Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Der Name sagt es: Beziehungsgeschichten die Ihr uns erzählen wollt und zu denen Ihr eventuell Rat sucht.

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jdh57
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Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Beitrag von jdh57 » 1. Jun 2018, 14:47

Hallo allen hier im Forum,
ich habe mich heute hier angemeldet weil ich das riesen Glück hatte euch im I.Net zu finden. Hier finde ich 900 Antworten auf 1.000 Fragen vor denen ich stehe seit ich eine Beziehung mit einer Kolumbianerin aus Bogota habe. Und da sind wir auch schon beim Thema. Ich möchte euch um Rat fragen, dazu ein kurzer Abriß meiner jetzigen Situation.
Ich bin 61 Jahre alt und werde 2020 in rente gehen, ich rechne mit 1.000,- bis 1.200,- € Rente. Seit November vergangenen Jahres habe ich eine Fernbeziehung mit einer Kolumbianerin. Ich glaube das hier etwas mehr als bloße Freundschaft ins Spiel gekommen ist. Ich war 3 x da und sie 2 x bei mir. Sie ist 8 Jahre jünger als ich. Da habe ich schon mein erstes Problem, der Altersunterscheid. Ich habe ihr klar gemacht, das ich nicht der reiche Prinz aus deutschland bin. Weil ich ja die Geschichten kenne von Frauen die nur nach Deutschland wollen wegen der sozialen Sicherheit. Sie sagt sie ist wirtschaftlich so gestellt , das sie keinen Prinzen braucht, aber sie will mich. ( Sie ist Lehrerin an einer Privatschule und untzerrichtet Sozialwissenschaft und Religion , wenn ich das richtig verstanden habe ) Einkommen ca. 3.800.000,- Peso. 2 Autos wegen der Kennzeichenregel in Bogota und eine Eigentumswohung Habe 3 x mal bei ihr gewohnt in einem Viertel mit 3 m Stacheldrahtzaun und Sekurity drumherum ( war beim ersten mal erschreckend für mich). Sie hat 2 Kinder eines 11 Jahre und einen Sohn 19 Jahre. Letzter studiert an der Militärakademie in Bogota Bauingeneuswesen. Von all dem was ich hier schreibe habe ich mich selber augenscheinlich überzeugt. Sie ist seit 11 jahren geschieden und lebt allein. Stammt aus einer wohlhabenden Familie ( hatten immer Köchin, Hausmädchen und Fahrer ) Eltern leben noch ( weit über 75 Jahre alt ) Letzen Urlaub haben wir im Ferienhaus ihrer Eltern in Ricaurte verbracht, es war traumhaft. Nun zum eigentlichen Problem, sie möchte auf keinen Fall nach D sondern ich soll 2020 nach Kolumbien kommen um mit Ihr den Lebensabend zu verbringen. Ich mit ca. 1.000 ,- € Rente sie müsste dann noch 2 Jahre arbeiten würde aber eventuell eher aufhören und hätte eine Rente von 700,00 bis 800,- € umgerechnet.Nun bin ich in Gewissensnot, denn sie möchte das ich sie heirate und das in meinem Alter. Sie sagt sie liebt mich, nun bin ich kein Richard Geere aber auch kein Quasimodo eben ein ganz normaler Mann. Um ehrlich zu sein ich habe eine gescheiterte Ehe hinter mir nach 41 Ehejahren und ein wenig Angst mich in die nächste zu stürzen und dann noch in einem fremden Land. Und wie kann ich wissen ob wir Alttagstauglich sind. Urlaube ist Urlaub und eben nicht Alltag.
Völlig egal ist sie mir aber auch nicht, sie ist sehr konservativ und familienbezogen. ( Bsp. sie meint wenn ich über Weihnachten und silvester komme müssen ich bei ihrem Vater um ihre Hand bitten, sonst könnten wir nicht in einem Zimmer wohnen ) Weihnachten und Silvester kommt immer die ganze Familie ( 2 Schwestern mit Mann und Kindern und 1 Bruder mit Frau und Kindern zusammen bei den Eltern. ) Sie meint durch diesen Schmelztiegel müsse ich durch. Das Treffen findet immer auf der Finka ihrer Eltern statt. Nun davor habe ich keine Angst ich bin ein gestandener Mann und habe schon ein paar seiten meines Lebensbuches beschrieben. Aber was soll ich tun ? Würde unser geld reichen für einen Lebensabend. Sicher ich habe noch einpaar Ersparnisse soll ich die für den Neuanfang in die wagschale wefen ? Wie baue ich mir eine Notbremse ein wenn es nicht funktioniert im Alltag. Ich habe auch einige Zipperleins wie das im Alter so ist, Herzgeschichte usw. Wie ist das mit der Krankenversorgung in kolumbien ? Bekomme ich dort gleiche Medikamente wie in D die ich täglich brauche.? Helft mir mal mit eurem Rat welches ein gangbarer Weg wäre. Sie aufzugeben, dafür bedeutet sie mir zuviel. Ihr wißt ja auch der Mensch ist nicht gern alleine. Ich danke schon jetzt allen, die sich meiner annhemen ganz herzlich. Und solltet ihr Rückfragen haben jederzeit beantworte ich diese gern, ich habe nichts zu verbergen.

