Nächstes Jahr plane ich wieder eine Reise nach Kolumbien, ich betreibe gerne "frontier tourism", also in Gegenden (besonders in Kolumbien), die noch wenig bis gar keinen Tourismus erlebt haben. Vielleicht kann der eine oder andere mir Tipps geben
San Cipriano im Valle del Cauca hat mir allein der besonders eigenartigen Art der Fortbewegung besonders gefallen.
Mehr dazu findest du in diesem Beitrag.
Auch die TATACOA Wüste ist immer eine Reise wert.
Mit einer alten DC-3 in den Regenwald und die Berge Kolumbiens war für mich das Nonplusultra.
Es gibt soviel zu entdecken in Kolumbien, dass es schwerfällt alles aufzuzählen.
1) Bogota via Villavicencio (oder Umweg via Yopal, weil vor wenigen Tagen eine wichtige Brücke zerstört wurde) nach Puerto Carreno (oder mit Satena Airlines direkt von Bogota), dann auf dem Boot dem Orinoco Fluss entlang bis nach Irinida, dann weiter zu den besonderen Hügeln bei Mavicure. Dann 3-tägige Rückfahrt auf dem Fluss bis nach San Jose del Guaviare mit vielen Naturschönheiten und/oder mit Satena nach Bogota.
2) Villavicencio nach Mesetas (bekannt für schöne Landschaften und Rafting), dann nach Uribe und mit dem 4-Rad Auto über die Savanna nach San Vicente del Caguan und dann Florencia. Dann von Florencia weiter zum weltbekannten San Agustin mit den Inca-Statuten und spektakulären Wasserfällen, und von dort nach Mocoa und Puerto Asis (allenfalls über die Grenze nach Ecuador). Rückflug nach Cali oder Bogota mit Satena Airlines
3) Flug von Bogota nach Leticia im Amazonas (Dreiländereck von Kolumbien, Brasilien und Peru), einige Tagesausflüge im Dschungel, dann offizielles Boot von der Peru-Seite nach Iquitos (1 Tag) und Flug nach Lima. Von Lima weiter nach Cusco (Machu Pichu) und andere naheliegende Sehenswürdigkeiten. Rückflug von Lima nach Bogota.
Bei der Tour 1 und 2 müsste man wahrscheinlich ein Boot charten, respektive ein 4x4 Auto mit Führer mieten, was teuer wird, falls man alleine diese Reise macht. Deshalb lieber die Tour mit zwei oder drei anderen Personen machen und die Kosten teilen.
1. Mit dem Schnellboot von Turbo aus den Rio Atrato hochfahren bis Quibdó, dauert ca. 1 Tag reine Fahrtzeit.Es geht durch eines der regenreichsten Gebiete der Erde. Man kann auch in den kleinen Orten am Fluss einen Stopp einlegen und übernachten, z.B. Riosucio oder Vigía del Fuerte. Bei Turbo ist auch der Nationalpark Los Katíos zu empfehlen (viel weniger Besucher als in Leticia)
2. Mompos - imposante Kolonialarchitektur im heißen Tiefland. Zwar kein Geheimtipp abseits der ausgetretenen Pfade, aber dennoch beeindruckend
3.- Parque Nacional El Tuparro an der Grenze zu Venezuela - ich selber war nicht dort, aber Familienangehörige.