Reisen & Homeoffice in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

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vertigo75
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Reisen & Homeoffice in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von vertigo75 »

Hallo,

Da ich nun doch einige Beiträge lese, dass einige Forumsmitglieder mit dem Gedanken spielen noch in in diesem Jahr nach Kolumbien zu reisen.

Würde mich mal interessieren, wie die das mit dem Arbeitgeber handhaben. Dieser sollte doch damit ein größeres Probleme haben.
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Chévere
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Reisen in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von Chévere »

Alles halb so schlimm. Bin momentan in Mexico und mache mir eigentlich keine Gedanken. Für das gibt es ja Verträge und wenn es halt so ist, wenn ich nicht zur Arbeit erscheinen kann, dann ist es halt so.
Chévere
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vertigo75
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Reisen in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von vertigo75 »

Naja in Deutschland wird es dann wohl doch etwas gehandhabt und das ist auch der Grund weshalb ich dann auch Bedenken in Bezug auf meine geplante Dezemberreise haben und deshalb auch meine Frage in die Runde.

Habe mich heute nochmal mit einem Kollegen unterhalten, der vor 3 Monaten in Brasilien war und dort an Covid erkrankt ist, obwohl er äußerst vorsichtig gewesen ist. Der Unterschied dabei ist allerdings, dass er von der Firma beruflich dorthin geschickt wurde. Aus seiner für die Dauer von 4 Wochen geplanten Dienstreise wurden dann mal locker 8 Wochen, weil er an Corona erkrankt ist und nach seinem ersten obligatorischen Test dann 4 wochen lang durch die örtlichen Behörden immer wieder positiv getestet wurde, obwohl er nach einer Woche bereits keine Symptome mehr gehabt hat.

Letztendlich hat das für ihn keine Konsequenzen gehabt, weil er ja von der Firma dorthin geschickt wurde. Würde mir das nun aber während meines Urlaubs passieren, dann würde ich daheim mit der Firma aber richtig ein Problem bekommen, zumal diese so wie die Regierung auch, dringend von den Reisen abrät. Verbieten darf sie es nicht, aber dann müßte ich aber auch mit den Konsequenzen leben müssen wenn es mich dann tatsächlich erwischt. Und das wären keine Guten. Mein Kollege hat mir auch von einem Bekannten erzählt. Wurde von Ekuador aus durch seine Firma nach Deutschland geschickt und während seines Aufenthaltes hat Ekuador dann also im März seine Grenzen zugemacht. Das Ergebnis war, das er erst letzte Woche wieder nach Ekuador zurückreisen konnte. Also fast 8 Monate in Deutschland. Das wurden durch sein Unternehmen auch toleriert weil sie ihn nach Deutschland geschickt hat, aber würde das mir nun auf meiner privaten Reise passieren und dann länger als 3 Monate, dann sähe das anders aus und dann denke ich das mein unbefristeter Arbeitsvertrag dann auch nichts wert ist.

Das sind also die Sorgen die mir gerade durch den Kopf gehen, weil ich einen Top-Job habe und meine Bedenken sind durch Corona leider nicht abwägig:-(

Würde ich schlimmstenfalls Covid in Kolumbien erkranken bzw. hätte ich einen positiven Covid-Test dann ist mein Verständnis derzeit das ich zumindest in Kolumbien den Flieger besteigen könnte oder?
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Genuasd
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Reisen in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von Genuasd »

hast du eine Rechtsschutzversicherung?
wie flexibel könntest du notfalls arbeiten ?
Jemand der auch im Home Office arbeiten könnte, hat im Streitfall bessere Argumente, egal ob gestrandet oder erkrankt.

die Frage ist auch wie schätzt du deinen Arbeitgeber ein.
Wäre er froh wenn du von der Lohnliste verschwinden würdest, oder bist du unverzichtbar?

ich kann dir mal ein anderes Beispiel erzählen, das schon ein paar Jahre zurückliegt.
Ein Freund von mir ist Chinese und arbeitete in Deutschland für einen Automobilzulieferer und war privat für 3 Wochen in China bei seiner Ehefrau zu Besuch.
Kurz vor der Abreise vernichtete die Schwiegermutter seinen Reisepass und er muss mal eben 10 Wochen länger bleiben. Das hatte sich dann wegen seines Arbeitsvisums verzögert.
Er war jedoch in ein Projekt in Deutschland involviert und sehr wichtig, man einigte sich auf "unbezahlten Urlaub" für diese Verlängerung.
Er sagte seinem Arbeitgeber, dass der Pass geklaut wurde, was ja streckenweise stimmt. Letztlich war es die Kulanz des Arbeitgebers, ob man ihn hätte fristlos kündigen können weiß ich nicht, wäre jedenfalls ein Streitfall vor dem Arbeitsgericht gewesen. Sein Glück war, dass er so wichtig war.