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Ernesto
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Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Beitrag von Ernesto » 1. Jun 2018, 15:51

jdh57 :wil:

Mit wenig Geld ein gutes Leben in Kolumbien zu führen ist nicht einfach. Lese bitte dazu auch => hier.

Sehr gut finde ich, das du mit einer gesunden Portion Skepsis an das Vorhaben herantrittst. Ich hoffe, dass die Antworten hier im Forum für dich hilfreich sind.

Mit 1000/1200 € kannst du in Kolumbien zurecht kommen, allerdings würde ich mit dieser Rente lieber nicht nach Kolumbien auswandern um dort mit einer Frau nach Oberschichtverhältnissen zu leben.

Du schreibst das deine Bekannte 3.800.000,- Peso verdient. Das entspricht etwa 1.200 €. Für eine Lehrerin ein gutes, angemessenes Gehalt.
Davon kann man sich allerdings keine 2 Autos, Hauspersonal, Fahrer etc. leisten. Weniger noch eine Eigentumswohnung wie du sie beschreibst und die Kinder studieren lassen.

Du erwähnst eine wohlhabende Familie, somit würdest du dich, wenn du in Kolumbien lebst von dieser Familie abhängig machen. Ob das über längere Zeit gut geht kann dir keiner beantworten. Was mich nichts angeht, worüber du dir jedoch Gedanken machen solltest, ist - woher kommt dieser Wohlstand? Alteingesessene Unternehmer oder vielleicht Narcogeld?

Beim Altersunterschied sehe ich absolut kein Problem. Für kolumbianische Verhältnisse sind 8 Jahre schon fast wenig ;-)

Die Krankenversorgung über die gesetzlichen und privaten Krankenkassen ist nicht umwerfend. Da deine Bekannte einen gehobenen Lebensstil führt wird sie entsprechend gut versichert sein. Bei einer Heirat kann sie dich in ihre Versicherung aufnehmen.

Ich persönlich würde mich in einer Wohnung, untergebracht wie in einem Hochsicherheitstrakt mit Stacheldraht, umgeben von Haus- und Dienstpersonal nicht wohlfühlen.

Mein Tipp, fasse deine Ersparnisse nicht an. Erzähle ihr nichts davon. Spreche mit ihr über deine finanzielle Situation. Bringe deine Bedenken mit ins Spiel. Liebt sie dich wirklich dann akzeptiert sie dich, wie du bist.

Stelle dir auch mal folgendes Szenario vor. Im Laufe der Jahre wird das Geld knapp und es reicht nicht mehr für den ganzen Luxus. Nun muss deine Frau selber kochen, selber putzen, mit dem Bus fahren ...


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jdh57
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Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Beitrag von jdh57 » 1. Jun 2018, 21:34

Hallo Ernesto, vielen herzlichen Dank für deine schnelle Antwort. Das genau sind die Umstände die mich bewegen. Jedoch eines habe ich sicher falsch rüber gebracht. Sei hat heute kein Hauspersonal, das war in ihrem Elternhaus. Sie lebt heute mit ihren 2 Kindern in besagter Appartemen-Wohnung welche ihr Eigentum ist. Kocht selber ( was sie zwar nicht gut kann aber egal ) und geht jeden Tag arbeiten. So wie ich das verstanden habe haben alle Kinder von den Eltern eine Eiegntumswohnung bekommen im Vorgriff auf das Erbe. Eine Schwester , sie wohnt in Bucacamanga hat ein Haus bekommen. Ihr Vater war viele Jahre techn. Vorstand der kolumbianichen Telefongesellschaft. Parallel dazu gehörte ihm ein Transportunternehmen. Das ist mein Wissensstand zur Famile. Schwester verheiratet mit einem Pastor in Bucacamanga, Bruder lebt in Bogota ist Ingeneur und arbeitet bei diesem Telekomunikationsunternehmen in ltd. Funktion. ( ich denke der Alte hat ihn seinerzeit dort unter gebracht ) Sie unterrichtet ebenfalls an der Privatschule die diesem Telekom Unternehmen gehört. Das Appartment gehört zu einem ganzen Komplex, 6 oder 7 Appartmenthäuser mit je 5 Geschossen, alles Eigentumswohnungen, gesichert durch besagte Mauer und Sekurity. Wohl habe ich mich in diesem Komplex auch nicht gefühlt. Sie wäre aber bereit mit mir in eine Kleinstadt zu ziehen, weg von Bogota. Ich bekomme dort wegen der Höhe auch ganz schlecht Luft. Meine finazielle Situaton kennt sie. Sie weiß das ich nicht der Prinz auf dem goldenen Pferd bin. Meint aber trotzdem mich zu lieben. Und genau das ist es was mir ein wenig Unbehagen bereitet. So das nur nochmal zur Klarstellung der Situation, auch wenn eventuell noch andere Kllegen ihre Meinung sagen söllten. Ich danke allen von Herzen. Beste Grüße ins Forum Jürgen

