Auswandern nach Pereira / Fernbeziehung

Wer möchte nicht geliebt werden? Nichts ist schöner als wenn man liebt und geliebt wird. Doch die Entfernung wie bewältigt Ihr das?

Baiker
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Auswandern nach Pereira !

Beitrag von Baiker »

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Über Geld spricht man nicht, man hat es!

OliCO
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Auswandern nach Pereira !

Beitrag von OliCO »

Stimmt, das hatte ich noch vergessen!

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Hotte67
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Auswandern nach Pereira !

Beitrag von Hotte67 »

Wie schön das es hier die igno funktion gibt,... danke liebes Forum . Und an den einen den ich meine , ivh kann nichts dafür das du nichts erreicht hast in deinem Leben . Und behalte deine Orthographie ruhig für dich ich komm mit meiner gut zurecht...
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cm81
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Auswandern nach Pereira !

Beitrag von cm81 »

In Tourismus und Immobilien investieren sollte gut überlegt sein.
Grundsätzlich kann man mit Immobilien in weiten Teilen Kolumbiens noch richtig Geld verdienen. Dafür muss man sich aber richtig gut auskennen und nicht über den Tisch ziehen lassen. Wenns für den eigenen Gebrauch ist, muss es ja einfach für dich selber passen, das nötige Kleingeld ist ja vorhanden.
Bei Renditeobjekten muss man aber sehr vorsichtich sein. Da hat man sich sehr schnell verrechnet. Vielleicht noch schneller, wenn das Geld nicht zuerst hart erarbeitet werden musste.
Wenn du vermieten willst, brauchst du ein 1A Konzept und eine Toplage wie Don-Pedrino gut beschrieben hat. Sonst kriegst du keine vernünftige Auslastung hin und erzielst keine nennenswerten Erlöse und wirst dein Vermögen sehr schnell signifikant verkleinern. Genau so gut wie man in Kolumbien relativ günstig leben kann, kann man auch riesige Summen Geld innert kürzester Zeit verbrennen.
Glaub mir, wenn du massiv investierst, das Ding aber nicht läuft und du irgendwann verkaufen willst / musst, der Preis den du damit lösen kannst wird dir definitiv nicht gefallen. Denn potentielle Nachfolger werden genau rechnen.
Ich hab schon rund zwei Duzent Tourismusimmobilien angeboten bekommen und es ist immer wieder spannend sich damit zu beschäftigen. Rechnet man seriös, war aber keine dabei die sich irgendwie auch nur annähernd gelohnt hätte, auch wenn bei den Kaufpreisen noch massiv spielraum war.
Die wenigen Perlen die es gibt, werden häufig nicht verkauft, oder man muss sehr gut vernetzt sein um dort überhaupt im richtigen Moment ranzukommen. Interessanterweise wurden die meisten erähnten Objekte trotzdem verkauft. Es gibt offenbar genübend naive Investoren, die sich blenden lassen. Und jeder hat die besten Verkaufsargumente bereit, die man sich nur vorstellen kann. Bis man diese dann eigenhändig überprüft / hinterfragt.

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Ich schätze dieses Forum und insbesondere die unzähligen äusserst hilfreichen Kommentare diverser User und Moderatoren sehr.
Mir fällt aber auf, dass wenn jemand in einer ungemütlichen Situation ist, sich viele darüber amüsieren und wahrscheinlich denken, ach dem gehts noch viel schlechter als mir, wie amüsant.
Ob gewonnen, geerbt, hart erarbeitet, einfach Glück im Leben gehabt oder auch mit wenig sehr zufrieden zu sein, ich freu mich ehrlich für jeden dem`s gut geht. Hotte67 hätte uns die Information mit dem Erbe auch einfach unterschlagen können, dann würden die Kommentare sicherlich anders ausfallen und viele würden denken, wieder so ein amüsanter / armer Teufel der sich in Kolumbien ruiniert.




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hoffnung_2013
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Auswandern nach Pereira !

Beitrag von hoffnung_2013 »

@cm81: Ich stimme dir voll zu. Gott sei Dank, sind die Mißmacher in der Minderzahl.
Gruß
P.

FreeLibertarian
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Auswandern nach Pereira !

Beitrag von FreeLibertarian »

Ich stimme meinen beiden Vorrednern zu. Hotte, alles Gute für dich!

Bin selber in die Region um Pereira (die Stadt selber ist wie fast alle in KOL ziemlich hässlich) verliebt, meiner Meinung nach die schönste Ecke des Landes (wobei ich natürlich noch nicht annähernd alles gesehen habe). Habe selber schon mal davon geträumt, eines Tages in weitentfernter Zukunft eine Finca dort zu kaufen, um sich's gut gehen zu lassen, wenn man sein Schäflein im Trockenen hat.

