Wer kennt AKT Motorräder?

wie Fahrerlaubnisse, Verkehrsregeln, Fahrzeugverschiffung, Fahrzeugkauf etc.
Reisen- und Reiseplanung mit dem Auto oder Motorrad.

anton wenzel
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Beitragvon anton wenzel » 31. Okt 2016, 08:14

Beitrag von anton wenzel » 31. Okt 2016, 08:14

Hi,
ich wollte mal eure Meinung zu AKT-Motorrädern hören bzw. lesen. Die werden einem ja beinahe hinterhergeschmissen. Hat jemand Erfahrungen? Sind sie wirklich so schlecht wie ihr Ruf?
Mit bestem Gruß
Anton


Baiker
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Beitragvon Baiker » 31. Okt 2016, 14:24

Beitrag von Baiker » 31. Okt 2016, 14:24

Hat diese Marke einen schlechten Ruf? Wusste ich nicht. Fahre eine Enduro von AKT und bin voll und ganz zufrieden. Gekauft habe ich sie aus zweiter Hand bei einem AKT Händler. Besser ist natürlich neu, schon allein wegen der Garantie.


anton wenzel
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Beitragvon anton wenzel » 1. Nov 2016, 22:03

Beitrag von anton wenzel » 1. Nov 2016, 22:03

@baiker
AKT wird aus chinesischen Teilen in Medellin zusammengesetzt. Daher hat die Marke den Ruf chinesischer Billigprodukte. Es wird gesagt, dass die einzelnen Teile im Vergleich zu Yamaha, Honda, etc von schlechter Qualität wären.
Ich liebäugel eben auch damit, mir ein Motorrad von AKT gebraucht zu kaufen. Die TTR kostet so zwischen 4-7 Mio. Welche Maschine hast du? Wie lange hast du sie schon? Fährst du auch lange Strecken?


Baiker
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Beitragvon Baiker » 3. Nov 2016, 01:34

Beitrag von Baiker » 3. Nov 2016, 01:34

Ich habe mir eine TTR 125 gekauft. Lange Strecken fahre ich damit nicht. Eigentlich wollte ich eine Auteco Dicosver ST 150. Die Enduro habe ich sehr billig, mit nur 5000 km bekommen. Nicht schlecht. Bin zufrieden.

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Beitragvon Alvarez » 24. Nov 2016, 11:00

Beitrag von Alvarez » 24. Nov 2016, 11:00

Auteco, AKT, Pulsar..alles der selbe Müll! Das sind die Produkte, die sie in Europa nicht verkauft bekommen.

Soll es denn unbedingt ein Schaltmoped sein? Also ich arbeite in Kolumbien im Bereich Scooter hauptsächlich Yamaha und ich kann dir grad für den Traffic eine BWS wärmstens ans Herz legen. Getunt bekommt man die Dinger schon auf erachtliche Leistung und da zieht man locker an den oben genannten vorbei und durch den Verkehr kommt man ganz gut.

Ansonsten ist die Yamaha DT 200 oder die DT 125R kein schlechtes Modell. Zwar ein wenig verschrien aber eben Qualität und genug Ersatzteile!

Ich habe grad eine BWS komplett mit teilen aus Deutschland getunt zu verkaufen.. also ein Einzelstück!
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Beitragvon hoffnung_2013 » 24. Nov 2016, 15:05

Beitrag von hoffnung_2013 » 24. Nov 2016, 15:05

@Alvarez, hast du bitte mehr Informationen zu der BMS?
Wohne allerdings in Medellin?
Danke.
Gruß
P.


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Beitragvon anton wenzel » 24. Nov 2016, 15:23

Beitrag von anton wenzel » 24. Nov 2016, 15:23

Ja, die Yamahas habe ich auch im Blickfeld. Sollte schon was größeres und robusteres sein. Würde gerne ein paar längere Trips damit unternehmen. Ausserdem wohne ich mittlerweile auf dem Land, da muss ich schon die ein oder andere Holperstraße mitnehmen.


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Beitragvon Baiker » 24. Nov 2016, 16:16

Beitrag von Baiker » 24. Nov 2016, 16:16

BWS wäre nicht mein Geschmack. Wird meistens von (tollen) Frauen gefahren.

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Alvarez
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Beitragvon Alvarez » 24. Nov 2016, 22:55

Beitrag von Alvarez » 24. Nov 2016, 22:55

@anton...
Dann kauf dir ganz klar eine Yamaha DT oder eine Kawasaki KMX!!
Die passen vom Preis her.. wenn du die schnellere Version haben magst (kostenintensiver) dann schau nach einer
Yamaha DT 200 LC (wassergekühlt)!!!

@Hoffnung..
Der Motor ist komplett neu gemacht. Ist allerdings eine BWS 1.. ABER..

Neuteile:
Bremsscheibe Wave + Backen
Kurbelwelle Racing (versiegelt)
Keilriemen: Polini Maxi Belt
Kupplung: Hebo performance
Zylinder: Malossi 125ccm Racing (von Scooter Prime Bogota nachträglich bearbeitet)
Vergaser: 28er Dellorto
Variomatik: Malossi Multivar
Auspuff: Tecnigas Next R

Lackierung Neu mit Carbon Folie
Vom Setup her findet man die in Kolumbien nicht noch ein zweites Mal.
Ich habe die ganzen Teile aus Deutschland in meiner Tasche mitgenommen.

@Baiker..

