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Herzliche Grüße aus Cartago, danke für diesen interessanten Bericht und schöne Feiertage.Reiseerfahrung: Drei Monate Medellín mit diversen Ausflügen 2024/25 und 2025/26
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gordito54
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gabneu
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Reiseerfahrung: Drei Monate Medellín 2024/25 und 2025/26
Danke @Eisbär und @gordito54 für die netten Worte.
Den Winter in warmer Umgebung zu verbringen ist die Erfüllung unseres Rentnertraumes.
Vorsorglich reservierten wir für den 24.12. einen Tisch in einem Restaurant mit französischem Namen. Sie boten 12 Uhr oder 14 Uhr an. Optimal und wir bestellen jeder eine Vor- und eine Hauptspeise. Die Bedienung klärte uns fürsorglich auf, dass es große Portionen seien und wir waren dann auch wirklich pappsatt. In D hätten wir mindestens den doppelten Preis aufwenden müssen und es war richtig lecker. Nur mit dem von mir bestellten Cerveza 3 cordilleras rosada war mein Mann ganz und gar nicht zufrieden, rosafarben und süßlich wie ein Prosecco. Ein absolutes Frauengetränk, er ist auf Club Colombia umgeschwenkt. Im Einkaufspalast und Supermarkt herrscht am frühen Abend noch gemütliches Treiben ohne Hektik. Die Leute schieben Einkauswägen mit vielen Flaschen Whisky vor sich her...
Nach Einbruch der Dunkelheit wird schon ziemlich geböllert und es sind viele fliegende Feuerballons am Himmel zu sehen, obwohl hier sicherlich auch verboten. Bis morgens 4:30 ist extrem laute Musik zu vernehmen. Es wird also gefeiert.
Am 1. Feiertag ist auf den Straßen kaum was los und wir verbringen den Tag oben in der comuna 13. Hoch mit den Rolltreppen, oben was Trinken und die Aussicht genießen. Es gibt noch mehr Aussichtsterrassen und Fotospots als letztes Jahr. Hinunter wollen wir zu Fuß ohne Rolltreppen, sollte ja nicht so schwierig sein. Aber wir verpassen wohl eine Abzweigung und sind plötzlich mittendrin im nicht touristischen Wohngebiet, wo die Bewohner vor ihren Häuschen sitzen, grillen und laute Musik hören. Motorräder und Roller zischen rechts und links an uns vorbei und der Weg geht nicht mehr nur bergab. Da sehen wir einen grünen Metrozubringerbus, halten ihn an und können bis San Javier hinunterfahren um uns so das ganze Gebiet bequem anzuschauen.
Silvester verlief recht unspektakulär, den Tag verbrachten wir in Sabaneta, wo es tatsächlich eine große und bewachte Böllerverbotszone gibt. Klar, der grüne KunststoffRasenteppich ist nicht ungefährlich.
Im Haus ist in einer Wohnung Party, die aber schon kurz nach Mitternacht zu Ende geht. Auch das Feuerwerk hielt sich in Grenzen, interessant, dass aus manchen der Feuerballons sogar Feuerwerkfontänen nach unten sprühten.
Leider fing das Neue Jahr nässer an, als das Alte aufhörte: Ein Wasserrohrbuch in der Wohnung über uns bescherte uns eine tropfende Decke und eimerweise Wasser. Der Hausmeister kam, die Mieter von oben, Handwerker, deren Eigentümerfamilie und noch ein paar andere. Ganz viel Palaver, 1000 Entschuldigungen, aber wegen des Feiertags keine sofortige Reparatur. Man war sich uneins, wo die Leckagen sich befinden. Eingefärbtes Wasser zeigte keinen Erfolg. Nun haben wir ein Planschbecken im Wohnzimmer, um das aus den in die Decke gebohrten Löcher austretende Wasser aufzufangen. Heute soll zumindest ein neues Rohr eingezogen werden. Die Mieter bekommen derweil Unterschlupf bei ihren Vermietern, sie scheinen ein gutes Verhältnis zu haben. Ist schön mitzubekommen, dass es hier friedlich untereinander zugeht.
Den Winter in warmer Umgebung zu verbringen ist die Erfüllung unseres Rentnertraumes.
Vorsorglich reservierten wir für den 24.12. einen Tisch in einem Restaurant mit französischem Namen. Sie boten 12 Uhr oder 14 Uhr an. Optimal und wir bestellen jeder eine Vor- und eine Hauptspeise. Die Bedienung klärte uns fürsorglich auf, dass es große Portionen seien und wir waren dann auch wirklich pappsatt. In D hätten wir mindestens den doppelten Preis aufwenden müssen und es war richtig lecker. Nur mit dem von mir bestellten Cerveza 3 cordilleras rosada war mein Mann ganz und gar nicht zufrieden, rosafarben und süßlich wie ein Prosecco. Ein absolutes Frauengetränk, er ist auf Club Colombia umgeschwenkt. Im Einkaufspalast und Supermarkt herrscht am frühen Abend noch gemütliches Treiben ohne Hektik. Die Leute schieben Einkauswägen mit vielen Flaschen Whisky vor sich her...
Nach Einbruch der Dunkelheit wird schon ziemlich geböllert und es sind viele fliegende Feuerballons am Himmel zu sehen, obwohl hier sicherlich auch verboten. Bis morgens 4:30 ist extrem laute Musik zu vernehmen. Es wird also gefeiert.
