Koh­le­mine bedroht Exis­tenz des indi­genen Volkes Wayúu

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News Robot
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Immer mehr Kohle aus Kolumbien – Anwohner*innen kämpfen gegen neues Abbaugebiet

Beitrag von News Robot »

⇒ Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Seit Anfang des Jahres protestieren Bewohner*innen der Region Magdalena Medio in Santander gegen den dort geplanten Kohleabbau. Eine Kohlemine würde große Teile der Landwirtschaft zerstören, die Luft verpesten und Flüsse verschmutzen. Die geplante Mine bedroht auch die Existenzen vieler Kleinbäuer*innen, die hier Avocados, Zitrusfrüchte und Kakao anbauen.

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BUND
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Ureinwohner klagen Import verdreifacht: Deutscher Deal mit schmutziger Kohle aus Kolumbien

Beitrag von News Robot »

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine importiert Deutschland deutlich mehr Steinkohle aus Kolumbien. Die Ureinwohner der Abbauregion werden vertrieben, ihr Gebiet verwüstet und verseucht. Die Bundesregierung scheint das wenig zu stören.

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Eisbaer
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Ureinwohner klagen Import verdreifacht: Deutscher Deal mit schmutziger Kohle aus Kolumbien

Beitrag von Eisbaer »

Es ist traurig, dass der Import von Steinkohle aus Kolumbien durch Deutschland negative Auswirkungen auf die Ureinwohner der Abbauregion hat. Es ist wichtig, dass die Bundesregierung ihre Verantwortung wahrnimmt und sicherstellt, dass die Importe von Steinkohle aus Kolumbien in Einklang mit den Menschenrechten und Umweltschutz stehen.

Es gibt internationale Standards und Verpflichtungen, die sicherstellen sollen, dass Rohstoffe aus anderen Ländern unter fairen und gerechten Bedingungen abgebaut werden und dass dabei die Rechte der betroffenen Gemeinden sowie der Umweltschutz gewahrt werden. Die Bundesregierung sollte sicherstellen, dass sie diese Standards einhält und dass die Kohleimporte aus Kolumbien nicht zu Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden führen.

Es ist auch wichtig, dass die deutsche Bevölkerung über die Auswirkungen des Kohleabbaus in Kolumbien informiert wird, damit sie sich bewusst für nachhaltige und ethische Entscheidungen beim Kauf von Produkten entscheiden können. Die Verbraucher können durch ihren Kaufentscheid Einfluss auf die Lieferketten nehmen und somit ein Zeichen setzen, dass sie nur Produkte kaufen wollen, die unter menschenrechtlichen und umweltschützenden Bedingungen produziert wurden.
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Eisbaer
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Indigene Wayuu blockieren Provinz im Norden des Landes

Beitrag von Eisbaer »

In Kolumbien haben Angehörige der indigenen Volksgruppe Wayuu eine Provinz im Norden des Landes abgeriegelt.

Wie die Zeitung „El Heraldo“ berichtet, fordern sie mehr Unterstützung von der Regierung der Region La Gujira. Viele indigene Kinder seien unterernährt. Zudem verlangten die Indigenen die Anerkennung ihres eigenen Rechtssystems und Garantien für die Autonomie ihres Territoriums.

In La Gujira liegt das größte Steinkohlebergwerk Lateinamerikas. Bereits seit Jahren wehren sich die kolumbianischen Wayuu gegen die Ausweitung des Kohleabbaus in ihrem Siedlungsgebiet und beklagen fehlende Mitsprache und Rechtsmittel.

