ja ist alles hoch spannend.
Auch dass die USA den nächsten Guaido bzw. Gonzalez anerkennen, ist auch sehr schön für sie.
Frage mich, ob Deutschland wieder mitzieht bzw. mitziehen muss.
Russland sieht Venezuela als einer der engsten und zuverlässigsten Freunde in Lateinamerika, so in der offiziellen Glückwunschbotschaft Putins. Ansonsten an vielen Stellen nachzulesen ... "China will, as always, firmly support Venezuela's efforts to safeguard national sovereignty, national dignity and social stability, and firmly support Venezuela's just cause of opposing external interference. All parties should respect the choices of the Venezuelan people, a Chinese foreign ministry spokesperson told (...) in reply to a query about China's position on Maduro's contested reelection." Xi said.
Ein Antrag der Organisation Amerikanischer Staaten (34 Staaten, fast alle Länder Nord und Südamerikas) fand keine Mehrheit um Venezuela zur Veröffentlichung transparenter Daten und Ergebnisse aus Wahllokalen zu "bewegen". Obwohl Brasilien und Kolumbien anfangs auch Transparenz angemahnt hatten enthielten sie sich dann letztlich bei der Abstimmung über den Antrag.
Auch spannend: Maduro selber beantragt die Überprüfung der Wahlergebnisse durch den obersten Gerichtshof. https://www.amerika21.de/2024/08/270777/venezuela-maduro-oberstes-gericht-wahlen
Nicolas Maduro, der Präsident Venezuelas, hat seine Macht trotz einer tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise, internationaler Isolation und wachsender Unzufriedenheit innerhalb der Bevölkerung fest im Griff behalten. Mehrere Faktoren tragen dazu bei, dass Maduro an der Macht bleiben konnte.
Maduro und seine Verbündeten haben die Kontrolle über zentrale staatliche Institutionen wie die Armee, die Polizei, die Justiz und den Wahlrat. Diese Institutionen sind weitgehend loyal zu ihm und haben eine entscheidende Rolle bei der Unterdrückung der Opposition und bei der Sicherstellung seines Machterhalts gespielt.
Das venezolanische Militär ist ein wichtiger Stützpfeiler für Maduro. Durch die Vergabe von hohen Positionen und wirtschaftlichen Vorteilen an Militärangehörige, hat er sich deren Loyalität gesichert. Das Militär profitiert auch von wirtschaftlichen Tätigkeiten, einschließlich des Schmuggels und des illegalen Handels.
Die Regierung hat die Opposition systematisch unterdrückt. Führende Oppositionspolitiker wurden inhaftiert, ins Exil gezwungen oder politisch disqualifiziert. Proteste wurden gewaltsam niedergeschlagen, und es gibt zahlreiche Berichte über Menschenrechtsverletzungen.
Die Kontrolle über die Medien spielt eine wesentliche Rolle bei der Aufrechterhaltung von Maduros Macht. Unabhängige Medien wurden geschlossen oder eingeschüchtert, während staatliche und regierungsnahe Medien Propaganda verbreiten, um die Bevölkerung zu beeinflussen.
Maduro erhält Unterstützung von mehreren internationalen Akteuren. Länder wie Russland, China, Kuba, Iran und die Türkei haben wirtschaftliche, politische und militärische Hilfe geleistet. Diese Länder haben eigene geopolitische Interessen und profitieren von ihrer Unterstützung für Maduro.
Abkommen mit Russland und China, insbesondere in den Bereichen Öl und Kreditlinien, haben der Regierung ermöglicht, dringend benötigte finanzielle Ressourcen zu erhalten. Diese Abkommen bieten eine gewisse wirtschaftliche Stabilität und verhindern einen totalen wirtschaftlichen Kollaps.
Trotz der Isolation durch viele westliche Länder hat Maduro immer noch Verbündete in Lateinamerika. Länder wie Bolivien, Nicaragua und zeitweise Mexiko und Argentinien haben politische Unterstützung geleistet.
Nicolas Maduro konnte seine Macht in Venezuela durch eine Kombination aus interner Kontrolle, militärischer Unterstützung, Unterdrückung der Opposition, Medienkontrolle und internationaler Unterstützung bewahren. Diese Faktoren haben es ihm ermöglicht, trotz der schweren Krise und des Drucks aus dem In- und Ausland an der Macht zu bleiben.