Am 1. Feiertag ist auf den Straßen kaum was los und wir verbringen den Tag oben in der comuna 13. Hoch mit den Rolltreppen, oben was Trinken und die Aussicht genießen. Es gibt noch mehr Aussichtsterrassen und Fotospots als letztes Jahr. Hinunter wollen wir zu Fuß ohne Rolltreppen, sollte ja nicht so schwierig sein. Aber wir verpassen wohl eine Abzweigung und sind plötzlich mittendrin im nicht touristischen Wohngebiet, wo die Bewohner vor ihren Häuschen sitzen, grillen und laute Musik hören. Motorräder und Roller zischen rechts und links an uns vorbei und der Weg geht nicht mehr nur bergab. Da sehen wir einen grünen Metrozubringerbus, halten ihn an und können bis San Javier hinunterfahren um uns so das ganze Gebiet bequem anzuschauen.
Silvester verlief recht unspektakulär, den Tag verbrachten wir in Sabaneta, wo es tatsächlich eine große und bewachte Böllerverbotszone gibt. Klar, der grüne KunststoffRasenteppich ist nicht ungefährlich.
Im Haus ist in einer Wohnung Party, die aber schon kurz nach Mitternacht zu Ende geht. Auch das Feuerwerk hielt sich in Grenzen, interessant, dass aus manchen der Feuerballons sogar Feuerwerkfontänen nach unten sprühten.
Leider fing das Neue Jahr nässer an, als das Alte aufhörte: Ein Wasserrohrbuch in der Wohnung über uns bescherte uns eine tropfende Decke und eimerweise Wasser. Der Hausmeister kam, die Mieter von oben, Handwerker, deren Eigentümerfamilie und noch ein paar andere. Ganz viel Palaver, 1000 Entschuldigungen, aber wegen des Feiertags keine sofortige Reparatur. Man war sich uneins, wo die Leckagen sich befinden. Eingefärbtes Wasser zeigte keinen Erfolg. Nun haben wir ein Planschbecken im Wohnzimmer, um das aus den in die Decke gebohrten Löcher austretende Wasser aufzufangen. Heute soll zumindest ein neues Rohr eingezogen werden. Die Mieter bekommen derweil Unterschlupf bei ihren Vermietern, sie scheinen ein gutes Verhältnis zu haben. Ist schön mitzubekommen, dass es hier friedlich untereinander zugeht.
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gabneu
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Reiseerfahrung: Drei Monate Medellín 2024/25 und 2025/26
Wir fangen mittlerweile mit allen verfügbaren Eimern und Töpfen das an immer neuen Stellen tropfende Wasser von der Decke auf, nachdem die Mieter über uns wieder in ihrer Wohnung sind. Man bemüht sich sehr, die Leckagen zu finden, manchmal bleibt es trocken, manchmal nicht.
An jedem 1. Samstag im Monat findet im Parque Bolívar der Mercado Sanalejo statt, es wird Kunsthandwerk, meistens Schmuck, auch Lederwaren und Flohmarkttrödel an vielen Ständen angeboten, ganz nett, aber uns sticht nichts ins Auge. In der kleinen Fußgängerzone querab kann man preiswert mit schöner Aussicht oben in der Restaurantterrasse essen.
Gegenúber unserem letztjährigen Aufenthalt stellen wir einen Preisanstieg von rd. 10 % fest, egal ob in den Restaurants oder Läden. Dazu noch dieser Kursverfall von Euro/Dollar, aber wir wollen nicht klagen.
Viel schlimmer ist es, als an allen Orten mit Ausschank von Cerveza de barril fast gleichzeitig die Fässer leer wurden und Nachschub nicht kurzfristig zu erwarten sei.
Es wurden auch viele Kassen in den Metrostationen geschlossen; seine Tarjeta soll man jetzt an Automaten oder per Internet aufladen. In der Station Aguacatalas ist noch ein Mitarbeiter im Rollstuhl anwesend, um den Leuten bei der Bedienung der Automaten behilflich zu sein. Mich warnte er sogar, dass es keine Rückerstattung gibt, da ich meine Tarjeta gleich mit 100.000 aufladen möchte. Wir sind aber viel unterwegs und ich mag gerne eine volle Karte haben. Am Bahnsteig hängen sogar vereinzelt Plakate, die auf diesen Missstand des Personalabbaus hinweisen.
Die Heiligen 3 Könige kommen hier ja erst am 12.01., damit der Feiertag am Montag ein langes Wochenende beschert. So sind am Río Medellín auch noch die schönen Beleuchtungsinstallationen zu sehen. Das Polizeiaufgebot ist enorm, doch die scheinen recht gelangweilt ihren Dienst zu versehen.
An jedem 1. Samstag im Monat findet im Parque Bolívar der Mercado Sanalejo statt, es wird Kunsthandwerk, meistens Schmuck, auch Lederwaren und Flohmarkttrödel an vielen Ständen angeboten, ganz nett, aber uns sticht nichts ins Auge. In der kleinen Fußgängerzone querab kann man preiswert mit schöner Aussicht oben in der Restaurantterrasse essen.
Gegenúber unserem letztjährigen Aufenthalt stellen wir einen Preisanstieg von rd. 10 % fest, egal ob in den Restaurants oder Läden. Dazu noch dieser Kursverfall von Euro/Dollar, aber wir wollen nicht klagen.
Viel schlimmer ist es, als an allen Orten mit Ausschank von Cerveza de barril fast gleichzeitig die Fässer leer wurden und Nachschub nicht kurzfristig zu erwarten sei.
Es wurden auch viele Kassen in den Metrostationen geschlossen; seine Tarjeta soll man jetzt an Automaten oder per Internet aufladen. In der Station Aguacatalas ist noch ein Mitarbeiter im Rollstuhl anwesend, um den Leuten bei der Bedienung der Automaten behilflich zu sein. Mich warnte er sogar, dass es keine Rückerstattung gibt, da ich meine Tarjeta gleich mit 100.000 aufladen möchte. Wir sind aber viel unterwegs und ich mag gerne eine volle Karte haben. Am Bahnsteig hängen sogar vereinzelt Plakate, die auf diesen Missstand des Personalabbaus hinweisen.
Die Heiligen 3 Könige kommen hier ja erst am 12.01., damit der Feiertag am Montag ein langes Wochenende beschert. So sind am Río Medellín auch noch die schönen Beleuchtungsinstallationen zu sehen. Das Polizeiaufgebot ist enorm, doch die scheinen recht gelangweilt ihren Dienst zu versehen.
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KinniCrimson
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- Registriert: 20. April 2022, 10:12
Reiseerfahrung: Drei Monate Medellín 2024/25 und 2025/26
Hallo und wieder ein sehr schöner Bericht! Vor allem der Aspekt hinsichtlich der 10%-Preissteigerung jagt mir doch Schauer über den Rücken. Gutes Gelingen auch mit der unfreiwilligen Situation der Wasserspende
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gabneu
ThemenstarterVerified - Kolumbienfan

- Beiträge: 66
- Registriert: 30. Juni 2024, 14:01
Von Medellín aus ging es zwei Wochen lang nach Pereira und Umgebung
Wir unterbrechen unseren Winteraufenthalt in Medellín und fahren mit dem Bus ab Terminal del Sur nach Pereira. Die Tickets habe ich schon Wochen vorher in der App von RedBus gekauft, denn wir sind zu dritt und wollen unbedingt im 2stöckigen Bus oben in der ersten Reihe sitzen. Nach einer 5stündigen bequemen Fahrt ohne Zwischenhalt (nur ein kurzer Stopp, um in einer Raststätte die bestellten Essen und Getränke an Bord zu nehmen). Die Reise lohnt sich allemal, beeindruckende grüne Landschaften, bis in eine Höhe von 2.200 m, runter auf 600 und wieder hoch mit vielen Kurven und immer wieder überholt der Bus die vielen LKWs, Rennradfahrer, lahme PKW und lebensmüde Motos mit Umsicht und sehr sicherer Fahrweise.
Am Terminal in Pereira warten schon die Taxis, ein selbsternannter Taxieinstiegshelfer zeigt uns eines mit großem Kofferraum fürs umfangreiche Gepäck, er hat ein Trinkgeld verdient.
Pereira wird auch als kleines Medellín bezeichnet, es ist gemütlicher, der Verkehr gefühlt weniger aggressiv und die Preise günstiger. Sogar die Wechselstuben bieten für uns bessere Kurse. Aber um die Stadt zu Fuß zu erkunden, braucht man etwas Kondition, denn es geht ständig bergauf und bergab. Wir sind nicht so die Kirchenbesichtiger, doch die Kathedrale Nuestra Señora de la Pobreza - unscheinbar von außen - ist innen ein architektonisches Highlight mit ihrem filigranen hölzernen Dachstuhl.
Auf den diversen Plätzen lässt sich gemütlich das Treiben beobachten oder man geht hoch ins moderne Einkaufscentro Victoria, wo man von der Terrasse aus mit einem Getränk von einer der vielen Bars auf den Platz und die Fußgängerbrücke hinunterschauen kann.
Die Kabelbahn hat vier Stationen (eine Fahrt kostet 3.600 COP), bedient auch das BusTerminal, wenn man mag, fährt man ganz hoch, bleibt sitzen und fährt wieder runter. So hat man einen tollen Blick auf diverse Bauweisen. Die Stadt bietet unzählige Restaurants und Bäckereien, man bekommt auch erstklassige Steaks zu annehmbaren Preisen mit gutem Rotwein.
Wir gehen auch gerne durch die Straßen mit den Handwerkern, Möbelläden, Geschäften aller Art, vorbei an den Hauswänden mit Graffitys, Schmuck- und Uhrenpassagen. Wir waren schon mehrmals in Pereira, langweilig wird es hier nicht. Ein Novum ist die modernisierte Toilettenanlage im Terminal, ein Besuch kostet zwar 2.000 COP, dafür bekommt man das Toil.paper in umweltfreundlicher Papierumhüllung und eine ausgedruckte Quittung, wozu die Mitarbeiterin für jeden Einlass das Drehkreuz extra mit einer Karte freigeben muss. Ɓürokratie auf dem Örtchen...
Dosquebradas:
Die Nachbarstadt ist nur durch eine Brücke von Pereira getrennt. Eher eine Wohnstadt als zum Bummeln geeignet und mit guter Anbindung an den Megabus.
Am Stadtrand besuchen wir eine Kaffeefarm, die Führung haben wir im Internet gebucht, immerhin 90.000 (español) bzw. 100.000 (english), doch es ist wirklich sehr informativ. Wir erfahren viel über die Unterschiede zwischen Massenproduktion mit maschineller Ernte und schonendem weitläufigem Anbau mit Handpflückung. Ein Fermentierungsprozess sorgt für Spitzenqualitäten für den Export hauptsächlich nach China, Japan und Korea. Die Kaffeeverkostung gleicht der Zeremonie wie bei einer Weinprobe (Wein hat ca. 400 Geschmacksrichtungen, Kaffee sogar 800), über Geschmack und Zubereitung kann man streiten: Ich werde meinen italienischen Espressobohnen treu bleiben.


Cartago:
Ab Pereira gibt es mehrere Verbindungen, wir nehmen die direkte Fahrt mit "Colectivos del Café " für 8.000 pro Person ohne Zwischenhalte, und bestaunen unterwegs die imposant verzweigten und ausladenden Bäume auf den Grünstreifen in der Mitte der Fahrbahnen. Wir treffen uns mit @gordito54 und seiner lieben Frau, laufen durch den Park, wo sich ein kleiner Affe auf einem Baum zeigt und von jemandem Essen auf einem Löffel bekommt. Sogleich ist eine fotografierende Menschenansammlung um ihn herum, aber der Kleine ist wohl ziemlich satt und bald wieder verschwunden. Leider bekommen wir keinen der hier lebenden Leguane zu Gesicht, dafür gibt es aber zwei Leguanmonumente zu sehen, die an der Stelle von gefällten, weil morschen Bäumen errichtet wurden. Gorditos Frau liebt Spaziergänge und zeigt uns noch weitere schöne Örtlichkeiten in dieser Stadt.