Diese Nachricht wurde am 28.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
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coentros
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Koh­le­mine bedroht Exis­tenz des indi­genen Volkes Wayúu

Beitrag von coentros »

Was mich aber wirklich ärgert, wenn es denn so stimmt: Seit Beginn des Ukrainekriegs haben sich die deutschen Kohleimporte aus Kolumbien verdreifacht. Das wäre dann mal wieder die typische Scheinheiligkeit grüner Politik in Deutschland. Kolumbien ist ja weit weg:
https://www.welt-sichten.org/artikel/41211/deutscher-deal-mit-schmutziger-kohle-aus-kolumbien

Fritzchen
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Koh­le­mine bedroht Exis­tenz des indi­genen Volkes Wayúu

Beitrag von Fritzchen »

Die Blutkohle aus Kolumbien ist alternativlos. Kann man sich drüber aufregen. Dazu gab es in letzter Zeit ja genug Artikel in diesem Forum. Das Petro sich erhofft von der Deutschen Regierung den Aufbau von Grünen Wasserstoff bezahlt zu bekommen halte ich ein Hirngespinst.
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Habeck sagt Kolumbien Unterstützung bei Kohle-Ausstieg zu

Beitrag von News Robot »

Habeck betonte, beide Länder wollten diesen Ausstieg innerhalb der nächsten zehn Jahre. Das sei eine große Aufgabe. Er betonte, der Kohleabbau in Kolumbien habe auch eine ökologische und soziale Problematik.

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Deutsche Welle
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Koh­le­mine bedroht Exis­tenz des indi­genen Volkes Wayúu

Beitrag von News Robot »

Arte Reportage / Dokumentation
Kolumbien: Mehr Kohle für Europa

Sendung am 15/04/2023

Das größte Kohleabbaugebiet Südamerikas, eines der größten weltweit, liegt im Nordosten Kolumbiens. Multinationale Bergbau-Konzerne bauen hier Millionen Tonnen Kohle ab. Seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine steigt die Nachfrage in Europa.
Vor drei Jahren noch wurden die ersten Minen geschlossen: Die Nachfrage nach dem Klimakiller Kohle war eingebrochen, der Kohlepreis fiel weltweit. Der Kriegsbeginn in der Ukraine hat das geändert: Europa kann nicht mehr auf Putins billiges Gas zählen, deshalb wächst sein Hunger nach Kohle. 7 Millionen Tonnen Kohle wurden in den letzten Monaten in die EU importiert.
Die Förderung der Kohle hat in Kolumbien eine dunkle Vergangenheit, eine Folge der Jahrzehnte des Bürgerkriegs: 3.000 Menschen wurden in den gewalttätigsten Jahren in der Kohleregion getötet und 55.000 von ihrem Land vertrieben. Mit dem neuen Kohlehunger Europas sind die alten Dämonen zurück. Menschen wie Elizabeth Mejia mussten ihre Häuser und ihr Land verlassen, weil die Minen die Straßen zu ihrem Grundstück zerstörten. Der Arzt Yoander Ruiz berichtet, dass Lungenkrankheiten in dem neben den Minen gelegenen Dorf El Hatillo zugenommen haben. Die steigende Nachfrage nach Kohle in Europa hat mitunter unerwartet schwere Folgen für viele Menschen in Kolumbien.

https://www.arte.tv/de/videos/030273-905-A/arte-reportage/

Quelle: ARTE
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Nico
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Koh­le­mine bedroht Exis­tenz des indi­genen Volkes Wayúu

Beitrag von Nico »

Wenn der aktuelle linke Präsident Kolumbiens sein Versprechen halten will, in dem er sagt, dass er dem Volk zu einem besseren Leben verhelfen will, dann sollte er hier, jetzt und sofort einschreiten.

Da er es nicht tun wird, hat das Volk den falschen Präsidenten gewählt!

Ich war in der letzten Zeit mehrmals in der Region und mir tun die Einheimischen, die dort von internationalen Konzernen, Regierungen ausgenutzt und vertrieben werden, unheimlich leid.

Der Kohleabbau in Deutschland wurde reduziert. Einer der Hauptgründe ist der Klimawandel, der durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle verursacht wird. Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 weitgehend klimaneutral zu werden, und die Reduzierung des Kohleabbaus ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Außerdem gibt es zunehmenden Druck von Umweltschutzorganisationen und der Öffentlichkeit, den Kohleabbau aufgrund der negativen Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit der Menschen zu reduzieren.