Wenn man aktuell eine Reise antritt und dann auch noch in ein 10tsd km entferntes und von der BRD ausgewiesenes Risikogebiet (ich weiß, im Grunde sind 95% der Länder Risikogebiete), dann muss man damit rechnen, dass der Arbeitgeber nicht begeistert ist und womöglich sogar vor dem Arbeitsgericht Recht bekommt und du fristlos arbeitslos wirst, was auch eine 3 monatige Sperre zunächst zur Folge hätte (da würde ich auch aufgrund der besonderen Umstände auf "wichtigen Grund" plädieren).
Wenn man im März gestrandet ist, war es noch als höhere Gewalt vertretbar, aber inzwischen sieht die Lage anders aus.

bzgl. des positiven Tests und trotzdem fliegen: da es schon solche Fälle gab, würde ich auf Ja tippen, aber eigentlich ist das vom Passagier total egoistisch und verantwortungslos und zum anderen frage ich mich wozu dann die ganzen Konzepte?
das sollte definitiv nicht erlaubt sein und vom Menschenverstand her auch einen selbst hindern überhaupt fliegen zu wollen.
Ich möchte niemanden gefährden, auch wenn ich dringend fliegen müsste.

Mein Fazit: du kennst deinen Arbeitgeber am besten, sprich mit deinem Chef und mach die Entscheidung von dem Gespräch abhängig.
könntest du zur Not ein paar Wochen von Kolumbien aus arbeiten? Dann flieg halt.
Hat dein Chef Bedenken (wovon ich mal ausgehe), lass es bleiben.
Das Risiko für ein paar Wochen in Kolumbien ist es doch nicht wert, auch wenn du deine Frau lange nicht gesehen hast.
Sie will anscheinend doch nicht fliegen? Weil Deutschland aktuell "schlimmer" ist? Naja..
wenn du doch einfach fliegen willst, schließ eine Rechtsschutz ab und sprich vorher mit einem Arbeitsrechtler (die Beratung wirst du zahlen müssen, da noch kein konkreter Fall vorliegt und die Versicherung nicht greift).
ich würde sagen dass die Rechtslage in dem Fall völlig unklar ist und deine Karten im Zweifel nicht besonders rosig sind, weil das Risiko ja vorab bekannt war.
und wenn ein Arbeitgeber mal eine Kündigung ausgesprochen hat, geht es eigentlich dann nur noch um die Höhe der Abfindung, sofern die Kündigung nicht gerechtfertig war.

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vertigo75
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Reisen in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von vertigo75 »

Also habe nun mit meinem Chef gesprochen. Er kann es mir nicht verbieten aber rät mir davon ab. Ich verabschiede mich damit auch von der Idee in diesem Jahr nach Kolumbien zu fliegen. Das Thema ist mir dann wirklich zu heiss. Da stellt sich auch nicht die Frage ob ich für die Firma verzichtbar bin oder nicht. Arbeite in einem großen Unternehmen auch mit Produktion und meine Firma hat es tatsächlich geschafft, dass wir die ganze Zeit durchgearbeitet wurde. Kurzarbeit konnte vermieden werden und es herrschen strengste Maßnahmen in den Gebäuden und man appelliert fast täglich in den Emails sich in der Firma an die Maßnahmen zu halten und auch privat sich entsprechend zu verhalten. Von Reisen in Risikogebiete wird dringend abgeraten und das gilt für alle, unabhänig welche Funtkion der Arbeitnehmer hat.

Zu groß ist meine Angst das ich nach Kolumbien reise und dort dann strande weil ich nicht mehr rausgelassen oder in Deutschland nicht mehr reingelassen werden. Dafür habe ich einen zu hochdotierten Job und dann muss ich meine Frau halt dieses jahr nach Deutschland holen.Zumindest kann ich meine Reise auf sie umbuchen lassen, denn Voucher habe ich mittlerweile genug und weiss nicht wie ich die im nächsten Jahr alle einlösen soll.;-)

Glboetrotter
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Reisen in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von Glboetrotter »

@ Vertigo75:
Gemäss Deinen Ausführungen ist das die richtige Entscheidung, was ich auch so gemacht hätte an Deiner Stelle.