Filandia:
Für 12.400 COP pro Person bringt uns ein Calarca Bus in 50 min. in das bezaubernde Dorf, welches neben Salento den Disney-Film "Encanto" inspirierte. Wir folgen der Empfehlung, gleich die Rückfahrttickets zu lösen (das ist ggü. vom Casa Zafiro). Auf dem Hauptplatz steht ein Willÿ Jeep, wo man sich gegen Entgelt mit Paisa Tracht fotografieren lassen kann, Kinder sitzen in Mini Willys und werden mit menschlicher Kraft über den Platz geschoben, Bilderverrkaufsstände und noch weiterer touristischer Rummel. Super lecker sind die Maisspezialitäten, die ein großer Stand preiswert anbietet, und vom Schälen der Maiskolben über das Mahlen der Maiskörner und Ausbacken kann man den ganzen Verarbeitungsprozess verfolgen. Etwas außerhalb gibt es einen Aussichtsturm zum Besteigen, wir gehen aber lieber die bunten Metalltreppen auf der neuen Aussichtsplattform im Ort hinauf mit Bildern von Don Quijote, oben eine Fotoshootingstation
Hand und Tasse, naja, Eintrittskosten10.000 pro Person, der Blick von oben auf die vielfältigen Dächer ist nicht ganz so berauschend.
Armenia:
Der Bus von Palmira bringt uns für 12.000 pro Person in 1 Std. nach Armenia. Eine Fußgängerzone, außerhalb schöne Reihenhaussiedlungen, aber innerhalb keine schönen Bauten, viele Bettler, daher halten wir uns nicht lange auf und fahren mit einem Uber nach Calarcá in den Botanischen Garten (Taxi wollte den Weg nicht anbieten). Eintritt 75.000, für Ältere ab 60 nur 60.000. Leider war kein Sonnenschein nach dem Regen, so dass sich im Schmetterlingshaus keiner zeigte und auch an der Beobachtungsstation nur 2 Vögel und 2 Rattentiere zu sehen waren. Das Tunnelmuseum, die Riesenfarne und der Mammutbaum, der Aussichtsturm und die Hängebrücke sind aber schon beeindruckende Stationen.
Zurück brachte uns ein Taxi bis zur Abfahrtsstelle der Busse nach Armenia, der Fahrer meinte, dies sei ökonomischer für uns. Beeindruckende Freundlichkeit!!!
Marsella:
Ticketschalter und Busplattform in Pereira nach Marsella im 1. OG, Ticket pro Person 11.500, Fahrtdauer 1,5 Stunden für 22 km Entfernung. Es geht rauf und runter, Kurve um Kurve, eine atemberaubende Landschaft mit Blick in die Tiefe, alles üppig grün, vorbei an Feldern mit Bananen, deren Stauden teils schon in grünen und blauen Plastiksäcken stecken, ganz dicht gepflanzte Kaffeebüsche, Maisplantagen und immer wieder Riesenfarne. Unterwegs nahm der Bus immer wieder Leute auf mit viel Gepäck, Landarbeiter in Gummistiefeln, mit Machete, Tuch auf der Schulter, Tasche und Hut, aber alle eher älter. In kurzer Entfernung zum Terminal liegt der Friedhof, hier herrscht eine Stille und so viele Urnenkammern, manche mit kleinen Weihnachtspäckchen bestückt.
In der Ortsmitte gibt es eine Markthalle, innen Metzgerstände, außen Obst und Gemüse und ganz viele Willys, vollbepackt mit Waren und Menschen. In der Dorfmitte ist am Samstag richtig viel los, bunte Häuser rings um den Platz mit der Kirche, Betrieb In den Bars, Toritos als Taxis, helmfrei auf den Motos Eltern mit manchmal sogar 2 Kindern zwischen sich.
Lohnend außerdem ein Besuch im kleinen botanischen Garten Humboldt.
Insgesamt für uns das schönste Ziel in dieser Gegend.
Santa Rosa de Cabal:
Nur 35 min. dauert die Busfahrt für 3.800 COP p.P.
Wir schlendern zum Monument mit den größten Macheten der Welt, leider ist auf diesem Platz nicht viel los und die Plätze an den Weinfässern nicht belegt. Eine Verkaufsstelle für die Terminales de Santa Rosa hat geöffnet, wir laufen aber weiter zum Parque Araucarias mit den großen Vogelstatuen und der sehenswerten Kirche. Das Dorf wirkt sehr geschäftig, es gibt einige alte Häuser mit Holzbalkonen, bunte Graffitys, eine Markthalle, die von außen einen leicht verfallenen Eindruck macht mit einet Reihe Willys davor, aber innen befindet sich etliche Lädchen, Reparaturbetriebe und viele kleine appetitlich aussehende Restaurants.
Wir laufen raus bis zum Parque de los Fundadores, dort bietet sich eine schöne Aussicht auf die hügelige Landschaft. Ein Kaffeewagen (ein Inklusionsprojekt) lädt mit Tischen und Stühlen unter Sonnenschirmen zu einer Pause ein. Leider fühlen sich hier auch Stechmücken wohl...
In einem kleinen urigen Lokal können wir uns dann endlich vom guten Geschmack der berühmten Chorizo Santa Rosa überzeugen, der Wirt ist gut drauf und bringt uns Cerveza aus der Nachbarschaft, weil er selber keines hat.
