Ich möchte mich kurz vorstellen. Seit März lerne ich eigentlich Spanisch um mein Gedächtnis zu verbessern. Über eine Lernplattform habe ich Kontakt zu jungen Menschen in Lateinamerika bekommen und war schockiert von den Lebensbedinungen und der schlechten Bildungssituation insbesondere in Kolumbien. Ich meine, ich wusste auch schon vorher das wir in Deutschland im gelobten Land leben, aber der direkte Kontakt zu der Lebenswelt in Lateinamerika hat mich dann doch ziemlich schnell ziemlich demütig werden lassen. Auch der Bildungssektor ist eine Katastrophe. Dieser ist mir besonders ein Anliegen, weil ich selber in diesem tätig bin
Aufgrund der, im Vergleich zu Deutschland, fast schon lächerlich geringen Lebenshaltungskosten hatte ich beschlossen jmd. eine Art privates Vollstipendium für eine Ausbildung zur Verfügung zu stellen (keine Ahnung ob man es so nennen kann). Die entsprechende Person ist in Bogotá USME - Chuniza aufgewachsen. Ihr könnt euch also vorstellen, wie die Ausgangsvorraussetzungen waren...
Jedenfalls ist es das was ich seit April mache. Zwar sind die monatlichen Kosten höher als erwartet, aber trotz allem finde ich mein Geld hier besser aufgehoben als im neuesten Konsumprodukt, dass ich doch nicht wirklich brauche.
Über den persönlichen Kontakt kann ich dann zusätzlich meine Sprachkenntnisse verbessern und ich verfolge mit Begeisterung die Fortschritte in der Ausbildung. Das Engagement ist eine angenehme Abwechslung zu den meisten deutschen Schülern.
Für Ende Februar bin ich nach Kolumbien eingeladen, weil dann relativ zeitgleich der Abschluss der Ausbildung und der Geburtstag zusammenfallen. Ob ich dieses Angebot annehme werde ich dann hier an gesondertet Stelle hoffentlich mit euch zusammen besprechen













