@ Gilberto: ganz ehrlich war mein erster Gedanke, dass ich das fast "normal" finde, wenn man sich so konsequent über viele Wochen verhält, wie du, irgendwann bricht der Wunsch nach Normalität durch. Passiert und vorbei. Kein Grund in Panik zu verfallen. Du kennst deinen Körper, und der meldet schon wenn etwas nicht ok ist. Das Virus lauert nicht an jeder Ecke. Wenn es lauert, siehe Göttingen, dann....
Gönn dir Auszeiten aber eben ohne Händeschütten mit Abstand und tapaboca. Ich drücke die Daumen!
Mir ging es ähnlich wie dir. Home-Office nur raus zum Einkaufen, den Kühlschrank zuhause in Sichtweise und immer derselbe Tagesablauf. Schlafen, Arbeiten im Homeoffice, zwischendurch immer wieder an den Kühlschrank und das war es dann auch schon.
Dabei habe ich ein paar Kilo zusätzlich angesetzt und merkte das, als ich dann ausnahmsweise wieder ins normale Office für einige Tage musste. Völlig aus der Übung und keine Kondition mehr. Ich hatte zwischenzeitlich mir einige Quarantänetrainingseinheiten im Internet angesehen und dann auch ein paar Wochen zuhause durchgezogen und dann leider auch mal wieder mit dem Training ausgesetzt. Jetzt habe ich nochmal angefangen und auch wenn zuhause rumhoppeln nicht das gleiche ist, aber zumindest hilft es in Form zu bleiben.
Das tückische an diesem Virus scheint zu sein, dass die Virologen anscheinend überhaupt keinen Plan haben, wie dieser sich überhaupt überträgt.
Nun gibt es eine neue Studie aus Heinsberg, in dem man das Virenaufkommen in Luft, Abwasser und auf Oberflächen von Quarantäne-Haushalten untersucht hat in dem Coronainfizierte lebten. Nachzulesen unter dem nachfolgenden Link. Und was ist das Ergebnis, dass 15 Raumluftproben virenfrei geblieben sind und die Schmierinfektion durch die Berührung von Gegenständen eine untergeordnete Rolle bei der Verbreitung des neuen Coronavirus spielt. Von den getesteten Oberflächen wie Türklinken, Fernbedienungen, Möbelstücken wiesen wiesen lediglich etwas mehr als drei Prozent Erbgut von Sars-CoV-2 auf. Inwieweit die gefunden Viren dann überhaupt noch infektiös sind, das kann keiner sagen. Ablaufendes Wasser aus Dusche und Waschbecken scheint ein Sammelort für Viren zu sein und hier scheint dann wohl die Hygiene ins Spiel zu kommen, aber da dürften die Nordamerikaner ja auch gewisse Standards haben und dort sind bekanntlich aber leider besonders viele Infizierte.
Das heißt für mich mit unseren Maßnahmen tappen wir völlig im Dunkeln. Nasen-Mundschutz etc. brauchen wir wahrscheinlich überhaupt nicht und die ständige Desinfektion von allem angefassten wahrscheinlich auch nicht. Isolation in Form von Quarantäne gut und schön, aber in ein paar Jahren werden wir wahrscheinlich sagen, was waren wir damals bescheuert. Aber wir wissen derzeit leider überhaupt nicht wie dieses Virus sich verbreitet. Und werden es auf die schnelle auch wohl nicht loswerden, bis das die Impfungen kommen.
Ich finde das Nasen-Mundschutz schon wichtig ist, wenn schon nicht um sich selbst zu schuetzen, dann andere zu schuetzen. Denn die Verbreitung des Virus erfolgt auf jeden Fall auch durch Husten und Niessen. Wer unwissentlich Infiziert ist, schuetzt andere. An der freien Luft, so Experten hatt der Nasen-Mundschutz keine grosse Wirkung, da generell im Freien, bei eingehaltenem Abstand, keine so grosse Gefahr besteht. Masken im Freien sind eigentlich sinnlos. In geschlossenen Raeumen, Buss, wo es schwierig ist den Mindestabstand einzuhalten, ist eine Nasen-Mundschutz angebracht, jedoch keine 100 % Sicherheit.
Was man nicht vergessen sollte sind die Augen, sie werden oft unterschaetzt als moeglicher Ansteckungsort.
Ich persoehnlich und meine Frau tragen eine Handwerker- Schutzbrille mit Seitenschutz, denn wenn jemand hustet oder niesst, landen die Troepfchen nicht nur in der Nase sondern auch in den Augen.
Wenn man selbst, unwissentlich infiziert ist, kann man wenigstens andere Menschen mit einem Nasen-Mundschutz etwas schuetzen.
Einweghandschuhe bieten keinen Schutz, sind eigentlich sinnlos. Ob der Virus nun auf der Hand oder auf dem Handschuh ist, macht keinen Unterschied, die Menschen fassen sich auch mit Handschuh ins Gesicht umd z.B. die Maske gerade zu ruecken. Vorher hatte man vielleicht Geldscheine in der Hand.
Der Chef der Lufthansa , Herr Spohr, hat in der Presse angekündigt , dass LH ihren Passagieren eine Rückholgarantie geben will. Einzelheiten dazu nannte er nicht. Wird interessant! Was kostet das, wie könnte das aussehen, und wie könnte das im Ernstfall durchgeführt werden?
Das wird dich mit Sicherheit nichts kosten. Das wird eine Kulanzregelung zu vielen anderen die es derzeit bei den Fluggesellschafen gibt.
Um zum Thema zurück zu kommen:
Ich hoffe das Deutschland selbst sich gerade in Sachen Coronaerfolge nicht einiges kaputt macht.
Gegen eine Solidarität gegenüber den Vorkommen in den USA um den Tod von Flyod habe ich mit Sicherheit nichts, aber es ist für mich völlig unverständlich, dass die Teilnehmerbegrenzungen auch für Demos, durch Massendemos durch die Bevölkerung selbst gerade ausgehebelt werden und das die Politik da nichts macht.
15.000 Menschen dicht auf dicht auf dem Alexanderplatz in Berlin, auf dem Münchener Königspatz mit 25.000 Teilnehmern (200 waren wohl gemeldet) und 14.000 zusammengerechnet auf 2 Veranstaltungen in Hamburg (erlaubt waren wohl nur 800). Und natürlich genügend Menshen dabei die keinen Nasen-Mundschutz tragen und meistens durch die hohen Zahlen auch kein Abstand mehr möglich ist.
Völlig unverantwortlich, denn wir haben mit Erfolg und wohl auch mit viel Glück die Neuinfektionen in Deutschland auf ein niedriges Niveu gesenkt!!!
Die Polizei sind bei den Veranstaltungen dann auch die ärmsten Schweine. Lösen die diese Veranstaltungen auf, da halt gegen die behördlichen Vorgaben verstossen wird, dann sind diese die Buhmänner die Gewalt von Linken, Rechten etc. ausgsetzt sind, denn freiwillig nach einer netten Aufforderung lassen die sich nicht nach Hause schicken. Und wehe dann läuft was aus dem Ruder, dann wird alles schön gefilmt und die Polizei ist am Ende der Böse..
Hier im Thema habe ich schon einmal geschrieben wie die Leute in Sincelejo sich verhalten.
Trotz steigender Erkrankungen und jetzt auch Todesfällen denken viele, dass es keinen Virus gibt.
Hier nur drei Schlagzeilen aus der Presse, die schon so aussagekräftig sind:
1.) Paciente con coronavirus viola la cuarentena y sale a trabajar en Sincelejo
2.) "Voy por una plata y vuelvo": Enfermo de COVID-19 escapó de clínica en Sincelejo
3.) Paciente con coronavirus se fuga de una clínica en Sincelejo (nicht derselbe wie Nr. 2)
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schaut euch die Kommentare der Leute an zu den Presseberichten das sagt doch schon alles, sind das jetzt alles Verschwörungstheoretiker?
Irgendwas muss dann wohl doch dran wahr sein wenn die Leute diese Meinung haben
Also das es den Virus gibt, das ist wohl ausser Zweifel. In unserer Firma hatte ein Kollege den Virus und ihm ist es nach seinen Darstellungen dann auch richtig dreckig gegangen. Das kann dir aber auch bei einer normalen Grippe, Lungenentzüngung etc. passieren. Fakt ist aber, dass die Beschwerden des Virus sich nur bei einer sehr geringen Anzahl von Patienten als kritisch äußern. Viele haben ihn und merken gar nichts. Zumindest bei einer Grippe merke ich schon, dass ich krank bin.
Ich glaube mittlerweile aber auch das die für den Virus eingesetzten Massnahmen für Kolumbien und Deutschland viel zu drastisch sind bzw. waren.
Der Virus scheint nicht so extrem ansteckend zu sein und in ein paar Monaten müssen wir uns wohl viele Maßnahmen hinterfragen. Aber das ist halt dem geschuldet, dass wir mit diesem Virus überhaupt keine Erfahrungen hatten. Dass dieser Virus längst nicht so gefählich bzw. ansteckend ist, stellen wir doch gerade in Deutschland fest. Ich denke dass viele die Bilder aus Berlin im Kopf haben wo 15.000 personen und mehr ihre Bötchenparty gefeiert haben. No social distance, keine Nasen-/Mundschutze. Es wurde in bester Partymanier gefeiert wie als das es keinen Virus gäbe. Dies ist nun 2 Wochen her und haben sich in Berlin die Zahlen an Neuinfizierten erhöht? Nein. Und das werden wir wohl auch nach den Massendemonstrationen sehen.
Was wir in Kolumbien wohl sehen ist, dass wie sonst in Kolumbien auch, Korruption im bisher wohl eher vernachlässigten Medizinbereich betrieben wird. Man möchte hier aus der Krise möglichst viel Kapital herausschlagen. Sei es mit gesunden Menschen die nun als Covid-19 infiziert eingestuft werden, erhöhte Preise für diese Ventilatoren oder immer mehr UCis die eingerichet werden. Wenn unter Verschwörung zu verstehen ist, dass sich einige zusammen tun um daraus ihren Reibach zu machen, jo das gibt es definitv. Und durch die digitalen Medien bekommen die Leute das mehr und mehr mit und berechtigterweise haben die Leute in Kolumbien davon die Schnauze voll. Korruption ist und bleibt dort das große Thema.
Aus vielen zuvor vom Virus betroffenen Ländern auf der ganzen Welt hat man Erfahrungen sammeln können und meines Erachtens müsste Kolumbien daraus nun auch besser lernen, dass die nun getroffenen Maßnahmen in ihrer Strenge nun auch gemildet werden müssten.
Nasen-/Mundschutzpflicht in den öffentlichen Verkehr, Abstand halt und gut ist. Aber ein Dauerquarantäne für Menschen kann nicht der richtige Schritt sein, dafür ist Covid-19 dann wohl doch zu "harmlos" und ist wirtschaftlich in den lateinamerikanischen Ländern überhaupt nicht auszuhalten. Menschen werden mit der Zeit eher an Hunger sterben als an Covid und das kann es nicht sein.
Jeder sieht es so wie er es sehen möchte. Hätte Kolumbien die Maßnahmen die Maßnahmen nicht ergriffen, dann sähe es in Kolumbien jetzt aus wie in Brasilien.