Dokumentation: „Lo que la coca nos dejó“ – Stimmen aus dem vergessenen Kolumbien

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Eisbaer
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Dokumentation: „Lo que la coca nos dejó“ – Stimmen aus dem vergessenen Kolumbien

Beitrag von Eisbaer »

Die Dokumentation Lo que la coca nos dejó beleuchtet die tiefgreifenden sozialen und ökologischen Folgen des Kokaanbaus in Kolumbien. Der Film führt die Zuschauer in abgelegene Regionen, in denen die Bevölkerung jahrzehntelang zwischen staatlicher Vernachlässigung, bewaffneten Konflikten und dem Druck illegaler Wirtschaftszweige lebte. Dabei kommen vor allem die Stimmen der Betroffenen zu Wort: Kleinbäuerinnen und -bauern, indigene Gemeinschaften und Aktivistinnen berichten von ihren Erfahrungen, Hoffnungen und Kämpfen.

Im Mittelpunkt steht nicht nur die Pflanze Coca, sondern auch die komplexen politischen und wirtschaftlichen Strukturen, die sie umgeben. Der Film zeigt, wie staatliche Maßnahmen zur Drogenbekämpfung oft zu neuen Problemen führen – etwa zur Vertreibung, Umweltzerstörung oder zur Kriminalisierung ganzer Dorfgemeinschaften. Gleichzeitig wird deutlich, dass viele Menschen sich für alternative Lebensweisen einsetzen und versuchen, ihre Zukunft jenseits der Coca zu gestalten.

Die Dokumentation ist ein eindringliches Zeugnis der kolumbianischen Realität und lädt dazu ein, gängige Narrative über Drogenpolitik und Entwicklung kritisch zu hinterfragen. Sie eignet sich besonders für ein Publikum, das sich für Lateinamerika, soziale Bewegungen und globale Zusammenhänge interessiert.

LO QUE LA COCA NOS DEJÓ - ESTRENO OFICIAL

Quelle Video: Trochando Sin Fronteras
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