[DOKU] La Buena Vida - Das gute Leben / Dokumentarfilm aus Kolumbien

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[DOKU] La Buena Vida - Das gute Leben / Dokumentarfilm aus Kolumbien

Beitrag von News Robot »

Interview mit Jens Schanze, Dokumentarfilmer, der in den letzten drei Jahren an einem ungewöhnlichen Projekt gearbeitet hat: der Begleitung einer Dorfgemeinschaft bei ihrer Umsiedlung in Kolumbien durch die Betreibergesellschaft einer Kohlemine. 170 Stunden Filmmaterial wurden bei drei mehrwöchigen Aufenthalten in und über die Dorfgemeinschaft Tamaquito gedreht und zu La Buena Vida – das gute Leben verarbeitet. Ein Film über den Kohlebergbau zwischen Nord und Süd: sterbende Zechen hier, boomender offener Tagebau dort.

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Quelle: TAZ


Link entfernt, da nicht mehr existent. Eisbaer - Moderator
Du hast einen simplen Roboter sehr glücklich gemacht. Vielen Dank.
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Montana
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[DOKU] La Buena Vida - Das gute Leben / Dokumentarfilm aus Kolumbien

Beitrag von Montana »

Die Sendung zum Film / Kohleabbau in Kolumbien - "La Buena Vida"

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Eisbaer
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[DOKU] La Buena Vida - Das gute Leben / Dokumentarfilm aus Kolumbien

Beitrag von Eisbaer »

Und hier der Film. (Video verfügbar bis 27.04.2021, in Deutschland, Österreich, Schweiz)

Dokumentarfilm von Jens Schanze, Deutschland/Schweiz 2015 La buena vida - Das gute Leben

Jairo Fuentes, der junge Anführer der Wayúu-Gemeinschaft Tamaquito, lebt in den Wäldern im Norden Kolumbiens. Bisher gab die Natur den Menschen dort alles, was sie zum Leben brauchten. Doch die gewaltige Cerrejón-Mine, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, rückt Tag für Tag näher an Tamaquito heran. Die Steinkohle ist für Europa bestimmt. In Deutschland, Holland und Großbritannien produzieren die Kohlekraftwerke damit den Strom, der dort den Wohlstand sichert. Jairo und seine Leute müssen ihr Dorf in den Bergen aufgeben und ihr natürliches, "gutes" Leben hinter sich lassen. In Zukunft hat das Leben für sie einen Preis, der mit Geld zu bezahlen ist.

Der Film erzählt vom Widerstand der Dorfgemeinschaft von Tamaquito, ihrer letztlich nicht zu verhindernden Umsiedlung und den unerfüllten Versprechungen der Konzernvertreter für ihr neues, "modernes" Leben. Um die Folgen der Umsiedlung für sie kümmern sich weder die Stromkonsumenten in Europa noch die Aktionäre der Cerrejón-Mine, die ihren Gewinn steigern können.
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