Kolumbiens Mindestlohn steigt um 16% auf 1.160.000 Pesos.
Der Gewerkschaftsbund und die Tarifparteien haben eine Einigung über die Erhöhung des Mindestlohns für 2023 erzielt.
Dieser Mindestlohn, 1.160.000 Pesos wird ab dem kommenden Jahr bei der Berechnung von Krankenversicherung, Strafzahlungen, Visaanträgen etc. zugrunde gelegt.
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Für das Jahr 2023 kommt noch ein Beförderungszuschlag von 140'000 Pesos pro Monat dazu, weshalb das Gesamtpacket beim Mindestlohn bei 1'300'000 Pesos monatlich liegen wird.
Ja, den Beförderungszuschlag ist gegenüber dem Vorjahr um 20% gestiegen. Doch mit 1'300'000 ist es nicht getan.
Zum direkten Vergleich siehe man die Gesamtkosten für einen Angestellten mit geltenden Mindestlohn für 2022.
Diese belaufen sich bereits auf knapp über 1'600'000 COP wenn man alles berücksichtigt. (Prima de servicios, Cesantías mit Zinsen, Caja de compensación, Aportes a salud y a pensión, Riesgos laborales und die 15 Tage Ferien/Jahr).
Dabei habe ich den von Glboetrotter "auxilio de transporte" (117'172 für 2022) bereits berücksichtigt (wir entrichten diesen nicht, da für uns nicht zutreffend).
Da sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände nicht einigen konnten, wurde das Salario Minimo von Präsident Petro per Dekret erlassen.
Der Mindestlohn in Kolumbien für das kommende Jahr 2024 wurde auf 1.300.000 Pesos und die Beförderungszulage auf 162.000 Pesos angehoben.
Das Grundgehalt wurde um 12 % und die Beförderungszulage um 15 % erhöht.
Bekanntlich berücksichtigen die an der Entscheidung beteiligten Parteien bei der Festlegung der Mindestlohnerhöhung fünf Faktoren: den Verbraucherpreisindex, das von der Banco de la República festgelegte Inflationsziel, das Wachstum des BIP, den Beitrag der Löhne zum Volkseinkommen und die Produktivität der Wirtschaft. Dies geschieht in Übereinstimmung mit dem Gesetz 278 von 1996.
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Die Festlegung des Mindestlohns für das Jahr 2025 steht im Mittelpunkt der aktuellen Diskussionen. Regierung, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften bemühen sich um einen Konsens über die Höhe der Erhöhung. Ein entscheidender Aspekt in diesem Prozess ist die Einhaltung der gesetzten Fristen. Bis zum 30. Dezember 2024 müssen alle Verhandlungen abgeschlossen und eine endgültige Einigung erzielt sein, damit der neue Mindestlohn pünktlich zu Beginn des Jahres 2025 in Kraft treten kann.
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Am 24. Dezember hat der kolumbianische Präsident Gustavo Petro auf einer Pressekonferenz in Zipaquirá bekannt gegeben, dass der Mindestlohn für das Jahr 2025 um 9,54% auf 1.423.500 COP angehoben wird. Diese Erhöhung wurde per Dekret erlassen, nachdem keine Einigung zwischen den Arbeitgeberverbänden und den Gewerkschaften erzielt werden konnte.
Der Präsident betonte, dass die Erhöhung des Mindestlohns eine reale Erhöhung von 6,54% darstellt, wenn man die Inflation von 5% für das laufende Jahr berücksichtigt Petro erklärte, dass dieser Schritt dazu beitragen wird, das Einkommen der Arbeiter zu verbessern und ihre Kaufkraft zu stärken Zusätzlich zum Mindestlohn wird ein Transportzuschuss von 200.000 COP gezahlt, was den Gesamtbetrag auf 1.623.500 COP pro Monat erhöht. Petro betonte, dass dieser Zuschuss nicht auf Prämien oder Abzüge angerechnet werde.