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Ernesto
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Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Beitrag von Ernesto » 2. Jun 2018, 00:26

Klingt doch alles bestens. Dann drücke ich euch ganz fest die Daumen und wünsche viel Glück ;-)


tico
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Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Beitrag von tico » 2. Jun 2018, 03:15

Als gestandener mann von jetzt 71 jahren, der davon 24 jahre in costa rica und jetzt auf aruba lebt und der damals eine latina.mit sechs kleinen kindern geheiratet hatte, will ich eines bemerken:
A) ca 90 prozent des palabres dreht sich um schotter, rente, geld,und von dem wichtigstem , der liebe, ist recht wenig zu finden. Lass dir gesagt sein, ohne liebe geht gar nichts, egal wieviel geld ihr habt.
Du hast in einigem recht, von wegen urlaub ist eines und alltag das andere. Aber die sicherheit, dass es klappt mit euch, gibts halt nicht. Spring rein und erfahr es, oder lass es.
B) natuerlich frag ich mich, ohne naeheres zu wissen oder dir zu nah treten zu wollen, wenn ein mann nach ueber 40 jahren ehe alles hinschmeisst ( salopp gesagt!!) wie er dann gewissheit finden will dass die neue beziehung bis ans ende eurer tage reichen soll.
Columbien ist billig, wer natuerlich unbedingt in bogota leben muss wo es teurer ist....nun ja.
Und wie bereits bemerkt, 8 jahre sind nicht mal in deutschland ein echter unterschied.
Na, ich sags mal so, eine anstaendige frau in lateinamerika will geheiratet werden wenn sie mit einem mann zusammen lebt! Die familien- und moralbanden haben hier, gottlob, noch gueltigkeit.
Also, liebst du sie und bist du sicher sie liebt dich? Dann spring rein. Alles andere ergibt sich und im uebrigen bist du alt genug zu wissen, dass nichts im leben kalkulierbar ist. Man braucht weder zwei autos noch sonstigen luxus. Man braucht zur liebe ---v e r t r a u e n und Du brauchst eine krankenversicherung und die gibts am einfachsten ueber die heirat. Beim papa um die hand anhalten ist mir allerdings neu.
Liebst du oder begehrst du sie? Du liebst sie? Dank deinem herrgott und spring rein. Die probleme kommen von alleine.

---------------------

Zusatzbemerkung: gerade weil D U stets das geld und die firma und apartments siehst bist du misstrauisch wenn sie sagt sie liebe dich, weil du dir vielleicht nicht mal vorstellen kannst dass es menschen gibt denen gefuehl wichtiger als geld ist. Du schreibst ueber sie wie ein geschaeftsmann soll und haben auflistet, als sei sie eine sache. "Sie m e i n t" aber trotzdem.....das nennt man im deutschen "misstrauen".
Nochmals, lass dir von einem aelteren mann mit jede menge erfahrung in lateinamerika sagen: oft zaehlt hier geld gar nichts. Einen kehrricht zaehlts. Das ist der unterschied zu europa. Also vertrau a bisserl ins leben.


