Adoptiert nach Deutschland - Rückwanderung geplant - Freue mich über Austausch
-
Hansemann
Themenstarter
Adoptiert nach Deutschland - Rückwanderung geplant - Freue mich über Austausch
zuersteinmal hallo zusammen und freu mich sehr auf einen regen austausch
Ich selbst bin mit 2 Jahren aus Bogota nach deutschland adoptiert worden und nun stellt sich mir die Frage ob ich mit bald 50 wieder zurück will .
es spricht immer mehr dafür die Zelte abzubrechen und ein reset zu probieren .gibt es Adoptierte oder andere Foren Mitglieder die Erfahrungen gemacht haben in dieser Richtung.
Ich selbst bin mit 2 Jahren aus Bogota nach deutschland adoptiert worden und nun stellt sich mir die Frage ob ich mit bald 50 wieder zurück will .
es spricht immer mehr dafür die Zelte abzubrechen und ein reset zu probieren .gibt es Adoptierte oder andere Foren Mitglieder die Erfahrungen gemacht haben in dieser Richtung.
-
tico
- Kolumbienfan

- Beiträge: 98
- Registriert: 29. Januar 2018, 22:08
Adoptiert nach Deutschland - Rückwanderung geplant - Freue mich über Austausch
Du sprichst ein heikles Thema an. Es ist die Frage, was du mit der Rueckwanderung bezweckst. Suchst du alte Familienmitglieder? Spuertest du in Deutschland, dass du mental nicht wirklich dazu gehoerst? Glaubst du, du waerst gluecklicher in deinem Geburtsland?
Ich habe viele Jahre Erfahrung mit Adoptionen, den damit verbundenen seelischen Problemen und mit Adoptierten aus Lateinamerika, die in Deutschland "todungluecklich" waren und erst inneren Frieden fanden als sie nach Chile, Argentinien ect. zurueck gingen, wo sie als Babys weg genommen worden sind.
Die Forschung ist mitlerweile soweit, nachzuweisen, dass die kulturellen Hintergruende bereits im Mutterleib Praenatal aufgenommen werden. Der aus dem Ausland adoptierte findet niemals seine Wurzeln in der Fremde. Ausserdem moechte er wissen, woher er kam, wer Vater und Mutter ist, nicht wer ihn aufgezogen hat.
Im uebrigen bin ich Gegner von Adoptionen. Erst recht aus dem Ausland. Es gibt keinerlei Garantie , dass die Kinder nicht geraubt worden sind. Waehrend der argentinischen, aber auch chilenischen Diktatur, wurdne die Babys von "Staatsgegnern" systematisch geraubt und ins Ausland verkauft, tausende von verzweifelten Eltern suchen und suchten, wenn sie ueberlebt hatten, ihre Kinder. Es gibt dazu spezielle Suchvereien.
Ich erwaehne es nur um dir zu zeigen, dass ich nichts hohles spreche.
Soltest du das (noch) lesen, bitte, ich bin offen.
Ich habe viele Jahre Erfahrung mit Adoptionen, den damit verbundenen seelischen Problemen und mit Adoptierten aus Lateinamerika, die in Deutschland "todungluecklich" waren und erst inneren Frieden fanden als sie nach Chile, Argentinien ect. zurueck gingen, wo sie als Babys weg genommen worden sind.
Die Forschung ist mitlerweile soweit, nachzuweisen, dass die kulturellen Hintergruende bereits im Mutterleib Praenatal aufgenommen werden. Der aus dem Ausland adoptierte findet niemals seine Wurzeln in der Fremde. Ausserdem moechte er wissen, woher er kam, wer Vater und Mutter ist, nicht wer ihn aufgezogen hat.
Im uebrigen bin ich Gegner von Adoptionen. Erst recht aus dem Ausland. Es gibt keinerlei Garantie , dass die Kinder nicht geraubt worden sind. Waehrend der argentinischen, aber auch chilenischen Diktatur, wurdne die Babys von "Staatsgegnern" systematisch geraubt und ins Ausland verkauft, tausende von verzweifelten Eltern suchen und suchten, wenn sie ueberlebt hatten, ihre Kinder. Es gibt dazu spezielle Suchvereien.
Ich erwaehne es nur um dir zu zeigen, dass ich nichts hohles spreche.
Soltest du das (noch) lesen, bitte, ich bin offen.


