Diskussion über kolumbianisches Essen

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Bergfan
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Diskussion über kolumbianisches Essen

Beitrag von Bergfan »

Hat eigentlich schon wer erwähnt, dass das Essen in Kolumbien grausig ist? Also die Qualität von Obst und Gemüse, auch Fleisch die du am Markt kriegst ist supergut! Wenn ich daheim koche, dann gibts nichts besseres. Aber auf "budget" essen.... oh wei. Carne asada oder pollo und dann Reis und Kartoffeln dazu und vielleicht wurde noch eine Tomate und ein Stück Avocado vorbeigeschossen, aber das wars dann schon. Obstsalate sind toll und Fruchtsäfte auch... solang sie nicht beim "corriente" dabei sind, dann ists oft nur Wasser das mal eine halbe "mora" gesehen hat.

Arepa gibts ja angeblich in 100 Varianten, aber naja, einmal täglich reicht mir, 3 mal am Tag wirds mir zuviel und 3 mal täglich über Wochen....

Mein Tipp: oft Obstsalat essen gehen, immer extra Salat bestellen und öfter mal das Fleisch weglassen und statt dessen nach mehr frischer Avocado fragen. Selber kochen ist jedoch himmlisch! Wir hatten heute frisch gefangene Forellen aus der Zucht einer Freundin... SO mag ich Kolumbien auch kulinarisch.
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cali
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Re: Diskussion über Kolumbianisches Essen

Beitrag von cali »

hab gerade heute mal ein corriente fotografiert ( ebenfalls fuer 6.000), um es einem in brasilien lebenden freund zu schicken.

es beinhaltete:

Suppe (hueso oder pescado)

hauptgericht (carne en posta, reis, salat, linsen)

zugabe (Obstbanane, agua de panela soviel man will)

insbesondere das fleisch ist beeindruckend gut, es gleicht dem deutschen rinderbraten in sosse, den es in D in restaurants ja gar nicht so ohne weiteres gibt, und wenn, dann zu stolzen preisen

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Bergfan
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Re: Diskussion über Kolumbianisches Essen

Beitrag von Bergfan »

Da hast du natürlich recht, ich geh in Deutschland auch lieber in ein gutes italienisches Restaurant und muss traditionelle deutsche Küche gar nicht haben. Gute österreichische Sachen gehen da schon eher 8-). Geschmäcker sind verschieden, aber eine richtig gute Küche find ich hat Kolumbien nicht. Genau wie du das eben jetzt beschrieben hast und für täglich ist mir das zu eintönig. Grad in Provinzrestaurants können die Leut einfach nicht wirklich kochen. Denn ein Stück Fleisch auf den Grill schmeissen und ein paar Linsen in den Schnellkochtopf, ist ja nicht grad hohe Küche. Gute Restaurants gibts in Bogota und andern Grossstädten ja schon, nur sind die dann eben auch teurer und täglich 15000 bis 40000 für ein Hauptgericht kann ich mir nicht leisten, wenn ich reise.

Ich bin am falschen Kontinent, ich liebe japanisch, chinesisch und indisch, grad die vegetarischen Sachen.

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Re: Diskussion über Kolumbianisches Essen

Beitrag von Bergfan »

Wenn ich reise finde ich es aber wirklich schwierig tagtäglich corrientes zu essen. Und viel Auswahl gibts da eben nicht. Es gibt viele Länder die essensmässig schon nach wenigen Tagen langweilig und praktisch ungeniessbar werden und Kolumbien gehört für mich da leider dazu. Ich liebe reisen und ich esse gern, ist halt nicht immer einfach miteinander zu kombinieren.

Ich koche daheim selber und da kann ich wirklich nicht meckern, bessere Grundzutaten gibts nirgendwo!
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Eisbaer
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Re: Diskussion über Kolumbianisches Essen

Beitrag von Eisbaer »

Auch wurde das Thema Arepa erwähnt, vor ein paar Jahren hat mir das auch nicht so richtig geschmeckt. Heutzutage ist ein Frühstück ohne Arepa mit gerührten Eiern kaum noch vorstellbar. Dazu kommt dass es seit geraumer Zeit Arepa de Yuca und Arepa de pan de bono gibt, nichts leckerer als das.
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Kamachi
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Re: Diskussion über Kolumbianisches Essen

Beitrag von Kamachi »

MoinMoin Leute :D
für meinen subjektiven Geschmack bietet das kolumbiansche Essen alles.
Klar, hier an der Küste ist der Fisch spitze, aber die Hähnchebratereien mag ich auch.
Ansonsten findest Du in Kolumbien, je nachdem was Du ausgeben willst, hervorragende Restaurants.
Ich hatte einen Koch zu Gast der wirklich kritisch beäugt und gekostet hat, was ihm vorgesetzt wurde.
Bei einem arg. Steakhaus in Cartagena oder hier in Las Flores,Barranquilla, war er voll des Lobes.
Was ich perönlich nicht mag, sind die kolumbianischen Chinarestaurants und die Pasta.
Du findest hier alles, was Deinem gusto entspricht - musst nur suchen.
Und die Preise für die Mittagsmenüs sind meiner Meinung nach unschlagbar.
Hasta luego,
William
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hoffnung_2013
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Re: Diskussion über Kolumbianisches Essen

