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@Don Maximo: Was bedeutet denn vier "stabile" Zähne ? Sind die Zähne noch vital ? Grad der Lockerung ? Taschentiefe ? Die Prognose ob die Zähne langfristig noch stabilisierbar sind oftmals nicht schwarz oder weiss. Grundsätzlich gilt natürlich: Zahnerhaltung hat Vorrang vor Implantation. Wenn im Kiefer ausser diesen vier Zähnen nicht mehr sehr viel weitere natürliche Zahnhartsubstanz vorhanden ist, entweder Nachbarzähne im Lauf der Jahre verloren gingen, oder nur noch Stümpfe vorhanden sind oder Zähne devital wurden (tiefe Karies, Frakturen, gescheiterte Endo-Behandlungen, etc) und in Folge ein entsprechender Knochenabbau stattgefunden hat, dann werden solche Zähne "aufgegeben" mit einem umfangreichen Therapieplan und dem Ziel neuerlich einen permanenten, aber künstlichen Zahnersatz zu realisieren. Falls es nicht ein sehr eindeutiger Fall ist wäre auch hier die Zweitmeinung bei einem erfahrenen Prothetiker anzuraten.Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
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coentros
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Don Maximo
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Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
@coentros, danke fürs Interesse, ich werde in den nächsten Tagen auf das Thema eingehen. Aber auf „Apuntes Paisa”, um hier nicht vom Thema dieses Threads abzukommen.
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Tenere-wue
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Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
Hallo Eisbär,
gibt es schon Neuigkeiten bezüglich der anstehenden OP? Das Thema ist sehr wichtig und spannend.
Ich wünsche dir von Herzen eine richtige Entscheidung der Mediziner. Danke für den Hinweis mit der Zweitmeinung online. Das hatte ich bisher nicht auf dem Schirm.
Liebe Grüße und bleibt alle Gesund.
gibt es schon Neuigkeiten bezüglich der anstehenden OP? Das Thema ist sehr wichtig und spannend.
Ich wünsche dir von Herzen eine richtige Entscheidung der Mediziner. Danke für den Hinweis mit der Zweitmeinung online. Das hatte ich bisher nicht auf dem Schirm.
Liebe Grüße und bleibt alle Gesund.
-vive tu sueno !
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Eisbaer
Themenstarter - Moderator(in)

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Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
@Tenere-wue: Danke für deine Nachfrage und die guten Wünsche.
Heute fand das Gespräch mit der EPS statt. Der behandelnde Arzt räumte zwar ein, dass das Organ nicht zwingend entfernt werden müsse, wich jedoch nicht von seinem OP-Plan ab. Die geplante Operation wurde daraufhin unbürokratisch storniert und für Mitte März ein Termin bei einem anderen Chirurgen vereinbart. Ich halte es für sinnvoll, die Dokumentation hier vorerst zu unterbrechen, da die Entwicklung inzwischen ein Ausmaß angenommen hat, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Zu gegebener Zeit werde ich den weiteren Verlauf zusammenfassend darstellen und meine Erfahrungen geordnet weitergeben.
Heute fand das Gespräch mit der EPS statt. Der behandelnde Arzt räumte zwar ein, dass das Organ nicht zwingend entfernt werden müsse, wich jedoch nicht von seinem OP-Plan ab. Die geplante Operation wurde daraufhin unbürokratisch storniert und für Mitte März ein Termin bei einem anderen Chirurgen vereinbart. Ich halte es für sinnvoll, die Dokumentation hier vorerst zu unterbrechen, da die Entwicklung inzwischen ein Ausmaß angenommen hat, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Zu gegebener Zeit werde ich den weiteren Verlauf zusammenfassend darstellen und meine Erfahrungen geordnet weitergeben.
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Bogotano
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Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
Ich verfolge deinen Bericht aufmerksam, da er mich wirklich interessiert.
Es ist nachvollziehbar, dass du nicht jedes Detail öffentlich teilen kannst – gerade wenn plötzlich Fragen zur Organentfernung im Raum stehen.
Schon erstaunlich, wie sich eine geplante einfache Leistenbruch-Operation entwickeln kann.
Von Herzen wünsche ich dir, dass alles gut verläuft und du uns nach deiner Operation mit einer positiven Zusammenfassung überraschst.
Viel Glück und gute Genesung!