Eine Sache, die hier noch nicht erwähnt wurde: Kolumbien ist katholisch und konservativ. Besonders die Paisas, also auch die Leute in Pereira, sind dafür bekannt, ein konservatives Weltbild zu vertreten, im Vergleich mit Europa altmodisch a la 50er Jahre... Gerade auf dem Land kann ich mir vorstellen, dass ein reicher, offen schwuler Europäer so manches Gemüt erhitzen könnte... In der Großstadt ist das sicherlich etwas anderes. Bloß mal so ein Gedanke.
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Macondo
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Auswandern nach Pereira !

Beitrag von Macondo »

Wie gesagt, ich wohne seit 21 Jahren in Pereira.
Ich habe schon seit dem Anfang bemerkt, dass mit Homosexualität recht offen umgegangen wird. Es gibt zB wohl keinen Frisör, der nicht schwul wäre😄.
Desweiteren gibt es immer mehr Ausländer. Erst vor kurzem kaufte ich zusammen mit meiner Frau Ziegenkäse von einem amerikanischen Arzt auf dessen Finca. Der Ami stellte uns seinen kolumbianischen Ehemann vor. Es war eine gelöste, freundschaftliche Atmosphäre.
Ich weiss von anderen Ehepaaren mit gleichem background. Es ist also nichts Aussergewöhnliches.

Horst’s gute finanzielle Lage hat den einen oder anderen des Forums, wie ich meine zu kritischen Äusserungen veranlasst. Ich vermute, dass ein gewisser Neid mitspielt.
Mir zB ist es vollkommen schnurz, ob jemand reich oder arm ist. Ich stimme den Vorrednern zu, Horst hätte auch genau so gut diesen Sachverhalt unerwähnt lassen können, und wäre jetzt mindestens das zweitbeliebteste Forumsmitglied😁 (nach Nasar)

hoffnung_2013
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Auswandern nach Pereira !

Beitrag von hoffnung_2013 »

Meine zwei Vorredner treffen ins Schwarze.
Hotte, lass dich nicht entmutigen und zieh dein Ding durch. Allerdings immer mit Köpfchen.
Viel Glück.
Gruß
P.

Baiker
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Auswandern nach Pereira !

Beitrag von Baiker »

Ich gehöre zu denen, die das mit der Erbschaft nicht glauben. Das Thema zieht ein Mitglied, der was vom Kuchen abhaben will, an wie die Motten das Licht. Dass der Beitrag von Nasar gelöscht wurde, fand ich nicht fair, denn auch er hat ein Recht auf eine freie Meinungssäuerung.

Auch glaube ich nicht, dass man auf einem Sexportal, in dem sich schwule Stricher virtuell gegen Zahlung anbieten, einen Partner fürs Leben findet.
Das war alles, was ich gesagt haben wollte. Nun hoffe ich, dass ihr nicht gebündelt über mich herfallt.

hoffnung_2013
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Auswandern nach Pereira !

Beitrag von hoffnung_2013 »

Nee, Baiker wir fallen nicht über dich her - zumindest ich nicht, obwohl ich dir nicht ganz zustimmen kann.
Aber wie du geschrieben hast - jeder hat ein Recht auf frei Meinungsäußerung, abgesehen von Beleidigungen.

Im Gegensatz zu dir glaube ich aber das mit der Erbschaft, weil es bei diesem Thema vordringlich um das Auswandern nach Pereira ging und nicht um irgendwelche richtig oder vermeintliche Erbschaften.
Und zum Thema "Auswandern nach Pereira" da finde ich, könnten wir Hotte schon ein bisschen unterstützen.
Das der Beitrag von Nasar gelöscht wurde, fand ich allerdings auch nicht so prickelnd. Aber ich habe den Beitrag noch vor dem Löschen gelesen und fand in - naja sagen wir mal merkwürdig. Aber das ist halt unser Nasar.

Was es sich mit dem Sexportal und schwule Stricher auf sich hat, verstehe ich überhaupt nicht. Niemand hat etwas darüber geschrieben, zumindest nicht in diesem Thread.

Aber nichts für ungut.
Gruß
P.

Gordi_K
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Auswandern nach Pereira !

Beitrag von Gordi_K »

Naja - liebe macht blind, aber man sollte trotzdem versuchen, Vernunft anzuwenden.

Investieren in Kolumbien ist nicht einfach und viel gefährlicher als in Europa. Kürzlich habe ich von einem Kolumbianer gehört, der eine Kaffeekette in Kolumbien betreibt. Hat sich Geld für ein Paar neue Lokale geliehen, dann Schwierigkeiten gehabt - die Forderung wurde auf eine Inkassofirma verkauft, jetzt ist der Mann mit der Familie lieber nach Europa geflüchtet, bevor ihm was passiert... Inkassofirmen sind in Europa unangenehm - wie eine Inkassofirma in Kolumbien läuft, will ich gar nicht wissen...

