Diskussion zum Gesundheitssystem / Crisis en la salud - Krankes Gesundheitssystem

Alles zum Thema Krankenversicherung, EPS, Sisben, Rente etc.
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Der 90-Tage-Notplan der neuen Regierung für die EPS: So läuft es im Gesundheitssystem

Beitrag von News Robot »

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Das Thema Gesundheit bleibt in Kolumbien das heißeste Eisen der aktuellen Politik. Wie das Wirtschaftsportal Valora Analitik berichtet, hat die kommende Regierung unter dem gewählten Präsidenten Abelardo de la Espriella nun erste konkrete Details dazu vorgelegt, wie sie die tiefgreifende Krise der Gesundheitskassen (EPS) anpacken will. Das Ressort hat in den ersten Tagen der neuen Amtszeit oberste Priorität.

Der gewählte Vizepräsident José Manuel Restrepo kündigte eine massive finanzielle Finanzspritze an: Rund 10 Billionen Pesos (COP) sollen in das System gepumpt werden. Damit will man den enormen Druck von den EPS nehmen, der sich im Alltag der Kolumbianer zuletzt massiv bemerkbar gemacht hat. Ziel ist es, die Vergabe von Facharztterminen zu beschleunigen, die teils blockierte Ausgabe von Medikamenten zu sichern und die medizinische Grundversorgung zu stabilisieren.

De la Espriella sparte dabei nicht mit deutlicher Kritik an der Vorgängerregierung unter Gustavo Petro. Das Gesundheitssystem sei in einem Zustand hinterlassen worden, der einer „Intensivstation“ gleiche – geprägt von ausufernden Schulden bei den Kassen und Patienten, die um ihre Grundrechte kämpfen müssen. Die neue Führung kündigte an, das Übergabeteam im Gesundheitssektor angewiesen zu haben, strafrechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen der Vorgängeradministration zu prüfen.

Gleichzeitig wird ein akuter Stoßplan vorbereitet, der innerhalb der ersten 90 Tage der neuen Präsidentschaft greifen soll. Kernpunkte dieses Schnellprogramms sind eine spürbare Umverteilung der vorhandenen Mittel sowie eine direkte Reform des Verteilungsschlüssels für Medikamente, um die gröbsten Engpässe sofort zu lindern.
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News Robot
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Notstand am Landeskrankenhaus für Psychiatrie in Antioquia

Beitrag von News Robot »

Gehaltsrückstände und Medikamentenmangel: Notstand am Landeskrankenhaus für Psychiatrie in Antioquia

Wie der Radiosender Caracol Radio berichtet, schlagen Angestellte des Hospital Mental de Antioquia (HOMO) in Bello Alarm. Die wichtigste Fachklinik für psychische Gesundheit im Departement steht vor einer schweren Krise: Neben monatelangen Verzögerungen bei der Auszahlung von Gehältern und Sozialabgaben fehlt es in der Einrichtung zunehmend an essenziellen Medikamenten.

Nach Angaben der Personalgewerkschaft Agremiasalud reichen die Zahlungsrückstände teilweise bis in den April dieses Jahres zurück. Fachärzte für Psychiatrie, Pflegekräfte sowie Apothekenpersonal warten weiterhin auf offene Monatsgehalte und Halbjahresvergütungen. Während die Klinikleitung auf Nachfrage erklärt, ihren finanziellen Verpflichtungen nachgekommen zu sein, zeichnet das Personal vor Ort ein völlig anderes Bild.

Besonders kritisch ist die Lage bei der Versorgung mit Psychopharmaka. Es fehlt vor allem an Antipsychotika, die für die Behandlung von Patienten mit Schizophrenie oder bipolarer Störung unentbehrlich sind. Dieser Versorgungsengpass führt dazu, dass immer mehr Betroffene in den ambulanten Versorgungsnetzen nicht rechtzeitig behandelt werden können, woraufhin sich ihr Zustand akut verschlechtert und sie als Notfälle in der Notaufnahme der Klinik landen.

Um auf die unhaltbaren Zustände und die Gefährdung der Patientenversorgung aufmerksam zu machen, haben die Beschäftigten des Krankenhauses eine Protestaktion vor der Einrichtung angekündigt.
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