Heute im Homeoffice für den gemeinsamen Feierabend vorbereitet. Eine Qualifikation für einen ästhetischen Serviervorschlag in Bildform wird es damit gewiss nicht geben.
Aber ich versichere glücklichen und leckeren Konsum. Mie-Nudeln mit Hackfleisch angebraten in einer Mischung aus Austernsoße und anderen Fundstücken aus dem Kühlschrank
Das Frühstück sparen wir uns regelmäßig.
Mittags um 12 gibt es als Vorspeise normalerweise Gazpacho, die kalte andalusische Gemüsesuppe, eine Vitaminbombe. Meine Frau macht manchmal auch eine heiße Suppe fertig. Gelegentlich mache ich eine leckere Tomatensuppe, aus der Tüte vom Markenhersteller aus der Schweiz. (Schäm, ich bin kein Koch), aber mit Sahne verfeinert. Bei mir muß es schnell gehen.
Zum Hauptgericht darf kein frischer gemischter Salat fehlen. Den kaufe ich am Gemüseladen am Eck fertig zu, nur noch etwas Salz, einen Schuss Essig und viel Olivenöl dran. Fertig.
Heute gibt es Chili con Carne, ist gerade fertig geworden und zieht bis 12 noch etwas durch. Nix für Kolumbianer, weil scharf.
Gerne bereite ich die Bolognese für Penne vor, wenn ich die Zeit dafür habe. Sie wird portionsweise eingefroren und ich brauch sie bei Bedarf nur noch auftauen.
Pasta, auch wenn aus dem Laden mit dem Vogel stammend, muß bei mir aus Italien kommen.
Pollo asado gibt es, wenn es schnell gehen muß, fertig zu kaufen. Ein gemischter Salat dazu, papas fritas aus dem Heißluftgrill, eine 20 Minutensache.
Soweit das Tagesgeschäft.
Abends: Baguette, belegt mit Tomatenscheiben und darauf Olivenöl-Sardinen aus dem Laden mit dem Vogel. Ein Import aus Portugal.
Sonntags nutze ich die Zeit, in der meine Frau im Gottesdienst ist, um für uns Lachs oder Forelle im Gemüsebett im Backofen fertigzustellen.
Am Sonntag kommen 4 liebe Freunde. Mehr Platz haben wir nicht.
Ich bereite ensalada rusa vor, also deutschen Kartoffelsalat ohne Wurst, aber dafür mit Thunfisch in Olivenöl. Das wird gerne in Spanien zum Bier gereicht. Dazu gibt es selbstgemachte Backofenfrikadellen.
Die Vorsuppe wird die Tomatencreme werden.
Das Bier wird belgischer Herkunft sein, bei mir hat es sich ausgepokert.
Reis oder Arepas sind für meine Frau reserviert, meins ist das nicht.
Kaviar, Zitronensorbet (ich weiss gar nicht was das ist) oder sonstige Exoten gibt's nicht.
Auch ist "nuovelle cuisine" nichts für uns. Für drei Erbsenschoten in Sauce stelle ich mich nicht an den Herd.
So, das wäre unsere Küche einmal im Sauseschritt.
Euch ein schönes WE und liebe Grüße aus Cartago/Valle.