Kolumbien läuft nicht davon und kann nächstes Jahr auch wieder besucht werden. Ich sehe jedoch keinen Lockdown bis mindestens Mitte Dezember. Weiter kann man seriös nicht voraussehen.

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vertigo75
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Reisen in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von vertigo75 »

@Globetrotter:
Ja, dann siegt der Verstandn dann über das Herz. Für mich gibt es definitiv nichts schöneres als Weihnachten und Neujahr drüben mit der Familien zu feiern.

Man hat sich beruflich nicht irgendwo hingearbeitet um dass dann aufs Spiel zu setzen. Kolumbien gibt es auch noch nächstes Jahr und dann muss meine Novia halt ein paar Tage hier verbringen. :D Heizung an, dick anziehen und dann kommt sie hier durch die kalte Zeit:-) Für eine Costena nicht so einfach, aber den Winter hat sie ja im letzten Jahr schon kennen gelernt. :lol:

Mit der Entscheidung Ausländer / Einreisende nun ohne Tests in das Land zu lassen, ist der Lockdown in Kolumbien nur für mich eine Frage der Zeit. Ab Dezember werden die Flüge aus Europa ansteigen, damit die vielen im Ausland lebenden Kolumbianer auch zur Weihnachtszeit zurückkehren können. In Deutschland kann der auch nicht mehr lange dauern, dafür sind die neuen Maßnahmen nicht ausreichen.

Markeast
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Reisen in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von Markeast »

Von meinem Arbeitgeber, einer Werft in Kiel bekomme ich keine Erlaubnis.
Als ich das Thema Home-Office aus Cartagena ansprach, frage der Personalchef, ob ich meinen Arbeitsvertrag kennen würde.
Damit war das Thema erledigt.

FreeLibertarian
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OFFTOPIC zu: Reisen & Homeoffice in Coronazeiten

Beitrag von FreeLibertarian »

Für mich persönlich ist das Thema irrelevant, da ich selber AG bin, weder steht mir als AG zu mich in das Privatleben meiner AN einzumischen noch interessiert es mich.

Aber mal so ne unschuldige Frage an euch Schisshasen: Wer bitte meldet seinem Arbeitgeber, wo er in den Urlaub fährt? Wie sollte das rauskommen, wenn man einfach die Klappe hält? Man sagt einfach, man war x Tage zu Hause mit der Familie, wenn jemand nachfragt. Niemand steht an der Grenze / Flughafen-Gate bei eurer Rückkehr und ruft dann das Gesundheitsamt oder euren AG an. Gleiches beim Thema Quarantäne, wen interessiert dieser Quatsch? Steht die Stasi dann 24 h am Tag bei euch vor der Tür, um euren Ausgang zu kontrollieren? Lebt eurer Leben und schaltet die Birne ein, ihr habt nur eins und Politverbrecher werden es uns nicht nehmen!

desertfox
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Reisen in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von desertfox »

Mal wieder ein typischer "FreeLibertarian"er...

MMMatze
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Reisen in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von MMMatze »

Mir ist ja eigentlich klar, dass der obercoole @ FreeLibertarian keine konkreten Antworten an Schisshasen gibt, aber wissen würde ich trotzdem gerne:

Du schreibst über Urlaub (was sich ja auf das Thema bezieht), ok, da geb ich dir recht, dass das den Arbeitgeber nichts angeht, sofern der Arbeitnehmer nach Rückkehr seine Quarantäne in den Urlaubstagen verbringt und keine Fehlzeiten verursacht.

Die letzten Beiträge gingen aber um das Thema Homeoffice , und da wird die Sache durchaus komplizierter. Der Arbeitgeber muss soweit möglich auf Homeoffice umstellen, was natürlich in gewisser Weise recht weit interpretierbar ist, aber ein Arbeitgeber hat auch gegenüber seinen Arbeitnehmern eine Fürsorgepflicht, also kann man nicht mal eben so sein Homeoffice nach z.B. Cartagena verlegen.

