Ist noch jemand mit Kindern hier?

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Trine
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Beitrag von Trine »

Hallo zusammen,
Wir sind seit 7 Wochen in Kolumbien.
Zunächst waren wir 6 Wochen in Villa de Leyva und sind jetzt in Santa Marta in einem kleinen Apartment.

Wir sind wegen der aktuellen Situation raus aus Deutschland, meine beiden großen Kinder (13 und 9) konnten die Maskenpflicht, das dauernde testen und den Impfdruck nicht mehr ertragen.

Hier in Kolumbien können sie im Moment auch nicht in die Schule, da auch hier Maskenpflicht herrscht.
Also ist erstmal Homeschooling angesagt.

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Viele Grüße
Trine

desertfox
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Beitrag von desertfox »

.. und was wollt ihr machen wenn das (vermutlich) Touristen Visum ausläuft?

Sorry, das mit Maskenpflicht, das dauernde testen und dem Impfdruck kommt mir wie ein Alibi Argument vor.

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Trine
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Beitrag von Trine »

Wir würden unsere Kinder gerne hier in Santa Marta in einer Privatschule anmelden, aber mit Maske auf keinen Fall. Ist die Maske in ganz Kolumbien an den Schulen Pflicht? Dann suchen wir uns einen Hauslehrer oder ein online Angebot.
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Genuasd
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Beitrag von Genuasd »

Hallo Trine,

was genau ist in Deutschland so unerträglich?
Klingt als wärst du in einem Kriegsgebiet und es gibt keinen Ausweg.
Je nachdem welche Schulbildung du für deine Kinder möchtest, brauchst du ein großes Portemonnaie.
Die Qualität der Schulen und später Studium geht Hand in Hand mit dem Geld, das du bereit bist auszugeben.
Kolumbianer bekommen große Augen und Ohren, wenn sie hören, dass öffentliche Unis in D nicht schlechter, sondern oftmals sogar einen besseren Ruf genießen als private Anbieter.
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anuja
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Beitrag von anuja »

Wäre es für die Kinder nicht am besten in einer deutschen Schule zum Unterricht zu gehen?
In Bogotá, Cali, Medellín und Barranquilla gibt diese.

Online wäre ein Unterricht über deutsche Online-Schulen eine zweite Variante.

- Wilhelm von Humboldt Online Schule
- ILS Service Auslandsschule
- Deutsche Fernschule
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Genuasd
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Beitrag von Genuasd »

Ich würde mal vermuten, dass die Kinder kein Spanisch sprechen, insofern ist da die deutsche Schule schon alternativlos.
ich kann sagen, dass Kolumbien für Menschen, die mit Maßnahmen, die dem Infektionsschutz dienen, nicht einverstanden sind, nicht der beste Zufluchtsort ist.
Im Gegenteil, da war Deutschland stets ein Kindergarten im Vergleich (wer erinnert sich nicht an pico y genero und solche Späße?!).
Apropos.. Kindergärten und Schulen waren (oder sind vielleicht immernoch?!) über 1 Jahr am Stück geschlossen und wie wichtig soziale Kontakte in dem Alter sind, brauche ich ja nicht erwähnen.
Abgesehen von der mangelnden Arbeitsbereitschaft am PC, der normal für Fortnite und Twitch verwendet wird.
Dass die Kinder einen "Druck" in Form von psychischer Belastung verspüren, kann ich mir allerdings vorstellen... nur wäre ich mir bei den genannten Ursachen nicht so ganz sicher...

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Trine
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Beitrag von Trine »

Die Kinder sprechen Spanisch, daher muss es keine deutsche Schule sein. Hier in Santa Marta hatte ich eine europäische Schule kontaktiert. Wenn die Maskenpflicht aufgehoben wird melde ich sie an. Es kann aber auch sein, dass wir nochmal den Ort wechseln. Noch haben wir uns nicht an die Hitze gewöhnt.
Medellin ist auf jeden Fall eine Option, wir haben aber in mehreren Städten Verwandtschaft.
Visum müssen wir noch beantragen, mein Mann kann aber auch die kolumbianische Staatsbürgerschaft beantragen. Seine Mutter ist Kolumbianerin, dürfte also kein Problem sein.

Glboetrotter
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Beitrag von Glboetrotter »

In den Schulen in Kolumbien ist Maskenpflicht, leider.
Es gibt einige bessere (sprich teuere; ab EUR 200 monatlich pro Schulkind) Schulen, die gleichzeitig auch online-Unterricht anbieten.
Bedenke jedoch, dass das Lernen via Computer für Kinder einiges mehr abverlangt als der Präsenzunterricht.
Ob Santa Marta die richtige Wahl dafür ist? Ich denke nicht; auch das Schulniveau ist schwach. Falls die Küste, dann nur Barranquilla wegen der Ausbildung.

desertfox
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Beitrag von desertfox »

Das Schulgeld dürfte das geringste Problem für die sein, alleine das Deutsche Kindergeld dass sie ja nach wie vor bekommen und sicher auch nehmen übersteigt die Schulkosten!

Ich frage mich nur wie die Familie und insbesondere scheinbar die Kinder die letzten 1 ½ Jahre ein Deutschland überlebten.