Es ist nachvollziehbar, dass du nicht jedes Detail öffentlich teilen kannst – gerade wenn plötzlich Fragen zur Organentfernung im Raum stehen.
Schon erstaunlich, wie sich eine geplante einfache Leistenbruch-Operation entwickeln kann.
Von Herzen wünsche ich dir, dass alles gut verläuft und du uns nach deiner Operation mit einer positiven Zusammenfassung überraschst.
Viel Glück und gute Genesung!
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Eisbaer
Themenstarter - Moderator(in)

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Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
Nach einer längeren Pause halte ich es nun für an der Zeit, weiter zu berichten.
Heute hatte ich einen Termin bei einem anderen Chirurgen der EPS (Krankenversicherung).
Wichtig ist: Die geplante Organentfernung steht nicht mehr im Raum.
Im neuen OP‑Plan ist dokumentiert:
• Herniorrafia inguinal derecha + malla reproducida - (Hernienoperation rechts in der Leistengegend + Netzimplantation)
• Herniorrafia umbilical - (Nabelhernienoperation)
• Exámenes prequirúrgicos - (Präoperative Untersuchungen)
• Valoración por anestesiología - (Anästhesiologische Abklärung)
Damit ist klar: Es geht ausschließlich um die Reparatur der Hernien. Die Operation wird in offener Technik durchgeführt.
An dieser Stelle möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass sich die Krankenversicherung (EPS) sehr vorbildlich verhalten hat. Sowohl der Arztwechsel als auch alle medizinischen Anforderungen des neuen Chirurgen wurden ohne weiteres genehmigt.
Auch in der Ferne darf man das Heft des Handelns niemals aus der Hand geben.
Nachtrag 17.03.2026: Ich war heute beim Labor der EPS. Mir wurde ein Termin für die Blutuntersuchungen am 24.03. zugeteilt.
Nachtrag 24.03.2026: Die Blutuntersuchungen wurden gemacht, das Ergebnisse bekomme ich übermorgen, am 26.03.
Heute hatte ich einen Termin bei einem anderen Chirurgen der EPS (Krankenversicherung).
Wichtig ist: Die geplante Organentfernung steht nicht mehr im Raum.
Im neuen OP‑Plan ist dokumentiert:
• Herniorrafia inguinal derecha + malla reproducida - (Hernienoperation rechts in der Leistengegend + Netzimplantation)
• Herniorrafia umbilical - (Nabelhernienoperation)
• Exámenes prequirúrgicos - (Präoperative Untersuchungen)
• Valoración por anestesiología - (Anästhesiologische Abklärung)
Damit ist klar: Es geht ausschließlich um die Reparatur der Hernien. Die Operation wird in offener Technik durchgeführt.
An dieser Stelle möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass sich die Krankenversicherung (EPS) sehr vorbildlich verhalten hat. Sowohl der Arztwechsel als auch alle medizinischen Anforderungen des neuen Chirurgen wurden ohne weiteres genehmigt.
Auch in der Ferne darf man das Heft des Handelns niemals aus der Hand geben.
Nachtrag 17.03.2026: Ich war heute beim Labor der EPS. Mir wurde ein Termin für die Blutuntersuchungen am 24.03. zugeteilt.
Nachtrag 24.03.2026: Die Blutuntersuchungen wurden gemacht, das Ergebnisse bekomme ich übermorgen, am 26.03.
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Holger78
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Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
Das sind sehr gute Nachrichten, das freut mich für Dich. Dein Einsatz, dein Nachfragen und Handeln hat sich hier als Richtig erwiesen.
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Eisbaer
Themenstarter - Moderator(in)

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- Registriert: 10. Juli 2009, 05:34
Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
Vielen Dank an @Holger78 für die freundlichen Worte – ja, es zeigt sich, dass konsequentes Nachfragen und Handeln wichtig ist.
Heute habe ich die Blutuntersuchungen im Labor der EPS abgeschlossen. Die Ergebnisse liegen nun vor und müssen von einem Arzt (Médico Auditor) der Krankenversicherung (EPS) geprüft werden, bevor der nächste Schritt – die Bewertung durch den Anästhesiologen – erfolgen kann. Erst danach wird der endgültige OP‑Termin festgelegt.
