Die europäischen Bemühungen um Frieden in Kolumbien: Alle vergeblich?

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Die europäischen Bemühungen um Frieden in Kolumbien: Alle vergeblich?

Beitrag von News Robot » 26. Apr 2019, 02:46

Kolumbien ist nicht nur das Land Pablo Escobars, sondern heute vor allem geprägt von seinem Erbe. Drogenschmuggel, Morde, Kidnapping, Bombenanschläge und bewaffnete Vertreibungen prägen das tägliche Leben eines Landes, das trotz einer Friedensvereinbarung mit der blutigsten Guerillagruppe in der westlichen Hemisphäre immer noch in einer Welle von Gewalt feststeckt, die noch lange nicht vorbei ist.

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Quelle: Europe in der Welt
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John Extra
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Die europäischen Bemühungen um Frieden in Kolumbien: Alle vergeblich?

Beitrag von John Extra » 26. Apr 2019, 19:44

Dann frage ich mich wo sind die 1,6 Millarden Euro geblieben, den so wie es aussieht sind sie noch nicht bei den Campesinos angekommen.
Und so lange die Guerilla ein Rueckzugsgebiet in Venuzuela, in Panama und in Equador und im Amazonasgebiet haben, werden auch die Morde nicht aufgeklaert. Vom gemuetlichen Ministersessel in Bruessel kann man diese Probleme nicht beurteilen, dazu muessen diese Herren vor Ort sein um die Probleme real beurteilen zu koennen. Aber sie machen dann einen Betriebsausflug nach Cartagena und das war es dann.

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Ernesto
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Die europäischen Bemühungen um Frieden in Kolumbien: Alle vergeblich?

Beitrag von Ernesto » 26. Apr 2019, 20:02

Ein Grossteil der 1,6 Millarden Euro ist bestimmt in den Händen der korrupten Politiker gelandet. Wie immer ;-)

Das man die Probleme von einem gemütlichen Ministersessel in Brüssel nicht so richtig beurteilen kann, da stimme ich dir zu.

Der Bericht, der mir übrigens sehr gut gefällt wurde von Sebastián Mendoza verfasst, er ist ein unabhängiger Journalist aus Kolumbien auf dem Weg zu einer Karriere als Auslandskorrespondent und als Analyst in den Bereichen Menschenrechte, Weltpolitik und Wirtschaft.

Nix da mit "Betriebsausflug nach Cartagena"! Den macht Wüstenrot :lol: