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Behörden greifen in Cartagenas Touristenhochburgen durch: Vorübergehende Schließungen im Altstadt- und HotelgürtelWie die Zeitung El Tiempo berichtet, haben die städtischen Behörden in Cartagena bei unangekündigten Kontrollaktionen am Wochenende insgesamt acht Gewerbebetriebe vorübergehend dichtgemacht. Betroffen von den Razzien waren Geschäftslokale in den drei zentralen Touristen- und Ausgehvierteln der Küstenmetropole: Bocagrande, El Laguito und der historischen Altstadt.
Unter den betroffenen Betrieben befinden sich verschiedene Bars, Restaurants, Geschäfte und Ausgehlokale. Als Grund für die Maßnahmen nannten die Inspektoren das Fehlen erforderlicher Betriebsgenehmigungen sowie Verstöße gegen geltende Sicherheits- und Auflagenvorschriften. An den Schwerpunktkontrollen war ein Großaufgebot städtischer und nationaler Stellen beteiligt – darunter die Polizei, die Einwanderungsbehörde Migración Colombia, die Feuerwehr, das Umweltamt EPA sowie die städtische Verkehrsbehörde.
Der Sicherheitssekretär der Stadt, Daniel Vargas, betonte im Rahmen der Einsätze, dass es nicht darum gehe, den lokalen Handel zu schikanieren. Ziel sei es vielmehr, geordnete Verhältnisse und den Schutz von Anwohnern wie Urlaubern zu gewährleisten. Wer in Cartagena ein Geschäft betreibe, müsse die gesetzlichen Vorgaben einhalten und für ein sicheres Umfeld sorgen.
Ob und wie schnell die betroffenen Lokale nach Behebung der Mängel wieder öffnen dürfen, ließen die Behörden vorerst offen. Ankündigungen zufolge sollen ähnliche Überprüfungen in den kommenden Wochen auch auf weitere Stadtteile ausgeweitet werden.