Ich habe das Gefühl dass die Problem der Kinder mit den Masken da nur vorgeschoben sind..., in Kolumbien ist die Maskenpflicht teilweise sogar strenger als in Deutschland.

Und, Online Unterricht ist für kein Kind einfach...
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bastians
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Beitrag von bastians »

Kindergeld für Kinder im Ausland gibt es nur, wenn die Kinder inerhalb der EU/EWR leben oder die Eltern in D unbeschränkt steuerpflichtig sind.
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Genuasd
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Beitrag von Genuasd »

Auch auf die Gefahr eines Shitstorms in Retour, spreche ich jetzt mal das aus, was vielleicht auch ein paar andere denken:
der Krieg gegen das "Corona-Regime" wird auf dem Rücken der Kinder ausgetragen,das kennt man ja von den Demos, bei denen Kinder mitgenommen werden und sich als probates Mittel gegen "Polizeigewalt" etabliert haben, nach dem Motto: "wir sind nur besorgte Eltern".
Die Sommerferien sind doch auch schon ein paar Wochen vorbei, aber die Kinder liegen jetzt am Strand...
Klar gefällt denen das besser und wenn die auch noch zu hören kriegen, dass der Impfstoff und die Masken reinstes Gift sind, haben die keine Lust mehr auf die böse kalte Heimat mit Nazi und DDR Vergangenheit.
und dann nach Kolumbien gehen, ein Land das auch ohne Corona genug Probleme hat (allein Gewalt und Kriminalität), das ist mein Humor..
wäre die Familie nach Schweden gegangen, hätte ich das als konsequent und nachvollziehbar empfunden - so ist es einfach nur Trotz gegen was auch immer.

desertfox
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Beitrag von desertfox »

@Genuasd,

Absolut, genau meine Meinung!!!

--------------

@bastians,

Danke zur Klarstellung bzgl. des Kindergelds, du hast natürlich recht.

Aber evtl. erklärt die Mutter/der Vater mal deren Missverhältnisse. Aktuell werden sie ggfls. nur auf Urlaub in Kolumbien sein, hat man sich in D abgemeldet? Ist man freigestellt, Home Office für Deutsche Firma in Kolumbien???
Oder ist man formell ausgewandert und hat die Zelt in D hinter sich abgebrochen? Ansonsten gäbe es ja Schulpflicht in Deutschland (in Kolumbien übrigens auch)!




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Beitrag von Trine »

Ist denn noch jemand mit Kindern hier?

Wir haben zunächst alles für 1 Jahr geplant. Unsere Kinder sind von der Schule beurlaubt. Mein Mann arbeitet im Homeoffice für seinen deutschen Arbeitgeber. Auslandsaufenthalt ist für die Kinder nicht neu, sie haben bereits 1 Jahr eine Grundschule in Spanien besucht.
Im Moment lernen sie zu Hause mit Kumon und Sofa Tutor.
Mein Mann ist Spanisch Muttersprachler, die Kinder bilingual.
Die Situation in Deutschland war für die Kinder sehr belastend, vor allem für den Ältesten. Kein Sport, Musikunterricht online und Jugend musiziert als Video. Mathe Wettbewerbe online oder ausgefallen. Treffen nur mit 1 Freund, nicht in der Gruppe. Und ganz ehrlich, 8h Maskenpflicht am Tag sind eine Zumutung.

desertfox
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Beitrag von desertfox »

Na da lag ich mit meiner Vermutung zu Kindergeld, Freistellung von Schule, Home Office nicht schlecht.

Nichtsdestotrotz bleibt die Schulpflicht auch in Kolumbien..., ansonsten gibts bei der Rückkehr nach Deutschland ruck-zuck Probleme bzw. ne Ehrenrunde in der Schule.

Und falls Nachfragen kommen, ich kenne mich da etwas aus, meine Kinder waren selbst viele viele Jahe im Ausland auf guten Schulen, nach der Rückkehr nach Deutschland mussten zumindest die jüngeren ein Jahr wiederholen da der Lehrstoff in Bayern viel weiter fortgeschritten war als z.B. als in der Deutschen Schule in Abu Dhabi de nach dem Thüringer Leerstoff unterrichteten.

Das selbe kann aber auch passieren wenn z.B. Bremer nach Bayern umsiedeln, da kann es sogar sein dass 2 Jahre wiederholt werden müssen.

Wenn den Kindern die Maskenpflicht und Einschränkungen in Deutschland (die seit Anfang September stark gelockert wurden) zu viel waren, wie wollen die dann in Kolumbien "überleben" wo die Regeln viel schärfer sind? Oder sind die Kinder nur vorgeschoben?

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Beitrag von Trine »

Das ist interessant mit dem Schulniveau. Welche Länder waren das? In Spanien war das Niveau höher als in Deutschland. Mein Sohn war in der 4. Klasse und bis auf Englisch hat er Stoff der 5. Klasse durchgenommen.
Der Jüngere war in der 1. Klasse und auch das entsprach eher der 2. Klasse in Deutschland.
Wie es dann in höheren Klassen aussieht weiss ich nicht.
Zuletzt geändert von Trine am 28. Sep 2021, 21:37, insgesamt 1-mal geändert.