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knappe 3 Wochen vergangen und es wird weiter protestiert, festgenommen und am Ende passiert nicht viel.
Immerhin musste der deutsche Botschafter das Land nicht verlassen.
Maduro lässt im Oktober Weihnachten "als Dank für das kämpferische Volk" feiern.
Soll wohl Opium fürs Volk sein?
In Deutschland würde sich wohl keiner über Weihnachten im Oktober freuen
Nur drei Gruppen folgten dem Aufruf, die Verteidigung der Amtseinführung des Präsidenten zu organisieren, was zeigt, dass die Unterstützung der Bevölkerung für das Regime schwindet.
Pressebericht in Spanisch: Los colectivos chavistas abandonan a Maduro antes de su ilegal juramentación del 10 de enero: “Que se las arreglen solos” ⇨
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Venezuela steht mit der Amtseinführung des neuen Präsidenten am 10. Januar 2025 vor einer historischen Zäsur. Die politische Lage ist jedoch von Unsicherheit und Spannungen geprägt. Sowohl der amtierende Präsident Nicolás Maduro als auch der Oppositionskandidat Edmundo González beanspruchen den Sieg bei den Präsidentschaftswahlen vom 28. Juli 2025. Während die Nationale Wahlbehörde (CNE) Maduro zum Sieger erklärte, behauptet González, er habe die Wahlen gewonnen und plane, am 10. Januar in Venezuela einzutreffen.
Die internationale Staatengemeinschaft ist gespalten. Während Länder wie die USA, Argentinien und Uruguay González als rechtmäßigen Präsidenten anerkennen, unterstützen Verbündete wie Russland, China und der Iran Maduro. Die USA haben González als Präsidenten anerkannt und planen Gespräche mit ihm, während Maduro weiterhin die Kontrolle über die Institutionen und das Militär ausübt.
Venezuela kämpft weiterhin mit wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen. Die Hyperinflation, der Mangel an Grundnahrungsmitteln und die politische Unterdrückung haben zu einer massiven Auswanderung geführt: Schätzungsweise 7 Millionen Venezolaner haben das Land verlassen.
Die Zukunft Venezuelas ist ungewiss. Spannungen könnten eskalieren, wenn González versucht, sein Amt anzutreten, und Maduro könnte versuchen, seine Macht zu erhalten. Die internationale Gemeinschaft bleibt wachsam und es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt.
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Sowohl Gustavo Petro als auch Luiz Inácio Lula da Silva hatten versichert, dass sie den angeblichen Sieg von Nicolás Maduro nicht anerkennen würden, wenn die Wahlergebnisse nicht veröffentlicht würden, aber es kostete sie nichts, ihre Meinung zu ändern und das Gegenteil zu tun.
Pressebericht in Spanisch: El premeditado plan de Petro y Lula para sostener a Maduro en el poder ⇨
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Die Oppositionsführerin Maria Corina Machado wurde gewaltsam abgefangen, als sie eine Oppositionskundgebung im Osten von Caracas verließ, sagte eine Quelle von „El grupo político de Machado Comando con Venezuela“ dem Nachrichtenportal CNN.
Auf X heißt es, Machado sei am heutigen Donnerstag beim Verlassen einer Kundgebung „gewaltsam abgefangen“ worden. „Mitglieder des Regimes schossen auf die Motorräder, die sie transportierten“, so „El grupo político de Machado Comando con Venezuela“. Machados Team teilte CNN mit, dass mindestens acht Sicherheitskräfte in den Vorfall verwickelt gewesen seien.
Quelle: CNN
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„María Corina Machado wurde freigelassen. Wir fordern, dass ihre Rechte garantiert werden und dass sie nicht wieder inhaftiert wird“, sagte Juan Pappier, stellvertretender Direktor der Amerika-Abteilung von Human Rights Watch. „Dies wurde von Mitgliedern ihres Teams, von Personen, die bei den Protesten anwesend waren, und von anderen Quellen bestätigt“, fügte er hinzu.
Quelle: Noticias CARACOL
Confirman que María Corina Machado está libre tras asedio a su caravana en Venezuela: EN VIVO ⇨ Externes Video
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