La Virginia:
In 45 min. ist man mit dem Bus für gerade mal 3.500 schon dort. Wir wählen einen Sonntag, da man dann sicherlich auch eine Bootsfahrt auf dem Río Cauca machen kann. Die hätten wir aber schon vorher reservieren müssen, sind aber überhaupt nicht traurig, denn der gerade und verschmutzte Fluss ist nicht besonders einladend. Wir überqueren ihn über die Brücke, wie auch ganz viele Radfahrer und Motos. Auf der anderen Seite befindet sich eine ärmliche total vermüllte Gegend. Da muss man nicht groß rumlaufen und gehen wieder zurück. Im Park ist eine ausgelassene Stimmung mit Live-Musik und tanzenden Paaren. In einer Panadería mit Aussicht auf 5 sich kreuzenden Straßen bewundern wir den stetigen Verkehrsfluss. Erstaunlich, wie das klappt, ohne dass jemand anhält. Wir sehen hier ganz viele Fahrräder mit einem 2. Sattel auf der Stange für Kinder. Für die Rückfahrt finden wir die Abfahrtsstelle
Von Flota Occidental, beim Tickketkauf wollen die unsere Passnummern haben. Wir sind hier die einzigen einsteigenden Fahrgäste und werden namentlich aufgerufen. Unterwegs steigen dann gefühlte 100 weitere ein, die den Fahrer unterschiedlich bezahlen. Muss man nicht verstehen, aber fühlen, dass schon wieder die Stechmücken ihr Unwesen trieben.
Salento:
Schon am Bus-Terminal in Pereira eine Schlange vor dem Fahrkartenschalter. Bei der Ankunft in Salento wurde gleich ausgerufen, dass man die Rückfahrt reservieren soll. Dann machen wir uns auf die Suche nach den Willys für den Transport zum Valle de Cocora. Man kann gleich Hin- und Rückfahrt lösen (12.000), 10 Leute passen innen rein, 3 können außen drauf stehen und nach 20 Minuten ist man am Eingang. Es ist noch Ferienzeit vor dem 12.01. und das heißt Massenandrang an der Kasse.Es ging aber zeitlich nicht anders mit unserem Sohn, der nur für ein paar Tage mit uns zusammen unterwegs sein kann. Wir laufen nur eine kleine Runde, es verteilt sich, denn die meisten Leute stehen Schlange vor den Fotospots. Doch der Anblick der Wachspalmen entschädigt für alles -atemberaubend und die
Realität beeindruckender als auf allen Bildern. Zum Glück sind wir sehr zeitig auf dem Willys Parkplatz, denn für die Rückfahrt nach Salento gibt es bereits wieder großen Andrang.
Edit: Ich konnte leider keine weiteren Bilder hinzufügen. Es kam eine Fehlermeldung.
Am Terminal in Pereira warten schon die Taxis, ein selbsternannter Taxieinstiegshelfer zeigt uns eines mit großem Kofferraum fürs umfangreiche Gepäck, er hat ein Trinkgeld verdient.
Pereira wird auch als kleines Medellín bezeichnet, es ist gemütlicher, der Verkehr gefühlt weniger aggressiv und die Preise günstiger. Sogar die Wechselstuben bieten für uns bessere Kurse. Aber um die Stadt zu Fuß zu erkunden, braucht man etwas Kondition, denn es geht ständig bergauf und bergab. Wir sind nicht so die Kirchenbesichtiger, doch die Kathedrale Nuestra Señora de la Pobreza - unscheinbar von außen - ist innen ein architektonisches Highlight mit ihrem filigranen hölzernen Dachstuhl.
Auf den diversen Plätzen lässt sich gemütlich das Treiben beobachten oder man geht hoch ins moderne Einkaufscentro Victoria, wo man von der Terrasse aus mit einem Getränk von einer der vielen Bars auf den Platz und die Fußgängerbrücke hinunterschauen kann.
Die Kabelbahn hat vier Stationen (eine Fahrt kostet 3.600 COP), bedient auch das BusTerminal, wenn man mag, fährt man ganz hoch, bleibt sitzen und fährt wieder runter. So hat man einen tollen Blick auf diverse Bauweisen. Die Stadt bietet unzählige Restaurants und Bäckereien, man bekommt auch erstklassige Steaks zu annehmbaren Preisen mit gutem Rotwein.
Wir gehen auch gerne durch die Straßen mit den Handwerkern, Möbelläden, Geschäften aller Art, vorbei an den Hauswänden mit Graffitys, Schmuck- und Uhrenpassagen. Wir waren schon mehrmals in Pereira, langweilig wird es hier nicht. Ein Novum ist die modernisierte Toilettenanlage im Terminal, ein Besuch kostet zwar 2.000 COP, dafür bekommt man das Toil.paper in umweltfreundlicher Papierumhüllung und eine ausgedruckte Quittung, wozu die Mitarbeiterin für jeden Einlass das Drehkreuz extra mit einer Karte freigeben muss. Ɓürokratie auf dem Örtchen...

Dosquebradas:
Die Nachbarstadt ist nur durch eine Brücke von Pereira getrennt. Eher eine Wohnstadt als zum Bummeln geeignet und mit guter Anbindung an den Megabus.
Am Stadtrand besuchen wir eine Kaffeefarm, die Führung haben wir im Internet gebucht, immerhin 90.000 (español) bzw. 100.000 (english), doch es ist wirklich sehr informativ. Wir erfahren viel über die Unterschiede zwischen Massenproduktion mit maschineller Ernte und schonendem weitläufigem Anbau mit Handpflückung. Ein Fermentierungsprozess sorgt für Spitzenqualitäten für den Export hauptsächlich nach China, Japan und Korea. Die Kaffeeverkostung gleicht der Zeremonie wie bei einer Weinprobe (Wein hat ca. 400 Geschmacksrichtungen, Kaffee sogar 800), über Geschmack und Zubereitung kann man streiten: Ich werde meinen italienischen Espressobohnen treu bleiben.



