Wir haben auch ziemlich das Programm von einigen der hier schon empfohlenen Sachen gemacht, Hacienda Venezia, die große Kirche hoch, in Chipre rumhängen und Monumento a Los Colonizadores da schauen. Wir waren über Velitas 5 Tage dort. Hier mal ein paar Eindrücke:
Wir sind von Bogota mit dem Bus morgens los vom Terminal Salitre in Bogota los. Schwiegervater meinte wir können zu siebt in seinem Auto reisen, da haben wir gelernt uns jetzt zum Bus rauszureden, dass auch wirklich nur so viele Personen wie Sitzplätze belegt sind - zumindestens für so eine lange Fahrt... Denn im Bus Fahrtzeit 10 Stunden - 80.000 Pesos pro Person war das Ticket glaub ich, dass wir vorher spontan am Terminal gekauft haben. Eigentlich wollten wir nen Buch lesen, aber Pustekuchen, spätestens nachdem wir die erste Stunde die Serpentinen runter sind war uns eher schwummerich und wir haben mit Augen zu die meiste Zeit eher gedöst. Nachdem zwischendrin Leute in den Bus kamen ihre Schlangenchreme mit Rum und Süßigkeiten zu verkaufen gab es den ersten Stopp nach 5 Stunden zum essen, solider Teller, schnell aufgetischt, gute Wahl vom Fahrer.
Dann kamen wir gegen 8, im dunkeln mit Regnen am Terminal an und sind mit der Kabelbahn ins Zentrum.
Für uns eine spektakuläre Ankunft. Die Unterkunft nahe am Zentrum haben wir diesmal über airbnb gebucht.


Nachdem wir angekommen waren haben wir erstmal einen Tag ausgeruht und sind die Stadt auf und ab gelaufen.
Hier heißt es dann überall "Bien pueda" anstatt "A la orden", war für mich was Neues
Ich fand die Tequeños und Muñelos waren in der Straße die von der Kirche oben auf der Einkaufsstraße lang verläuft sehr frisch und lecker.
Meine Frau war ne halbe Stunde wo rein Klamotten kaufen und die ganze Zeit schreit eine Verkäuferin alle Vorteile der gelatina negra de pata de res neben mir - zum probieren hat sie mir gegen ein Stück Melone eins getauscht. Gelatina blanca bin ich ein Fan von, aber die negra hat mich nicht so überzeugt - vielleicht weil es gesund und nicht süß sein soll



Am zweiten Tag sind wir dann um 5 aufgestanden und vom Zentrum zur Hacienda Venezia zu wandern.
Es sind 11km, und um 9 fing die Tour an die wir dort mitmachen wollten. Der Weg dorthin ist sehr schön!
Hinaus aus der Stadt wurde es nach ca 3 Kilometern sehr grün, und langsam konnten wir die ersten Kaffepflanzen sehen.
Genauso wie die ersten Arbeiter, die die Säcke voll Kaffee alle auf der Schulter zurück nach Hause trugen.
Manche Autos wo sich ein paar Leute hintern auf der Achse mit zur Arbeit nehmen lassen sind an uns auch vorbei.
Wir kamen dann eine halbe Stunde eher an und haben erstmal einen Kaffee getrunken.







Die Tour dort war sehr informativ.
Unser Guide ist auf einer Kaffeefinca in Venezuela geboren, und vor einigen Jahren nach Kolumbien gegangen.
Zwei Jahre lang ist er mit der Regenzeit der Kaffeeernte von Küste zu Küste nachgereist und hat einiges aus seiner Zeit dabei erzählt.
Jetzt arbeitet er schon länger in der Hacienda und ist dort säßig geworden.



Abends sind wir dann zum Chipre hoch und haben im dunklen noch das Monumento a Los Colonizadores gesehen.
Dort gibt es auch alles was der Magen nachts sich wünschen kann. Für Aussicht, Monument und Essen lohnt sich!

Die Tour auf die Kirche rauf war es auch für den Ausblick alleine wert.
An dem Tag hat sich unsere Gruppe getrennt, wir sind in Manizales geblieben.
Schwager+Frau und Kind und Schwiegervater wollten zum Nevado del Ruiz.
Aufgrund des Feiertags waren sie aber auf halben Weg zurückgepfiffen, weil es dorthin ein pico y placa gab,
um die Natur vor zu viel Touristen zu schützen - wow außerhalb der Städte, wir waren überrascht.




Einen Tag sind wir dann zu den termales nach Santa Rosa gegangen.
Den Eintritt hatten wir Online schon vorher gebucht.
Da haben wir uns dann doch überreden lassen zu siebt ins Auto zu steigen.
In Santa Rosa im Zentrum schon standen wir dann in einer Autoschlange mehr als eine Stunde.
Wir konnten dafür aussteigen und ein paar Chorizo Santarosano's schon essen.

So, hoff die Bilder und Schilderung helfen späteren Reiseplanern







