Das Mittagessen “corrientazo” in Kolumbien ist wieder teurer geworden

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Das Mittagessen “corrientazo” in Kolumbien ist wieder teurer geworden

Beitrag von News Robot »

Steigende Dieselpreise, Mautgebühren und andere Faktoren haben dazu geführt, dass einige Produkte des Warenkorbs mehr kosten als im Jahr 2024.

Pressebericht in Spanisch: Almorzar en Colombia ahora vale más, esto subió el “corrientazo” para 2025
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Mittagessen in Kolumbien wird teurer: "Corrientazo" stieg um 10,7 % in einem Jahr

Beitrag von News Robot »

In Kolumbien ist das traditionelle günstige Mittagsangebot, der sogenannte „corrientazo“, im vergangenen Jahr um 10,7 % teurer geworden. Damit verliert das einst erschwingliche Essen zunehmend seinen Ruf als preiswerte Option für viele Menschen.
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coentros
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Das Mittagessen “corrientazo” in Kolumbien ist wieder teurer geworden

Beitrag von coentros »

Nun, woran liegt es ?

So leid es mir tut sehe ich hier einen Zusammenhang mit der überproportionalen Anhebung des salario minimo über die letzten Jahre. Nicht nur die letzte, aktuelle Anhebung. In einem komplexen Geschehen sind es niemals nur einzelne monokausale Faktoren. Aber hier eben doch ein sehr entscheidender Faktor der die Inflation antreibt. Seit 2021 hat sich das salario minimo praktisch verdoppelt. Ergebnis eines 5y CAGR von ca 15%. Im selben Zeitraum hat sich auch die Inflation deutlich über dem angestrebten Zielwert von 3% entwickelt. 10%, 12%, 6%, 5%, 6%, da kommt in der Summe einiges zusammen. Man mag diese Zahlen als "kalt" empfinden. Sie sind aber eine Realität die das reale Leben eines jeden betreffen.

Ergo: Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Die alte Weisheit. Was unangemessene, staatlich verordnete überproportionale Lohnsteigerungen volkswirtschaftlich für einen Schaden anrichten werden Sozialisten niemals akzeptieren oder begreifen, oder beides.

Um aber auch eine Spitze gegen den Vorgänger zu setzen.

Heute habe ich eine Grafik gesehen die mir wirklich weh tut. Da die Verlinkung hier im Forum nicht so sehr erwünscht ist formuliere ich es mit meinen eigenen Worten. Da wird in einem Wirtschaftsforum über Paradigmenwechsel diskutiert, mit glaubwürdigen Grafiken, etc, ob und was China und Verbündete mit ihrer Währung und massiven Goldkäufen tun um die US-Abhängigkeit zu verringern. Bestätigt mit anderen Quellen finden sich ein Dutzend Länder (China, Indien, Brasilien, Türkei, Polen, Katar, Ungarn, Tschechien, Irak, Thailand, Ghana, Usbekistan) die nahezu 60% der Weltbevölkerung repräsentieren (5 Mia). Alle wollen vorankommen. All deren Zentralbanken haben in den letzten Jahren (viel) Gold gekauft.

Die Länder die anteilsmässig viel Gold verkauft haben: Philippinen, Sri Lanka, Mongolei, Curacao/St.Maarten wird namentlich erwähnt :irr: , Surinam, Äthiopien, lauter, so leid es mir tut, nicht gerade als fortschrittlich bekannte Länder ...und dann taucht als einziges lateinamerikanisches Land prominent Kolumbien auf. Es ist einfach nur zum heulen. Auch weil noch ganz andere Faktoren die meist gar nicht erwähnt/bedacht werden die Zukunft der wichtigsten Reservewährung erahnen lassen. Und den damaligen Goldverkauf als schweren Fehler. Wie gesagt, dass war unter dem Vorgänger (Duque) geschehen.

Ansonsten kann man nur wünschen dass Kolumbien wieder einmal kompetente Politiker bekommt und eine Administration bei der eben nicht in nur einer Legislaturperiode 60 Minister in 19 Ressorts ausgetauscht werden. Wie soll da Stabilität entstehen ?

DAS hat Kolumbien nicht verdient !!

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