Da die Agenda für April derzeit noch geschlossen ist und die Osterwoche bevorsteht, kann es zu Verzögerungen kommen. Ich werde weiter berichten, sobald die nächsten Schritte erfolgt sind.
Nachtrag 30.03.2026: Unerwartet schnell erhielt ich von der Krankenkasse den Termin beim Narkosearzt für Anfang nächster Woche. Damit ist der nächste Schritt im Ablauf erreicht. Ich werde anschließend weiter berichten.
Heute habe ich die Blutuntersuchungen im Labor der EPS abgeschlossen. Die Ergebnisse liegen nun vor und müssen von einem Arzt (Médico Auditor) der Krankenversicherung (EPS) geprüft werden, bevor der nächste Schritt – die Bewertung durch den Anästhesiologen – erfolgen kann. Erst danach wird der endgültige OP‑Termin festgelegt.
Da die Agenda für April derzeit noch geschlossen ist und die Osterwoche bevorsteht, kann es zu Verzögerungen kommen. Ich werde weiter berichten, sobald die nächsten Schritte erfolgt sind.
Nachtrag 30.03.2026: Unerwartet schnell erhielt ich von der Krankenkasse den Termin beim Narkosearzt für Anfang nächster Woche. Damit ist der nächste Schritt im Ablauf erreicht. Ich werde anschließend weiter berichten.
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Eisbaer
Themenstarter - Moderator(in)

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Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
Fortgang: Freigabe durch Narkosearzt und nächste Schritte
Am 07.04.2026 hatte ich den Termin beim Narkosearzt. Er prüfte die Unterlagen, stellte die üblichen Fragen und gab die Freigabe für eine Vollnarkose. Damit ist dieser wichtige Schritt abgeschlossen.
Die Unterlagen wurden anschließend wieder bei der EPS (Krankenversicherung) sortiert und mir zurückgegeben. Innerhalb von 14 Tagen soll ich nun einen Anruf erhalten, um direkt in der Klinik die weiteren Schritte zu erfahren. Sollte dieser Anruf nicht erfolgen, soll ich selbst dort vorstellig werden.
Durch den Arztwechsel und die damit verbundenen Wartezeiten hat sich der Ablauf etwas verlängert. Dennoch bin ich mit der Organisation und dem Vorgehen der Krankenversicherung sehr zufrieden. Auch wenn es Zeit braucht, empfinde ich den Ablauf bei der Krankenversicherung als transparent und zuverlässig.
Nachtrag 17.04.2026: Mittlerweile habe ich einen Anruf von der Klinik erhalten. Ich war vor Ort und alle gesammelten Unterlagen wurden überprüft. In den nächsten Tagen soll mir der feste OP-Termin mitgeteilt werden.
Nachtrag 04.05.2026: Seit meinem letzten Eintrag ist einige Zeit vergangen. Ich warte weiterhin auf die Mitteilung des festen OP‑Termins.
Nachtrag 08.05.2026: Der OP‑Termin steht fest. Danach werde ich weiter berichten.
Am 07.04.2026 hatte ich den Termin beim Narkosearzt. Er prüfte die Unterlagen, stellte die üblichen Fragen und gab die Freigabe für eine Vollnarkose. Damit ist dieser wichtige Schritt abgeschlossen.
Die Unterlagen wurden anschließend wieder bei der EPS (Krankenversicherung) sortiert und mir zurückgegeben. Innerhalb von 14 Tagen soll ich nun einen Anruf erhalten, um direkt in der Klinik die weiteren Schritte zu erfahren. Sollte dieser Anruf nicht erfolgen, soll ich selbst dort vorstellig werden.
Durch den Arztwechsel und die damit verbundenen Wartezeiten hat sich der Ablauf etwas verlängert. Dennoch bin ich mit der Organisation und dem Vorgehen der Krankenversicherung sehr zufrieden. Auch wenn es Zeit braucht, empfinde ich den Ablauf bei der Krankenversicherung als transparent und zuverlässig.
Nachtrag 17.04.2026: Mittlerweile habe ich einen Anruf von der Klinik erhalten. Ich war vor Ort und alle gesammelten Unterlagen wurden überprüft. In den nächsten Tagen soll mir der feste OP-Termin mitgeteilt werden.
Nachtrag 04.05.2026: Seit meinem letzten Eintrag ist einige Zeit vergangen. Ich warte weiterhin auf die Mitteilung des festen OP‑Termins.