Cartago:
Ab Pereira gibt es mehrere Verbindungen, wir nehmen die direkte Fahrt mit "Colectivos del Café " für 8.000 pro Person ohne Zwischenhalte, und bestaunen unterwegs die imposant verzweigten und ausladenden Bäume auf den Grünstreifen in der Mitte der Fahrbahnen. Wir treffen uns mit @gordito54 und seiner lieben Frau, laufen durch den Park, wo sich ein kleiner Affe auf einem Baum zeigt und von jemandem Essen auf einem Löffel bekommt. Sogleich ist eine fotografierende Menschenansammlung um ihn herum, aber der Kleine ist wohl ziemlich satt und bald wieder verschwunden. Leider bekommen wir keinen der hier lebenden Leguane zu Gesicht, dafür gibt es aber zwei Leguanmonumente zu sehen, die an der Stelle von gefällten, weil morschen Bäumen errichtet wurden. Gorditos Frau liebt Spaziergänge und zeigt uns noch weitere schöne Örtlichkeiten in dieser Stadt.
Filandia:
Für 12.400 COP pro Person bringt uns ein Calarca Bus in 50 min. in das bezaubernde Dorf, welches neben Salento den Disney-Film "Encanto" inspirierte. Wir folgen der Empfehlung, gleich die Rückfahrttickets zu lösen (das ist ggü. vom Casa Zafiro). Auf dem Hauptplatz steht ein Willÿ Jeep, wo man sich gegen Entgelt mit Paisa Tracht fotografieren lassen kann, Kinder sitzen in Mini Willys und werden mit menschlicher Kraft über den Platz geschoben, Bilderverrkaufsstände und noch weiterer touristischer Rummel. Super lecker sind die Maisspezialitäten, die ein großer Stand preiswert anbietet, und vom Schälen der Maiskolben über das Mahlen der Maiskörner und Ausbacken kann man den ganzen Verarbeitungsprozess verfolgen. Etwas außerhalb gibt es einen Aussichtsturm zum Besteigen, wir gehen aber lieber die bunten Metalltreppen auf der neuen Aussichtsplattform im Ort hinauf mit Bildern von Don Quijote, oben eine Fotoshootingstation
Hand und Tasse, naja, Eintrittskosten10.000 pro Person, der Blick von oben auf die vielfältigen Dächer ist nicht ganz so berauschend.
Armenia:
Der Bus von Palmira bringt uns für 12.000 pro Person in 1 Std. nach Armenia. Eine Fußgängerzone, außerhalb schöne Reihenhaussiedlungen, aber innerhalb keine schönen Bauten, viele Bettler, daher halten wir uns nicht lange auf und fahren mit einem Uber nach Calarcá in den Botanischen Garten (Taxi wollte den Weg nicht anbieten). Eintritt 75.000, für Ältere ab 60 nur 60.000. Leider war kein Sonnenschein nach dem Regen, so dass sich im Schmetterlingshaus keiner zeigte und auch an der Beobachtungsstation nur 2 Vögel und 2 Rattentiere zu sehen waren. Das Tunnelmuseum, die Riesenfarne und der Mammutbaum, der Aussichtsturm und die Hängebrücke sind aber schon beeindruckende Stationen.
Zurück brachte uns ein Taxi bis zur Abfahrtsstelle der Busse nach Armenia, der Fahrer meinte, dies sei ökonomischer für uns. Beeindruckende Freundlichkeit!!!
Marsella:
Ticketschalter und Busplattform in Pereira nach Marsella im 1. OG, Ticket pro Person 11.500, Fahrtdauer 1,5 Stunden für 22 km Entfernung. Es geht rauf und runter, Kurve um Kurve, eine atemberaubende Landschaft mit Blick in die Tiefe, alles üppig grün, vorbei an Feldern mit Bananen, deren Stauden teils schon in grünen und blauen Plastiksäcken stecken, ganz dicht gepflanzte Kaffeebüsche, Maisplantagen und immer wieder Riesenfarne. Unterwegs nahm der Bus immer wieder Leute auf mit viel Gepäck, Landarbeiter in Gummistiefeln, mit Machete, Tuch auf der Schulter, Tasche und Hut, aber alle eher älter. In kurzer Entfernung zum Terminal liegt der Friedhof, hier herrscht eine Stille und so viele Urnenkammern, manche mit kleinen Weihnachtspäckchen bestückt.
In der Ortsmitte gibt es eine Markthalle, innen Metzgerstände, außen Obst und Gemüse und ganz viele Willys, vollbepackt mit Waren und Menschen. In der Dorfmitte ist am Samstag richtig viel los, bunte Häuser rings um den Platz mit der Kirche, Betrieb In den Bars, Toritos als Taxis, helmfrei auf den Motos Eltern mit manchmal sogar 2 Kindern zwischen sich.
Lohnend außerdem ein Besuch im kleinen botanischen Garten Humboldt.
Insgesamt für uns das schönste Ziel in dieser Gegend.
Santa Rosa de Cabal:
Nur 35 min. dauert die Busfahrt für 3.800 COP p.P.
Wir schlendern zum Monument mit den größten Macheten der Welt, leider ist auf diesem Platz nicht viel los und die Plätze an den Weinfässern nicht belegt. Eine Verkaufsstelle für die Terminales de Santa Rosa hat geöffnet, wir laufen aber weiter zum Parque Araucarias mit den großen Vogelstatuen und der sehenswerten Kirche. Das Dorf wirkt sehr geschäftig, es gibt einige alte Häuser mit Holzbalkonen, bunte Graffitys, eine Markthalle, die von außen einen leicht verfallenen Eindruck macht mit einet Reihe Willys davor, aber innen befindet sich etliche Lädchen, Reparaturbetriebe und viele kleine appetitlich aussehende Restaurants.