Und natürlich leben wir Alle auch in Staatsgemeinschaften,egal ob in Kolumbien oder in Europa, da gibt es Regeln und Gesetze an die man sich zu halten hat, ob sie einem nun passen oder nicht.

Jemand der sich daran hält, ist nun wirklich nicht automatisch ein Schisshase.
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CaribicStefan
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Reisen in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von CaribicStefan »

Ich habe meinen Vorgesetzten vor 1,5 Wochen mal nach Homeoffice gefragt, da sagter er: Ja, nach der Probezeit...
https://www.youtube.com/watch?v=GJm7H9IP5SU

Markeast
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Reisen & Homeoffice in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von Markeast »

Für mich ist das Thema Homeoffice aus Cartagena erst einmal abgeschlossen da es von meinem Arbeitgeber genehmigt werden muss.
Ich könnte jetzt beim Betriebsrat vorsprechen, so wichtig ist mir die Sache jedoch nicht!
Belügen kommt nicht infrage, dafür habe ich einen zu guten Job, den ich nicht verlieren will.

Ich hätte für Kolumbien eine gute private Krankenversicherung mit Rückholung gebraucht da die betrieblichen Unfallversicherung in Kolumbien nicht gezahlt hätte, wenn ich mich bei der Arbeit verletzt hätte. Auch meine Haftpflichtversicherung hätte ich aufstocken müssen. Dazu darf man das steuerrechtliche sowie die Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung nicht vergessen.

FreeLibertarian
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Reisen & Homeoffice in Coronazeiten: Wie handhabt ihr das mit Eurem Arbeitgeber?

Beitrag von FreeLibertarian »

@ MMMatze: Ich bin weder cool noch sonst irgendwas, sondern einfach einer, der sich seine Meinung weder von korrupten Massenmedien noch kriminellen Soziopathen namens Politikern korrumpieren lässt. Das man als solcher zu allen Zeiten einer kleinen Minderheit angehört, habe ich schon vor langer Zeit akzeptiert, genauso wie die Beschimpfungen. Ach wie einfach wäre das Leben doch, wenn man(n) einfach mit dem Strom des Zeitgeists mitschwimmt und alles macht, was man gesagt bekommt...

Mein Argument war ja, der Arbeitnehmer braucht keinerlei Quarantäne machen, aber wenn er so doof ist, sich nach seinem Urlaub für diese extra Urlaub zu nehmen, kann er das natürlich machen.

Home Office ist für mich kein Thema, da wir täglich realer Wertschöpfung nachgehen. Alles andere sind nutzlose Bullshit-Jobs a la Beamten. Nichts gegen solche, meist gut bezahlten Jobs, sind aber auch im Notfall überflüssig, sonst könnte man sie nicht zu Hause auf der Couch erledigen... Die oft gesellschaftlich gefeierten Krankenschwestern, LKW-Fahrer, Handwerker etc. können nicht zu Hause bleiben.

Das mit den "Staatsgemeinschaften... da gibt es Regeln und Gesetze an die man sich zu halten hat, ob sie einem nun passen oder nicht": Wenn diese Sinn ergeben und keine Grundrechte einschränken, in Ordnung. Die aktuellen Maßnahmen sind genau das Gegenteil, hier wird Unrecht in Nacht- & Nebelaktionen, ohne Mitsprache der 3 Säulen des pol. Systems, beschlossen, nur im sie im Nachhinein für verfassungswidrig erklärt zu bekommen. Das irgendwelche kranke Phantasien der Obrigkeitskaste irgendetwas mit dem Recht oder Moral zu tun hätten, war noch selten der Fall. :nie: Ich erinnere an die Nürnberger Rassengesetze, den Patriot Act, den Irakkrieg etc. um das zu verdeutlichen. Ich warte noch immer auf den Etatist, der mir den viel zitierten Gesellschaftsvertrag vorlegt, den ich nie unterschrieben habe. Ich würde mir damit direkt den Arsch abwischen! :lol:

Glboetrotter
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Beitrag von Glboetrotter »

Die Firma geht es nichts an, wohin der normale Angestellte in die Ferien geht mit Ausnahme von offiziellen Kriegsgebieten (was kein Touristenziel ist). Für Urlaub in Kolumbien braucht man bestimmt keine Bewilligung von der Firma. Andernfalls soll die Firma bitte den Artikel im Arbeitsgesetz zeigen (was es natürlich nicht gibt).