Nachtrag 08.05.2026: Der OP‑Termin steht fest. Danach werde ich weiter berichten.
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Tenere-wue
Verified - Kolumbienfan

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- Registriert: 29. Juli 2011, 19:00
- Wohnort: Quindio y Valle y Hessen
Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
Vielen Dank für die Aktualisierung.Ich wünsche dir viel gute Energie für die anstehende OP. Grüße
-vive tu sueno !
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Eisbaer
Themenstarter - Moderator(in)

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Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
@Tenere-wue: Danke für deine lieben Worte.
Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung – Eine Dokumentation der Abläufe in Kolumbien
Da die Operation in der Zwischenzeit erfolgreich vorgenommen wurde, findet ihr hier wie versprochen eine detaillierte chronologische Aufstellung aller Vorgänge, um einmal aufzuzeigen, wie ein solcher medizinischer Weg im kolumbianischen Gesundheitssystem in der Praxis abläuft.
Alles begann Ende Dezember mit dem obligatorischen Besuch bei einem Allgemeinmediziner der EPS. Nach einer ersten Untersuchung veranlasste dieser eine Ultraschalluntersuchung sowie mehrere Bluttests. Sobald die Ergebnisse vorlagen, stellte der Allgemeinmediziner die Überweisung für einen Chirurgen aus, und ich erhielt auch relativ zeitnah einen entsprechenden Termin im Ärztehaus. Mein allererster Besuch dort verlief allerdings im Sande, da das gesamte System im Gebäude komplett ausgefallen war und der Chirurg sichtlich aufgebracht den Termin verschieben musste. Beim zweiten Anlauf klappte es. Der Arzt untersuchte mich gründlich und erkannte sofort meine medizinische Vorgeschichte: Im Jahr 2004 hatte ich bereits eine Leistenbruch-Operation, bei der ein großes Netz nach der Stoppa-Methode eingepflanzt worden war. Aufgrund dieses Vorbefundes kam er zu dem Schluss, dass ein laparoskopischer, also minimalinvasiver Eingriff für mich deutlich schmerzfreier wäre. Konsequent überwies er mich an einen spezialisierten laparoskopischen Chirurgen.
An dieser Stelle im System der EPS stieß ich zum ersten Mal auf eine längere Wartezeit. Als ich schließlich den Termin beim Spezialisten wahrnehmen konnte, ordnete dieser ein CT mit und ohne Kontrastmittel an. Diese radiologische Untersuchung wurde erfreulicherweise wieder sehr zeitnah durchgeführt. Das Ergebnis des CT lieferte jedoch neue Erkenntnisse, denn es wurde zusätzlich ein dritter, kleinerer Leistenbruch auf der linken Seite festgestellt. Auf den Folgeberatertermin beim Chirurgen musste ich daraufhin wieder fast drei Wochen warten.
Dieses nächste, eigentlich kurze Gespräch nahm jedoch eine völlig unerwartete und schockierende Wendung. Der Arzt erklärte mir, dass er die Operation nun doch nicht laparoskopisch, sondern über zwei offene Schnitte durchführen wolle. Den neu entdeckten, kleinen Bruch auf der linken Seite wollte er noch unberührt lassen, um meinen Körper zu schonen. Soweit war das nachvollziehbar. Doch dann bestand dieser Arzt plötzlich auf der gleichzeitigen Entfernung eines anderen Organs. Seine Begründung war drastisch: Er behauptete, im CT deutlich gesehen zu haben, dass dieses Gewebe fast vollständig abgestorben sei. Entsprechend arbeitete er sofort einen kombinierten OP-Plan aus, der die beiden Leistenbrüche und die Organentfernung festschrieb. Für ihn gab es an dieser Stelle absolut keinen anderen Weg. Ich war in diesem Moment so entsetzt und fassungslos, dass mir schlicht die Worte fehlten, zumal mir genau dieses Organ in meinem ganzen Leben noch nie die geringsten Schwierigkeiten bereitet hatte.