Was ich damit sagen will - Kolumbien ist sehr schönes Land, als "Urlauber" in Kolumbien zu leben ist angenehm. Aber eine Summe würde ich persönlich in Deutschland (AT, CH) investieren und das Geld dann ich Kolumbien in beschiedener Form genießen.

Für mich scheint am Besten (und ich glaube auch die Familie meiner Novia sieht es so), wenn Kolumbianer/Kolumbianerin nach Europa geht - nicht Europäer nach Kolumbien. Mit etwas Mühe (und Startkapital) kann man Empanadaslokal o.ä. in Europa öffnen und betreiben (falls der Partner/Partnerin keine höhere Bildung hat). Der Vorteil - mit etwas Glück und Mühe kann sich der Kolumbianer sein Lebensniveau in Europa steigern, dagegen für einen Europäer aus unteren Mittelschicht und höher ist Umzug nach Kolumbien stets mit einer Verschlechterung des Lebensstandards verbunden.

Also meine Empfehlung - miete in Pereira eine Wohnung, lebe ein zwei Jahre in Kolumbien - und erst dann treffe die Entscheidung, was passiert mit der Erbschaft und wo du leben willst. Griechenland war nicht in der Lage, Grundbücher richtig zu führen - was alles in Kolumbien bei Immobilienkauf schief laufen kann will ich lieber (noch) nicht wissen...
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cm81
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Auswandern nach Pereira !

Beitrag von cm81 »

@Gordi_K
Ich bin grundsätzlich deiner Meinung. Bei Investitionen in Kolumbien jeglicher Art hat man viel weniger Sicherheit als in anderen Ländern, dafür umso mehr unerwartetes. Dass sich Investitionen grundsätzlich nicht lohnen, würde ich aber nicht unterschreiben.
Die Sache ist halt die gleiche wie auf dem ganzen Planeten. Man braucht eine wirklich gute Idee, die Möglichkeiten dazu und nicht zuletzt auch etwas Glück. Wer z.B. in DE oder Mallorca in einer Stadt den 2000nsten Currywurststand aufmachen will, muss auch nicht erstaunt sein, wenn er damit nicht reich wird. Gleiches gilt auch für Kolumbien. Wer z.B. für sich selbst vorhat den 10fachen Mindestlohn zu erwirtschaften und Mitarbeiter zu bezahlen, muss dann schon eine richtig gute Idee haben. Mit viel weniger als Ausländer in Kolumbien zu leben, halte ich für nicht besonders spannend. Dann lebt man schnell mal wesentlich einfacher als in seinem Herkunftsland.

Wir haben bisher mehrere Immobiliengeschäfte in Kolumbien abgewickelt und es lief bisher immer gut. Braucht halt manchmal etwas mehr Zeit als geplant, aber das ist halt so in Kolumbien. Ich habe mir dabei immer besonders viel Zeit genommen den Verkäufer oder Käufer möglichst gut kennen zu lernen und damit auch einschätzen zu können. Hat man beim Geschäftspartner kein gutes Bauchgefühl, sollte man die Finger davon lassen. Auch wenn das Angebot sensationell klingt. Es gibt nach wie vor unzählige Immobilien (insbesondere in ländlichen Gegenden) die nicht sauber oder gar nicht registriert sind, oder nicht so ohne weiteres ersichtlich ist, wer wirklich der Besitzer ist, weil die nötigen Eintragungen nicht vorgenommen werden und mehrfach verkauft wurde. Vieles kann man vorgängig prüfen, es bleibt aber immer ein gewisses Restrisiko.

Gordi_K
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Auswandern nach Pereira !

Beitrag von Gordi_K »

@ cm81

Falls verstanden wurde, dass sich Investitionen in Kol nicht lohnen, dann habe ich es falsch formuliert. Mein Gefühl entspricht deiner Schilderung - wenn man auf "europäische" Arbeitsweise gewohnt ist und jemanden hat, der sich in Kol auskennt (die Familie), kann man viel Erfolg haben.

Es geht mir eher darum, was es Beduetet Erfolg in Kol. zu haben. Meiner Meinung nach ist viel gemütlicher, Erfolg in Europa zu haben und z.B. Winter in Kol zu verbringen. Bzw. - wenn Kolumbianer/Kolumbianerin einen durchschnittlichen Job in DE hat, lebt er um Welten besser als in Kolumbien. Deutschen Durchschnittslohn in Kol. zu verdienen ist verdammt viel Arbeit...

Daher meine persönliche Meinung - wenn schon einer(eine) seine Heimat verlassen muss, dann macht es Sinn in ein Land zu gehen, wo er besser leben kann als in seiner Heimat. Dann stellt sich halt die Frage, was jeder unter "gutem Leben" versteht - ob süße Ananas und Lulada, oder Autobahnen und gutes Gesundheitswesen. Das muss jeder für sich beantworten - und um die Antwort zu finden, sollte ein zwei Jahre in der neuen Heimat leben.

