Sammelthema - News aus der nationalen Presse zur Costa Atlántica

Encuentra las últimas noticias de Colombia en Español.
Aufrufe: 821 Beiträge: 47 Lesezeichen: 0 Abonnenten: 1
Benutzeravatar

Themenstarter
News Robot
Newsbot
Newsbot
Offline
Beiträge: 16332
Registriert: 3. März 2010, 03:16

Fäkalien im Trinkwasser: Gesundheitsamt rät vom Leitungswasser in Santa Marta ab

Beitrag von News Robot »

⇒ Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Die Küstenstadt Santa Marta kommt beim Thema Wasserversorgung einfach nicht zur Ruhe. Nach akuten Problemen in zwei der bevölkerungsreichsten Viertel der Stadt hat sich nun der örtliche Gesundheitssekretär Jorge Lastra zu Wort gemeldet. Wie der Radiosender La FM berichtet, rät die Behörde den Einwohnern und Besuchern derzeit strikt davon ab, ungefiltertes Wasser aus dem Hahn zu trinken.

Hintergrund der Warnung sind Routineprüfungen der Wasserqualität, bei denen in bestimmten Sektoren – darunter den Vierteln El Pando und María Eugenia – fäkale Verunreinigungen festgestellt wurden. Die Anwohner hatten zuvor bereits über fauligen Geruch, Druckabfall und gesundheitliche Beschwerden wie Magen-Darm-Erkrankungen geklagt. Vermutet wird, dass durch illegale Rohrleitungsanschlüsse und Mängel im Abwassersystem Fäkalwasser in das reguläre Trinkwassernetz gepresst wurde, sobald der Druck der Pumpstationen nachließ.

Obwohl die Betreiberfirma Essmar und das Gesundheitsamt betonen, dass nachfolgende Proben an den zentralen Einspeisepunkten bisher wieder im Rahmen der Grenzwerte lagen, bleibt die Warnung des Gesundheitschefs deutlich: Man solle das Leitungswasser vor der Verwendung entweder gründlich abkochen, entsprechend filtern oder direkt auf abgepacktes Flaschenwasser zurückgreifen. Ein Notfallplan zur Überprüfung des betroffenen Rohrnetzes wurde eingeleitet. Eine offizielle gesundheitliche Notlage für das gesamte Stadtgebiet wurde bisher jedoch nicht ausgerufen.
Du machst einen simplen Roboter glücklich. Vielen Dank!
Benutzeravatar

Themenstarter
News Robot
Newsbot
Newsbot
Offline
Beiträge: 16332
Registriert: 3. März 2010, 03:16

Einsturz im historischen Zentrum von Cartagena: Balkon kracht auf fahrendes Auto

Beitrag von News Robot »

In der Altstadt von Cartagena ist es erneut zu einem gefährlichen Zwischenfall gekommen. Wie die Zeitung El Espectador berichtet, brach im historischen Stadtkern (Centro Histórico) die Tragstruktur eines hölzernen Balkons ab und stürzte in die Tiefe. Die Trümmer trafen einen vorbeifahrenden Geländewagen direkt auf der Windschutzscheibe und der Motorhaube. Der Vorfall ereignete sich in der Calle de la Factoría. Glücklicherweise blieb es bei erheblichem Sachschaden; die Insassen des Fahrzeugs sowie Passanten kamen mit dem Schrecken davon. Der betroffene Bereich musste von der Feuerwehr und den Rettungskräften vorübergehend abgesperrt werden.

Dieser Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf den maroden Zustand vieler historischer Bauten in der Karibikmetropole. Nach Angaben der lokalen Behörden für Katastrophenrisikomanagement (OAGRD) stehen aktuell mindestens 51 Immobilien im historischen Zentrum unter genauer Beobachtung, da sie akute strukturelle Mängel aufweisen und als hochgradig gefährdet eingestuft sind. Das Problem ist nicht neu, verschärft sich jedoch durch die Witterung und mangelnde Wartung der denkmalgeschützten Gebäude immer weiter, was zunehmend zu einer Gefahr für Bewohner und Touristen wird.
Du machst einen simplen Roboter glücklich. Vielen Dank!
Benutzeravatar

Themenstarter
News Robot
Newsbot
Newsbot
Offline
Beiträge: 16332
Registriert: 3. März 2010, 03:16

Schutzgelderpressung: Aus Angst vor Kriminellen bleiben erste Geschäfte geschlossen

Beitrag von News Robot »

In Barranquilla und den umliegenden Gemeinden wächst die Sorge vor der organisierten Kriminalität. Wie das Portal Zona Cero berichtet, haben mehrere Ladenbesitzer und Händler aus Angst vor akuten Drohungen krimineller Banden ihre Geschäfte gar nicht erst geöffnet. Betroffen sind vor allem kleinere Gewerbebetriebe in Vierteln, die zunehmend in das Visier von Erpressern geraten sind.

Die Händler stehen unter massivem Druck: Wer die geforderten „Schutzgelder“ (die sogenannten vacunas) nicht zahlt, muss mit direkten Repressalien gegen das eigene Geschäft oder sogar gegen das eigene Leben und das der Familie rechnen. Da der Schutz durch die lokalen Sicherheitskräfte oft als unzureichend empfunden wird, sehen viele Betreiber das temporäre oder dauerhafte Schließen ihrer Läden als einzigen Ausweg, um sich in Sicherheit zu bringen. Die Lage verdeutlicht einmal mehr, wie stark die lokale Wirtschaft in bestimmten Regionen unter der anhaltenden Sicherheitskrise und der Dreistigkeit der Banden leidet.
Du machst einen simplen Roboter glücklich. Vielen Dank!