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Karibikotto
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Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Beitrag von Karibikotto » 2. Jun 2018, 20:55

Auch wenn die Liebe noch so groß ist geht es nicht ohne finanziellen Rückhalt.
Kolumbien ist nicht billig auch wenn es @tico so sieht, er doch nie in Kolumbien lebte.
Das eine Krankenversicherung am einfachsten über eine Heirat geht, das stimmt auch nicht. Jeder Rucksacktourist kann sie bekommen.
Gehe ein halbes Jahr hin ohne die Bande in die Heimat zu trennen. Lerne das fremde Land, die neue Umgebung ganz langsam kennen. Schau dich um, lerne die Armut vieler verstehen, damit du verstehst warum andere nur hinter Stacheldraht leben.
Beschäftige Dich mit der Sprache, denn Du brauchst Freunde um nicht in Depressionen zu verfallen.


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Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Beitrag von John Extra » 2. Jun 2018, 23:35

Hallo jdh57
Ich habe vor etwas mehr als vier Jahren mit 65 Jahren , Rentner,, meine Frau hier in Kolumbien geheiratet, meine Frau ist 10 jahre juenger. Wir bereuen es nicht und ich muss sagen Kolumbien ist ein schoenes land und die Menschen freundlich und hilfsbereit.
Ich moechte Dir sagen, machen es, komm nach Kolumbien zu Deiner Frau, Deine Rente wird reichen, der Wechselkurs ist schwankend aber noch ganz gut, mehr wie Essen und Trinken kann man nicht und brauch man nicht, mach es und geniesse ein liebevolles einfaches leben zusammen mit Deiner Frau.
Krankenkasse ist kein Problem, ich bin in der Krankenkasse Compensar Plan Complementario, die Aufnahme ging schnell und ohne Probleme, und nach einer Wartezeit von 4 Wochen bekommst Du was Du fuer Deine Gesundheit benoetigst.
Positives Denken ist wichtig und sollte Dein Leben bestimmen
Gruss John


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Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Beitrag von jdh57 » 3. Jun 2018, 11:46

Guten Morgen liebe Kollegen,
zunächsteinmal Danke für eure Antworten. Ich bin mir schon bewusst, das ich meinen kompletten Lebenskreis aufgeben muß, mein Umfeld, meine Kinder und Enkelkinder. Wir wohnen hier in D alle gemeinsam in einem großen Familienhaus, alle unter einem Dach mit Kindern und Enkelkindern. Ich habe dieses Mehrfamilienhaus einmal selber gebaut. Nun jedoch den Kindern übertragen. Das heißt im Notfall hätte ich immer einen Rückkehrpunkt.
Mich beschäftigt am meisten bei der ganzen Heiratsgeschichte mit Ariane, das sie wie ihr schon gesagt habt aus der Oberschicht stammt. Für sie ist es selbstverständlich 2 x die Woche ins SPA zu gehen und Fitnessstudio und Frisör zum kemmen ( habe ich eh nie verstanden kämmen kann man sich doch alleine zu hause ) Gestern hat sie mir gesagt das sie für den Ältesten Jungen eine Fahrschule beauftragt hat, er soll den Führerschein machen Kostet 500.000 ,- COP. Ich sagte ihr ob das denn sein müsse mit 19 den Führerschein und dann in Bogota fahren. ich bin einmal dort mit ihrem Auto gefahren, nie wieder sag ich euch. Da ist Bangkok trotz Linksverkehr ein NICHTS dagen. Zu ihren Finanzen weiß ich noch recht wening, sie hat mir ihren verdienst genannt, ich habe ihn oben geschrieben. Soviel ich weiß bekommt sie noch Kindesunterhalt für den Jüngsten vom vater, wie hoch der ist weiß ich nicht. Sie sagt der vater des Jüngsten wäre ein Millionario gewesen , aber sie hätte nicht mehr mit ihm leben können, er hatte zuviel Frauen nebenbei. Nun ich kanns nicht nachprüfen, aber wir hatten ja alle ein Leben vorher in unserem Alter. Fakt ist was ich verstanden habe bei meinem miesen spanisch ( übrigens lerne ich gerade über Bubble spanisch ) Wir hätten zusammen später ein Einkommen von 1.700,- bis 1.800,- € Ob der große mit uns mit umzieht in eine Kleinstadt weiß ich nicht, wenn ich gehe ist er 21 Jahre und mit dem Studium noch nicht zu Ende. Aber sie wird ihn finanzieren müssen denke ich. Das wird dort nicht anders sein als bei uns. Also muß das Geld für 4 Personen reichen. Wieviel Abstriche muß sie dann machen im Lebensstandart ? Das muß ich klären inwieweit sie bereit dafür ist. Ich fliege am 20.6. für 3 Wochen zu einem Familienurlaub runter. Wir werden diesen in San Andres verbringen in einem ferienhaus. Ich hoffe in diesen 3 Wochen kann ich all diese Fragen klären. Ich wäre euch dankbar wenn ihr mir sagen könntet aus eurer Erfahrung auf was ich noch achten söllte, und ob ich etwas vergessen habe bei meinen Überlegungen. Bis dahin herzliche Grüße euch allen von Jürgen