Da die gesamte Argumentation des Chirurgen auf den CT-Aufnahmen beruhte, traf ich kurzentschlossen die Entscheidung, mir im Internet eine medizinische Zweitmeinung einzuholen. Ich stieß auf ein hochspezialisiertes Unternehmen in Hamburg, das genau auf solche radiologischen Zweitgutachten ausgerichtet ist und hervorragende Bewertungen vorweisen konnte. Ich nahm Kontakt auf und wurde extrem schnell und zuvorkommend bedient. Das ernüchternde und zugleich befreiende Ergebnis der deutschen Spezialisten lautete: Auf den vorliegenden CT-Aufnahmen war das vom kolumbianischen Arzt benannte Organ überhaupt nicht zu sehen.
Bewaffnet mit einem offiziellen, englischsprachigen Fachbrief der Hamburger Experten suchte ich das persönliche Gespräch mit dem hiesigen Chirurgen. Als ich ihm das Gutachten übergab, war er sichtlich erstaunt. Er ruderte zwar ein Stück weit zurück und meinte, vielleicht könne man das Organ ja doch retten, betonte aber gleichzeitig, dass er von seinem einmal aufgestellten OP-Plan nicht abweichen werde. An diesem Punkt bedankte ich mich höflich und ließ ihn unmissverständlich wissen, dass mein nächster Weg mich direkt zur Krankenversicherung führen würde, um einen Arztwechsel zu beantragen.
Bei der EPS erlebte ich eine positive Überraschung. Die Mitarbeiter waren sehr verständnisvoll, äußerst zuvorkommend und stimmten meinem Antrag auf einen Arztwechsel ohne bürokratische Hürden sofort zu. Der neu zugewiesene Chirurg untersuchte mich unvoreingenommen, stellte die zwei behandlungsbedürftigen Leistenbrüche fest und entwarf einen neuen, sauberen OP-Plan, in dem das andere Organ mit keinem einzigen Wort mehr erwähnt wurde. Bevor es jedoch in den Operationssaal gehen konnte, stand der übliche bürokratische und medizinische Durchlauf an: Die meisten Voruntersuchungen und Labortests mussten komplett wiederholt werden, da sie in der Zwischenzeit schlicht ihr dokumentarisches Ablaufdatum überschritten hatten.
Schließlich wurde die Operation erfolgreich durchgeführt. Wie es in Kolumbien bei solchen Eingriffen der Regelfall ist, fand die Operation ambulant statt, sodass ich mich bereits kurze Zeit später auf den Heimweg in die eigenen vier Wände machen konnte. Der behandelnde Chirurg wies mich im Entlassungsgespräch eindringlich an, die Wunden in den kommenden Tagen so gut wie nur irgendwie möglich zu schonen, strikte Bettruhe einzuhalten und jede körperliche Belastung zu vermeiden.
Dieser gesamte Ablauf zeigt sehr gut, dass das kolumbianische System über die EPS durchaus effizient und entgegen vielen Vorurteilen auch sehr entgegenkommend und flexibel reagieren kann, wenn man seine Rechte kennt. Gleichzeitig hinterlässt diese Odyssee aber eine ganz grundlegende, lebenswichtige Lehre: Man darf auch als Kassenpatient niemals jedem Arzt blind vertrauen. Mediziner sind keine Götter in Weiß, und Fehldiagnosen kommen vor. Hätte ich in diesem Fall nicht auf mein Bauchgefühl gehört, die Initiative ergriffen und mir die unabhängige Zweitmeinung aus Deutschland eingeholt, müsste ich heute mit einem gesunden Organ weniger leben. Es lohnt sich immer, kritisch zu hinterfragen, Berichte genau zu lesen und im Zweifel für die eigene Gesundheit zu kämpfen.
Da die Operation in der Zwischenzeit erfolgreich vorgenommen wurde, findet ihr hier wie versprochen eine detaillierte chronologische Aufstellung aller Vorgänge, um einmal aufzuzeigen, wie ein solcher medizinischer Weg im kolumbianischen Gesundheitssystem in der Praxis abläuft.
