Altersheim außerhalb Bogotas, Empfehlung, Kosten

Allgemeines zu Land und Leuten und die vielen Fragen, die nichts direkt mit der Reise zu tun haben.

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desertfox
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Altersheim außerhalb Bogotas, Empfehlung, Kosten

Beitrag von desertfox »

Die Eltern meiner Frau sind mittlerweile recht alt und zumindest teilweise pflegebedürftig, aber kein Pflegefall, evtl. mehr rein Betreuungsfall.

Die letzen 1-2 Jahre lebten se auf der Finca des Sohnes in Anolaima, ein Platz den zumindest ich als grenzwertig betrachte..., da die Finca zumindest in meinen, evtl. etwas sehr Deutschen Augen, nicht für alte Leute ausgelegt ist, auf einem Hügel liegt wo man schlecht mit einen Auto hinkommt, von einem Rettungswagen falls was ist ganz zu schweigen.
Nun hat der Sohn/Eigentürmer der Finca erklärt dass er Ende Februar in die USA geht und die verbleibenden Geschwister in Kolumbien selbst entscheiden können was sie mit den Ettern machen wollen, nach seiner Aussage hat die letzten 10 Jahre, seitdem ist er Arbeitslos, kann auch gar ncht arbeiten da er sch um seine Finca kümmern muss was ein Full-Time Job ist und hat faktisch auf Kosten der Mutter und den Geschwistern welche die Mutter sehr großzügig aus dem Ausland Finanziell unterstopft haben gelebt, dafür hat er sich halt auch zumindest zum Teil um die Eltern gekümmert.
Zumindest einen Teil der Immobilie der Mutter hat er sich schon überschreiben lassen, Details sind uns leider nicht bekannt, er mauert da...
Dass die beiden alten Leute auch in Zukunft auf der Finca. 2 ½ - 3 Stunden vorn Bogota weg untergebracht sind ist zumindest für mich nicht akzeptabel, die verbleibenden Geschwister haben kein Auto, müssen dann mit dem Bus/Taxi auf die Finca fahren, dazu kommen Einkäufe etc..., es gibt 1-2 Hausmädchen die sich teilweise tagsüber und Nachts um die alten kümmern, dies aber mehr recht als schlecht, hinzukommt dass der Bruder ein Macho ist der im Haus selbst keinen Finger bewegt "O-Ton", dafür wird das Hausmädchen bezahlt. Nur die Hausmädchen sind für die Eltern da, nicht für ihn...
Soviel zum Hintergrund.

Wer kann hier Empfehlungen zu einem Altersheim außerhalb Boots geben wo 2 85 Jahre alte Leute unterkommen können?
Es sollte halt ein gemäßigtes Klima haben und nicht auf der Höhe von Bogota liegen da die Alten Leute das Klima dort nicht mehr gut vertragen und sollte es die finanziellen Möglichkeiten der verbleibenden Geschwister nicht überschreiten.
Meine Meinung sit dass man ja die Wohnung in Bogota verkaufen kann und dafür das Altersheim bezahlen, das ginge dann aber von der Erbmasse ab als wurde das vom Sohn, der sich als Patron der Familie fühlt und alle für dumm hält, abgelehnt.

Dies im groben de Siuation die recht verfahren ist...
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Ernesto
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Beitrag von Ernesto »

Ob ein Altersheim das richtige ist?
Um einen etwaigen Kostenüberblick zu bekommen, schau mal unter "Ancianato" oder "Hogar geriátrico" im Internet nach. In und um Bogotá gibt es bestimmt einiges an Auswahl.

Bekannte in Medellín haben für die alten Eltern einen jungen Mann mit Ausbildung zum Krankenpfleger in Vollzeitbeschäftigung im Haus. Soweit ich das beurteilen kann macht der seinen Job sehr gut. Wäre vielleicht eine Alternative zum Altersheim.
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Fusagasugeno
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Beitrag von Fusagasugeno »

Mein Haus war bis vor einem Jahr auch ein Pflegeheim. In Fusa und Umgebung findest du einige, fussa, chinaura, albelaez. Rechnen musst Du für zwei in einem Zimmer wohl zwischen 4 bis 6 milionen. Falls sie keine 24 stundenpflege brauchen ist der Vorschlag von Ernesto meiner meinung nach besser. In der gewohnten Umgebung mit Tagespflege. Fühlen sich nicht abgeschoben und es ist günstiger. Pflegeperson mit Diplom dürfte so um die 2 Millionen kosten und problemlos zu finden sein.
Eres feliz, eres Fusagasugeño :-)

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Beitrag von desertfox »

Besten Dank für die Infos..., das mit einem Pfleger in der Wohnung ist sicher gut gemeint aber die Wohnung liegt im 4. Stock, ohne Aufzug, in der Wohnung sind die alten Leute de nicht mehr sehr gut zu Fuß sind mehr oder weniger eingesperrt.

Nico
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Beitrag von Nico »

Augen auf beim Wohnungskauf. Vierter Stock ohne Fahrstuhl ist nicht jedermanns Sache.
Trotzdem denke ich, dass die alten Leute in der gewohnten Umgebung sich wohler fühlen als in einem Altersheim.
Der Krankenpfleger weiß bestimmt wie er die Treppen bewältigt, gehört zu seinem Job.
Oder umziehen in eine Wohnung im Erdgeschoss immer noch besser als ins Altersheim abschieben.

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Beitrag von desertfox »

@Nico,

Sarkasmus ist hier nicht angesagt. Die Situation ist komplizierter und schwieriger...

1: Die Wohnung wurde schon vor 35-40 Jahre gekauft, damals wurde halt so gebaut..., heute ist es klar anderes.
2: Meine Frau und ich hatten schon vor ca. 10 Jahren in Voraussicht der Dinge den Vorschlag gemacht dass meine Frau und ich eine kleinere Wohnung mit Aufzug kaufen wo die Eltern Wohnrecht drin haben.., wollten aber als Sicherheit einen entsprechenden Anteil an der alten Wohnung haben. Wir wurden fast gesteinigt von den Geschwistern und uns wurde vorgeworfen dass wir die Eltern kaufen würden, und bereichern wollen...
3: Der Mann hat das ganze Leben auf einer Finca gelabt, der kann nicht in Bogota wohnen, auch mit dem Klima kommt er scheinbar nicht klar.

Außenstehende sind immer gut darin "gute" Vorschläge zu machen..., auch uns fällt es nicht leicht..., wir müssen halt einen für alle Seiten passablen Kompromiss finden.