Wir laufen raus bis zum Parque de los Fundadores, dort bietet sich eine schöne Aussicht auf die hügelige Landschaft. Ein Kaffeewagen (ein Inklusionsprojekt) lädt mit Tischen und Stühlen unter Sonnenschirmen zu einer Pause ein. Leider fühlen sich hier auch Stechmücken wohl...
In einem kleinen urigen Lokal können wir uns dann endlich vom guten Geschmack der berühmten Chorizo Santa Rosa überzeugen, der Wirt ist gut drauf und bringt uns Cerveza aus der Nachbarschaft, weil er selber keines hat.
La Virginia:
In 45 min. ist man mit dem Bus für gerade mal 3.500 schon dort. Wir wählen einen Sonntag, da man dann sicherlich auch eine Bootsfahrt auf dem Río Cauca machen kann. Die hätten wir aber schon vorher reservieren müssen, sind aber überhaupt nicht traurig, denn der gerade und verschmutzte Fluss ist nicht besonders einladend. Wir überqueren ihn über die Brücke, wie auch ganz viele Radfahrer und Motos. Auf der anderen Seite befindet sich eine ärmliche total vermüllte Gegend. Da muss man nicht groß rumlaufen und gehen wieder zurück. Im Park ist eine ausgelassene Stimmung mit Live-Musik und tanzenden Paaren. In einer Panadería mit Aussicht auf 5 sich kreuzenden Straßen bewundern wir den stetigen Verkehrsfluss. Erstaunlich, wie das klappt, ohne dass jemand anhält. Wir sehen hier ganz viele Fahrräder mit einem 2. Sattel auf der Stange für Kinder. Für die Rückfahrt finden wir die Abfahrtsstelle
Von Flota Occidental, beim Tickketkauf wollen die unsere Passnummern haben. Wir sind hier die einzigen einsteigenden Fahrgäste und werden namentlich aufgerufen. Unterwegs steigen dann gefühlte 100 weitere ein, die den Fahrer unterschiedlich bezahlen. Muss man nicht verstehen, aber fühlen, dass schon wieder die Stechmücken ihr Unwesen trieben.
Salento:
Schon am Bus-Terminal in Pereira eine Schlange vor dem Fahrkartenschalter. Bei der Ankunft in Salento wurde gleich ausgerufen, dass man die Rückfahrt reservieren soll. Dann machen wir uns auf die Suche nach den Willys für den Transport zum Valle de Cocora. Man kann gleich Hin- und Rückfahrt lösen (12.000), 10 Leute passen innen rein, 3 können außen drauf stehen und nach 20 Minuten ist man am Eingang. Es ist noch Ferienzeit vor dem 12.01. und das heißt Massenandrang an der Kasse.Es ging aber zeitlich nicht anders mit unserem Sohn, der nur für ein paar Tage mit uns zusammen unterwegs sein kann. Wir laufen nur eine kleine Runde, es verteilt sich, denn die meisten Leute stehen Schlange vor den Fotospots. Doch der Anblick der Wachspalmen entschädigt für alles -atemberaubend und die
Realität beeindruckender als auf allen Bildern. Zum Glück sind wir sehr zeitig auf dem Willys Parkplatz, denn für die Rückfahrt nach Salento gibt es bereits wieder großen Andrang.
Edit: Ich konnte leider keine weiteren Bilder hinzufügen. Es kam eine Fehlermeldung.
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Lenitabenita
- Kolumbien-Neuling

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- Registriert: 5. Oktober 2025, 20:36
Von Medellín aus ging es zwei Wochen lang nach Pereira und Umgebung
Oh, wow, danke für den ausführlichen Bericht. Ich habe viele Ideen für meinen Aufenthalt dort mitgenommen. Auch die Buchung der bustickets im vorwege für die Strecke nach medellin ist ein guter tip, das werde ich gleich nachher erledigen!
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Glboetrotter
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- Registriert: 15. November 2019, 06:05
Von Medellín aus ging es zwei Wochen lang nach Pereira und Umgebung
Danke für die schönen Berichte zu den einzelnen Orte.
Marsella ist ein Geheimtipp! Die Häuser sind genau so farbig bunt bemalt wie in Jardin oder Jerico. Nur, es gibt in Marsella praktisch keine Touristen. Das "Casa de la Cultura" ist ein schönes und informatives kleines Museum in Marsella.
Im Valle de Cocora kann man zu einem kleinen Fluss laufen und dort in den Wald gehen (gleicher Weg zurück), was ziemlich exotisch ist. Nur wenige Touristen machen das.
Marsella ist ein Geheimtipp! Die Häuser sind genau so farbig bunt bemalt wie in Jardin oder Jerico. Nur, es gibt in Marsella praktisch keine Touristen. Das "Casa de la Cultura" ist ein schönes und informatives kleines Museum in Marsella.
Im Valle de Cocora kann man zu einem kleinen Fluss laufen und dort in den Wald gehen (gleicher Weg zurück), was ziemlich exotisch ist. Nur wenige Touristen machen das.
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gordito54
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Reiseerfahrung: Drei Monate Medellín mit diversen Ausflügen 2024/25 und 2025/26
Herzliche Grüße von uns aus Cartago und bis zum nächsten Besuch!
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Macondo
- Kolumbien-Experte

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Reiseerfahrung: Drei Monate Medellín mit diversen Ausflügen 2024/25 und 2025/26
Herzliche Grüße aus Dosquebradas. Es war sehr schön euch wieder zu sehen.
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Holger78
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Reiseerfahrung: Drei Monate Medellín mit diversen Ausflügen 2024/25 und 2025/26
Danke für die schönen Berichte.