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Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Beitrag von Karibikotto » 3. Jun 2018, 15:55

Wenn Ihr in die Kleinstadt geht, wohnt ihr dort zur Miete?
Kolumbianer lieben es gepflegt auszusehen. Die Oberschicht agiert so wie du es beschreibst. Das Geld muss unter die Leute gebracht werden! Hast du schon einmal in Ihren Kleiderschrank geschaut? Wirst du dich erschrecken, wenn es so ist wie ich es mir vorstelle.
Du fliegst am 20.6. zu einem Familienurlaub. Sehe es nicht wie einen Urlaub, sondern wie einen Ausflug, wie er auch später vorkommen wird. Achte doch einfach, ab Bogotá, wer was zahlt. Auch wenn Ihr auf der Insel seit, achte ganz genau auf das gleiche. Auch bei den Einkäufen ob da viel unnützes gekauft wird. In Kolumbien ist es üblich das der Mann alles zahlt. In deinem speziellen Fall, hoffe ich das es anders ist. Beobachte auch die Kinder. Alkohol und Drogen. Kommst Du zurecht mit Ihnen? Wie verhalten sie sich im Urlaub?

Auf der anderen Seite mache Dir nicht zu viel Gedanken, das Leben dauert nicht ewig.
Denke vor allem an Dich, den anderen geht es auch ohne Dich gut um die solltest Du Dir keine Sorgen machen.

Ich wünsche dir einen schönen Urlaub und hoffe sehr, das Du um viele wertvolle Eindrücke bereichert zurück kehrst.


John Extra
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Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Beitrag von John Extra » 3. Jun 2018, 19:26

Hallo Juergen
ich habe noch einmal Deine Beitraege intensiv gelesen, ich glaube Du bist nicht oder noch nicht bereit fuer so eine grosse Veraenderung in Deinem Leben. Richtig ist Du kommst hier in eine andere Welt, die Du verstehen must. Das der Junge zum Beispiel den Fuehrerschein macht ist richtig, aus meiner Sicht, ohne Auto bist Du hier ganz schoen eingeschraenkt.
Sicher must Du Deine Frau und Ihr Leben besser kennenlernen, aber es hoert sich alles so an, als moechte man sagen, wie beim Moebelkauf, ....kann ich das zurueckgeben wenn es mir nicht gefaellt ..... :-)
Karibikotto hat recht wir leben nicht ewig und es ist nicht sicher das wir 100 Jahre alt werden, also sollte man das Leben geniessen und Du hast eigentlich gute Voraussetzungen.
Man muss viele typisch deutsche Einstellungen und Ansichten hier ablegen, aber das ist eigentlich ganz einfach.
Aber entscheiden must letztlich Du fuer Dein zukuenftiges Leben.
Ich kann Dir nur sagen ich moechte nicht mehr mit einem Leben in Deutschland tauschen.
Alles Gute und viel glueck ;- )


Gordi_K
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Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Beitrag von Gordi_K » 4. Jun 2018, 17:33

Hallo JDH!

Ich war in einer Situation wie du - nur ich bin ein junger Hase, der ca. den halben Alter hat wie du... In manchen Aussagen werde ich vielleicht zu hart sein, aber bitte nimm es nicht böse!

Deine Geschichte ist für mich leider etwas komisch - bitte verstehe es nicht falsch! Aber was mich wundert...:

- weiß nicht, wie ihr euch kennengelernt habt. Falls über Internet - was bringt eine wohlhabende gepflegte Colombiana dazu, Europäer aus der Unter- bis Mittelschicht im Internet zu suchen? (ein Millionär wird sich nicht eine Freundin aus Kolumbien über Internet suchen, oder?). Auch wohlhabende Kolumbianer sind gebildet, galant, mit Erfahrung - uns sprechen Spanisch...

- was ist eure "Paarsprache"? Du lernst Spanisch - also sprichst höchstwahrscheinlich nicht wirklich gut. Spricht ihr Englisch? Falls ihr Spanisch spricht - ist es nicht komisch, dass trotz mangelnder Kommunikation die Beziehung lebt (ich kenne einen, der hat am Anfang der Beziehung Spanisch auf Niveau B1/B2 gesprochen - jetzt, nach 2 Jahren spricht er noch besser, aber trotzdem muss er immer wieder nachfragen, was gemeint war...). Kannst du dir vorstellen, kolumbianische Bekannte zu haben - oder wirst du in Kolumbien nur mit deiner Novia reden und zu Hause sitzen?

