Bestimmt habt ihr auch schon Schuhe, meist Turnschuhe an Elektrokabeln hängend gesehen.
Mir ist das schon oft aufgefallen, habe mir aber weiter keine Gedanken darum gemacht. Eben beim stöbern im Netz bin ich auf einen interessanten Artikel von heute mit Bezug auf Bogotá gestossen. Es heisst, dass es sich bei diesen Schuhen um eine Zeichensprache im Drogenmilieu handelt.
Zapatos colgados en cables de Bogotá, un código que usan jíbaros y consumidores
=> noticias.caracoltv.com/bogota/zapatos-colgados-en-cables-de-bogota-un-codigo-que-usan-jibaros-y-consumidores
“Los tenis usados identifican que allí hay una persona que distribuye en ciertas horas y los tenis nuevos indican que alrededor, una casa, es una olla o un punto de distribución”, explica Andrés Nieto, experto en seguridad.
Ich kenne es als ein Zeichen eines Jungesellenabschiedes, also das ein Junggeselle nun vergeben ist.
Vielleicht kennst du die Schlösser an Brücken. (Wenn nicht google mal nach Schloss brücke köln).
Die Tradition mit den Schuhen ist weniger verbreitet, gibt es aber auch in Deutschland.
Es gibt aber auch andere Zwecke
ich habe mir sagen lassen , das es Plaetze sind wo man Drogen kaufen kann oder einer wegen Drogen ermordet wurde, aber unterscheiden kann ich das nicht, ist auch nicht interessant fuer mich
Ja, die Aussage von Ernesto und Timcol kann ich bestaetigen. In Mexico gibt es das auch. Man erklaerte mir, dass man an diesen Orten Drogen kaufen koenne. Komisch nur, dass das dann ja auch die Polizei wissen muesste. Das Foto machte ich Ende 2019 im Stadtteil Escandon in Mexiko-Stadt. Musste es auf unglaubliche 37 kb runterkomprimieren, bevor es akzeptiert wurde (die Stiefel haengen oben)!
Hier in Pereira ist der umsatzreichste ( laut lokaler Zeitungsrecherche im Jahre 2021 werden dort " Waren " in Werte von ungefähr 100 Millionen Pesos pro Tag gehandelt ) Drogenumschlagplatz weniger als 100 Meter von einer vor 3 Jahren eröffneten und sehr großen Polizeiwache entfernt.
Im Gespräch mit einem befreundetem Polizisten hat er mir auf meine Frage, wieso dieser stadtbekannte Ort von der Polizei geduldet würde, geantwortet, daß die Beamten Anweisungen von ihren Vorgesetzten hätten, die dort agierenden Personen nicht zu belästigen.
Und das es insgesamt 64 dieser " ollas " in der Stadt gibt.