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gabneu
ThemenstarterVerified - Kolumbienfan

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Reiseerfahrung: Drei Monate Medellín mit diversen Ausflügen 2024/25 und 2025/26
Wegen mehr Verkehr auf den Straßen an den Wochentagen waren wir auf der Rückfahrt von Pereira nach Medellín gut 5 1/2 Stunden unterwegs. Wieder im Voraus gebucht mit den tollen Aussichtsplätzen, nur mussten wir diesmal am Terminal eine halbe Stunde vor Abfahrt die Handytickets in Papiertickets umtauschen und die Pässe (Passkopien) vorlegen. Das Handling ist eben manchmal unterschiedlich.
Während unserer Abwesenheit gaben wir dem Vermieter die Erlaubnis zur Sanierung der eingenässten Wohnung, nachdem im Stockwerk darüber komplett neue Leitungen installiert wurden. Unsere Befürchtungen bewahrheiteten sich: eine im feuchtem Zustand gestrichene Decke und viele weitere Farbkleckse auf dem Boden, verschmierte Fugen... was solls, wir sind in Kolumbien.
Wir haben wieder einen Zahnreinigungstermin vereinbart, erstklassige Arbeit und anstelle von 120 Euro in D kostet es gerade mal 120.000 peso. Sonntags freuen wir uns immer wieder über den Ciclovía und den Mercado Campesino in El Poblado. Nachdem die Einwohner aus dem Weihnachtsferien zurückgekehrt sind, sind hier Massen auf Fahrädern, joggend mit Kinderwägen und Hunden unterwegs. Neben unzähligen Essensständen sowohl für Menschen wie für deren Vierbeiner gibt es Sonnenbrillen, Hundetrikots, musikalische Darbietungen, Fahrradreparaturen, frische Säfte aller Art, Putzmittel usw. zieht sich das gemütliche Treiben über mehrere Kilometer hinweg bis zur Grenze zu Envigado. Keine Betonpoller und keine Security, ohne die in D mittlerweile leider gar keine Veranstaltung mehr abläuft. Hier dagegen fühlen wir uns sehr entspannt.
Da mein Mann kein Interesse auf eine Tour zum Parque Arvi hatte, entschloss ich mich zu einer Führung mit" Get your Guide". Knapp 20 Euro für 3 Stunden erschien mir angemessen und die Bewertungen alle sehr positiv. Daher fuhr ich mit der Kabelbahn hoch zum Treffpunkt. Normalerweise wird die Tour in Englischer Sprache angeboten, doch wir waren nur 2 Gäste und einigten uns auf Spanisch. Und ich war beeindruckt, der Guide erzählte von den ursprünglichen Zivilisationen, von der Geschichte bis zur heutigen Politik, führte durch den Bergregenwald mit all seinen Schätzen und begeisterte mit seinem Wissen über die komplexen Zusammenhänge in der Natur. Wir liefen 3 1/2 Stunden durch diese zauberhafte Welt, ein absolut beeindruckendes Erlebnis. Die Fahrt mit der Kabelbahn hoch zum Parque Arví ist im Metroticket nicht enthalten, sondern extra zu bezahlen (jeweils 26.700 peso als Tourist bzw. 11.900 mit der personalisierten Tarjeta Civica). Man kann oben im Park auch eine Führung bekommen oder auch nur so spazieren gehen (eher weniger empfehlenswert).
Während unserer Abwesenheit gaben wir dem Vermieter die Erlaubnis zur Sanierung der eingenässten Wohnung, nachdem im Stockwerk darüber komplett neue Leitungen installiert wurden. Unsere Befürchtungen bewahrheiteten sich: eine im feuchtem Zustand gestrichene Decke und viele weitere Farbkleckse auf dem Boden, verschmierte Fugen... was solls, wir sind in Kolumbien.
Wir haben wieder einen Zahnreinigungstermin vereinbart, erstklassige Arbeit und anstelle von 120 Euro in D kostet es gerade mal 120.000 peso. Sonntags freuen wir uns immer wieder über den Ciclovía und den Mercado Campesino in El Poblado. Nachdem die Einwohner aus dem Weihnachtsferien zurückgekehrt sind, sind hier Massen auf Fahrädern, joggend mit Kinderwägen und Hunden unterwegs. Neben unzähligen Essensständen sowohl für Menschen wie für deren Vierbeiner gibt es Sonnenbrillen, Hundetrikots, musikalische Darbietungen, Fahrradreparaturen, frische Säfte aller Art, Putzmittel usw. zieht sich das gemütliche Treiben über mehrere Kilometer hinweg bis zur Grenze zu Envigado. Keine Betonpoller und keine Security, ohne die in D mittlerweile leider gar keine Veranstaltung mehr abläuft. Hier dagegen fühlen wir uns sehr entspannt.
Da mein Mann kein Interesse auf eine Tour zum Parque Arvi hatte, entschloss ich mich zu einer Führung mit" Get your Guide". Knapp 20 Euro für 3 Stunden erschien mir angemessen und die Bewertungen alle sehr positiv. Daher fuhr ich mit der Kabelbahn hoch zum Treffpunkt. Normalerweise wird die Tour in Englischer Sprache angeboten, doch wir waren nur 2 Gäste und einigten uns auf Spanisch. Und ich war beeindruckt, der Guide erzählte von den ursprünglichen Zivilisationen, von der Geschichte bis zur heutigen Politik, führte durch den Bergregenwald mit all seinen Schätzen und begeisterte mit seinem Wissen über die komplexen Zusammenhänge in der Natur. Wir liefen 3 1/2 Stunden durch diese zauberhafte Welt, ein absolut beeindruckendes Erlebnis. Die Fahrt mit der Kabelbahn hoch zum Parque Arví ist im Metroticket nicht enthalten, sondern extra zu bezahlen (jeweils 26.700 peso als Tourist bzw. 11.900 mit der personalisierten Tarjeta Civica). Man kann oben im Park auch eine Führung bekommen oder auch nur so spazieren gehen (eher weniger empfehlenswert).


