Wie der kolumbianische Sportsender Win Sports berichtet, endete der Flug von Buenos Aires nach Medellín für die Familie des argentinischen Torwarts Franco Armani mit einer bösen Überraschung. Daniela Rendón, die Ehefrau des Atlético-Nacional-Keepers, machte öffentlich, dass aus ihrem im Frachtraum aufgegebenen Koffer zahlreiche Wertsachen entwendet wurden.
Nach Angaben der Betroffenen summiert sich der Schaden auf rund 60 Millionen Pesos (etwa 13.000 bis 14.000 Euro). Unter anderem fehlen Markenkleidung, Luxusschuhe, Parfüms sowie persönliche Gegenstände von Armani. Die Fluggesellschaft Avianca teilte mit, dass sie interne Nachforschungen eingeleitet habe, um den genauen Ablauf auf dem Flugweg zu rekonstruieren und die Sicherheitslücke im Gepäcktransport aufzuklären.
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Nach dem gewaltsamen Tod von Juan Carlos Rodríguez, bekannt als „Barbas“, haben Anhänger und Weggefährten dem Anführer der FARC-Splittergruppe Frente 36 in Antioquia das letzte Geleit gegeben. Wie das Nachrichtenportal Infobae unter Berufung auf in den sozialen Netzwerken kursierende Videos berichtet, glich die Beerdigung in der ländlichen Region keineswegs einer stillen Trauerfeier, sondern einem lautstarken Spektakel mit Musik, Alkohol und großem Aufgebot.
„Barbas“, der als eine der zentralen Figuren der bewaffneten Strukturen im Norden von Antioquia galt, war zuvor bei Machtkämpfen mit dem Clan del Golfo getötet worden. Die rivalisierende Drogenorganisation macht der FARC-Dissidenz seit Monaten das Territorium rund um strategisch wichtige Routen im Departamento streitig. Die Aufnahmen des Begräbnisses zeigen, wie das Umfeld der bewaffneten Gruppe den verstorbenen Anführer trotz der angespannten Sicherheitslage öffentlich inszenierte – ein deutliches Zeichen dafür, wie tief verankert die illegalen Akteure in Teilen der Region nach wie vor sind.
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