Bei uns im Gebäude werden die Fahrstühle und soweit ich das beurteilen kann auch das Treppenhaus dreimal am Tag gereinigt.
Beim Pförtner steht jetzt ein Desinfektionsmittel. Jeder der rein kommt muss sich die Hände damit reinigen.
Ich vermute, dass sich die derzeitige Situation hier bis Ende Mai nicht groß ändern wird. Mir stellt sich de Frage, was ich mache falls es wieder erschwingliche Flüge gibt. Vermutlich breche ich dann hier erst einmal alle Zelte ab. Ich gehe so wenig wie nur möglich raus. Wenn ich einkaufe, habe ich den Eindruck das mich der eine oder andere komisch anschaut. Kein schönes Gefühl.
Ich gehe nach Österreich, nicht nach Deutschland. Dort werde ich weiter studieren um dann im elterlichen Betrieb zu arbeiten.
Das war genau das, was ich nicht wollte.
Kolumbien ist für mich eine gute Erfahrung. Irgendwann mache ich auch mal wieder Urlaub hier. Nur zum länger Leben ist das nichts für mich.
@ Gilberto
seit wann bist du schon in CO und wie lange wolltest Du urspr. bleiben?
habe ähnliche Gedanken, weil sich realistisch betrachtet die Situation in den nächste Monaten nicht ändern wird und wer weiß was danach kommt...
Seit Ende 2018. Zwischendurch bin ich durch Ecuador und Peru gereist. Im Dezember war ich über Weihnachten zu hause. Dann bin ich in der ersten Januarwoche wieder gekommen. Mitte dieses Jahres wollte ich nach Panama und Costa Rica. Die Tickets hatte ich schon.
Hier sehe ich jetzt keine Zukunft mehr. Ich habe keine Angst, aber ganz ehrlich würde ich mich zu hause sicherer fühlen.
was glaubt ihr wie lange die Quarantäne noch anhalten wird? *glaskugel*
mir geht es langsam etwas auf die Nüsse, selbst Arzttermine gibt es nur noch per Whatsapp Live Feed.
Ich denke bis Ende Juni wird die Sache noch laufen eine Besserung ist ja aktuell noch nicht in Sicht??
ja bei meiner Frau auch, Arzttermin per Telefon, ist schon lustig
Heute Mittag kam in den Nachrichten, Caracol, das die Eps Compensar dem Medizinischen Personal das Gehalt kuerzen will.
Ob das das Personal motiviert? In diesen harten Zeiten?
am Donnerstag wollte ich auch zur Bank. Die enorme Schlange sah ich schon von weitem. Kein Abstand, viele trugen keine keine Schutzmaske. Das sind Situationen die mir Angst machen. Die Polizei steht nah zum Eingang, unternimmt nichts. Ich bin dann wieder nach Hause.
Auch zur Tienda geh ich nicht mehr, die Leute drängeln, fassen alles an und niemand außer mich scheint es zu stören.
Nur in den Supermärkten läuft alles einigermaßen zivilisiert.
die Preise im Supermarkt sind weitgehendst gleich geblieben. Bei der Kette D1 gab es, neben anderen Angeboten, beim Toastbrot gegen minimalen Aufpreis drei frische kleinere Brote dazu. Taxipreise sind unverändert.
In den Nachrichten kam soeben, das vor Ende Mai keine internationalen Flüge von und nach Kolumbien genehmigt werden.
Ich könnte heulen. Kolumbien das Land, dass mich nicht mehr gehen lässt.