Beitrag von hoffnung_2013 »

@casasalzburg, ich muss dir leider Recht geben. Die Kolumbianische Küche ist, sagen wir mal, nichts besondern und vorallem eintönig bis zum geht nicht mehr. Und sogar beim Fleisch wird sehr gesündigt. Es wird gebraten bis es eine Konsitenz von Schuhsohle. Gut, in einem guten Restaurant gibt es Fleisch in einer Qualität die man hier D suchen muss-
Aber wie meine "Vorredner" schon sagten, sehr sehr teuer.

@Eisbaer: Leider kann ich auch Deine viel geliebte Arepa nicht essen, bringe es einfach nicht runter. Trockener geht es nicht mehr.
Gruß
P.
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Eisbaer
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Re: Diskussion über Kolumbianisches Essen

Beitrag von Eisbaer »

Hast Du die so aus der Packung raus kalt probiert :lach:
Also warm und schön knusprig, mit guter Butter und dann noch ein gerührtes Ei drauf, dann schmeckt mir das. Absolute Leckerbissen sind die Areoa de Yuca und Arepa Pan de bono. Was auch ganz lecker ist, das ist die Arepa venezolana oder eine Arepa de queso ;)
Arepa de queso.jpg
Arepa venezolana.jpg
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Re: Diskussion über Kolumbianisches Essen

Beitrag von Bergfan »

@hoffnung_2013

Das stimmt so nicht ganz. Es liegt nicht am Braten, warum das Fleisch Schuhsohle wird, es liegt am Fleisch. Es ist zu frisch. Fleisch sollte gut 2 Wochen ruhen bevor es verkauft wird. Das wird aber in Kolumbien nur selten gemacht und dann ist es eben zäh. D.h. die Qualität vom Rind war gut, geschlachtet wurde auch richtig, aber dann wird es eben zu schnell verkauft. Gute Restaurants wissen das natürlich und lagern selber oder kaufen bei einem Fleischer ders macht. Der Fleischpreis hier ist grad so niedrig, dass die Fleischer einfach das ganze Rind zum selben Preis verkaufen, die Leute kaufen also Rindfleisch und es ist ihnen egal welches Stück, in welche Richtung geschnitten etc.

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Re: Diskussion über Kolumbianisches Essen

Beitrag von Bergfan »

Die besten Arepa macht meine Schwiegermutter, aus frischem Mais und alles von Hand. Ich mach sie aus Arepapan und die sind sie auch gut... aber halt nur ein oder zweimal die Woche und nicht dreimal täglich :lol:
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hoffnung_2013
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Re: Diskussion über Kolumbianisches Essen

Beitrag von hoffnung_2013 »

Noch ein negativ Beispiel

ahhhhh Bild einfügen hat nicht geklappt, schade..
Gruß
P.

traqueto
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Re: Diskussion über Kolumbianisches Essen

Beitrag von traqueto »

Auch ich finde kolumbianisches Essen meist Grausaum... Arepa ist eine Beleidigung, die Empanadas sind viel zu fettig (positiv Beispiel: Argentinien)..... Das Frühstück ebenfalls schelcht.... und dabei gäbe es doch so viele Möglichkeiten....

Das ist gut in Bogota dass es genügend Restaurants hat um der typischen kolumbianischen Küche auszuweichen.....
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hoffnung_2013
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Re: Diskussion über Kolumbianisches Essen

Beitrag von hoffnung_2013 »

Auch auf die Gefahr hin, das mich einige hier jetzt als Kulturbanause titulieren, ich würde McDonalds vorziehen. Nicht der einfache Hamburger, nein, ein McChicken. Super ! :lach: :lach: :lach:
Gruß
P.

traqueto
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Re: Diskussion über Kolumbianisches Essen

Beitrag von traqueto »

Der kolumbianische MC DONALDS ist EL CORRAL. Gut aber unglaublich teuer (im Vergleich zu Mc-Donalds). Daneben gibt es noch PRESTO, nicht schlecht.......

Restaurants welche kolumbianisch sind aber nicht typischen kolumbianischen Food anbieten (ZU EMPFEHLEN):

- Crepes and Waffles (Super Crepes)
- La Hamburgueseria (Super Hamburger)
- WOK (Asiatisch, gut)

Typisch kolumbianische ist CASA VIEJA (sehr zu empfehlen)
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hoffnung_2013
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Re: Diskussion über Kolumbianisches Essen

Beitrag von hoffnung_2013 »

@traqueto: Verstehe ich Deinen Hinweis richtig? EL CORRAL ist das kol. Gegenstück zu McDonals, nur halt sehr teuer??

Ansonsten danke noch für die anderen Tips!
Gruß
P.