Alles begann Ende Dezember mit dem obligatorischen Besuch bei einem Allgemeinmediziner der EPS. Nach einer ersten Untersuchung veranlasste dieser eine Ultraschalluntersuchung sowie mehrere Bluttests. Sobald die Ergebnisse vorlagen, stellte der Allgemeinmediziner die Überweisung für einen Chirurgen aus, und ich erhielt auch relativ zeitnah einen entsprechenden Termin im Ärztehaus. Mein allererster Besuch dort verlief allerdings im Sande, da das gesamte System im Gebäude komplett ausgefallen war und der Chirurg sichtlich aufgebracht den Termin verschieben musste. Beim zweiten Anlauf klappte es. Der Arzt untersuchte mich gründlich und erkannte sofort meine medizinische Vorgeschichte: Im Jahr 2004 hatte ich bereits eine Leistenbruch-Operation, bei der ein großes Netz nach der Stoppa-Methode eingepflanzt worden war. Aufgrund dieses Vorbefundes kam er zu dem Schluss, dass ein laparoskopischer, also minimalinvasiver Eingriff für mich deutlich schmerzfreier wäre. Konsequent überwies er mich an einen spezialisierten laparoskopischen Chirurgen.
An dieser Stelle im System der EPS stieß ich zum ersten Mal auf eine längere Wartezeit. Als ich schließlich den Termin beim Spezialisten wahrnehmen konnte, ordnete dieser ein CT mit und ohne Kontrastmittel an. Diese radiologische Untersuchung wurde erfreulicherweise wieder sehr zeitnah durchgeführt. Das Ergebnis des CT lieferte jedoch neue Erkenntnisse, denn es wurde zusätzlich ein dritter, kleinerer Leistenbruch auf der linken Seite festgestellt. Auf den Folgeberatertermin beim Chirurgen musste ich daraufhin wieder fast drei Wochen warten.
Dieses nächste, eigentlich kurze Gespräch nahm jedoch eine völlig unerwartete und schockierende Wendung. Der Arzt erklärte mir, dass er die Operation nun doch nicht laparoskopisch, sondern über zwei offene Schnitte durchführen wolle. Den neu entdeckten, kleinen Bruch auf der linken Seite wollte er noch unberührt lassen, um meinen Körper zu schonen. Soweit war das nachvollziehbar. Doch dann bestand dieser Arzt plötzlich auf der gleichzeitigen Entfernung eines anderen Organs. Seine Begründung war drastisch: Er behauptete, im CT deutlich gesehen zu haben, dass dieses Gewebe fast vollständig abgestorben sei. Entsprechend arbeitete er sofort einen kombinierten OP-Plan aus, der die beiden Leistenbrüche und die Organentfernung festschrieb. Für ihn gab es an dieser Stelle absolut keinen anderen Weg. Ich war in diesem Moment so entsetzt und fassungslos, dass mir schlicht die Worte fehlten, zumal mir genau dieses Organ in meinem ganzen Leben noch nie die geringsten Schwierigkeiten bereitet hatte.
Da die gesamte Argumentation des Chirurgen auf den CT-Aufnahmen beruhte, traf ich kurzentschlossen die Entscheidung, mir im Internet eine medizinische Zweitmeinung einzuholen. Ich stieß auf ein hochspezialisiertes Unternehmen in Hamburg, das genau auf solche radiologischen Zweitgutachten ausgerichtet ist und hervorragende Bewertungen vorweisen konnte. Ich nahm Kontakt auf und wurde extrem schnell und zuvorkommend bedient. Das ernüchternde und zugleich befreiende Ergebnis der deutschen Spezialisten lautete: Auf den vorliegenden CT-Aufnahmen war das vom kolumbianischen Arzt benannte Organ überhaupt nicht zu sehen.
Bewaffnet mit einem offiziellen, englischsprachigen Fachbrief der Hamburger Experten suchte ich das persönliche Gespräch mit dem hiesigen Chirurgen. Als ich ihm das Gutachten übergab, war er sichtlich erstaunt. Er ruderte zwar ein Stück weit zurück und meinte, vielleicht könne man das Organ ja doch retten, betonte aber gleichzeitig, dass er von seinem einmal aufgestellten OP-Plan nicht abweichen werde. An diesem Punkt bedankte ich mich höflich und ließ ihn unmissverständlich wissen, dass mein nächster Weg mich direkt zur Krankenversicherung führen würde, um einen Arztwechsel zu beantragen.