- Sie hat sich vor 11 Jahren geschieden (oder er von sie, egal), hat zwei Sohne und ist ca. 50 Jahre alt. Sie hat dich besucht - du Sie, aber ohne Hochzeit darfst du nicht mit Ihr vor ihren Eltern gemeinsam im Zimmer schlafen? Wenn der Sohn 11 ist - dann kam die Scheidung in der Zeit, als sie Schwanger war. Komisch. Kenne Einen, der ist geschieden und hat eine Tochter, seine Novia ist 10 Jahre jünger, Ihre Großeltern sehr gläubig - aber er hat trotzdem super Beziehung zu den Großeltern, auf die Info über Tochter und Scheidung haben sie mit "so ist das Leben" reagiert... Und die Novia WILL mit ihm in einer Zimmer schlafen, obwohl der Vater es am Anfang nicht gerne gesehen hat (was mich nicht wundert...). Über heireten wurde in 2 Jahren genau 0-Mal gesprochen - ist kein Thema weder für die Novia, noch für die Elter, noch für die Großeltern.

- Eine Dame mit 50 Jahren aus einer wohlhabenden Familie arbeitet als Lehrerin für 3.800.000 COP mit zwei Kindern... Mein Freund hat als (Haupt)Controller in einer Firma aus AT, hat ca. auch die 3.000.000 COP gehabt und hat mit seiner Freundin (Studentin) in einer Wohnung gewohnt - also Essen in Restaurant war für sie ein Fest, das Geld war halt knapp. Deine Novia hat eigene Wohnung - mit ca. 1.200.000 COP pro Person muss jedoch das Familienbudget knapp sein (für europäische Verhältnisse). Zahlt der Ex die Unterhaltskosten der Kinder? Woher hat sie das Geld für 2 Autos, eigene Luxuswohnung etc. her? Ich behaupte, dass sie es selbst nie finanzieren kann (z.B. da gute Wohnung = hohes Estrato = sehr hohe Strom/Wasserkosten, Autos sind in Kolumbien teurer als in DE (auf Euro umgerechnet) etc.)

- Eine wohlhabende Kolumbianerin will nicht nach Europa. Fast jede kolumbianische Familie hat Verwandte im Ausland, die reicheren haben oft im Ausland studiert, mehrere Jahre gelebt - oder haben im Ausland ein Haus und leben dort. Auch für einen "wohlhabenden" Kolumbianer ist es ein Traum, in EU/USA leben zu können (ohne Stacheldraht rund ums Haus, mit dem BMW ohne Angst durch die Straßen zu fahren etc...). Ist der Grund dafür der jüngere Sohn - oder heißt es "nie aus Kolumbien". Wenn sie in Kolumbien umbedingt leben will - warum hat sie dann einen Freund aus Europa????

- Nach ca. 5 Monaten (Annahme - jedes Besuch hat ein Monat gedauert) will sie dich heiraten (nach einer Scheidung). Bei einem 18 jährigen Mädel ohne Erfahrungen würde ich es verstehen - aber spätestens ab der Scheidung muss deine Novia wissen, dass die Hochzeit kein Einfluss auf die Qualität der Beziehung hat. Spätestens ab der Geburt des zweiten Kindes ist sie definitiv keine Jungfrau :-), mit 50 Jahren kann sie nicht mehr schwanger werden - also die Sache, dass ihr in einem Zimmer nicht wohnen könnt bedeutet, dass sie in 50 das macht, was der Papa will - oder das sie nicht die ganze Wahrheit spricht. Bzw. - ich habe sehr gut verstanden, warum ein 24 Mädel über die Nacht nach 3 Monaten mit ihrem europäischen Novio nicht sein darf, da würde ich als Vater auch NEIN sagen. Warum es bei einer Dame im besten Alter ein Thema ist, verstehe ich nicht - und falls es in der Familie echt ein Tabu ist, dann werdet ihr halt separat schlafen (oder kommst nicht zu Weihnachten...)

- Du sprichst die ganze Zeit von ihr. Was wäre, wenn du sagst "Ich heirate dich gerne, aber in zwei Jahren". Sie will heiraten - du nicht. Ihr seid doch gleichberechtigte Partner, oder muss man machen, was sie will? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Mädels aus wohlhabenden kolumbianischen Familien nicht von Hochzeit träumen - sie wollen studieren, reisen und irgendwann mit 30 Kinder haben. Auch ist es ganz normal, dass sie mit 22 am Wochenende beim Freund schlafen oder mit ihm langfristig wohnen - ohne zu heiraten. Diese Mädels haben Großeltern im Alter von den Eltern deiner Novia - also auch für kolumbianische Senioren ist es keine Überraschung, dass man Sex vor der Ehe hat und vor der Heirat in einem Zimmer schäft...