Es ist jedoch erschreckend, dass Deutschland nun vermehrt auf den Kohleabbau in Ländern wie Kolumbien zurückgreift, wo die Ureinwohner und die Umwelt unter dem Abbau leiden. Das ist ein ethisches Problem. Es ist wichtig, dass bei der Nutzung von Rohstoffen die Menschenrechte und die Umweltstandards eingehalten werden. Es liegt in der Verantwortung der Unternehmen und der Regierungen, sicherzustellen, dass die Rechte und das Wohlergehen der betroffenen Gemeinschaften und der Umwelt geschützt werden.

Wenn es Petro nicht interessiert, wen dann soll es interessieren?

Fritzchen
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Koh­le­mine bedroht Exis­tenz des indi­genen Volkes Wayúu

Beitrag von Fritzchen »

@ Nico,

Kolumbien wird sich an die Verträge halten müssen und die hat Petro nicht abgeschlossen. Das mehr an Kohle hat uns deutschen vor dem kalten arsch gerettet, der im letzten Winter gedroht hat. Wird endlich Zeit das Deutschland die erneuerbaren Energien ausbaut. Die "schlechte" Kohle zu verstromen kann auf Dauer auch keine Lösung sein hinsichtlich einer ausgeglichenen CO2 Bilanz. Die Energiewende welche vor 20 Jahren angekündigt wurde sind zu wenig taten gefolgt.

coentros
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Koh­le­mine bedroht Exis­tenz des indi­genen Volkes Wayúu

Beitrag von coentros »

Mit Kohle wird einseitig auf die falsche Zwischenlösung gesetzt. Die mit dem Kohleabbau verbundenen Probleme somit bis nach Kolumbien exportiert. Die weniger schädliche Zwischenlösung wäre die vorhandenen AKWs effizient weiter zu betreiben statt abzuschalten. Um uns herum werde sogar neue AKWs gebaut (Frankreich, Schweden, Finnland, Polen, Tschechien, Slowakei). Nicht, dass ich dieses als grundsätzliche Lösung sehe. Aber die vorhandenen Lösungen wären die bessere Alternative als Überbrückung bis der Ausbau alternativer Energien realisiert wurde. Verträge kann man auch neu verhandeln oder kündigen. Das müsste hier geschehen.

Fritzchen
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Beitrag von Fritzchen »

@ coentros,

das sagt RWE unter anderem. Weltweit gehen aber im Vergleich kaum neue AKW,s ans Netz. AKW,s sind für den Dauerbetrieb konzepiert. Wenn jetzt so wie in Frankreich geschen die gedrosselt oder runtergefahren werden müssen, darfst du regelmäßig die Turbinen auswechseln. Wenn das überhaupt jemand versichert dann kostet das richtig viel. Neben dem Problem der Endlagerung.

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Beitrag von coentros »

Bei der erwähnten Zwischenlösung habe ich unter anderem diesen Artikel vor Augen:
https://www.morgenpost.de/politik/article237794939/eu-laender-atomkraft-neubau-meiler-druck-deutschland.html
Natürlich ist das Thema komplex. Europa sollte aber seinen Energiebedarf & die Versorgung selber geregelt bekommen. Eine Externalisierung eines solchen europäischen Problems bis weit entfernt nach Kolumbien, mit einem derart zerstörerischen Kohleabbau und aufwendiger Verschiffung rund um den halben Erdball kann nicht die Lösung sein. Abgesehen davon ist es ein Schande. Ich zumindest schäme mich für jede Beteiligung seitens deutscher/europäischer Politik, ebenso für ein schweizer/europäisches Unternehmens namens Glencore und überlege mir was ich darüberhinaus tun kann oder werde.
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Ernesto
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Koh­le­mine bedroht Exis­tenz des indi­genen Volkes Wayúu

Beitrag von Ernesto »

@coentros

Ich stimme vollkommen zu, dass Europa seinen Energiebedarf und seine Versorgung selbst regeln sollte, anstatt auf den Kohleabbau in Ländern wie Kolumbien zurückzugreifen. Die Externalisierung dieses Problems ist nicht nur ethisch fragwürdig, sondern auch ökologisch unsinnig, da die Transportkosten und die damit verbundenen CO₂-Emissionen erheblich sind.