Bei der EPS erlebte ich eine positive Überraschung. Die Mitarbeiter waren sehr verständnisvoll, äußerst zuvorkommend und stimmten meinem Antrag auf einen Arztwechsel ohne bürokratische Hürden sofort zu. Der neu zugewiesene Chirurg untersuchte mich unvoreingenommen, stellte die zwei behandlungsbedürftigen Leistenbrüche fest und entwarf einen neuen, sauberen OP-Plan, in dem das andere Organ mit keinem einzigen Wort mehr erwähnt wurde. Bevor es jedoch in den Operationssaal gehen konnte, stand der übliche bürokratische und medizinische Durchlauf an: Die meisten Voruntersuchungen und Labortests mussten komplett wiederholt werden, da sie in der Zwischenzeit schlicht ihr dokumentarisches Ablaufdatum überschritten hatten.
Schließlich wurde die Operation erfolgreich durchgeführt. Wie es in Kolumbien bei solchen Eingriffen der Regelfall ist, fand die Operation ambulant statt, sodass ich mich bereits kurze Zeit später auf den Heimweg in die eigenen vier Wände machen konnte. Der behandelnde Chirurg wies mich im Entlassungsgespräch eindringlich an, die Wunden in den kommenden Tagen so gut wie nur irgendwie möglich zu schonen, strikte Bettruhe einzuhalten und jede körperliche Belastung zu vermeiden.
Dieser gesamte Ablauf zeigt sehr gut, dass das kolumbianische System über die EPS durchaus effizient und entgegen vielen Vorurteilen auch sehr entgegenkommend und flexibel reagieren kann, wenn man seine Rechte kennt. Gleichzeitig hinterlässt diese Odyssee aber eine ganz grundlegende, lebenswichtige Lehre: Man darf auch als Kassenpatient niemals jedem Arzt blind vertrauen. Mediziner sind keine Götter in Weiß, und Fehldiagnosen kommen vor. Hätte ich in diesem Fall nicht auf mein Bauchgefühl gehört, die Initiative ergriffen und mir die unabhängige Zweitmeinung aus Deutschland eingeholt, müsste ich heute mit einem gesunden Organ weniger leben. Es lohnt sich immer, kritisch zu hinterfragen, Berichte genau zu lesen und im Zweifel für die eigene Gesundheit zu kämpfen.
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Bogotano
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- Beiträge: 604
- Registriert: 26. April 2011, 21:53
Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
Hola Eisbaer,
erst einmal ein ganz herzliches Dankeschön für diesen unglaublich detaillierten und sachlichen Bericht. Genau solche echten Erfahrungsberichte sind es, die den unschätzbaren Wert unserer Community ausmachen. Du zeigst hier schwarz auf weiß, wie die Zahnräder der EPS in der Praxis greifen – mit all ihren Licht- und Schattenseiten.
Deine Geschichte zeigt aber vor allem eines: Tranquilo bleiben, mitdenken und sich nicht einschüchtern lassen. Dass du die Ruhe bewahrt und dir die Zweitmeinung eingeholt hast, hat dir am Ende im wahrsten Sinne des Wortes ein Organ gerettet. Ein fataler Fehler im System, aber die Flexibilität der Versicherung beim Arztwechsel beweist auch, dass es Wege gibt, wenn man seine Rechte kennt und höflich, aber bestimmt auftritt. Die Bürokratie hier hat ihre Tücken, das wissen wir alle, aber dein Fall ist das beste Beispiel dafür, dass man mit Besonnenheit ans Ziel kommt.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen eine schnelle und absolut komplikationsfreie Genesung! Halte dich strikt an die Anweisungen deines neuen Chirurgen, kurier dich im Bett ordentlich aus und lass die Serverarbeiten erst mal links liegen. Die Gesundheit geht vor, alles andere kann warten.
¡Buena recuperación, mi hermano! Schön, dass du das Schlimmste überstanden hast.
erst einmal ein ganz herzliches Dankeschön für diesen unglaublich detaillierten und sachlichen Bericht. Genau solche echten Erfahrungsberichte sind es, die den unschätzbaren Wert unserer Community ausmachen. Du zeigst hier schwarz auf weiß, wie die Zahnräder der EPS in der Praxis greifen – mit all ihren Licht- und Schattenseiten.