Baiker
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Beitrag von Baiker »

@hoffnung_2013

Etwas verspätet, meine Antwort zum "Stripper" kommt hierher:
Hotte67 hat geschrieben: 1. Jan 2018, 16:12 ich wollte dir auch mal Schildern das es auch anders aussehen kann . Ich muss dazu sagen das ich Schwul bin und meine Beziehung bei ******.... gefunden habe und aus einem flüchtigen Gespräch wurde eine bis jetzt 3 Jährige Beziehung [...]

Gordi_K
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Auswandern nach Pereira !

Beitrag von Gordi_K »

Naja - wie viel Geld man in Col. braucht ist eine große Frage.

Heute sind wir mit der Novia im 1. Bezirk in Wien Mittagessen gewesen. 1x Mittagsmenü (Suppe, Spaghetti, Nachspeise), 1x Pizza, Getränke, bezahlt haben wir 22 € - also ca. 80.000 COP. Lustigerweise haben wir beide an das gleiche gedacht - dass man in Cali gleich oder mehr für die gleiche Qualität bezahlt hätte...

z. B. Autos sind in Col. sauteuer (auch gebrauchte), dazu SOAT, Versicherung etc, Sprit mehr oder weniger gleich teuer wie in AT. Wenn wir über normales Auto reden - Kaufpreis 20.000 €, nach 5 Jahren verkaufbar um ca. 10.000 € . Das sind ca. 2.000 € /Jahr Eigentumskosten von Auto, also ca. 150 €/Monat. 2,5 -3 M sind ca. 700 - 850 €. Nur das Auto kostet ca. 200 €/Monat (wenn man nicht viel fährt...), ein "normales" Abendessen für 2 kostet ca. 30 - 40 € - also nur für Auto und Restaurants wären es schnell 400 € - und da sprechen wir über kein Luxusleben! Wo ist die Miete, Lebensmittel, Urlaub, Besuche in Europa etc.?

Ich gebe zu - es ist alles sehr sehr subjektiv - man kann auch mit Motoratones herumfahren und glücklich sein. Ich spreche nur aus meiner subjektiver Sicht. Klar - Kolumbianer lebt mit 2,5 Mio "gut" . Aus meiner Sicht wäre es aber ein Leben auf viel viel niedrigerem Niveau als in Europa.(Meine Novia hat ca. 1,5 M netto verdient, bei den Eltern gelebt, Vieles von den Eltern geschenkt/bezahlt bekommen - trotzdem hat man gespürt, dass sie jedes Peso zählen muss und viel niedrigeres Lebensniveau hat als wenn sie in Europa geboren wäre).

Dazu kommt - wenn wir über Menschen im produktiven Alter reden. 2,5 - 3 M netto hat Abteilungsleiter in Admin in einem europäischen Unternehmen gehabt. Dazu kommen tolle 2 Wochen Urlaub... Also 3 M/Monat in Kolumbien als Ausländer zu verdienen ist sicher schwieriger, als 1.000 €/Monat als Kolumbianer in Europa ...
Zuletzt geändert von Gordi_K am 8. Jan 2018, 17:03, insgesamt 1-mal geändert.

OliCO
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Beitrag von OliCO »

Andererseits ist man doch auch gar nicht darauf angewiesen, einen deutschen Durchschnittslohn in Kolumbien zu verdienen. Man kann schon mit 2.5 bis 3 M ganz angenehm leben. Schon das ist mehr, als die meisten Kolumbianer verdienen :/

In Barranquilla gehe ich zu dritt für 36000 COP super essen incl. Getränke. Ist natürlich dann kein Laden mit 3 Michelin-Sternen, aber auch nicht auf der Straße. Und auch in .de bin ich höchstens 1 oder 2 Mal im Monat essen gegangen.

Bzgl. der Gestehungskosten für ein Auto stimme ich dir zu. Das halb verschenkte Benzin macht es dann aber wieder wett. Von wegen genauso teuer wie in .at - im Dezember war es bei ca. 8300 COP die Gallone. Also ca. 0,62 € den Liter! Diesel noch billiger.

Wenn man mit Miete und Internet, Strom, Nahrungsmittel, paarmal Essen gehen und Auto 900 € Kosten im Monat hat, dann wären das besagte 3 Millionen. Soviel habe ich aber immer nur ausgegeben, wenn ich wochenlang einen Mietwagen hatte und zusätzlich noch ne Woche in Santa Marta Urlaub gemacht habe. Ich denke, im realen Leben dürfte ich alles in allem bei 600 bis 700 liegen und dafür ganz ok leben. Aber ich habe auch nicht so hohe Ansprüche.

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