, die Soldaten versucht haben, eine Verlängerung der Ferien zu 'gewinnen'."

Das hat damals, also bei den „Falsos positives“, zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit geführt. (So auch eingestuft von einigen kolumbianischen Richtern.)

Ich teile deshalb die Befürchtung, dass die neuen Militäranweisungen wieder zur Gefahr für die unschuldige Zivilbevölkerung werden.


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Die Hingerichteten von Soacha "falsos positivos"

Beitrag von John Extra » 2. Jun 2019, 22:01

Fuer mich haben die Militaers einfach zuviel Macht und Handlungsfreiheit, speziell in den Laendern von Mittel- und Suedamerika ist die Anfaelligkeit von Militaerdiktaturen sehr hoch. "Normal" muesten solche Militaeranweisungen von der Regierung, bzw. vom Verteidigungsministerium sofort reuckgaengig gemacht werden und mit einer Androhung von Strafe verboten werden.
Aber in den von Korruption zerfressenen Laendern, wie auch in Kolumbien ist auf beiden Seiten wohl alles moeglich.

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Militär in Kolumbien trotz mutmaßlicher Verantwortung bei Falsos Positivos befördert

Beitrag von News Robot » 9. Jun 2019, 15:45

Martínez steht derzeit zudem als Armeechef nach einem kürzlich erschienen Artikel in der New York Times in der Kritik. Er soll seine Einheiten angewiesen haben, die Anzahl von getöteten oder festgenommen Kriminellen und Rebellen möglichst zu verdoppeln. Die Armee müsse "alles tun", um "Ergebnisse zu erzielen", zitiert Autor Nicholas Casey Aussagen während eines Militärtreffens. Dazu gehöre die verstärkte Zusammenarbeit mit Paramilitärs, um "Informationen von rivalisierenden Banden" zu erhalten. Soldaten, die eine höhere Zahl von gefallenen Gegnern vorweisen können, erhielten mehr Urlaubstage angeboten. Die Enthüllungen der NYT deuten auf die Rückkehr zu Praktiken der Jahre 2002 bis 2010 unter Präsident Álvaro Uribe hin, die den Tod tausender Zivilsten bedeutet hatten.

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Quelle: smerika21
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Die Hingerichteten von Soacha "falsos positivos"

Beitrag von Karibikotto » 9. Jun 2019, 16:29

Jetzt wird er auch noch befördert! Darf man sich nicht darüber wundern denn nur wer schlechtes tut bringt es in Kolumbien zu was. :oops:

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Die Hingerichteten von Soacha "falsos positivos"

Beitrag von schweizer » 9. Jun 2019, 19:15

Kolumbien war schon immer ein Land indem die reichen und mächtigen tun und lassen können was sie wollen.