Petro wies die Kritik von Unternehmerverbänden zurück, die argumentierten, dass die Erhöhung des Mindestlohns negative Auswirkungen auf die Wirtschaft haben könnte.Er erklärte, dass ein höherer Mindestlohn das Wirtschaftswachstum fördere und nicht behindere.
Quelle: Pressemitteilung der Päsidencia de Colombia | El salario mínimo para 2025 aumentó en 9,5% y quedará en $1’423.500 | 24.12.2024
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Der Salario Mínimo steigt um 12% auf 1.594.320 Pesos. Hinzu kommen noch Transportbeihilfe in Höhe von 224.000 Pesos.
Das macht in Summe 1.818.320 Pesos.
Meines Wissens nach wurde der Mindestlohn für 2026 zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht festgelegt. Was bislang kursiert sind Prognosen und Schätzungen. Oder liege ich falsch?
Darüber hinaus hat Petro in seiner jüngsten Rede den „salario mínimo vital” (existenzsichernder Mindestlohn) erwähnt. Ein Konzept, das in diesem Zusammenhang bisher kaum oder gar nicht zu hören war.
Dieser Lohn orientiert sich an einem umfassenderen Konzept und Bedürfnissen, nämlich einem existenzsichernden Mindestlohn für ein „würdiges Leben”, der sich nicht mehr auf den Lohn des einzelnen Arbeitnehmers bezieht, sondern auf Referenzparameter der Familie.
Es würde mich nicht überraschen, wenn es bei der offiziellen Festlegung des Mindestlohns für 2026 einige Überraschungen gäbe.
Da hast du absolut recht, @Don Maximo. Zum jetzigen Zeitpunkt (Stand 24. Dezember 2025) ist noch nichts in Stein gemeißelt. Die genannten Zahlen plus Transportbeihilfe sind lediglich Prognosen, die auf einer Erhöhung von 12 % basieren – ein offizielles Dekret der Regierung Petro liegt jedoch noch nicht vor.
Da die Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften ohne Einigung zu Ende gegangen sind, muss der Präsident den Wert nun per Dekret festlegen. Deine Beobachtung zum "Salario Mínimo Vital" ist dabei der entscheidende Punkt. Petro hat in seiner jüngsten Rede klargestellt, dass er den Lohn nicht mehr nur rein mathematisch an der Inflation ausrichten will, sondern am Bedarf einer ganzen Familie für ein "würdiges Leben". Damit hebt er die Diskussion auf eine neue Ebene, die weit über die klassischen 12 % hinausgehen könnte. Es bleibt also spannend, ob die offizielle Bekanntgabe bis zum Jahresende tatsächlich noch eine "Überraschung" bereithält, die über die aktuellen Schätzungen hinausgeht.
Nachtrag: Soeben bestätigte Arbeitsminister Antonio Sanguino, dass die Festlegung der Mindestlohn-Erhöhung für 2026 zwischen dem 29. und 30. Dezember per Dekret erlassen wird.
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In Kolumbien wurde eine Tutela-Klage eingereicht, um den jüngsten starken Anstieg des gesetzlichen Mindestlohns zu stoppen, der ihn auf 2 Millionen Pesos erhöhte. Die Maßnahme soll die Rechtmäßigkeit der Entscheidung prüfen und mögliche Auswirkungen auf Unternehmen und Arbeitnehmer abwägen.
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Präsident Gustavo Petro feierte das jüngste Gerichtsurteil, das den für 2026 festgelegten Mindestlohn bestätigt. „Wir haben die Seriosität unserer Wirtschaftspolitik bewiesen“, erklärte er und betonte damit die Stabilität seiner Reformen.
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In Kolumbien befindet sich der gesetzliche Mindestlohn derzeit wieder unter gerichtlicher Überprüfung. Eine eingereichte Klage stellt die Entscheidung der Exekutive infrage und könnte klare Grenzen für deren wirtschaftspolitische Befugnisse ziehen.
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