Es ist wichtig, dass sich die europäischen Länder darauf konzentrieren, erneuerbare Energien zu fördern und ihre Energieeffizienz zu verbessern, um ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Darüber hinaus müssen europäische Unternehmen und Regierungen Verantwortung für ihre Rolle bei der Unterstützung von Kohleabbau-Operationen in Ländern wie Kolumbien übernehmen.

Es ist lobenswert, dass du darüber nachdenkst, was du tun könntest, um diese Probleme anzugehen. Ein erster Schritt kann darin bestehen, sich über die Auswirkungen des Kohleabbaus auf die Umwelt und die betroffenen Gemeinschaften zu informieren und sich für den Ausbau erneuerbarer Energien und für den Schutz der Menschenrechte und der Umwelt in den betroffenen Regionen einzusetzen.

coentros
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Koh­le­mine bedroht Exis­tenz des indi­genen Volkes Wayúu

Beitrag von coentros »

@Ernesto

Überraschend für mich dass mir diese Kohlemine & Thematik erst so spät, vor kurzem, bewusst geworden ist. Die ersten Beiträge in diesem threat sind ja auch schon über 10 Jahre alt. Andere politische Themen (Ukraine-Krieg, Flüchtlingskrise, Inflation, Banken/Finanzkrise, China/USA-Konflikt) haben zuletzt dafür gesorgt, dass vieles was mit Kolumbien zu tun hat in den Hintergrund gerückt ist. Ansonsten sind hier im Forum dankenswerterweise ja bereits viele Informationen und links vorhanden. Als Massnahmen sehe ich derzeit: 1.) Mehr awareness im eigenen Umfeld schaffen, 2.) Klimaklebern sinnvollere Aktionen nahezulegen, z.B. gezielt das Thema Kohleimporte und dann mit mehr Kreativität angehen. Oder sich mal vor den Hauptsitzen von Glencore, BHP, etc, festzukleben, 3.) geeignete Spenden für betroffene indigene Völker (fairtrade, crowdfunding) oder NGOs.

Ich sehe Du lebst in Zürich ? Nicht mehr in Kolumbien ? In der Schweiz gibt es das schöne Mittel der Volksabstimmung zu bestimmten Themen (synthetische Pestizide, Verhüllungsverbot, massvolle Zuwanderung, etc). Dieses Instrument würde ich mir für DE auch wünschen, in Kolumbien wäre es vermutlich leider zwecklos. Mich würde sehr interessieren wie ein Votum zum konkreten Thema "Kohleabbau El Cerrejón und Import: ja/nein" in Deutschland ausfallen würde ?!
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Ernesto
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Beitrag von Ernesto »

Es ist verständlich, dass du erst kürzlich auf das Thema Kohleabbau und seine Auswirkungen auf Kolumbien aufmerksam geworden bist. Es gibt viele politische Themen, die unsere Aufmerksamkeit erfordern, und es kann schwierig sein, mit allen Schritt zu halten. Es ist jedoch ermutigend zu sehen, dass du dich nun für dieses Thema interessieren und Maßnahmen ergreifen möchtest, um etwas dagegen zu unternehmen.

Die von dir vorgeschlagen sind alle sinnvoll und können dazu beitragen, Bewusstsein für das Thema zu schaffen und praktische Unterstützung für betroffene Gemeinschaften zu leisten. Es ist wichtig, dass wir uns alle an der Lösung dieses Problems beteiligen und uns bewusst sind, dass unsere Handlungen und unser Konsumverhalten direkte Auswirkungen auf die Umwelt und die Menschen haben, die von der Kohleförderung betroffen sind.

Unsere Schweizer Volksabstimmung ist ein interessantes Instrument, das den Bürgern die Möglichkeit gibt, sich direkt an politischen Entscheidungen zu beteiligen. In Deutschland gibt es ähnliche Instrumente wie das Volksbegehren und das Referendum, die jedoch in der Praxis seltener eingesetzt werden. Ein Votum zum Thema Kohleabbau und Import in Deutschland könnte in der Tat interessant sein, um zu sehen, wie die öffentliche Meinung zu diesem Thema ist und welche Maßnahmen von der Regierung ergriffen werden sollten.

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