Geschmack hin oder her.. ich selber habe 5 Zweiräder auf der ganzen Welt verteilt und für den Stadtverkehr ist eine BWS
das beste Mittel. Schaltmopeds gehen bei mir erst ab nenneswerter Leistung los. Mit der BWS ziehe ich so gut wie alles an der
Ampel ab und im Verkehr jede große Kiste! Schon mit dem Setup was vorher drauf war...Sonst hätte ich mir evtl. eine R6 oder R1 gekauft.

Das coole an Kolumbien ist, dass Tuning nicht verboten ist und man da relativ schmerzfrei ran gehen kann.
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Beitragvon anton wenzel » 25. Nov 2016, 00:17

Beitrag von anton wenzel » 25. Nov 2016, 00:17

Danke Alvarez!

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Alvarez
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Beitragvon Alvarez » 25. Nov 2016, 08:07

Beitrag von Alvarez » 25. Nov 2016, 08:07

@ Anton..

Immer wieder gern! :)
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Beitragvon Arnoldito » 26. Nov 2016, 22:34

Beitrag von Arnoldito » 26. Nov 2016, 22:34

Hallo,
meine Erfahrungen mit AKT:

Ich habe mir 2013 eine AKT XM 180 neu gekauft.
Das grundsätzliche Konzept des Motorrades gefällt mir weiterhin sehr gut. Vor allem in Relation zu den sehr niedrigen Anschaffungskosten bekommt man ein wirklich toll durchdachtes und schickes Motorrad mit einem verhältnismäßig gutem Fahrwerk und Motor.

ABER: Die Verarbeitung ist großteils von minderer Qualität. Es gab leider immer wieder zahlreiche Reparaturen.
Aber da das Motorrad einfach konzipiert ist, lässt sich auch jedes Problem immer irgendwie lösen.
Somit gab es trotz zahlreicher Defekte bzw. Reparaturen niemals die Situation, dass ich nicht hätte weiterfahren können. Ich bin immer am Ziel angekommen- wenn auch oft viel später als eigentlich geplant.
Ersatzteile sind extrem günstig für das Motorrad und außerdem einfach einzubauen.

Dennoch habe ich mich dazu entschlossen, das Motorrad zu verkaufen, da ich einfach keine Lust mehr hatte, immer wieder etwas reparieren zu müssen.

Wenn ich allerdings an meine BMW oder meine KTMs denke, die ich besitze bzw. besessen habe, so war bzw. ist da auch immer etwas kaputt.
Nun ja, also haben wir zuletzt für meine novia mal eine Honda neu gekauft, in der Hoffnung, jetzt endlich mal ein Qualitätsbike zu kaufen, dass nicht ständig repariert werden muss. Leider war auch das keine gute Idee:
- Mehrfacher Ausfall des Bremssystems (Kombibremse) trotz mehrfacher Reparatur auf Garantie
- blockierender Lenker bei gleichzeitigem Ausfall der Bremsen führte zum Unfall, bei dem es zum Glück nur leichte Verletzungen gab.
- Auslieferung des neuen Motorrades mit Schleichplatten. Die Reparatur wurde in Rechnung gestellt.
- Verkleidungsteile die sich aus ihren Halterungen lösen oder zu große Spaltmaße haben oder klappern.

Wenn ich mir das alles so bewusst mache, dann war die AKT zwar schlechter aber auch nicht viel schlechter als Motorräder anderer Marken. Aber sie war viel billiger, leicht zu reparieren und die Ersatzteilversorgung in Kolumbien ist sehr gut für AKTs.

Also ich würde nicht grundsätzlich von AKTS abraten.


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Beitragvon curuba » 13. Jan 2017, 16:07

Beitrag von curuba » 13. Jan 2017, 16:07

Ich hatte mal eine Auteco Pulsar und bin damit knapp 28.000 km durch Kolumbien gefahren, ich kann dieses Motorrad niemanden empfehlen, ständig Ärger und Reparaturen. Wenn ich mir nochmal in Kolumbien ein Motorrad kaufen sollte, dann ein neues japanisches Motorrad !

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Alvarez
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Beitragvon Alvarez » 16. Jan 2017, 00:06

Beitrag von Alvarez » 16. Jan 2017, 00:06

Sag ich doch :D :D :D

Bin auch ab und an mal die Schüsseln gefahren aber zum Glück nur wenn ich grad an meinem geschraubt habe
und nur solche zur Verfügung standen. Ein Anfall!!!
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Beitragvon Tenere-wue » 30. Jan 2017, 14:24

Beitrag von Tenere-wue » 30. Jan 2017, 14:24

Servus,wenn ich das hier so lese muss ich wohl ein Sonntags Modell erwischt haben.Meine AKT 180 TTR (Enduro) läuft und säuft problemlos.Auch meine Motocross Einlagen macht sie problemlos mit.Die Kiste wird überwiegend offroad gefahren.Ein abgebrochener Blinker nach einem grösseren Sprunghügel ist der einzige Defekt bis heute.Was mich nervt ist aber die geringe Reichweite(130km,hoher Verbrauch) bei Endurotrails in den Bergen.Auf der Strasse schaffe ich fast 200km.Nach jeder Tour muss man aber sämtliche Schraubverbindungen überprüfen ! Wenn nicht fällt sie warscheinlich auseinander.
Warum habe ich mir damals keine XT oder XF gekauft? Die Kisten sind für hartes Endurofahren einfach zu schwer.Alternativ wäre noch die XR250 gewesen.Aber über 14 Mil....puh,das ist schon eine Hausnummer,Grüsse Thomas
-vive tu sueno !