- Was haben auf die Novia deine Verwandten gesagt? Oft ist der Eindruck der Unbeteiligten objektiver als der des verliebten Freundes. Hat sie deiner Familie gefallen, hat deine Familie ihr gefallen, was haben deine Kinder auf sie gesagt (wohnst ja mit deinen Kinder im Haus, oder?)

Bitte, glaube nicht an die Klischees. Auch unter Deutschen gibt es Weintrinker, es gibt fleißige Spanier genauso wie faule Japaner... Anders gesagt - auch in Kolumbien gibt es Frauen, mit denen man sich als Europäer sehr gut versteht. Anderseits gibt es in Deutschland Prinzessinnen nach mehreren Schönheits-OPs und mit Schranken voller Klamotten. Mein Gefühl ist aber, lieber JDH, dass die Unterschiede unter euch mit der Zeit größer und größer sein werden. Nicht wegen unterschiedlichen Herkunftsländern - aber deswegen, dass ihr zwei unterschiedlich denkt.

An deiner Stelle würde ich ev. probieren, 2, 3 Monate in Kolumbien mit der Novia zu leben um sie besser kennenzulernen - vielleicht ist alles anders, als es ausschaut und sie ist die richtige für dich. Letztendlich kannst du nichts verlieren. Aber zu einer Hochzeit würde ich mich nie zwingen lassen - und falls ihr keine Kinder plant, dann umso weniger!


Baiker
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Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Beitrag von Baiker » 4. Jun 2018, 18:53

Schade das sich die Diskussion fast ausschließlich aufs materielle konzentriert.
Heiraten würde ich in solch einer Situation auf keinen Fall. Nur nicht in Torschlusspanik verfallen.
Was sagen deine Kinder dazu? Hast du sie mal mitgenommen bei einer deiner Reisen nach Kolumbien?
Ganz wichtig ist die Sprache, damit du verstehst was gesagt wird und auch entsprechend darauf antworten kannst.
Ich war sechs Monate in Kolumbien, als dann die Familie jeden Tag mehr mein Haus besetzte habe ich mich diplomatisch zurück gezogen.
Ich war jetzt drei Monate in Thailand und Malaysia, die Mentalität gefällt mir um Welten besser, auch ist der Lebensunterhalt dort um einiges billiger, nur die Sprachen werde ich wohl nie lernen.


tico
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Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Beitrag von tico » 5. Jun 2018, 21:34

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass partner, die verschiedene sprachen reden, eine bessere form der beziehung haben , als partner mit der geichen sprache.
Weil die sprachschwierigkeiten beider personen sie dazu zwingt weniger ueber den kopf zu diskutieren, sondern sie eher auf die gefuehle achten muessen

Also ungenaues sprechen ist in solchen faellen sogar hilfreich fuer die beziehung - wenn sich beide lieben.

Aldo jdh, du lebst nur einmal, wenn der herrgott bei dir nicht ein wunder eintreten laesst.
Ich als alter kerl von 71 sag dir : stuerz dich rein. Vorher wirst du es nie wissen.
Und wenn du dich nicht reinstuerzt wirst du dir dein leben lang den vorwurf machen , es nicht ernsthaft probiert zu haben.
Ja ja hausbau, generationen unter einem dach.
Wenn dir das wichtig ist bleib in deutschland.
Wenn du aber nochmal das leben neu kennen lernen willst....du kennst die antwort.
Im uebrigen kann dir in deutschland auch ein stein auf den kopf fallen. Es gibt niemals sicherheit!
Ich hab mit 45 alles zurueckgelassen, teils mit wehmut, teils mit furcht im herzen. Es war das beste meines lebens.


