Reisen & Homeoffice in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

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Glboetrotter
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Reisen & Homeoffice in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von Glboetrotter »

⇒ Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Die Firma geht es nichts an, wohin der normale Angestellte in die Ferien geht mit Ausnahme von offiziellen Kriegsgebieten (was kein Touristenziel ist). Für Urlaub in Kolumbien braucht man bestimmt keine Bewilligung von der Firma. Andernfalls soll die Firma bitte den Artikel im Arbeitsgesetz zeigen (was es natürlich nicht gibt).

desertfox
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Reisen & Homeoffice in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von desertfox »

@FreeLibertarian

Manchmal schreibst Du wirklichen Stuss wie z.B. (Homeoffice)
Zitat:
Alles andere sind nutzlose Bullshit-Jobs a la Beamten. Nichts gegen solche, meist gut bezahlten Jobs, sind aber auch im Notfall überflüssig, sonst könnte man sie nicht zu Hause auf der Couch erledigen... Die oft gesellschaftlich gefeierten Krankenschwestern, LKW-Fahrer, Handwerker etc. können nicht zu Hause bleiben.
Zitat Ende

Mich betrifft es nicht mehr, aber in meiner ehemaligen Abteilung bei Siemens, immerhin eine Abteilung de Turnkey-Projekte International abwickelt, war seit über einem Jahr praktisch keiner mehr im Büro, alles wird vom Home Office abgewickelt, und es funktioniert. Ist diese Arbeit auch Bullshit???
Nicht wenige Großfirmen überlegen sich komplett neue Arbeitsplatzmodelle!

FreeLibertarian
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OFFTOPIC zu: Reisen & Homeoffice in Coronazeiten

Beitrag von FreeLibertarian »

@desertfox: Es ist dein gutes Recht, das zu denken, genauso wie es meins ist, das Gegenteil zu denken.

Ich frage mich ja immer, warum in D & Europa jedes Jahr weniger produziert wird und wirklich alles, was man kaufen will, aus China kommt... Vielleicht gibt es da so eine Bewegung, die uns erzählt, wir können alle vom Blöde rumschwafeln und PowerPoint-Grafiken kreieren reich werden, und die Produktion lassen wir in China machen, wo zufälligerweise auch dieses Virus herkommt, weswegen wir nicht mehr rausdürfen. Die durch die Lockdowns am Boden liegenden Mittelständler & Hidden Champions kann man dann auch billig aufkaufen als Investor aus China... Zufälle gibt es, ne? Die Tests wegen der Mörder-Pandemie, die so schlimm ist, dass man einen Test braucht, um zu merken, dass man krank ist, kommen übrigens auch aus China. Vielleicht gibt es bald kein Siemens mehr, schließlich wird da nichts mehr produziert, was man nicht direkt in China kaufen könnte...

Diese tollen und wichtigen Jobs von denen du redest, werden in spätestens 5 Jahren auch ausschließlich von Indern erledigt, ich höre, die kennen sich ziemlich gut aus mit IT und so. Aber klar, wir müssen alle ins Home Office, nebenbei die Kinder betreuen, weil die Schulen zu sind, aber die Welt wird für alle Zeit weiter unsere gigantischen Siemens-Gehälter bezahlen, obwohl wir nichts mehr produzieren, was man anfassen kann, weil die Menschen so sozial sind und es uns gönnen!

PS: Ich wohne in einer Stadt mit Siemens-Werk (also einem Ort, wo Menschen etwas physisch produzieren), was seit Jahren von der Schließung bedroht wird.
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bastians
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Reisen & Homeoffice in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von bastians »

Den Urlaub in Kolumbien kann Dir die Firma selbstverständlich nicht verbieten. Aber Du wirst mit ziemlicher Sicherheit deinen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Quarantäne- oder Krankheitsfalle verlieren, wegen Reise trotz Reisewarnung.

Glboetrotter
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Reisen & Homeoffice in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von Glboetrotter »

@ Bastians: Was dann nichts mit dem Urlaubsziel Kolumbien zu tun hat, sondern jedes Land treffen könnte, sobald deren Regierungen die Corona-Diktatur verschärfen.

desertfox
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OFFTOPIC zu: Reisen & Homeoffice in Coronazeiten

Beitrag von desertfox »

Querdenker at its best...
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Genuasd
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Reisen & Homeoffice in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von Genuasd »

Home Office ist ja wie das Internet in Deutschland noch "Neuland".
Insofern fehlen weiterhin ein paar gesetzliche Regelungen, worüber sich im Streitfall dann Anwälte freuen.
Grundsätzlich darf der Arbeitgeber ja den Arbeitsort bestimmen und wenn er morgens aufsteht und plötzlich sagt: ab morgen wieder hier im Büro und man sitzt am Strand in Cartagena, dann hat man im Zweifel ein großes Problem, wenn das nicht mit ihm abgestimmt war und welcher Chef stimmt schon bedenkenlos zu? allein wegen 7h Zeitunterschied.

Was Bastians zur Lohnfortzahlung sagt ist soweit auch richtig, bei selbstverschuldeter Quarantäne (im Home Office ja weniger ein Problem) oder Krankheit durch Reise in ein ausgewiesenes Risikogebiet, kann einem die Lohnfortzahlung verwehrt werden.
Da sollte jeder wissen wie kulant der eigene Chef ist... halber Monat ohne Lohn ist ja schon knackig.

Wie wäre man überhaupt über den Arbeitsschutz/Berufsgenossenschaft versichert, wenn man während der Arbeitszeit auf San Andres am Laptop sitzt, ein Tornado auftaucht, einem eine Kokosnuss ins Gesicht schlägt und man anschließend nur noch aus ner Schnabeltasse trinken kann und komplett arbeitsunfähig ist?