Deine Geschichte zeigt aber vor allem eines: Tranquilo bleiben, mitdenken und sich nicht einschüchtern lassen. Dass du die Ruhe bewahrt und dir die Zweitmeinung eingeholt hast, hat dir am Ende im wahrsten Sinne des Wortes ein Organ gerettet. Ein fataler Fehler im System, aber die Flexibilität der Versicherung beim Arztwechsel beweist auch, dass es Wege gibt, wenn man seine Rechte kennt und höflich, aber bestimmt auftritt. Die Bürokratie hier hat ihre Tücken, das wissen wir alle, aber dein Fall ist das beste Beispiel dafür, dass man mit Besonnenheit ans Ziel kommt.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen eine schnelle und absolut komplikationsfreie Genesung! Halte dich strikt an die Anweisungen deines neuen Chirurgen, kurier dich im Bett ordentlich aus und lass die Serverarbeiten erst mal links liegen. Die Gesundheit geht vor, alles andere kann warten.
¡Buena recuperación, mi hermano! Schön, dass du das Schlimmste überstanden hast.
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Max
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- Beiträge: 987
- Registriert: 3. Februar 2010, 11:53
Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
Gute Besserung und alles Guade.
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Don Maximo
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- Beiträge: 596
- Registriert: 2. Mai 2015, 01:51
Ein Erfahrungsbericht: Leistenbruch‑Operation über die EPS ohne Zusatzversicherung
Danke @Eisbaer, dass du deine Erfahrungen mit diesem medizinischen Prozess mit uns geteilt hast.
Auch von meiner Seite die besten Wünsche für eine rasche und vollständige Genesung. Ich schliesse mich Bogotano an: Konzentriere dich auf deine Genesung und stürze dich nicht zu sehr in die Arbeit am Server. Vermeide zunächst, wenn möglich, das Sitzen am PC oder Schreibtisch, insbesondere in vorgebeugter Haltung, da diese Position einen ungünstigen Druckaufbau verursacht. Bettruhe und sanfte Spaziergänge sind förderlich.
Das Thema ungenauer oder gar falscher Diagnosen ist ein allgemein recht weit verbreitetes Phänomen, das von den Patienten entweder unterschätzt oder zu wenig wahrgenommen wird. Ich meine das allgemein, nicht speziell in Bezug auf Kolumbien.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um darauf hinzuweisen und daran zu erinnern, dass die Einholung einer zweiten medizinischen Meinung bei medizinischen Behandlungen, insbesondere bei chirurgischen Eingriffen, (auch) in Kolumbien ein grundlegendes Recht des Patienten ist, das vom „Corte Constitucional“ und vom „Ministerio de Salud“ anerkannt wird und von dem man nicht zögern sollte, bei Bedarf und wenn angebracht Gebrauch zu machen. Die EPS sind verpflichtet, diese Leistung zu erbringen. Zudem haben die EPS selbst ein Interesse daran, da durch diese Praxis oft hohe, vermeidbare Kosten vermieden werden.
Auch von meiner Seite die besten Wünsche für eine rasche und vollständige Genesung. Ich schliesse mich Bogotano an: Konzentriere dich auf deine Genesung und stürze dich nicht zu sehr in die Arbeit am Server. Vermeide zunächst, wenn möglich, das Sitzen am PC oder Schreibtisch, insbesondere in vorgebeugter Haltung, da diese Position einen ungünstigen Druckaufbau verursacht. Bettruhe und sanfte Spaziergänge sind förderlich.
Das Thema ungenauer oder gar falscher Diagnosen ist ein allgemein recht weit verbreitetes Phänomen, das von den Patienten entweder unterschätzt oder zu wenig wahrgenommen wird. Ich meine das allgemein, nicht speziell in Bezug auf Kolumbien.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um darauf hinzuweisen und daran zu erinnern, dass die Einholung einer zweiten medizinischen Meinung bei medizinischen Behandlungen, insbesondere bei chirurgischen Eingriffen, (auch) in Kolumbien ein grundlegendes Recht des Patienten ist, das vom „Corte Constitucional“ und vom „Ministerio de Salud“ anerkannt wird und von dem man nicht zögern sollte, bei Bedarf und wenn angebracht Gebrauch zu machen. Die EPS sind verpflichtet, diese Leistung zu erbringen. Zudem haben die EPS selbst ein Interesse daran, da durch diese Praxis oft hohe, vermeidbare Kosten vermieden werden.
Virtus Junxit Mors Non Separabit
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Holger78
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Danke @Eisbaer für deinen Erfahrungsbericht.
Ich wünsche Dir eine schnelle und gute Genesung.
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