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Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Beitrag von jdh57 » 5. Jun 2018, 23:37

Hallo Guten Abend allen Kollegen,
ich hatte bereits gestern einen langen Beitrag geschrieben, aber er ist im Nirvana verschwunden. Habe auf absenden gedrückt und da war er weg.
Na ja hätte zwischenspeichern sollen. Selbst schuld. Ein paar Zeilen in Kurzform zu meinen Ergänzungen von Gestern. Als erstes Danke liebe Kollegen für all eure Hinweise Analysen und Ratschläge. Glaubt mir, ich war noch nie in meinem Leben so unsicher wie jetzt. Noch ein paar Worte zu meiner Situation. Ich habe einen kleinen Betrieb hier, das hatte ich ja glaub ich schon geschrieben, bin Maurer und Betonbaumeister. Habe 6 Angestellte seit 25 Jahren eingeführt und etabliert am Markt. Reich bin ich nicht geworden aber es hat immer seinen Mann ernährt. Seit 2014 bin ich gewählter Abgeordneter in einem Regionalparlament und habe den Betrieb auf Sparflammen gesetzt, weil ich es zeitlich garnicht schaffe. Ich bin parteilos und habe dieses Mandat bekommen von meinen Wählern, obwohl ich nie im Leben damit gerechnet hätte. Ich habe Sitz und Stimme in 2 Aufsichtsräten und habe die größte soziale eherenamtliche Hilfsorganisation in unserer Stadt gegründet, damals 2015 als 10.000 Flüchtlinge täglich zu uns kamen. Diese führe ich noch heute . Wir haben inzwischen 6 Sozialarbeiter in der Betreung von Migrationsfamilien. Das ist wie eine zweite Firma. Ich bekomme kein Geld dafür, mache das ehrenamtlich aber es frisst soviel Zeit. Wenn ich weg gehe muß ich schauen das jemand auch diesen Laden ehrenamtlich übernimmt. Man kann so oder so in der Politik agieren, ich war oder bin einer der etwas bewegen wollte. Zu großen Teilen ist mir das auch gelungen. Und das als Parteiloser das war ne Nummer, eh die etablierten mich ernst genommen haben, aber ich habe es denen gezeigt, sie wolten mich anfangs vor Wände laufen lassen, hab die Ärmel hoch gekrämpelt und hab es alleine gemacht ohne die ganze Bagage der Schönredner. Heute nach 4 Jahren bin ich eine regionale Größe hier, ich leben in einer Stadt mit 350.000 Einwohnern bin jedoch bekannt wie ein bunter Hund. 2020 sind wieder Wahlen und ich hätte gute Chancen wieder gewählt zu werden. Es gibt Kräfte in unserer Stadt die sagen ich müssen mich zur Wahl als Oberbürgermeister stellen, dieses Amt ist seit 20 Jahren von der SPD belegt. ( aber ich bina jan nicht wahnsinnig ) Mir reicht schon ein normales Abgeordnetenmandat. Gehe ich nach Kolumbien muß ich den Betrieb schließen und zur Wahl brauche ich mich dann auch nicht mehr zu stellen. Ich würde das Mädel ja auch nach Deutschland holen, aber sie will nicht. Und unser Einbürgerungsrecht ist eine Katastrophe. Sie könnte 180 Tage bleiben und müsste dann zurück. Einen Nachfolger für den Betrieb habe ich nicht, sodaß nur Schließung oder Verkauf bleibt. Aber wer will heutzutage sich soviel Arbeit kaufen. Der Laden ist mein Lebenswerk und mein Herzblut ich hängt an ihm. Das alles und noch viel mehr muß ich abwägen für eine Zukunft mit ihr. Ich denke Tag und Nacht darüber nach ob es nicht einen Mittelweg gibt, aber ich finde keinen. Kann mir jemand mal sagen wie man hier Bilder hochladen kann, würde natürlich euch berichten von Bogota und San Andres. Übrigens das Mädel arbeitet als Lehrerin an der Privatschule der ETB Telekommunikation Bogota SRS. Dort sind nur Kinder von Mitarbeitern untergebracht. Es sind 650 Schüler dort. Das für diejenigen, die in Bogota leben, die wissen sicher was das für ein Laden ist. Gute Nacht und SALUDOS aus Deutschland wünscht Jürgen



Wie du Bilder in einen Beitrag einfügst, das steht => hier. Oswaldo

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spitfire88
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Eine Liebe im letzten Drittel des Lebens

Beitrag von spitfire88 » 6. Jun 2018, 09:39

Ich habe nicht alles hier gelesen, greife aber einmal das Thema des Einbürgerungsrechtes ("Und unser Einbürgerungsrecht ist eine Katastrophe. Sie könnte 180 Tage bleiben und müsste dann zurück") auf. Das ist in Kolumbien und auch in vielen Teilen der Welt nicht anders. Ohne dass du heiratest oder einen eheähnlichen Status eingehst, müsstest du auch nach 90 Tagen (?) wieder das Land verlassen.

p.s. Muss man in DE nicht schon nach 90 Tagen das Land bzw. die EU verlassen?